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Gold/Silber

Goldpreis steigt 100 Dollar in drei Wochen – hier die Gründe

Redaktion

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Der Goldpreis steigt kräftig an. Plus 100 Dollar in drei Wochen, und das höchste Kursniveau seit fünf Jahren! Doch halt! Da gibt es doch zum Beispiel die Relation zwischen Aktienkursen und Gold. Steigen Dow, Nasdaq und Co, dann haben sicherheitsbewusste Anleger ihr Geld zum Beispiel aus Gold abgezogen, was den Goldpreis zum Fallen bringt? Also: Steigende Aktien bedeuten oft (nicht immer) fallendes Gold, und umgekehrt. Aber nicht so in der aktuellen Lage.

Goldpreis und Aktien steigen parallel

In den letzten drei Börsentagen ist der Dow Jones-Index um gut 600 Punkte gestiegen. Parallel dazu ist Gold auch gestiegen um gut 50 Dollar. Schauen wir erstmal auf den ganz langen Vergleich. Man sieht hier seit dem Jahr 2006 den Goldpreis in US-Dollar (orange) im Vergleich zum Dow (schwarz). Man kann nicht pauschal sagen, dass Gold und Aktien gegenläufig agieren. Aber oft kommt es zum Umschichtungen. Rein in Sicherheit, oder wieder raus aus der Sicherheit, und zurück ins Aktien-Risiko.

Goldpreis vs Dow seit 2006

Aktuell laufen Dow und Gold beide richtig gut, was man im folgenden sehr kurzfristigen Chart sehen kann, der bis zum 11. Juni zurückreicht. Beide steigen. Der Goldpreis kam mit einem Tag Verzögerung in die Gänge. Aber warum ist Gold in den letzten drei Wochen um gut 100 Dollar gestiegen?

Goldpreis vs Dow seit 11. Juni

Fed hilft Goldpreis kräftig nach oben

Da wäre die stetig gesteigerte Phantasie zu nennen, dass die Fed wohl die Zinsen senken wird. Ein sinkender Zins schwächt die dahinter stehend Währung, also den US-Dollar (Dollar-Index seit Mittwoch Abend von 96,90 auf 96,15 gesunken). Da Gold hauptsächlich gegen den US-Dollar gehandelt wird, ist die Fed-Story also Gold-bullisch. Auch wurde verursacht, dass die Anleiherenditen nach Abzug der Inflation („Reale Anleiherendite“) nun so tief liegt wie seit zwei Jahren nicht mehr. Auch das macht Gold attraktiver. Der Goldpreis steit seit Tagen an, beginnend ab Anfang Juni, zusammen mit den Aktienmärkten. Und Mittwoch Abend war es dann so weit, dass die Fed konkret Zinssenkungen ab Ende Juli ins Spiel brachte.


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Iran

Und jetzt ganz aktuell kommt seit gestern früh die Iran-Krise dazu. Eine US-Drohne wurde abgeschossen, und die Kriegsgefahr in der Region steigt deutlich. Da ist sie wieder, die Unsicherheit. Egal was… wenn irgendwas unsicher scheint, kommt schnell der reflexartige Griff zum Gold. Und so ist der Goldpreis alleine seit den Fed-Aussagen (gepusht durch die Iran-Krise) von 1.345 auf heute Nacht bis zu 1.411 Dollar gestiegen. Aktuell liegt der Preis bei 1.394 Dollar. Im folgenden Chart haben wir die Fed und den Drohnen-Abschuss eingekreist. Es hängt momentan stark am Konflikt USA-Iran ab, ob der Goldpreis weiter nach oben haussiert!

Gold kurzfristig

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Denker

    21. Juni 2019 15:05 at 15:05

    Naja, unter den Gesichtspunkten der jahrelangen Geldruckorgien ist doch Gold noch lächerlich billig. Der Preis beinhaltet nicht mal mehr den realen Inflationsausgleich.
    Desweiteren mit dem Hintergrund der ganzen Blasenausdehnungen in vielen Assetbereichen ist es doch eigentlich verwunderlich das Gold sich kaum bewegt,…ein Schelm der Absicht dabei denkt.

