Gold

Neue Impulse für Gold Goldpreis vor nächstem Impuls: Jetzt zählen Inflation und Fed

Grafik: ChatGPT

Neue Impulse von Inflation und Fed rücken in dieser Woche für den Goldpreis in den Mittelpunkt. Nach der Rally der vergangenen Woche steht Gold zum Wochenstart wieder unter Druck und bewegt sich weiterhin in einer entscheidenden Richtungsphase. Vor allem die anstehenden Inflationsdaten aus den USA könnten zum wichtigen Impulsgeber für den weiteren Kursverlauf werden. Gleichzeitig sorgen die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sowie die Zinserwartungen rund um die Fed für zusätzliche Unsicherheit. Genau diese Kombination aus Inflation, Geldpolitik und geopolitischen Risiken dürfte den Goldpreis kurzfristig bewegen.


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Fed und Inflation bewegen Goldpreis

Der Goldpreis befindet sich aktuell in einer entscheidenden Seitwärtsphase zwischen Unterstützung und Widerstand. Während geopolitische Risiken eigentlich für Unterstützung sorgen, belasten steigende Inflationserwartungen und die Aussicht auf länger hohe Zinsen durch die Fed das Edelmetall zunehmend. Die neuen Inflationsdaten aus den USA könnten deshalb zur Richtungsentscheidung für Gold in dieser Woche werden.

Ein zentraler Belastungsfaktor bleibt derzeit die Geldpolitik der Fed. Nachdem die Verbraucherpreise in den USA zuletzt wieder deutlich angezogen hatten, rechnen viele Anleger inzwischen damit, dass die US-Notenbank die Zinsen länger auf einem hohen Niveau belassen könnte. Vor allem die zuletzt gestiegenen Energiepreise sorgen weiterhin für zusätzlichen Inflationsdruck.


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Ein weiterer Belastungsfaktor für den Goldpreis sind die deutlich gestiegenen Anleiherenditen. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen hält sich weiterhin im Bereich um 4,4 Prozent und signalisiert damit anhaltend hohe Finanzierungskosten sowie eine restriktive Zinserwartung am Markt. Für Gold bedeutet das zusätzlichen Gegenwind, da höhere Renditen festverzinsliche Anlagen im Vergleich zum zinslosen Edelmetall attraktiver machen.

Die nun anstehenden Inflationsdaten dürften deshalb genau beobachtet werden. Fallen die Daten höher aus als erwartet, könnte dies die Erwartungen auf baldige Zinssenkungen erneut dämpfen. Für den Goldpreis wäre das kurzfristig eher negativ, da höhere Zinsen den US-Dollar stärken und Gold als zinsloses Investment unattraktiver machen.

Zusätzlich bleibt der Iran-Konflikt ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Die Spannungen im Nahen Osten haben zuletzt wieder zugenommen, nachdem ein neuer Vorschlag Teherans zur Beendigung des Konflikts von US-Präsident Donald Trump scharf zurückgewiesen wurde. Gleichzeitig zeigen neue Zwischenfälle im Persischen Golf, wie angespannt die Lage weiterhin bleibt. Angriffe auf Schiffe sowie abgefangene Drohnen in der Region schüren die Sorge vor steigenden Ölpreisen und neuen Inflationsschüben.

Was bedeutet das für Gold?

Kurzfristig dürfte der Goldpreis vor allem von den Inflationsdaten und den Erwartungen an die Fed abhängen. Sollten die Verbraucherpreise für April stärker steigen als prognostiziert, könnten die Märkte mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank erneut weiter nach hinten verschieben. Das würde den Druck auf Gold zunächst erhöhen. Analysten rechnen derzeit mit einer Inflationsrate von 3,7 Prozent im Jahresvergleich, nachdem die Teuerung im März bereits auf 3,3 Prozent gestiegen war.

Gleichzeitig bleibt Gold aber ein klassischer sicherer Hafen in geopolitisch unsicheren Zeiten. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärfen, könnte dies den Goldpreis weiter stabilisieren. Genau deshalb befindet sich Gold aktuell in einer Art Spannungsfeld zwischen Inflationssorgen und Krisenabsicherung.

