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Gold/Silber

Goldpreis: Schauen Sie auf diesen Chart – Risk Off funktioniert

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis ist zwar übers Wochenende gestiegen. Aber seit gestern früh ist Totenstarre angesagt bei 1.770 Dollar. Deswegen schaue ich hier und jetzt mal auf das größere Bild. Hat Gold als Sicherer Hafen denn in den letzten Monaten funktioniert? Und immerhin gab es jenseits abgestürzter Aktien weiter fallende Zinsen und einen gigantische Geldschwemme rund um den Globus, womit es weitere positive Faktoren für einen möglicherweise weiter steigenden Goldpreis gibt.

Goldpreis konnte sich behaupten

Schauen wir auf den folgenden Chart. Er zeigt in rot-grün den Goldpreis seit November 2019, im Vergleich dazu in blau der Dow Jones 30 auf CFD-Basis. Man sieht ab dem 21. Februar den großen Aktien-Crash. Und ohhh Wunder (ja wirklich), Gold explodierte nicht nach oben. Nein, wenige Tage später rauschte der Goldpreis mit in den Keller. Denn zahlreiche Institutionelle verkauften auch Gold, um schnell an Cash zu kommen. Denn die Aktienkurse waren derart schnell und stark gefallen, dass zum Beispiel durch Margin Calls der Bedarf vorhanden war Geld nachschießen zu müssen, zum Beispiel bei Aktienpositionen, die auf Kredit finanziert wurden, oder am Terminmarkt in Future-Kontrakten.

Aber dann sieht man im Chart ab Anfang April, dass der Goldpreis sich vom Aktienmarkt nach oben lösen konnte. Entscheidend ist der 8. Juni, wo der Aktienmarkt seinen höchsten Stand seit dem großen Crash aus Februar/März erreichte. Ab 8. Juni geht es für die Aktienmärkte wieder nach unten, aber dieses Mal kann sich Gold halten und sogar fester notieren. Und unterm Strich, was sagt das Gesamtbild? Der Goldpreis notierte Mitte Februar bei 1.580 Dollar, und jetzt bei 1.770 Dollar. Der Dow Jones 30 notierte Mitte Februar bei 29.450 Punkten, und jetzt sind es 25.611 Punkte.

Weg frei nach oben?

Das zeigt: Der Risk Off Trade funktioniert also noch bei Gold. Darunter versteht man die Flucht der Anleger in einen Sicheren Hafen, wenn Unsicherheit und Angst herrscht, und man daher aus riskanten Anlageklassen wie Aktien flieht. Vor allem wegen der Gelddruck-Orgien der Notenbanken und fallenden Zinsen wirkt Gold auf immer mehr Anleger attraktiver. Gold-ETFs erleben immer mehr Zulauf an Geld. Also, ist der Weg für einen immer weiter steigenden Goldpreis geebnet? Aktuell jedenfalls klebt das Edelmetall noch bei 1.770 Dollar.

Chartverlauf zeigt Goldpreis gegen Aktienmarkt seit November 2019

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Achtung Dax, Commerzbank-Krise, Gold-Hype

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Chaos bei der Commerzbank. Der Chef Martin Zielke wurde vor die Tür setzt. 10.000 Stellen sollen wohl wegfallen. Nur die comdirect ist noch gesund und zukunftsfähig? Das sagt zumindest Stefan Riße im Interview mit Manuel Koch im folgenden Video. Auch steht die Frage im Raum, ob durch Corona nun die nächste Bankenkrise ansteht.

Stefan Riße weist auch darauf hin, dass der Anstieg beim Dax kritisch zu sehen sei. Was, wenn auch bei uns eine zweite Corona-Welle kommt? Dann könnte dieses erhöhte Kursniveau ein Problem haben (hier das ausführliche Interview mit Stefan Riße). Auch der große Hype rund ums Gold war diese Woche eines der Top-Themen am Kapitalmarkt, was auch von Manuel Koch im folgenden Video thematisiert wird. Mehr Infos auf www.trading-house.de.

