Der Goldpreis ist am Freitag erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 4.000 Dollar gefallen, auch Silber setzt seine Korrektur mit hoher Dynamik fort. Dabei hätten sowohl die überraschend schwächeren US-Inflationsdaten als auch die erneute Eskalation im Iran-Konflikt den Edelmetallen eigentlich Rückenwind geben müssen. Stattdessen dominiert an den Finanzmärkten ein anderes Narrativ. Warum Gold und Silber derzeit keine nachhaltige Erholung schaffen und welche Kräfte den Abwärtstrend weiter antreiben.
Gold: Warum Inflation und Iran nicht helfen
Der Goldpreis rutschte am Freitagmorgen zeitweise bis auf 3.970 Dollar ab und testete damit erneut die Tiefs aus dem Juni. Auch Silber setzte seine Korrektur fort und fiel auf rund 55 Dollar. Das überrascht, denn gleich mehrere Faktoren hätten zuletzt eigentlich für steigende Edelmetallpreise sprechen müssen. Sowohl die US-Verbraucherpreise als auch die US-Erzeugerpreise fielen im Juni schwächer aus als erwartet. Gleichzeitig hat sich der Iran-Konflikt zuletzt erneut verschärft – ein Umfeld, das Gold als klassischen sicheren Hafen normalerweise stützt. Die Reaktion an den Finanzmärkten fällt jedoch genau gegenteilig aus.
Der Grund liegt im Blick der Anleger nach vorne. Der überraschende Rückgang der US-Inflation auf 3,5 Prozent im Juni dürfte auch auf die zuvor deutlich gesunkenen Energiepreise zurückzuführen sein. Mit dem jüngsten Anstieg des Ölpreises auf knapp 84 Dollar verändert sich dieses Bild jedoch wieder. Viele Investoren befürchten, dass der disinflationäre Effekt nur vorübergehend war und der Inflationsdruck in den kommenden Monaten erneut zunehmen könnte. Entscheidend ist deshalb nicht mehr die Inflationsentwicklung im Juni, sondern die Frage, wie sich der Ölpreis auf die Preisentwicklung im Juli und August auswirken wird.
Fed rückt wieder in den Fokus
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Mit den neuen Inflationssorgen rückt auch die Geldpolitik der Fed wieder stärker in den Mittelpunkt. Laut dem CME FedWatch Tool preisen die Finanzmärkte weiterhin die Möglichkeit einer Zinserhöhung im Herbst ein. Höhere Leitzinsen gelten als Belastungsfaktor für den Goldpreis, da das Edelmetall selbst keine laufenden Erträge abwirft. Statt auf die überraschend moderaten Inflationsdaten konzentrieren sich Anleger deshalb zunehmend auf die nächsten geldpolitischen Signale der US-Notenbank.
Verstärkt wird dieser Gegenwind durch den weiterhin robusten US-Dollar und die erhöhten Realrenditen am Anleihemarkt. Für internationale Käufer verteuert ein stärkerer Dollar Goldkäufe zusätzlich. Gleichzeitig erhöhen hohe Realrenditen die Opportunitätskosten einer Goldanlage. Der klassische Sicherheitsaspekt tritt dadurch derzeit in den Hintergrund. Statt geopolitischer Risiken bestimmen vor allem Zinserwartungen und die Entwicklung am Anleihemarkt die Richtung des Goldpreises.
ETF-Anleger ziehen Kapital ab
Während die Zentralbanken weiter Gold kaufen, werden viele institutionelle Investoren derzeit vorsichtiger, dass zeigen die Gold-ETFs. Nach Angaben des World Gold Council zogen Anleger allein im Juni rund 8,9 Milliarden US-Dollar aus physisch besicherten Gold-ETFs ab. Die Bestände sanken dabei um 74 Tonnen. Als wichtigste Gründe nennt der Branchenverband den stärkeren Dollar, hohe Realrenditen und die restriktiveren Zinserwartungen. Die Abflüsse verdeutlichen, dass sich der Verkaufsdruck längst nicht mehr nur auf kurzfristig orientierte Anleger beschränkt.
Silber gerät noch stärker unter Druck
Noch deutlicher fällt die Korrektur beim Silberpreis aus. Vom Rekordhoch bei rund 121 Dollar hat Silber inzwischen mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Das Edelmetall hatte zuvor deutlich stärker zugelegt als Gold und reagiert traditionell volatiler auf Stimmungswechsel an den Finanzmärkten. Entsprechend fallen Gewinnmitnahmen und Risikoabbau aktuell kräftiger aus als beim Goldpreis.
Der Goldpreis folgt derzeit einer ungewohnten Logik. Schwächere US-Inflationsdaten und geopolitische Risiken reichen momentan nicht aus, um eine nachhaltige Erholung auszulösen. Stattdessen bestimmen steigende Ölpreise, neue Zinserwartungen, ein robuster Dollar und hohe Realrenditen das Marktgeschehen. Solange Anleger eine restriktive Fed im Herbst für möglich halten, dürfte der Gegenwind für Gold und Silber bestehen bleiben.
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Zeigt einmal mehr, wie abhängig Gold von den Finanzmärkten geworden ist.
Das war vor 5000 Jahren anders, da war Gold noch Gold😉.
Heute wird der Preis des physischen Metalls vom Papiergold, von den ETF’s, von den Algorithmen der Wall Street bestimmt, mit entsprechenden Risiken.
Schade eigentlich…
„…von den ETF’s, von den Algorithmen der Wall Street bestimmt, mit entsprechenden Risiken.“
Das trifft in viel stärkerem Ausmaß auch auf Aktien und Aktien ETF zu👍
Dennoch wäre keine Investition die dümmere Entscheidung.
Fiatgeld ist auch nicht ohne Risiko…ganz im Gegenteil.
Columbo
Was wäre denn passiert, wenn es die Papiermärkte nicht gegeben hätte?
Wäre dann Gold seit 1971 von 35 Dollar auf heute 4000 Dollar gestiegen?
Oder vom Jahre 2000 von 280 auf heute 4000 Dollar?
Wenn ein Goldstandard eingeführt werden sollte, dann kann jeder sein Gold abgeben, denn dann gibt es langfristig keine Inflation mehr und keine Goldpreissteigerungen.