Am Montag notiert das Edelmetall rund ein Prozent tiefer bei 4.672 US-Dollar. Charttechnisch bleibt die Lage beim Goldpreis ebenfalls offen. Auf der Oberseite gilt die Zone um 4.890 Dollar weiterhin als entscheidender Widerstand. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte neue Aufwärtsdynamik auslösen. Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 4.500 Dollar eine wichtige Unterstützung für Gold. Der folgende XAUUSD-Chart verdeutlicht die aktuelle technische Situation beim Goldpreis.

Gold-Impuls durch Inflationsdaten: Goldpreis zwischen Inflation, Fed und Iran-Konflikt

Goldpreis zwischen Fed und Iran-Krise

Die aktuelle Marktphase zeigt deutlich, wie eng Inflation, Geldpolitik und geopolitische Risiken derzeit miteinander verbunden sind. Die Fed kämpft weiterhin gegen hartnäckige Preissteigerungen, während gleichzeitig der Nahostkonflikt die Energiepreise hochhält. Genau diese Entwicklung erschwert Zinssenkungen und erhöht die Unsicherheit an den Finanzmärkten.

Hinzu kommt die Debatte über die Unabhängigkeit der Fed. Die Amtszeit von Jerome Powell endet in einer Phase, in der politische Einflussnahme auf die Notenbank verstärkt diskutiert wird. Bereits zu Jahresbeginn hatte diese Unsicherheit den Goldpreis deutlich gestützt.

Der Goldpreis bleibt kurzfristig in einer schwierigen Balance zwischen geopolitischer Unterstützung und geldpolitischem Gegenwind gefangen. Die neuen Inflationsdaten dürften nun entscheidend dafür werden, ob die Fed an ihrem restriktiven Kurs festhält oder erste Signale für spätere Zinssenkungen entstehen. Bis zu einem klaren Ausbruch aus der aktuellen Seitwärtsphase spricht daher vieles für weiter hohe Schwankungen bei Gold.



Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
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48 Kommentare

  1. „…belasten steigende Inflationserwartungen…das Edelmetall zunehmend…“

    Aha, seit 5000 Jahren schützt Gold vor Inflation…angeblich…sagte man…sagt man heute nicht mehr…“Inflation belastet Gold“ sagt man heute…tempora mutantur.

    1. Ist halt alles Börsen-Unfug. Das einzige, was Gold in wirtschaftlich guten und politisch ruhigen Zeiten belastet, ist der Realzins. Also die Differenz zwischen Zins und Inflation. Die absolute Höhe der Zinsen ist irrelevant.
      Und was Gold derzeit belastet, ist das gleiche, was immer in Krisenzeiten den Goldpreis belastet: es wird verkauft um Liquidität zu haben. Man kann die Uhr danach stellen, dass Gold wieder steigt, sobald der akute Liquiditätsbedarf erledigt ist.
      Das dauert aufgrund des Hin-Hers diesmal etwas länger und eröffnet auch kleinen Einkommen ein längeres Zeitfenster. Ist doch nett.

      In einem Papiergeldsystem geht alles freie Geld in Sachwerte. In den guten Zeiten mehr in Aktien und Immobilien (die sind deutlich spezieller), und in schwierigen Zeiten mehr in Gold.

      Der Anleihemarkt ist nur so groß, weil das meiste institutionelle Geld durch Regulierung dazu gezwungen ist, Anleihen zu kaufen. Niemand der rechnen kann, würde einen Pensionsfonds so aufbauen. Die us-amerikanischen Pensionssysteme wissen deshalb sehr genau, dass ihnen um 2033 das Geld ausgeht und sie die Renten dann genau so wenig bezahlen können, wie Deutschland.
      Hätten sie stattdessen in Aktien investiert, hätte nach den 80 guten Jahren niemand ein Problem – dann hätte der Staat (gemeint sind alle) aber auch nicht so viele Schulden aufnehmen können.

      1. „…geht alles freie Geld in Sachwerte. In den guten Zeiten mehr in Aktien…“

        Aktien sind Sachwerte.

        1. Hallo Columbo,

          ich mußte erstmal nachdenken was Du sagen willst: natürlich sind Aktien Sachwerte. Der Punkt ist: Geld geht ausschließlich in Sachwerte (wenn es frei ist, das zu tun). Aber welche Sachwerte gerade im Trend liegen ist unterschiedlich.
          Im Geld bleibt man nur, weil man muss, oder höchstens kurzfristig.

          1. Hallo @Felix, mein Fehler, hab dich da mißverstanden.

          2. Columbo

            Das passiert mir oft. Scheint also auch an mir zu liegen, dass ich mich manchmal zu kurz fasse.