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Gold/Silber

Goldpreis fällt weiter – Daten helfen nicht – Experte erläutert aktuelle Lage

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis ist in den letzten 24 Stunden von 1.887 Dollar auf aktuell 1.854 Dollar weiter gefallen. Auch wenn die Abwärtstendenz sich verlangsamt hat. Aktuell spricht nicht viel dafür, dass sich die Situation ändert. Aktuelle Daten und der Kurs der US-Währung werden in diesem Artikel thematisiert, wie auch eine ganz frische Expertenmeinung.

Goldpreis fällt weiter – aktuelle Daten im Fokus

Heute um 10 Uhr wurde das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer veröffentlicht, der ifo-Geschäftsklimaindex. Die Details waren etwas schwächer als erwartet, aber unterm Strich ergab sich kein Einfluss auf den Goldpreis. Dann vorhin um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Sie fielen etwas höher aus als erwartet (hier die Details). Eigentlich leicht negativ für die US-Konjunktur, lässt sich der Dollar-Index davon aber nicht beeindrucken in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung.

Notierte der Dollar-Index (Währungskorb des Greenback gegen andere Hauptwährungen) um 14:29 Uhr noch bei 94,51 Indexpunkten, so sind es jetzt 94,60 Punkte. Der Goldpreis notierte vor den Zahlen bei 1.857 Dollar, und jetzt bei 1.853 Dollar. Die Tendenz ist weiter südwärts gerichtet, und das heutige Tief bei 1.848 Dollar ist nicht mehr weit entfernt. Schauen wir uns im großen Bild die Bewegung des US-Dollar an, der seit einigen Tagen deutlich ansteigt, weswegen der Goldpreis deutlich fällt, und offenbar auch weiter under Druck steht. Der globale Run auf den Greenback als den vermeintlich „Sicheren Hafen“ hält aktuell an. Und der eigentlich auch „Sichere Hafen“ namens Gold fällt in diesem speziellen Risk Off-Trade (in dem der Dollar profitiert), zusammen mit den Aktienkursen nach unten.

Experte bespricht Gründe für Absturz im Goldpreis

Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person, hier geht es zu seinem YouTube-Channel) hat vor wenigen Minuten ein Video veröffentlicht, in dem der aktuelle Absturz im Goldpreis besprochen wird. Auch thematisiert er die Gründe für den Absturz, als da wären die Dollar-Stärke, die zuletzt nicht weiter fallenden Realrenditen für Anleihen, sowie das derzeitige Risk Off-Szenario am Aktienmarkt.

Im folgenden Chart sehen wir seit dem 18. September den steigenden US-Dollar gegen den fallenden Goldpreis.

Chart zeigt steigenden US-Dollar gegen fallenden Goldpreis

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Finanznews

Aktienmärkte: Abverkauf bei Gold als Vorbote? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Vergleicht man die Entwicklung der Aktienmärkte (anhand des Leitindex S&P 500) mit Gold, so fällt auf, dass das gelbe Edelmetall seit dem Sommer diesen Jahres eine Art Vorläufer-Funktion hat: es stieg vor den Aktienmärkten dynamisch an und erreicht ein neues Allzeithoch, dann folgte bei Gold ein Abverkauf – bevor schließlich die Aktienmärkte unter Druck kamen. Nun erneut Schwäche bei Gold – folgen nun die Aktienmärkte? Der Schlüssel ist hier der stärker werdende Dollar, das Vehikel für Risiko-Aversion schlechthin. Nach einem starken Start geht es an der Walll Street Richtung Süden – wie so oft steigen vorbörslich die US-Futures, zur Kassa-Zeit wird es dann aber schwieriger..

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Gold und Nasdaq im Fokus

Rüdiger Born

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Gold und Nasdaq schaue ich mir im folgenden Video genauer an. Wie ist die aktuelle Lage, und welche Tradingchancen gibt es? Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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