Gold/Silber

Goldpreis und Silberpreis: Experte Eugen Weinberg mit glasklarer Analyse

Mehrere Barren Silber

Der Goldpreis kannte in seinem Anstieg bis heute Nacht kein Halten mehr bis auf 1.981 Dollar. Nun gibt es heute die wohl überfällig gewesene technische Korrektur (Gewinnmitnahmen), und so sehen wir Gold derzeit bei 1.928 Dollar (vorhin 1.907 Dollar im Tief). Eugen Weinberg als Chef-Rohstoffanalyst bei der Commerzbank ist einer der bekanntesten und angesehensten Rohstoffexperten in Deutschland. Im folgenden aktuellen Video-Interview bei „DER AKTIONÄR TV“ spricht er über die aktuelle Lage bei Gold. In den kommenden Tagen könne die 2.000 Dollar-Marke noch fallen. Diejenigen Trader, die bislang zögerlich waren, könnten dann auch noch auf den Zug aufspringen. Aber der Goldpreis sei inzwischen überhitzt. Also, ist nur noch minimal Luft nach oben vorhanden?

Was den Goldpreis in Wirklichkeit antreibt – aus Sicht von Eugen Weinberg

Gold verhalte sich laut Eugen Weinberg eher wie eine Währung. Von daher sei der Anstieg im Goldpreis in den letzten Wochen schon überzogen gewesen. Kurzfristig sei der Markt eher ausgereizt, langfristig werde man höhere Preise sehen. Interessant: Eugen Weinberg benennt als Hauptgrund für den massiven Goldpreis-Anstieg in letzter Zeit nicht die Nullzinsen, nicht die weltweiten Krisen oder Ähnliches. Nein, aus seiner Sicht steige Gold genau wie der Aktienmarkt wegen der weltweit ausufernden Liquidität, dank der massiven Ausweitung der Geldmengen. Preise für Sachwerte würden nach oben getrieben, also Immobilien, Gold etc. Und wie geht es weiter mit dem Geldmengen-Wachstum? Und dann noch etwas Inflation? Eugen Weinberg macht dazu sehr interessante Aussagen.

Silber habe bei aktuellen Preisen keinen industriellen Charakter, so seine klare Meinung. Für die Industrie sei das Edelmetall beim aktuellen Silberpreis einfach zu teuer. Spekulanten würden Silber aktuell nur wegen der Gier auf höhere Preise kaufen. Es sei noch viel Spekulationsluft nach oben vorhanden. Gold sei eine Versicherung, Silber eine Spekulation. Auch die weiteren Ausführungen von Eugen Weinberg über andere Industriemetalle sind sehr interessant. Nehmen Sie sich die Zeit für das folgende Video!

Im folgenden Chart sieht man die Entwicklung von Goldpreis (rot-grün) gegen den Silberpreis (blau) in den letzten zwölf Monaten.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen Silberpreis seit August 2019



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4 Kommentare

  1. Süß, dieser Corona-Abstand. Da wird einem ja richtig warm ums Herz. Bei so viel Rücksichtnahme.

    1. Sabine soll es natürlich heißen.

    2. Und dann noch dieser wunderschöne Akzent! :-)

  2. Habe schon früher Interviews von Herrn Weinberg gesehen.
    Damals (2017-2019) hieß es, Gold müsste immer steigen, was es nicht tat.
    Kann natürlich sein, dass die Notenbanken massiv interveniert haben und den Goldpreis manipuliert haben.
    Seine jetzige Argumentation ist für mich schlüssig und nachvollziehbar.
    Die Notenbanken können das Gelddrucken nicht mehr einstellen. Es gibt entweder das wenige Gelddrucken (Der Normalzustand) oder das viele Gelddrucken (Der Extremzustand) Aber eine Normalisierung ohne Gelddrucken wird es nicht mehr geben.
    Jeder sollte diesen Umstand in seine Zukunftsplanung einfliessen lassen.

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