Zusammengefasst:
Wer wie ich mit Gold in den letzten Jahren viel Geld verdient hat (alleine in den letzten 3 Jahren über 100 %) verdankt das nur den Finanzmärkten.
Alles was mit Gold bezahlt wurde, blieb im Preis bis heute stabil.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Man kann an den Finanzmärkten eben viel Geld verdienen oder auch verlieren.
Ob mit Gold oder einer Einzelaktie ist eigentlich egal. Dieselben Chancen, dieselben Risiken.
Ein breit gestreuter Aktien-ETF hingegen mindert das Verlustrisiko enorm. Und man hat trotzdem Sachwerte.
Alles andere ist, überspitzt formuliert, Zockerei.
Diese Erkenntnis ist nicht auf meinem Mist gewachsen, es ist historisch belegt und deshalb weltweit Konsens bei der Geldanlage,
Silber hat jetzt schon 55% verloren seit dem ATH. Wo wird das noch enden? Ich erinnere mich noch daran, wie hier einige im Forum jauchzend davon berichtet haben, dass sie bei diesen Kursen noch fröhlich hinterhergekauft haben. Die hohen Kosten für Silber kommen noch on top. Gold hat auch sehr gelitten, aber doch weniger als Silber. XAUXAG hat sich seit Anfang Jahr demnächst bald verdoppelt. Das zeigt die hohe Konjunkturabhängigkeit von Silber, crashen nun auch noch die Chip-Aktien, dann wird es für Silber richtig düster. Gut, wenn man keine allzu grosse Klumpen im Depot liegen hat und breit investiert ist.
Wenn Chips crashen, bricht alles. Das ist der einzige Sektor der die Welt noch am Laufen hält. Welt-ETF ex KI ist ein Trümmerhaufen aktuell. Wollen wir mal sehen wie sich die Inflation im Herbst und die US-Wahlen entwickeln. Je länger es im Iran dauert, desto größer wird der Knall. Erntezeit ist auch im Herbst. Dann sieht man wo der Dünger gefehlt hat. Preissteigerungen die dann aus mangelndem Angebot entstehen, kann keine Zinsänderung einfangen. Gold und Silber sind die Versicherung für diese schweren Zeiten. Wer damit zockt, hat ihre Funktion nicht verstanden. Ihrer Aussage stimme ich komplett zu.
„…Wer wie ich mit Gold in den letzten Jahren viel Geld verdient hat…“
Geld hat man erst verdient, wenn man verkauft hat.
Alles andere sind lediglich Buchgewinne, die morgen schon wieder weg sein können.
@Columbo
Dazu eine kleine Anekdote: Ich wollte meine Silbermünzen (alles vor 35 Jahren geschenkte DM-Gedenkmünzen) Ende Januar zum Kurs von etwa 100 Euro je Feinunze verkaufen. Das war (und ist) mein Preislimit. Da ich den Schrott per Post an die Scheideanstalt schicken muss und Lieferzeiten inzwischen bekanntermaßen locker eine Woche dauern können, dachte ich mir: Warte lieber, bis (und ob) sich der Kurs dort oben stabilisiert, nicht dass ich am Ende 20 % weniger erhalte, bis die Lieferung endlich erfolgt ist. Prinzipiell kann ja nichts passieren, alle Edelmetallprofis auf FMW fantasieren ja bereits von unaufhaltsam weiter steigenden Kursen. Silber als der neue Shooting-Star, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt 😄
Nun ja, diese eine Woche später lag der Kurs bei etwa 60 Euro. Tja, nun muss wohl meine Tochter weitere 35 Jahre auf die 100 Euro warten – die dann noch etwa 50 Euro nach heutiger Kaufkraft wert sein dürften 🙄
Angenehmer Nebeneffekt: Silbermünzen zu polieren, ist auch für junge Menschen ein hoch meditativer und entspannender Zeitvertreib und kann auch effektiv zum Stressabbau genutzt werden.
„Geld hat man erst verdient, wenn man verkauft hat.
Alles andere sind lediglich Buchgewinne, die morgen schon wieder weg sein können.“
Dazu mal eine Einschätzung mit gesundem Menschenverstand.
Die Erkenntnis trifft auf alle Sachwerte zu (Aktien, Immobilien etc.)🥱🤭
Nur sollte man beachten, dass man seine Aktien zwischenzeitlich nicht putzen kann😂
Bei Immobilien sieht’s (bzw. sah es bisher) schon besser aus😂 Und man kann sie zwischenzeitlich sogar sanieren👍
Vielleicht gibt es ja noch ein paar rührende Anekdoten und Lebensweisheiten dazu???😂
Aber Herr Jäger, noch nicht bemerkt dass bei Aktienstress ( siehe Japan Korea) und bei Margin Calls erstmals Gold für Margendeckung verkauft wird.Wenn alles den Bach runtergeht muss halt das einzig werthaltige verkauft werden.Diese einfache Börsenweisheit wurde auf FMW schon mehrmals thematisiert. Tagesschwankungen ais Indiz für irgend etwas zu begründen ist zu kurzsichtig.
@ Columbo, die tausendste Goldweisheit von ihnen gilt umsoeher für nichtswertige Luftaktien
Wenn das angeblich so ist, dann muss man auf Höchstkursen auch die Edelmetalle nicht noch glorifizieren, sondern man nimmt kräftige Gewinne mit. Ich habe da oben bei Silber immer davor gewarnt noch weiter zu kaufen. Silber und Gold und jedes andere Asset auf der Welt durchläuft Zyklen mit Hoch und Tiefs. Das sind im Chart die kleinen bunten roten und grünen Kerzen. Nicht die Ideologie und ob man sich in etwas verliebt hat, sondern das Timing entscheidet über Erfolg und Misserfolg an den Börsen – ganz egal was sie handeln. Das geht sogar mit Tulpen, Schuhsohlen und Leberwürsten.
Nein @ Columbo
Physisches Gold ist in den letzte 5.000 Jahren, im Gegensatz zu sehr vielen Aktien, nie wertlos geworden.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Michael
😊👍 Mein Vorschlag: Die Silbermünzen einschmelzen und deiner Tochter ein schönes Schmuckstück machen lassen. Das wird sie öfter an ihren Vater erinnern, als ein paar Münzen in einer Schachtel.
Hallo @ Nico
Da hast Du sicher recht.
Nur—– nicht vergessen.
