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Gold/Silber

Goldpreis springt über 1.600 Dollar – Analyst mit 2.000 Dollar Kursziel

Claudio Kummerfeld

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Beispielbild für einen Stapel Gold-Barren

Der Goldpreis ist vorhin schnell über die Marke von 1.600 Dollar gesprungen. Aber dazu gleich mehr. Erstmal ein Blick zurück auf gestern. Die Federal Reserve verkündete ihre totale Bazooka (unbegrenzte Anleihekäufe). Der Goldrpeis sprang daher gestern Mittag sofort von 1.494 auf 1.525 Dollar, und konnte im Verlauf des gestrigen Tages sogar auf 1.566 Dollar ansteigen.

Die aktuelle Lage im Goldpreis

Und heute ist der Goldpreis unter starken Schwankungen vor wenigen Minuten auf 1.611 Dollar in der Spitze angestiegen. Aktuell notiert das Edelmetall bei 1.598 Dollar. Die Bewegungen der letzten Stunden sind sprunghaft. Wichtig ist: Die US-Aktienmärkte sind aktuell vorbörslich Limit Up – das heißt die Futures stiegen so stark, dass der Terminhandel erstmal unterbrochen wurde. Denn die Euphorie ist da, dass in Kürze (in den nächsten Stunden) im US-Kongress eine Einigung für ein gigantisches Rettungspaket für die US-Wirtschaft geschnürt werden könnte. Warum das eventuell kurzfristig auch für Gold interessant sein könnte? Nun, im Aktien-Crash der letzten Tage mussten viele Investoren auch Gold-Bestände liquidieren, um schnell an Cash zu kommen. Dieser Drang könnte derzeit entfallen, was Gold ganz aktuell hilft.

Gold bei 2.000 Dollar Ende des Jahres?

Wird der Goldpreis noch dieses Jahr sogar auf 2.000 Dollar ansteigen? Daran glaubt in seiner Aussage von heute früh Milan Cutkovic, Marktanalyst bei AxiTrader. So sagt er, dass der Goldpreis in naher Zukunft weiter steigen könne. Die Flut an billigem Geld, rekordtiefe Zinsen und die Unsicherheit an den Märkten würden die Nachfrage nach Gold stabil halten, trotz der gelegentlichen Rücksetzer. Bis zum Jahresende sei eine Rally in Richtung 2.000 US-Dollar wahrscheinlich, so Cutkovic. Wir meinen: Ja, die immer tieferen Zinsen machen das zinslose Gold attraktiver als „Sicherer Hafen„. Und die immer weitere Aufweichung des Papiergeldsystems durch stark ausgeweitetes Gelddrucken (auch bei der EZB und vielen anderen Notenbanken) sollte den Drang vieler Investoren hin zu Gold verstärken. Aber 2.000 Dollar im Goldpreis bis Jahresende? Wir wissen es nicht. Möglich, aber man wird sehen.

Ipek Ozkardeskaya von Swissquote sagt heute, dass der Goldpreis steige, da die Safe-Hafen-Währungen gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Gold verhalte sich nun als Risikoanlage, was bedeute, dass ein weiterer Rückgang der Risikobereitschaft die jüngsten Gewinne schnell wieder zunichte machen könne. Naeem Aslam von Avatrade sagt heute, dass die Händler endlich aufgewacht seien und nun verstanden hätten, was die Verpflichtung der Fed bedeute, und was dies auch für den Goldpreis bedeute. Das Edelmetall werde in den kommenden Tagen wahrscheinlich das Niveau von 1.600 Dollar überschreiten (Analysetext von 8 Uhr heute früh). Das Momentum sei stark und positiv. Ein unbegrenztes QE bedeute einen unbegrenzten Anstieg im Goldpreis, und Händler sollten jeden Kursrückgang als ein Geschenk Gottes betrachten.

Goldpreis seit Ende Februar
Der Goldpreis in US-Dollar seit Ende Februar.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    24. März 2020 13:32 at 13:32

    Swissquote 😂😂 die sind ja nicht mal fähig korrekte Handelsysteme zu unterhalten, Misstrade Tidwater am 01.08.2017 mal rasxh durch Bezahlung des Schadens unter den Teppich gekehrt, bei hohen Volumen regelmässiger Systemausfall, hat die AnalystenMeinung die gleiche Qualität? Seissquote ist die Lachnummer im Handel!

  2. Avatar

    Hesterbulle

    24. März 2020 16:20 at 16:20

    Analysten und deren Kursziele sind etwas für Leute, die keine eigene Meinung haben und scheinbaren Fachleuten vertrauen, die keine Ahnung haben. Man denke da nur mal an Tesla.

    Wer an der Börse auf Dauer todsicher immer nur Geld verlieren wird, der hört auf die Analysten und die Charttechniker.

    • Avatar

      bcom

      24. März 2020 19:49 at 19:49

      Danke für die Bestätigung.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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