      2. Ich hab’s gleich verstanden. Sachwerte vs. verzinsten Anleihen.

        Ich ergänze: Was wir in den USA gerade bei Pensionsfonds und Staatsanleihen sehen war glaube ich schon mal so ähnlich da. Damals war eine große Last der Pensionsfonds auf Hypothekenkredite, glaube ich so ca..

        Pensionsfonds haben ja auch einen echt undankbaren Job. Die müssen Renditen über Inflation erwirtschaften und dabei auch noch sicher sein. ME ein Zielkonflikt.

  2. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Gold kommt von um die 250 US Dollar die Feinunze zur Jahrtausendwende…

    Damals galt Gold als langweilig und wenig gewinnorientiert…

    Jetzt wo Gold um den Faktor 20… in der Spitze gestiegen ist …wollen plötzlich alle Gold kaufen…aber bei den 250… in 2000…hieß es überall: Igitt igitt…bloß nicht Gold…bringt nichts..ist Out…nur was für die Nostalgie

  3. Solange es genügend Finanz-Produkte und Vermögensanlagen gibt, die den Mächtigen eines Landes bekannt sind und per Gesetzt für ungültig erklärt werden können oder per „Schnitt“ mehr oder weniger entwertet werden können, kann der Staat sich leicht per „Federstrich“ ganz oder teilweise entschulden.
    Warum soll er dann nach Vermögensklassen Ausschau halten, die nur wenige Prozent des Gesamtvermögens ausmachen, außerhalb Europas gelager sind oder anonym gehalten werden?
    Ja vielleicht sogar im Garten vergraben sind.
    Bei beiden Währungsreformen im letzten Jahrhundert wurde mit der Hauszinssteuert und dem Lastenausgleich doch gezeigt wie es geht.
    Durch beide Kriege und beide Währungsreformen (und sogar vor den Nazis) haben viele Deutsche (wie auch mein Großvater) seine Goldmünzen gerettet.
    Jeder sollte das machen was er für richtig hält. Nur nicht hinterher jammern.
    Beim Goldverbot 1933 in den USA, wurde Goldbesitz im Ausland auch nicht verboten.

    …Die Finanzpolitik des Wohlfahrtsstaates macht es erforderlich, dass es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies ist das schäbige Geheimnis, dass hinter der Verteufelung des Goldes durch die Vertreter des Wohlfahrtsstaates steht. Staatsverschuldung ist einfach ein Mechanismus für die „versteckte“ Enteignung von Vermögen. Gold verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte. Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen, warum die Befürworter des Wohlfahrtsstaates gegen den Goldstandard sind…

    Alan Greenspan 1966

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. „…Warum soll er dann nach Vermögensklassen Ausschau halten, die nur wenige Prozent des Gesamtvermögens ausmachen, außerhalb Europas gelagert sind oder anonym gehalten werden?…“

      @Helmut, jetzt beruhige dich doch. Ich hab den Eindruck, dass du jedesmal, wenn jemand was Goldkritisches schreibt, ziemlich nervös wirst. Bist dir vielleicht doch nicht so sicher mit dem Gold.
      Aber denk in deinem Alter doch nicht dauernd an die irdischen Güter, es wird schon alles gutgehen, die nächsten zehn Jahre.
      Geld ist nicht alles, es ängstigt dich vielleicht, du kannst es nicht mitnehmen und in der Gruft der Reichste zu sein, ist auch nicht so prickelnd.
      Pflege vielleicht etwas mehr dein spirituelles Leben, das hilft.

  4. Columbo
    Ich begreifen nur nicht, warum Du immer so einen Unsinn über Edelmetalle schreibst.
    Ich strebe keine Reichtümer mehr an, aber ich freue mich für meine beiden Kinder, dass ich ihnen mal ein paar Milllionen hinterlassen kann.
    Alleine in den letzten 365 Tagen hat sich der Wert meiner Edelmetalle etwa verdoppelt.

    Wir leben in unseren Kindern weiter.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  5. „…Wir leben in unseren Kindern weiter…“

    Und was ist mit den Kinderlosen? Sind die dann richtig tot und die andern nur halb?
    Junge, Junge…nicht zu fassen.