Der Goldpreis hat sich in den letzten 3 Jahren (bei 4000 Dollar) mehr als verdoppelt.
Und das legal steuerfrei.
Wer mir vor 3 Jahren prophezeit hätte, dass der Goldpreis heute bei 4.000 Dollar steht, dem hätte ich nicht geglaubt.
Daher sind diese Preisschwankungen für einen langfristigen physischen Horter, wie für mich, uninteressant.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…Physisches Gold ist in den letzte 5.000 Jahren, im Gegensatz zu sehr vielen Aktien, nie wertlos geworden…“
Wertlos nicht, aber Goldkäufer mußten schon Privatinsolvenz anmelden, weil sie sich beim Kauf verzockt hatten.
Und…Aktien wurden nie verboten.
Wertlos nicht, aber Goldkäufer mußten schon Privatinsolvenz anmelden, weil sie sich beim Kauf verzockt hatten.“
Echt? Kennen sie da jemanden?
Was genau ist die Aussage?
Das es dumme Menschen gibt die sich verzocken, ohne daß sie die entsprechende Bonität besitzen?
Was hat das mit Gold zu tun?
Die wären auch mit allem anderen Pleite gegangen, bei dem der Preis schwankt. Das liegt aber weniger am Invest, sondern an Unfähigkeit oder Pech.
Columbo
Dann erkläre uns Unwissenden doch mal, wie man an physisch gekauften Gold pleite gehen kann, wie mit z. B. Aktien.
Oder ist das wieder nur so ein Gelaber von Dir, wie von den breitgestreuten Investments, die über Jahrzehnte besser gelaufen sind als Gold.
Mein Beispiell:
Ich habe im Jahre 2000 für etwa 300 Tsd. Gold gekauft und nun sind es etwa 4,5 Millionen.
Wann in den 26 Jahren hätte ich weshalb Pleiten gehen können?
Selbst wenn unmittelbar nach dem Kauf der Goldpreis um 70 % gefallen wäre, wäre ich nicht pleite. Dann hätte ich heute nur etwas über 1 Millionen.
So viel etwa wie die Kapitalerträge beim DAX in den 26 Jahren.
Wer im Jahre Null 20 Ochsen für Gold verkauft hat, wann hätte er bis heute daran pleite gehen können, weil Gold wertlos geworden ist?
Dann erkläre mal.
Oder kneifst Du nun abermals?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
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Die Goldpleitiers schreiben hier natürlich nicht.
Columbo
…Die Goldpleitiers schreiben hier natürlich nicht….
Dann erkläreuns doch mal Deinen Satz.
Wer kann denn wann an/ mit physischem Gold pleite gehen?
Wo bleiben denn auch Deine Belege dafür, dass (wie von Dir behauptet) breit gestreute Investmens über Jahrzehnte besser gelaufen sind als Gold?
Wo bleiben denn Deine Erklärungen dazu das Besitzer von physischem Gold pleite gehen können?
Ich bin brennend gespannt darauf, wie Du erklärst, wie Jemand an den Hunderttausenden oder Millionen an physischem Gold im Tresor, trotzdem am Gold pleite gegangen ist oder zumindest theoretisch pleite gehen könnte.
Ich denke Du kneifst mal wieder oder nur Gelaber ist die Antwort.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„Goldpleitiers“ schreiben hier nicht?
Vielleicht liegt es ja daran, dass in den letzten 5000 Jahren noch niemand durch Goldbesitz pleite gegangen ist? 😂
Das ist wirklich gequirlter Blödsinn und auch die schon mal in den Raum geworfene Preisspekulation von 500 Dollar die Unze zeugt von maximaler Unkenntnis von Markt und Preisfindung.
Die Förderkosten von Gold belaufen sich pro Unze in etwa auf zwischen 1300 Dollar bis 1500 Dollar.
Wenn der Preis also auf die schon mal „seriös“ geschätzen 500 Dollar die Unze fallen würde, dann wäre die Förderung nicht mehr wirtschaftlich und würde eingestellt werden.
Das Angebot an physischen Gold würde einbrechen.
Nun würden Notenbanken und deine Hausbank zur Bilanzabsicherung (Stichwort: Tier 1 Asset) weiter Gold akkumulieren und nachfragen bei dem Preis. Und auch einige Goldbullen würden Gold in Masse nachfragen. Liquidität wäre ja ausreichend vorhanden.
Da kein Angebot mehr vorhanden, ja was würde aufgrund Angebot und Nachfrage wohl passieren?
Da dies nicht passieren wird, ist die Frage natürlich nur rein hypothetisch.
Nur weil man sich etwas hierbei wünscht, sollte man nicht die reale Welt da draußen komplett ignorieren.
Sonst ist man selber Bald der Pleitier, der nicht mehr schreibt.
Gut, was ich jetzt schreibe ist nichts über physische Horter wie mich, die Ihre Edelmetalle kaufen und für viele Jahre weglegen.
Wegen der Schenkungen an meine Kinder 2014 und 2024, habe ich 2022 1,5 Tonnen Silber gekauft.
Hört sich viel an, aber ist gerade mal ein Würfel von etwa 53 cm Kantenläng.
Das Silber ist für die Altersversorgung meiner Kinder in 18 bzw.19 Jahren.
Eine Fahnenstange entsteht eben, wenn es sehr viele Käufer gibt.
Und einen Chrash, wenn es viele Verkäufer gibt.
Der Chrash zeigt ja gerade, dass viele Inhaber am Hoch verkauft haben und mehr oder weniger Gewinn gemacht haben. Aber das waren keine Besitzer von physischem Silber.
Natürlich gibt es auch Verlierer.
Als langfristiger Horter muss man „die Reise“ mitmachen. Von 20 Dollar auf fast 120 und dann zurück auf etwa 60 Dollar.
Das wird in der Zukunft auch so sein.
Von 60 auf 300 Dollar und dann zurück auf 150.
Für Spekulanten das ideale Umfeld.
Der Horter schaut nur zu.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Liebe Goldbugs und Goldbugsinnen, lasst euch nicht „pflanzen“ (umgangssprachlicher Begriff für „ins Bockshorn jagen“, „an der Nase herumführen“).
Und werdet bitte nicht gleich aufgeregt und zittrig, weil einer Gold als Investment kritisiert.