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Gold/Silber

Goldpreis, Ölpreis, Aktienmärkte: Was für eine Eintracht im Absturz

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Was war da denn los? Seit gestern sind der Goldpreis, der Ölpreis und die Aktienmärkte parallel runter gerauscht. Dies kann man gut im folgenden Chart sehen, wo Gold, Ölpreis und Dow Jones auf CFD-Basis seit Donnerstag gezeigt werden. Seit gestern ab 15:30 Uhr, wo der Kassamarkt für Aktien in den USA öffnete, ging es nach unten. Im Dow sind es bis jetzt minus 580 Punkte. WTI-Öl verliert seitdem bis jetzt gut 1,50 Dollar. Und der Goldpreis hat bis jetzt 14 Dollar verloren.

Doch keine Stärke im Goldpreis?

Und da schrieben wir gestern noch von einer wirklichen Stärke im Goldpreis. Tja, wie kann es sein, dass diese drei Assetklassen so parallel abschmieren? Bei der Korrelation zwischen Aktienmärkten und Öl ist es klar. Nimmt die Angst vor der immer schlimmer werdenden Coronakrise weiter zu (so wie es seit gestern tatsächlich passiert), verdunkeln sich die Konjunkturaussichten, was natürlich schlecht für die Konzerne ist, aber auch schlecht für die Öl-Nachfrage. Und der Goldpreis? Dachte alle Welt (auch wir) noch gestern Mittag, dass die Kurse von um die 1.815 Dollar nun endlich der Durchbruch nach oben seien, so zeigt das Edelmetall erneut Schwäche, zusammen mit den anderen Märkten. Auch der seit gestern Nachmittag steigende US-Dollar wirkte negativ gegen Gold!

Aber wir meinen: Man sollte das Edelmetall noch nicht aufgeben als Bulle! Was war los abseits vom US-Dollar? Vielleicht gibt der folgende aktuelle Kommentar von Ipek Ozkardeskaya von Swissquote Aufschluss. Der Goldpreis sei auf 1.795 Dollar zurückgefallen, weil die Anleger ihre Long-Goldbestände zur gleichen Zeit auflösten wie ihre Risikopositionen (in Aktien). Der gleichzeitige Ausverkauf von Aktien und Gold in einem Risikoumfeld sei zu einem üblichen Verhalten geworden und habe den Safe-Hafen-Wert von Gold mittelfristig nicht beeinträchtigt. Daher bleibe der Gesamtausblick für Gold trotz einer unerwünschten positiven Intraday-Korrelation mit Aktien weiterhin optimistisch.

Zu viel des guten im fallenden Goldkurs?

Und ja, dieses Phänomen sah man im März beim großen Börsencrash auch. Die Anleger verkauften in Panik Gold, weil sie vor allem für Margin Calls am Aktienmarkt schnell Geld brauchten. Aber jetzt, bei ein paar hundert Punkten Rückfall der Aktienmärkte, muss man da gleich reflexartig den Goldpreis auch runterjagen? War das übertrieben, und Gold kann jetzt wieder einen weiteren Anlauf auf höhere Kursniveaus nehmen? Entscheiden Sie selbst, wie es weitergehen wird. Denn ja, wir haben immer noch keine Glaskugel.

Chart zeigt parallelen Verlauf der Aktienmärkte, Goldpreis und Ölpreis

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Rüdiger Born und Andre Stagge mit Blick auf Dax, Gold, Euro, Öl

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Rüdiger Born und Andre Stagge melden sich im folgenden Video direkt vor der Frankfurter Börse. Laut Andre Stagge steckt die Börse derzeit kräftig im Sommerloch. Seit Montag steckt der deutsche Markt in einer Handelsrange. Gold sei derzeit spannender. Der Euro sei fürs Trading einen Blick wert. Beim Trading im Öl hat er einen interessanten Handelsansatz. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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