    1. Das kann man nicht so einseitig betrachten. Kinder zu haben war die meiste Zeit normal. Deswegen ist die ganze Kultur darauf ausgelegt. Warum sollte eine kinderlose Gesellschaft z.B. Schulen unterhalten?
      Für die meisten Menschen sind die eigenen Kinder schon aus emotionalen Gründen das wichtigste im Leben. Wir oft liest oder hört man, dass sich mit der Geburt der eigenen Kinder alles geändert hätte?

      Gute Lehrer können aus dem Erfolg ihrer Schüler eine damit verwandte Freude gewinnen. Ein Autor betrachtet häufig sein Werk ähnlich wie ein Kind.

      Kinder im weitesten Sinne schaffen ein Eigeninteresse an einer guten Zukunft. Wer gar keine Kinder hat, auch in diesem weiteren Sinne, hat auch kein persönliches Interesse an einer guten Zukunft. Außer vielleicht aus einer religiösen Überzeugung heraus?

      De Beobachtung der Welt spricht dafür, dass der Mensch sich um Dinge an denen er kein Eigeninteresse hat, nicht gut kümmert.

  6. Columbo
    Die keine Kinder haben, haben dann schlaflose Nächte und werden sicher noch eher sich zur Ruhe setzten als wir mit 48/49.
    Oder schreiben solche Kommentare wie Du.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  7. Der Goldpreis ist in sich die Inflation der Währung .

    Sie verars…………..euch……….alle …….immme…………..

  8. Hallo @ klempner
    Felix hatte hier auch in den letzten Tagen geschrieben, dass der Goldpreis die Inflation widerspiegelt.

    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Inflation z. B. seit 2000 um etwa 1.500 Prozent gestiegen ist. Oder seit 2014 um etwa 400 %.
    Bei einigen Vermögenswerten steigen die Preise natürlich mehr, als beim typischen Warenkorb.

    KI Sagt z. B. zu Immobilien:
    Gesamtentwicklung seit 2000: In den letzten ca. 20 bis 25 Jahren haben sich die Immobilienpreise teilweise um bis zu 175 Prozent erhöht.
    Anderseits:
    Im Jahre 2000 bekam man für 1 Unze Gold etwa 350 Liter Diesel; heute etwa 2000 Liter.
    Nach meiner Schätzung betrug die jährliche Inflationsrate in den letzten 26 im Schnitt etwa 3 %.
    Wobei Gold in dieser Zeit (in Euro) etwa 11 % jährlich beim Preis zugelegt hat.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @helmut , das ist die Grundsatzdiskussion.

      Was alle immer vergessen ist die importierte Inflation ,bzw . “ die gleiche Ware in einem anderen Land “

      siehe Lumber . Die Coronachecks in den USA und die Besteuerung der Luft haben die folgende weltweite Inflation begründet ,daran kann man es klar erkennen. Der offizielle Warenkorb ist die nächste Verarschung.
      Der Mensch fühlt nicht die Warenpreissteigerung ,sondern den Geldscheinwenigerwert,weil er hat ja den universalen Schein in der Tasche und nicht sämtliche Waren.
      So, ob jetzt eine Behörde eines Landes den Korb so oder so zusammenstellt und sagt seinen Zahlschafen,
      ist jetzt xy % teuerer oder nicht ,juckt Leute in einem anderen Staat mit anderer Behörde gar nicht.
      Da verfängt man sich im Detail.Man muss alle internationalen Einflussfaktoren raus nehmen . Ähnlich dem BigMac-Index,nur der ist auch Fake ,weil auch hier regional argumentiert wird.
      Nur Gold als internationales Geld kann diese Grenzrestriktionen überwinden ,universell auf alle Waren ohne Kapitalkosten oder Gesetze der Manipulatoren und Politiker . Gold ist die Wand an der der sie alle zerschellen werden, mit ihren Manipulationen ihre selbst,ihrer Machtgier und Geltungssucht wegen.

      Sie verars……….euch …..alle…….immer…….

    2. Helmut,

      Gold spiegelt die Inflation, aber nicht in der zeitlichen Perspektive eines einzelnen Lebens. Wie bei jedem Preis, gibt es unter- und Übertreibungen. Es gibt die Goldpreismanipulation seit den 60er Jahren und die technische Deflation. Die letzten Jahrzehnte wurden auch stark durch die Globalisierung beeinflußt. Und das zuerst die Asset-Inflation einsetzt, ist ebenfalls ein Faktor, der die Inflation über längere Zeiträume für den normalen Menschen unsichtbar macht.