Selbstredend ist Gold das ultimative, einzige, beste, sicherste, renditestärkste Investment aller Zeiten.
Man wird reich damit, richtig reich, jeder Goldkauf ist ein Lottosechser😂.
Aber bitte, das soll keine Anlageberatung sein. Schönen Sonntag noch.
@Columbo
Mit deinen Kommentaren scheinst du auf äußerst angespannte Nerven zu treffen 🤯
Es ist tatsächlich auffällig, wie äußerst dünnhäutig die Edelmetalljünger auf jegliche Kritik an ihrem Goldenen Kalb reagieren – sogar unser sonst so souveräner ‚The Goldfather of Doom and Gloom‘ 😃
Dabei sollte man meinen, dass der Besitz eines so wunderbar glänzenden und reinen Elements mit derart hoher Dichte stets zu stoischer Gelassenheit und purer Verzückung beiträgt.
Womöglich ist jedoch nicht auszuschließen, dass viele dieser Goldsektenjünger Ende Januar etwas euphorisch oder aufgrund einer akuten kollektiven FOMO-Neurose zu einem – nennen wir es vorsichtig: ‚unglücklichen‘ – Zeitpunkt in den Hype eingestiegen sind. Und das zu allem Überfluss auch noch mit stark gehebeltem Papiergold 😭
Am Ende haben die Goldanbeter nur ein Stück Papier von einem Lageristen. Das und der Crash in diesem Jahr, erklärt die unglaubliche Dünnhäutigkeit und die fehlende Souveränität. Echte Anleger sind breit investiert und relaxed.
Haben ETF Halter mehr als ein Stück Papier?
Und die ganzen Ruinierten schreiben sicherlich hier pro Gold im Forum 🫨😂 Ja neee du…ist klar…sagt Atze immer 😂
Die Goldbesitzer die ich kenne sind noch sehr relaxt und lachen ehr über die, die aus dem Markt gespült würden. Und das sind keine Kleinanleger und Dummköpfe😉
Irgendwie werden hier ehr Weisheiten und Anekdoten aus dem Märchenland verbreitet😂
Das ist ja schon zum Fremdschämen…
Wer sich vor der Goldpleite schützen möchte, sollte sein Gold zuhause lagern.
PIM Gold (Deutschland)
Das Unternehmen verkaufte Goldanlagen und versprach sichere Lagerung. 2019 wurde Insolvenz angemeldet. Ermittler vermuteten, dass große Mengen des versprochenen Goldes gar nicht vorhanden waren. Tausende Anleger erlitten erhebliche Verluste.
BWF-Stiftung (Deutschland)
Die Stiftung behauptete, riesige Goldbestände zu besitzen. 2015 stellte sich heraus, dass ein Großteil der angeblichen Goldbarren vergoldetes oder wertloses Material war. Es handelte sich um einen der größten Goldbetrugsfälle in Deutschland.
Tulving Company (USA)
Ein Edelmetallhändler nahm Kundengelder entgegen, lieferte aber in vielen Fällen das bestellte Gold und Silber nicht aus. Der Gründer wurde wegen Betrugs verurteilt.
Karatbars International
Das Unternehmen verkaufte kleine Goldbarren und warb mit einem Netzwerkmarketing-Modell. Mehrere Aufsichtsbehörden warnten vor dem Geschäftsmodell. Nicht jeder Kunde verlor Geld, aber das Unternehmen geriet in erhebliche Schwierigkeiten, und viele Vertriebspartner sowie Anleger erlitten Verluste.
Columbo
Ja Columbo, wie ich mir dachte, wieder nur sustanzloses Gelaber.
Wo bleiben Deine Zahlen zu Deiner Aussage, das breitgestreute Investmens-Fonds über Jahrzehnte mehr Kapitalertrag eingefahren haben als bei Gold?
Wo bleibt Deine Erklärung dazu, wie man beim Kauf von physischen Gold pleite gehehen kann?
Ich behauptet mal, dass ist alles nur substanzlosen Gelaber.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Wie aufgeregt die allwissenden Goldbasher doch sind. Zwar nicht in der Lage halbwegs verständliche Argumente vorzubringen, aber sich selber als das Maß aller Dinge einzuschätzen.
Wer sein eigenes Weltbild nicht hinterfragt ist eh verloren.
Da sind zurzeit aber ehr die Aktienjünger und Immobilienmogule gefährdet. Die sind so überzeugt, dass sie sich für die hellste Kerze auf dem Kuchen halten 😂
Ich bin von einer guten Mischung überzeugt. Warum soll ich mir die Nerven wie in diesem Jahr mit Edelmetallen strapazieren wie die Goldanbeter? Man spürt es ja fast in jedem Kommentar der Sektenanhänger wie die Nerven blank liegen. Die Kurse der verschiedenen Assets sprechen doch für sich.
Verwirrt trifft es ganz gut.
Wo sind den die ganzen „Goldanbeter“, die alle am Peak Gold gekauft haben und die nur Gold im Portfolio haben?
Oder existieren die vielleicht nur bei dem ein oder anderen im Kopf? 😜
Woher ist den bekannt, wer was im Portfolio hat?
Und wer Gold als Versicherung besitzt, der ist kein bisschen Nervös, stellt aber trotzdem unsinnige Kommentare in Frage 👍
Und da auch keine vernünftigen, brauchbaren Antworten kommen, ist das auch Notwendig, bevor jemand schlecht Informiert ist.
Aber denen, die irgendwann den eigenen Märchen glauben, wird hier im Forum doch gerne geholfen 😁
Ossi, come on, beruhige dich doch wieder. Ich bevorzuge den guten Mix seit Jahrzehnten und habe verdammtes Glück gehabt mit ein paar Einzelpositionen. Was soll daran so falsch sein?
Es ist egal in welches Asset du investierst – du musst nur einigermassen den richtigen Zeitpunkt erwischen. Gold und Silber war es jedenfalls in diesem Jahr nicht. Wer was hier im Detail gekauft hat ist doch auch völlig uninteressant. Es ist nur lustig was hier manche Schreiberlinge vehement verteidigen und schönreden, als ob ihr Leben und ihre Ehre davon abhängen.
„… Am Ende haben die Goldanbeter nur ein Stück Papier von einem Lageristen…“
@Dünnhäuter mit Klumpenrisiko😃, so ist es.
