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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis reagiert auf Trump – Vorsichtig heute ab 17 Uhr!

Claudio Kummerfeld

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am

Gold Barren

Der Goldpreis zeigt seit gestern ein kleines robustes Signal, dass man für den Augenblick (!) nicht weiter stufenweise abrutschen will. Dazu schauen wir bitte mal auf den folgenden Chart. Er zeigt den Verlauf im Goldpreis (in blau) seit dem 1. November in Relation zum steigenden US-Dollar (US Dollar Index). Der US-Dollar notiert gestern und heute robust um die 98,20 Indexpunkte, nach einer vorigen längeren Anstiegsphase. Der Goldpreis fiel seit geraumer Zeit von 1.514 Dollar bis zum Tiefpunkt bei 1.445 Dollar gestern um 16 Uhr. Die Tatsache, dass Gold trotz robustem US-Dollar aktuell ein wenig steigt, ist schon mal ganz vorsichtig positiv für das Edelmetall zu werten.

Goldpreis vs US-Dollar Index

Goldpreis steigt dank Trump-Rede

Die gestern mit Spannung erwartete Rede von Donald Trump enthielt keinerlei Hoffnung auf eine Entspannung im Handelskrieg mit China. Im Gegenteil. Die Angst vor einer weiteren Eskalation ist ein klein wenig gestiegen (die wichtigsten Details der Rede finden Sie hier). Der kleine Risk Off Trade läuft seit gestern Abend. Der Schweizer Franken (siehe hier) ist angesprungen und steigt spürbar an. Die Flucht in die sogenannten „Sicheren Häfen“ ist derzeit ein kleines, aber angesagtes Thema! Der Goldpreis (folgender Chart seit letztem Donnerstag) stieg nach der Trump-Rede von 1.452 auf heute 1.465 Dollar (aktuell 1.463 Dollar).

Achtung heute 17 Uhr

Und wie man so oft sagt „Nach den Daten ist vor den Daten“, so heißt es diese Woche „Nach der Rede ist vor der Rede“. Gestern war Donald Trump an der Reihe, und enttäuschte den Markt, weil es keine klaren Aussagen zum Handelskrieg gab. Heute um 17 Uhr deutscher Zeit redet Fed-Chef Jerome Powell. Gibt es von ihm interessante Aussagen zur US-Konjunktur und zu den Zinsen in den USA? Der Goldpreis versucht sei gestern eine kleine Konsolidierung im Chart hinzubekommen. Ob es funktioniert? Achten wir alle zusammen nachher auf die Worte von Jerome Powell.

Goldpreis Verlauf

Hier der Gold-Chart seit dem 17. Oktober. Man sieht, dass der winzige Aufwärtsmove am Ende noch keine charttechnische Stabilität darstellt, geschweige denn eine Trendumkehr. Wenn er bis morgen durchhält oder sogar leicht ansteigen kann, wäre das für den Goldpreis ein weiteres kleines, durchaus stabilisierendes Zeichen – wenn man die Charttechnik vorrangig betrachtet!

Gold in US-Dollar seit dem 17. Oktober

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold/Silber

Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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