      Zudem: Immobilien wachsen nicht, sondern verfallen. Sie müßten bei stabilem Geld also eigentlich billiger werden, und man müßte den Erhaltungsaufwand gegenrechnen.

      Die einfachste und langfristig zielführende Betrachtung ist einfach, die Geldmenge eines Währungsraumes durch die Anzahl der im Eigentum befindlichen Goldunzen zu teilen.

      Das ist zwar an fast jedem Tag, an dem man eine solche Berechnung durchführt, für den Alltag unerheblich, aber es zeigt sehr gut den Stand der Dinge und das Entwicklungspotential von Gold.

      Man kann aber die Frage beantworten, an „welchen Tagen“, das eine Rolle spielen würde: bei Hyperinflation.

  9. Hallo @ Felix und @ Klempner
    Vielleicht fällt mir persönlich nur die Wertsteigerung von Gold besoners deutlich über der Inflationsrate auf, weil wir es 2000 eingelagert haben, damit wir es dann teilweise ab 2017/18 zu unseren Minirenten verbrauchen können.
    Es kam dann anders. So konnte es sich bis heute „vermehren“.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  10. Columbo
    Ich denke eher, dass der Kapitalertrag bei Gold (wie bei Aktien 2009) ab einem Stichtag besteuert wird und beim Erwerb mit Mehrwertsteuer belegt wird.
    Ein Goldverbot bringt in einem Fiat- Geldsystem kaum etwas.

    Dazu meint KI:

    …Ein Goldverbot gilt in modernen Wirtschaftssystemen als sehr unwahrscheinlich, da es schwer durchsetzbar, unpopulär und angesichts heutiger Fiat-Währungen kaum zielführend ist. Statt Verboten setzen Staaten eher auf Regulierung, wie Meldepflichten oder Mehrwertsteuer. Gold bleibt als physische Anlage eine Möglichkeit zur Absicherung. Hauptgründe gegen ein Goldverbot: Schwere Durchsetzbarkeit:
    Gold ist anonym, leicht transportierbar und oft schwer zu registrieren.
    Fehlender Goldstandard: Historische Verbote (z.B. USA 1933) hingen oft mit direkten Währungsbindungen an Gold zusammen, die heute nicht mehr existieren.
    Geringe Effektivität: Im Vergleich zum Gesamtvermögen ist Gold als Anlageklasse relativ klein…

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, du hast hoffentlich gemerkt, dass die KI sehr gerne den Benutzern nach dem Munde redet. Man braucht die Fragen nur entsprechend stellen, dann kommen die Antworten, wie man sie wünscht.
      Wenn mir einer mit „die KI meint“ daherkommt, dann sage ich: Lieber selber nachdenken.
      Leider wird die KI zunehmend dann benutzt, wenn die NI (Natürliche Intelligenz) fehlt.

  11. Gold ist Bargeld und Bargeld kann von einer exzessiv gelddruckenden Gesellschaft nicht toleriert werden, daher muss es früher oder später drastisch eingeschränkt oder verboten werden.
    „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ (Exodus 30,3).

  12. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“ (Korrigiere: Exodus 20,3)

  13. Columbo
    Dann stelle doch hier mal eine Bewertung durch KI ein, die Du angefragt hast.
    Ich hatte nur gefragt, ob in absehbarer Zeit mit einem Goldverbot zu rechnen sei.
    Bitte mit Link.
    Die ggf. Besteuerung ist/war meine Einschätzung.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. KI-Gläubigermut-Fan

      Helmut, auf dem Märkten passieren oft die unwahrscheinlichen und undenkbaren Dinge. Zum Beispiel, dass der NASDAQ innerhalb eines guten Monats um fast 30 % angestiegen ist, während Kriege toben und Seeblockaden seit Wochen wichtige Öltransporte blockieren. Hätte das einer wirklich so vorhersagen können?
      Dass du dem Output von ein paar Chips glaubst, finde ich schon sehr seltsam!

      1. KI-Gläubigermut-Fan
        Ja, wenn man auf das Unwarscheinliche hoffen will…

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. Hoffnungsmut-Fan

          Jeder darf doch hoffen auf was er will.