Das nennt sich dann physisches Papiergold. Wobei nur der Lagerist physisch ist, der Rest ist Papier🤣.
Wenn es wenigstens bunte Zettel wären, aber sie sind vermutlich nur schwarz-weiß 😜.
Aber jeder wie er möchte.
Hallo @ Ossi
Ganz abstrus wird es dann, wenn Columbo den Goldbesitzer in die Ecke des Geligionswahn stellen will.
Aber was soll er auch machen, bei so viel Unwissen über Edelmetalle?
Seine leeren Sprüche, dass ein breit gestreutes Investmen über Jahrzehte mehr Kapitalertrag eingebracht hat als Gold, kann er ebenso wenig erklären, wie seine Aussage, dass man an der Investitionen in physischems Gold pleite gehen kann. Das in einem Goldstandart naturgemäß keine Inflation wie im Papiergeldsystem stattfinden kann, kann er auch nicht begreifen.
Da bleibt nur noch der Versuch, bei den Goldbesitzern Ängste vor Enteigung, Wegnahme und Raub zu schüren.
Weiß dann aber wohl gar nicht, dass er bei Papierwerten nur einen Lagerschein aus Papier für ebenfalls Papierwerte hat.
Oder was mit seinen Aktien passiert, wenn zumindest die europäischen Staaten in den Konkurs gehen.
Daher niemals Edelmetalle in einem Staat lagern, in dem man wohnt oder dessen Staatsangehörigkeit man hat.
Noch sicherer, außerhalb von Europa.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Einige Aktien ETF sind im Vergleich zukünftig wahrscheinlich nicht mal das Papier Wert, auf den man die Bestände ausdrucken könnte. In Zeiten der Digitalisierung drucken aber eh nur altbackene ETFanbeter 😂
Bei Aktien ETF gibt es noch nicht mal einen physischen Lageristen und man muss daran Glauben, das die Aktien (wo auch immer) irgendwo gelagert sind. Aber wem gehören die dann und wer liefert was an wem?
Da wird wohl niemand irgendetwas liefern, sondern nachdem der Handel dann wieder möglich sein wird, bekommt man noch ein paar Cent zurück beim Verkauf.
Das passiert aber erst, nachdem die Deutschen ihr Altersvorsorgekapital staatlich verordnet investiert haben 😉
Wenn die hochgewichteten Aktien z.b. in einem World ETF dann nur noch 20 Prozent ihres heutigen Wertes haben, dann versteht man anschließend auch was Klumpenrisiko bedeutet.
Hallo @ Verwirrt durch Überdosis Gold
Bei bei der Spekulation mit Papier- Edelmetallen wird das sicher vorkommen.
Bei meinen physischen Edelmetallen bin ich dagegen ganz entspannt.
Gold hat sich in den letzten 3 Jahren mehr als verdreifacht im Preis, und seitdem ich im Jahre 2000 investiert bin, mehr als vervierzehnfacht.
Seitdem ich seit 2022 in Silber investiert bin, hat sich der Preis etwa verdreifacht.
Und das auch noch alles legal steuerfrei.
Das ist aber bei allen Besitzern von physischem Gold und Silber so.
Sie sind äußerst entspannt.
Was hat daran eine religiöse Komponente zu suchen?
Ich denke, Besitzer von gerade physischen Edelmetallen sind äußerst entspannt und müssen sich nicht in der Religion Rat suchen.
Wer physischen Edelmetallbesitzern Religionswahn vorwirft, sollte eher seine eigene Psyche mal abfragen oder von einem Experten überprüfen lassen.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Also gefühlt steht es jetzt 10 zu 1 für die angeblichen „Goldjünger“.
Kommen jetzt noch sachliche Argumente von den „Goldbashern“
Ansonsten Abpfiff 😂
Aktien überlebten den 2. Weltkrieg, Gold wurde verboten.
Natürlich gab es auch nach Kriegen oder Finanzkrisen noch Aktien. Auch Gold gab es noch. Selbst Gold aus Kriegsbeuten gab es noch nach dem Krieg.
Frag mal Google zur Nachkriegszeit und Aktien in Deutschland 😉:
Aber es muss ja nicht gleich ein Krieg sein, eine Finanzkrise reicht doch.
Beispiel: GM in den USA.
Nachdem man sich 2009 nach Chapter 11 der Altaktionäre „entledigte“, konnten noch Lequide und mutige Anleger wieder in GM investieren.
Spannend wird sein, wie sich ETF entwickeln würden, wenn eine Masse an Unternehmen sich ihrer Altaktionäre entledigt hat.
Gerade in den USA läuft das aber im Fall der Fälle sehr geordnet und nach Recht und Ordnung ab😉
Als Versicherung für Extremereignisse sind Aktien daher nicht ganz so gut geeignet, würde ich mal vermuten.