  14. Columbo,
    ich glaube, Dir ist gar nicht bekannt, wieviel Aktienbesitzer und Halter von Anleihen in den letzten 20 Jahren ganz oder teilweise enteignet wurden.
    Selbst in der Schweiz.
    Wenn Du es nicht weißt, aber wissen möchtest, dann mache ich Dir mal gerne eine Liste.
    Und wieviel Goldbesitzer wurden ganz oder teilweise enteignet?
    Selbst bei derselben Bank (UBS) deren Aktien wertlos wurden, blieb das Gold für die Schließfachbesitzer unangetastet.
    Du solltest mal etwa gegen Deine Goldphobie tun.
    Vielleicht ein Konfrontations- Training.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  15. @Helmut, noch einmal: Gold ist Bargeld und Bargeld kann von einer exzessiv gelddruckenden Gesellschaft nicht toleriert werden, daher muss es früher oder später drastisch eingeschränkt oder verboten werden.
    Wenn das nicht kapierst, kann ich dir auch nicht helfen.

  16. Columbo, das ist falsch.
    Das Hauptmerkmal von Bargeld ist die gesetzliche Annahmepflicht (gesetzliches Zahlungsmittel).
    Gold ist aber kein gesetzliches Zahlungsmittel.
    Ich hoffe, ich habe Dir jetzt geholfen, Gold richtig einzuordnen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  17. Hallo @ Columbo
    Hier eine etwas ausführliche Erklärung dazu, warum Gold in einem Fiatgeldsystem kein Bargeld ist und auch nicht sein kann:
    Fiatgeld kann für ungültig erklärt werden und hat dann als Schein nur noch seinen Brennwert.
    Als Münze nur noch seinen Materialwert.
    Gold ist kein gesetzliches Zahlugsmittel. Daher kann die Annahme von Gold als Zahlungsmittel verweigert werden.
    Gold kann nicht wie Bargeld für wertlos und/oder ungültig erklärt werden.
    Gold hat dagegen einen hohen inneren Wert, den es auch bei einem Verbot nicht verliert.
    Bargeld kann aus dem Nichts geschaffen werden, Gold nicht.
    Gold ist ein Sachwert und hat, nicht wie Bargeld ein Kontrahentenrisiko.
    Fiatgeld auf der Bank generieren Zinserträge, die der Abgeltungssteuer unterliegen.
    Der Kapitalertrag bei Gold ist dagegen in Deutschland steuerfrei.
    Bargeld verliert anonym gelagert durch die Inflation immer weiter an Wert. Gold nimmt auch anonym gelagert immer weiter an Wert zu.
    Ich hoffe, ich habe es Dir verständlich erklärt.
    Zusammenfassend:
    Wer das nicht weiß, kann auch die Funktion von Gold, in einem Fiat- Geldsystem, nicht verstehen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. „…warum Gold in einem Fiatgeldsystem kein Bargeld ist…“

      Falsch @Helmut: Gold ist Geld.
      Ich weiß, diese Tatsache ist für dich schwierig zu akzeptieren, da sie die vermeintliche Sicherheit von Gold untergräbt.
      Ich wiederhole zum xten Male: Wenn Gold Geld ist, kann es auf Dauer nicht von einer Gesellschaft, die vom Gelddrucken lebt, toleriert werden.
      Ich verlange nicht, dass du das verstehst, es ist mir egal.
      Für mich ist dieser Diskurs hiermit beendet.

  18. Hoffnungsmut-Fan
    Ja, klar kann jeder hoffen.
    Manchmal bleibt ja auch jedem von uns nur nur die Hoffnung.
    Nur für einen pessimistischen Optimisten wie mich, ist Hoffnung gleichzusetzen mit Illusionen.
    Auf Illusionen und Hoffnungen kann aber nur schwerlich etwas ausgebaut werden.
    Auf Träume schon, denn wenn man sich mit aller Energie für Träume einsetzt, können sie wahr werden. Illusionen nie.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Der eine hofft auf ein Leben in der Einöde.
      Der andere hofft auf ein Leben in der Zivilisation.

      Der eine hofft auf erträgliche Sommer,
      der andere auf die Dürre.

      Der eine hofft auf stabile Stromnetze,
      der andere auf den Blackout von 24h.

      Der eine hofft auf den Absturz Deutschlands,
      der andere auf weiterhin starke Wirtschaftskraft.

      Der eine hofft direkte soziale Kontakte,
      der andere krampft sich im Forum ab.

      Der eine hofft auf die Armut in Spanien,
      der andere auf Wohlstand in Deutschland.

      Der eine hofft auf Gold-Zwangsenteignung,
      der andere auf ewigen Werthalt.

      Der eine hofft auf wenig Unsinn im Forum,
      Der andere darauf jeden Tag der Clown zu sein.

  19. Columbo
    Weißt Du eigentlich noch was Du so alles schreibst?
    Du hast geschrieben:

    Columbo
    14. Mai 2026 12:58 Uhr
    @Helmut, noch einmal: Gold ist ***Bargeld*** und ***Bargeld***kann von einer exzessiv….

    Jetzt schreibst Du:
    Gold ist Geld.
    Kennst Du den Unterschied nicht zwischen Bargeld in einem Fiatgeldsystem und Gold?

    Natürlich ist nur Gold Geld.
    Bargeld dagegen ist nur ein Illusion.
    Gold hat nicht eine einzige Eigenschaft von Bargeld in einem Fiat- Geldsystem und umgekehrt.
    Du wirfst da einige grundlegende Eigenschaften von Gold und Bargeld durcheinander.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  20. Clownmut-Fan
    Neidisch weil wir dort wohnen, wo andere Menschen Urlaub machen?
    Letztes Jahr etwa 100 Millionen.
    Mehr als 2 x die Einwohnerzahl.
    Du scheinst ein ganz armer Wicht zu sein, der vor Neid zerfressen ist.
    Oder eben ein Clown, wie Du Dich selber nennst.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Helmut, deine Kommentare weisen stark Indizien auf, dass es dir nicht gut geht! Neid ist daher fehl am Platz, es ist eher großes Mitleid.

  21. @ Clownmut- Fan, der Naturliebhaber und Goldanleger wohnt ungestresst im Sonnenparadies und der gestresste Trader verlässt das gelobte De und wohnt im Steuerparadies.
    Auffallend ,dass die zwei Neider immer gemeinsam gegen Helmut sticheln, ist Neido- Phobie ansteckend oder braucht es immer zwei Schwächlinge um einen Starken zu bekämpfen.

  22. Hallo @ Helmut tut gut
    Das ist doch ein Lob für mich.
    Neid muss man sich erarbeiten.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  23. Klimaterrorist beleidigtKlima- Opfer

    @ Clownmut- Fan, sie als Klima- Terrorist beleidigen Helmut oft weil er in der Dürre leben soll, dabei sind sie doch mit den alten PS- starken Zuffenhauser Abgasbomben ein Verursacher des Klimawandels. Als Bluffer haben sie einst geschrieben ,dass sie solche Stinkbomben ihr eigen nennen.

    1. Wechselbalg, viele Grüße an Papa in Andalusien

    2. Freundliche Grüße an Papa in Andalusien!

    3. Hallo @ Klimaterrorist beleidigtKlima- Opfer

      Die Behauptung von Dürre hier, entspringt einer wahrscheinlich angeborenen Dummheit.
      Mitten in dieser grünen Umgebung (siehe Video) wohnen wir.
      Allerdings- dort wo Mandel und Olivenbäume stehen, kann es keinen Wald geben. Selbst Gras wird unter den Bäumen mechanisch oder chemisch entfernt.
      Was dann wie verbrannte Erde aussieht.
      Und auf unserem Grundstück stehen nur Mandel- u. Olivenbäume.
      Aber das begreift doch so Menschen nicht.
      Also kann man sie besser dumm sterben lassen, als damit zu diskutieren.

      Ein Video

      https://youtu.be/LOU2gZQAF0c?is=ehNiX7qX6mZx6vDh

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Die Wüste in Andalusien ist die Tabernas-Wüste (Desierto de Tabernas), gelegen in der Provinz Almería. Sie gilt als die einzige echte Wüste auf dem europäischen Festland.

  24. Käfighaltung macht krank

    Als Vergleich könnte jetzt Permanix ein Video seines Wohnortes zeigen, wo die Scheinreichen wie in einer Massentierhaltung in einer Betonwüste dahinhausen .
    Man kann gespannt sein auf seine Blufferbude mit drei Badezimmern ( mehr Nasszellen als Gehirnzellen) ohne Umschwung und mit täglichem Neid weil die Nachbarn noch scheinreicher sind.

    1. Freundliche Grüße an Papa in Andalusien!

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