So entwickelten sich übrigens Aktien in der Nachkriegszeit. Blöd nur, wer in einer sozialistischen Gesellschaft klarkommen musste (Aber das war ja nach heutiger Auffassung noch nicht der echte und gute Sozialismus nach neuster Methodik und so etwas wird es ganz bestimmt nie wieder geben😂):
„Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es in Deutschland zu massiven Enteignungen von Unternehmen und damit auch von Aktienwerten. Die rechtlichen, politischen und geografischen Rahmenbedingungen unterschieden sich jedoch grundlegend zwischen Westdeutschland und der sowjetisch besetzten Zone bzw. der späteren DDR.Die Entwicklungen teilen sich in drei wesentliche Bereiche auf:1. Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und DDR (Totale Enteignung)Im Osten Deutschlands kam es zu einer systematischen und entschädigungslosen Zerschlagung des Privateigentums an Produktionsmitteln:Sowjetische Aktiengesellschaften (SAG): Unmittelbar nach Kriegsende beschlagnahmte die sowjetische Besatzungsmacht über 200 der größten Industriebetriebe als Reparationsleistungen. Private Klein- und Großaktionäre dieser Unternehmen wurden faktisch komplett enteignet, da die Firmen in sowjetischen Staatsbesitz übergingen.Umwandlung in Volkseigene Betriebe (VEB): Ab 1946 (unter anderem legitimiert durch den Volksentscheid in Sachsen) wurden rund 10.000 Industrieunternehmen verstaatlicht. Die Aktiengesellschaften wurden aufgelöst und in VEBs umgewandelt. Die bisherigen Aktien verloren jeglichen Wert und wurden wertlos.Die Verstaatlichungswelle von 1972: Auch nach der Staatsgründung der DDR ging die Enteignung weiter. 1972 wurden die letzten verbliebenen, oft familiengemischten Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften zwangsweise verstaatlicht.2. Westliche Besatzungszonen und Bundesrepublik (Entflechtung & Lastenausgleich)In den westlichen Zonen gab es keine ideologische Enteignung von Privatvermögen, jedoch tiefgreifende staatliche und alliierte Eingriffe in die Aktionärsstruktur:Alliierte Entflechtung: Großkonzerne, die eng mit dem NS-Regime verknüpft waren (wie die I.G. Farben oder die Vereinigte Stahlwerke AG), wurden von den Alliierten zerschlagen. Aktionäre erhielten hier jedoch in der Regel Umtauschaktien der neu entstandenen Nachfolgegesellschaften (z. B. BASF, Bayer, Hoechst), was keine klassische Enteignung, sondern eine erzwungene Restrukturierung war.Das Lastenausgleichsgesetz (1952): Um die enormen Kriegsschäden und die Integration von Millionen Geflüchteten zu finanzieren, führte die Bundesregierung eine Vermögensabgabe ein. Wer nennenswertes Vermögen – darunter fielen auch größere Aktienpakete – durch die Währungsreform retten konnte, musste eine Abgabe von 50 Prozent des Vermögenswertes leisten. Diese wurde in Raten über 30 Jahre abbezahlt. Es war rechtlich eine Sonderabgabe, wirkte für Betroffene jedoch wie eine Teilenteignung.“
Da kann ja jeder für sich selbst entscheiden, ob man lieber Aktien im Tresor oder Gold und Silber im Garten hat😉 Wenn das Ordnungsamt mit Bagger und Schaufel die gesamte Bundesrepublik umgräbt, wird man zugegebenermaßen verlieren 😰
@ETFfan, glaubst du, dein Geld wäre im Krisenfall sicherer in irgendeinem Lager irgendwo, von dem du zwar bedruckte Zettel oder digitale Einträge hast, aber noch nie einen einzigen Goldbarren zu Gesicht bekommen hast und auch nicht zu Gesicht bekommen wirst?
Da ist mir dann ein Unternehmen wie Blackrock doch lieber.
Deswegen befindet es sich ja auch nicht in irgendeinem Lager, oder noch schlimmer auf irgendeinem Server eines Brokers 😉
Wenn man es den Lagern würde, dann kommt es maßgeblich auf die Vertrauenswürdigeit bzw. Rechtssicherheit des Lagergebietes an. In Zimbabwe oder Deutschland würde ich es nicht lagern🤭
@Schirie
Der Begriff „Goldbasher“ ist unsachlich, daher Abpfiff.
Columbo
In der unmittelbaren Nachkriegszeit war der Handel von Aktien ausgesetzt und viele Fabriken lagen in Trümmern. Nach der Wiedereröffnung der Börsen und der Währungsreform 1948 wurden Aktien im Verhältnis 10:1 von Reichsmark auf D-Mark umgestellt. Die reale Rendite deutscher Aktien sank im Jahr 1948 drastisch.
Wer Gold hatte konnte sich alles kaufen
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@ETFfan
Vertrauenswürdigeit und Rechtssicherheit…noch dazu in einer möglichen schweren Krise, denn da braucht man ja dann das Gold.
Was für schöne Worte, direkt heimelig😎🙈.
Wofür braucht man Gold in einer schweren Krise?
Um in Aktien zu investieren? 😜
Vielleicht sollte man sich schlauer machen, was Vermögenssicherung bedeutet und welchen Sinn und Zweck dies hat und wie dies funktioniert.
Man könnte die KI Fragen, wenn man es nicht selber weiß 😉
Besser die NI(Natürliche Intelligenz) fragen, falls vorhanden.
Columbo
Dann solltest Du auch erklären können, warum nach Deiner Meinung breitgestreute Investment- Fonds über Jahrzehnte besser gelaufen sind als Gold, wie ein Investor an physisch gekauften Gold pleite gehen kann und dass es auch im Goldstandard eine Inflation geben kann, wie beim Fiat- Geld.
Oder war das alles wieder nur wieder Gelaber von Dir?
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Für die, die es nicht Wissen, es bleibt dabei, fragt lieber die KI. Intelligenz ersetzt kein Wissen😉
Prompt: Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Intelligenz:
„Intelligenz ist die geistige Fähigkeit, Probleme zu lösen, logisch zu denken und aus Erfahrungen zu lernen.
Wissen ist die Ansammlung von Fakten und Informationen, die man im Laufe der Zeit durch Lernen erwirbt. Kurz gesagt: Intelligenz ist das Werkzeug, Wissen ist das Material, das man damit verarbeitet.“
Ohne Material nützt auch das Beste Werkzeug nicht viel.
Mit ausreichend NI ist das ja Gott sei Dank bekannt🙂
„…Bei Aktien ETF(s) gibt es noch nicht mal einen physischen Lageristen und man muss daran g(nichtG)lauben, dass(nicht s) die Aktien (wo auch immer) irgendwo gelagert sind…“
@ETFfan, Frage: Wie lagert man Aktien? Eher längs oder mehr quer? Lassen sie sich auch stapeln?
ETFs sind dann wohl eher so größere, schwere Pakete, oder? Muß man die selber ins Lager tragen, weil‘s ja keine Lageristen gibt?
Vielleicht die KI fragen oder doch besser die NI?
@columbo
🙄 netter Versuch 😁
Aber ich kann auch gerne spezielle geistreichen Fragen beantworten 😉
Also für die ohne NI und KI….
Aktien konnte man früher in Papierform gerne in Tresoren lagern. Heute müssten die meisten Depotbestände wohl zunächst ausgedruckt werden. Ob längs oder quer richtet sich dann unter Anderem an der Breite des Tresores.
Wenn die Höhe des Tresors es zulässt, wäre auch stapeln der Papiere denkbar.
Gerne können Sie auch einen Lageristen dazu einstellen, der dafür sorgt, dass die Papiere da ankommen, wo sie hin sollen. Das würde ich einigen auch empfehlen, bevor da alles quer und durcheinander läuft.😅
Bei weiteren Unklarheitenen, einfach Anlagetipp fragen 😁
An alle sklavischen Goldanleger, probiert es doch mal mit Schweinshaxen und legt sie euch in die Gefriertruhe. Die Preise am Oktoberfest in München gehen bestimmt auch in diesem Jahr wieder 20% nach oben. Da hättet ihr auch echt was Anfassbares und nicht nur wertlose Zettel in den Händen
Ich freue mich täglich über die schönen Zahlen auf meinen vielen verschiedenen Zetteln, egal welcher Asset dahintersteckt und genieße das Leben. Weder von Gold oder Öl noch von Beton kann man sich langfristig gesund ernähren, aber von den Zahlenbeträgen, die ich jemanden übertrage, der etwas hat was ich will, kann ich mir alles Glück der Erde leisten. Der Gewinner ist der, der es versteht sein Leben zu genießen und nicht sinnfrei, rechthaberisch, verbohrt und verblendet den ganzen Tag auf der Tastatur herumhämmert. Geht raus unter die Leute und nutzt die Tage und die Zahlen auf euren Zetteln!
Die Mischung machts mein Lieber. Die Mischung machts.
Wenn man nur Zettel hat mit schönen Zahlen darauf kann man eine Zeit lang gut damit leben.
Aber man muss sich auch gegen Zeiten absichern, in denen vielleicht die Zettel und die Zahlen nichts mehr Wert sein werden.
Also.
Lebet gut (und gönnt euch was) mit dem was auf den Zetteln steht und sorgt vor (für euch und eure Nachkommen, wenn vorhanden) damit auch zukünftig genug auf den Zetteln steht.
Und verzettelt euch nicht bei Vorsorge 😉
„Die Mischung machts mein Lieber. Die Mischung machts.“
Noch wichtiger ist das Timing, die Ein- und Ausstiegspunkte zu kennen, z.B. Übertreibungen nicht hinterher zu kaufen und bei großen Rücksetzern mutig sein. Aber das wird der liebe Opa auch noch irgendwann verstehen, oft erst rückblickend am Lebensende, wenn es leider zu spät ist. Und wer sich selbst für weise hält ist definitiv noch nicht weise. Nachsitzen!
Auch nach der Währungsreform 1948 konnte man für eine Unze Gold 300 bis 400 Kilo Brot kaufen, das damals etwa 37 Pfennig kostete.
Der offizielle Wert betrug 1948 115,58 DM pro Unze.
Auf dem Schwarzmarkt hatte Gold natürlich eine noch höhere Kaufkraft.
Nur in den Hungerjahren vor 1948 war Brot im Verhältnis zu Gold extrem teuer. Man bekam nur etwa 215 Kilogramm Brot für eine Unze Gold.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
US‑Bürger gaben beim Goldverbot 1933 nur rund 2.665 Tonnen Gold tatsächlich ab. Das entspricht 85,7 Mio. Unzen – also nur etwa 27 % des damals im Umlauf befindlichen Goldes. Rund 73 % wurde versteckt, behalten oder fiel unter Ausnahmen.
Abgegeben wurde hauptsächlich Gold das in Schließfächer lag.
Alle Schließfächer mussten von der Bank am Stichtag versiegelt werden, und durften nur im Beisein eines Finazbeamten geöffnet werden.
Der Besitzer des Goldes erhielt die damals üblichen 25 Dollar pro Unze für sein Gold.
Was waren wohl die Aktien1933 wert?
Nachdem die Frist für die Goldabgabe verstrichen war, wurde der Goldpreis um 69 % erhöht.
Für Aktien auch?
Da im Ausland gelagertes Gold nicht verboten wurde, ein satter Gewinn für die Besitzer von Gold im Ausland.
Es konnte legal in die USA zurückgeholt werden und die Besitzer bekamen den dann gültigen neuen Preis für die Unze.
Oder auch nicht, wenn es im Ausland gelassen wurde.
Die Verfolgten, die es unter den Nazis noch geschafft haben ihr Gold von Deutschland in die Schweiz zu schaffen, und den Krieg überlebt hatten, konnten sich damit ein neues Leben aufbauen.
Egal wo, denn Gold war und ist immer Geld, und etwa 200 Tsd. Euro Gold passen heute in eine Zigarrettenschachtel.
Gold ist eine weltweit gültige Versicherug gegen das Unbekannte.
Und- diese Versicherug kostet keine verlorenen Beiträge, sondern hat seit dem Jahr 2000 über 10 % steuerfreien Kapitalertrag jährlich eingefahren. Seit 1971 etwa 9%.
Das alles ist die Realität und hat nichts mit Verschwörungen , Glaubenseinstellungen oder Sektenwahn zu tun.
Glauben sollte man den Menschen Menschen überlassen, die daran glauben, das die gesamte Menschheit durch Inzucht zwischen Geschwistern entstanden ist, Jungfrauen ohne GV schwanger werden können und Tote wieder auferstehen können.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Gena @ Ein Leben mit Zetteln macht Sinn
Meine liebe Frau und ich haben mit unter 50 Jahren aufgehört für unseren Lebensunterhalt zu arbeiten.
Wir leben nun seit 26 Jahren in unserem selbst geschaffenen Paradies, bei etwa 300 Sonnentagen in Südspanien und gehen seit dieser Zeit nur noch unsere Hobbys nach.
Wir haben Milionen damit verdient, dass wir unsere Unzen eingelagert haben.
Jährlich werden wir einmal daran erinnert, wenn wir die Lagerkosten bezahlen müssen.
Habe noch mal kurz nachgerechnet.
Kapitalertrag bei Gold seit dem 1.1.25 56 % in Euro und bei Silber 83 %.
Alles legal steuerfrei.
Dabei kann ich mir entstammt am Pool die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…Alle Schließfächer mussten von der Bank am Stichtag versiegelt werden, und durften nur im Beisein eines Finazbeamten geöffnet werden…“
Haha, und da glauben ein paar Naivlinge, dass ihr Gold heutzutage im Ausland sicher wäre. Wenn es wieder zu einem Goldverbot käme, würde das Zeitalter der gläsernen Bürger viel, aber sehr viel schlauer umgesetzt werden als 1933.
Tempora mutantur.
Beispiel: Wenn in der EU, USA oder sonstwo Gold verboten würde (zum Beispiel, weil es der IWF empfiehlt), dann könnten ganz einfach die Schließfächer der Lager/Zollfreilager der EU/US-Bürger in der Schweiz oder in Singapur versiegelt werden. Solche freundlichen Abkommen sind schnell geschaffen.
Vor allem wären besonders die cleveren Goldbesitzer davon betroffen, die mindestens einmal täglich im Netz hinausposaunen, wieviel und wo sie ihr Gold gelagert haben🤪.
Vielleicht würde man aber das Gold gar nicht mehr direkt verbieten müssen, sondern den Goldhandel ganz raffiniert dermaßen erschweren oder unterbinden, dass keiner mehr Gold haben wollte.
Columbo
Du hast wiederr nichts verstanden.
Ein Staat, oder die EUDSSR kann nur Enteignungen oder Verbote per Gesetz in dem Gebiet vollziehen, in dem sie die Gesetzte machen kann. Daher konnte auch Gold nur den USA enteignet werde und zwar gegen Dollar.
Ist das so schwer zu begreifen?
Erkläre uns doch mal lieber Deine Behauptung, dass breit gestreute Investmens über Jahrzehnte besser gelaufen sind als Gold und dass es mit Gold doch eine Inflation gibt um Goldstandard.
Wir warten alle seit Wochen, wie Du Dein Gelaber begründest.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Columbo
Achso, vielleicht begründest Du auch mal, wieso jemand an physisch gekauften Gold pleite gehen kann, wie Du behauptet hast.
Oder ist das auch alles nur viel Gelaber von?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Ich wiederhole:
Gold ist Geld, letztendlich Bargeld. Wird dem Bürger Bargeld genommen, muß und wird man ihm auch Gold nehmen.
Das ist logisch und konsequent. Wer an Gold glaubt, sollte das Bargeld verteidigen, dem es leider langsam aber sicher an den Kragen geht.
Was Negatives zu Gold schreiben, ist wie mit einem Stöckchen in einen Ameisenhaufen zu stechen.
Sollte man zwar nicht machen, aber manchmal mache ich es doch und amüsiere mich köstlich über die gereizten aber doch goldigen Ameisen.
Na wenigstens gibt Columbo zu das er nur provozieren will und sonst nicht viel Ahnung hat. Das verdient großen Respekt, so wie man sich in der Politik sagen würde.
Viel negatves über Gold habe ich bisher hier nicht finden können, da es einfach schlecht argumentierter Blödsinn ist.
Ich denke nicht, dass jemand der Gold als Versicherung hält sich von schlechten Argumenten oder blodsinnigen Anekdoten beeindrucken lässt und das wirklich Ernst nimmt.
Obwohl es durchaus Unterhaltsam ist 😅👍
Es steht mittlerweile 15 zu 1 und Columbo macht den Argentinier nach Abpfiff 🤭
Columbo
Nur bleibst Du bei Deinem substanzlosen Gelaber die Erklärung zu Deinen Aussagen schuldig.
Wer schreibt, dass breitgestreute Investments über Jahrzehnte besser gelaufen sind als Gold, Investoren an physisch Investiertes Gold pleite gehen können und es im Goldstandard eine länger anhaltender Inflation geben kann, sollte auch den Intellekt haben, es zumindest zu begründen.
Ansonsten ist dass auch wieder so ein Gelaber wie jetzt.
….Gold ist Geld, letztendlich Bargeld….
Nur Gold ist Geld und somit natürlich auch Bargeld.
Aber-Papier- Bargeld wird nicht wie eine Goldmünze auf der ganzen Welt anerkannt, es kann per Knopfdruck für ungültig erklärt werden, obwohl man es noch in der Hand hat, es hat keinen inneren Wert, Bargeld ist sogar per aufgedruckter Nummer immer nachzuverfolgen. Gold ist (außer mit Königswasser) praktisch nicht zu zerstören, Bargeld verliert an Kaufkraft, nur weil es irgendwo lieg.
Usw., usw.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Holzmichel, es geht ja eigentlich nicht um die löbliche Goldbeimischung als Versicherung.
Es geht hier mehr um die Holz-, sorry, Goldköpfe im Allgemeinen.
Hallo @ Holzmichel
Ich habe hier seit Jahren die Erfahrung gemacht, dass Columbo nur soviel über Gold weiß, dass es Gold gibt.
So sonst nur Gelaber.
Selbst den Charakter seine Aussagen zu begründen, wenn man ihn mehrfach dazu auffordert oder zu korrigieren, hat er nicht.
Am Ende kommt immer nur substanzloses Gelaber.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Columbo, es ist ziemlich lustig zu verfolgen, wie der Helmut verzweifelt versucht mit dir in den Dialog zu treten. Sein Blödsinn läuft jetzt ins Leere, so wie sich auch seine gesprochenen Worte verlieren in der endlosen Weite der „andalusischen Prärie“. Idealerweise führt er am Ende auch hier im Forum Selbstgespräche. Hoffen wir darauf, dass sich auch noch viele andere Schreiber hier, unserem erfolgreichen Umgang mit ihm anschliessen.
@Nixmermut-Fan
😂Hab ich auch bemerkt.
Mir scheint, dass sich immer weniger Teilnehmer auf Dialoge mit ihm einlassen.
Eigentlich traurig…
Wie ein kleiner Hund, der verzweifelt versucht an unseren Beinen hochzuspringen, aber keiner schaut mehr nach unten.
Nein @ Nixmermut-Fan
Keinen Dialog mit Columbo.
Ich habe nur Columbo mehrfach aufgefordert, dass er den Blödsinn, den er über Gold schreib, mal begründet oder wenigstens versuchte zu begründen.
Ich habe ihm mit Zahlen belegt, was passiert, wenn es in einem Goldstandard nur 1 % Inflation geben würde, das Gold in den letzten 26 Jahren viel besser gelaufen ist als breit gestreute Investmens und dass niemand pleite gehen kann, weil er in physisches Gold investiert hat.
Er duckt sich feige weg.
Was soll ich mit so einem Charakter für einen Dialog führen?
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
So wird es sein.
Columbo wird nie einen Kommentar zustande bringen bei Gold, dem Informationen zum Thema innewohnen.
Eben immer nur Gerede, ohne Fakten, Zahlen und Historie.
@Werner
Viele Grüße nach Andalusien