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Goldpreis: Vorsicht vor zu viel Euphorie! Marktgeflüster

Der Goldpreis hat heute das erste Mal seit dem Jahr 2011 die Marke von 1900 Dollar überschritten. Aber Vorsicht vor zu viel Euphorie – erste Warnsignale!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Goldpreis hat heute das erste Mal seit dem Jahr 2011 die Marke von 1900 Dollar überschritten – geht es jetzt schnell weiter zur runden 2000er-Marke? Möglich – aber obwohl fundamental aufgrund der Aktionen der Notenbanken viel für einen weiter steigenden Goldpreis spricht, gibt es derzeit doch ein paar Warnisgnale, die die Gold-Bullen berücksichtigen sollten. Erstens: der Goldpries ist nun sieben Wochen gestiegen – das gab es seit dem Jahr 1980 sieben Mal, und jedesmal verbuchte Gold im Folgemonat einen Verlust. Und: der Dollar-Index handelt an einer kritischen Unterstützung, das Sentiment gegenüber der US-Währung ist extrem negativ – was ein Kontraindikator ist und einen stärkeren Dollar nicht unwahrscheinlich macht in den nächsten Wochen (was für Gold wiederum negativ wäre)..

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    sabine

    24. Juli 2020 19:13 at 19:13

    Es spricht viel für einen sinkenden Goldpreis.

    Wenn die Aktien erneut abstürzen, und Kreditausfälle die Banken in den Wahnsinn bzw. Tod treiben, da die Erholung ausbleibt und die Wirtschaft stagniert
    https://www.focus.de/finanzen/boerse/milliarden-an-krediten-vom-ausfall-bedroht-volksbanken-sparkassen-massiv-bedroht-in-deutschland-lauert-bankenkrise_id_12204136.html
    (was Markus Krall ja schon lange vorraussagt)
    Wenn dann viele Investoren ihr „Papier“-gold verkaufen müssen, um sich zu retten
    Wenn dann andere sehen, wie Gold absinkt, und Angst bekommen,
    dann.

  2. Avatar

    Columbo

    24. Juli 2020 22:22 at 22:22

    @Sabine

    Interessantes Deutsch, das sie sprechen/schreiben, @Marko läßt grüßen.
    Ihre Logik zum sinkenden Goldpreiss ist etwas verwirrend.
    Wenn es zur (von einigen merkwürdigerweise geradezu herbeigesehnten) Bankenkrise kommt, dann ist das Papiergeld weg, Bankkonten leer, oder?
    Was bleibt sind Sachwerte, beispielsweise Immobilien oder Gold, sofern es sich nicht im Schließfach einer Pleitebank befindet.
    Je mehr sich das Krall‘sche Szenario verwirklicht, desto höher steigt der Goldpreis. Warum sollte er sinken?

    • Avatar

      sabine

      27. Juli 2020 07:57 at 07:57

      Was war nach 2008? Der Goldpreis ist erstmal kräftig gesunken.
      Was war nach dem Ölpreisschock Februar 2020, dem folgenden Aktiencrash und der Ausrufung von Corona? Der Goldpreis sackt ab.
      Was wird beim nächsten Aktiencrash im Herbst sein? Der Goldpreis steigt, weil Dr. Krall das so sagt?

      Er sagt das Gegenteil, die Assets werden sinken.

  3. Avatar

    cadafi

    24. Juli 2020 23:08 at 23:08

    triumphieren? Sehr cool. Wieso triumphieren?

    Sie wissen doch sehr genau, der Kaiser ist nackt.

    Gute Nacht!

  4. Avatar

    cadafi

    24. Juli 2020 23:09 at 23:09

    Sabine denkt noch über Versprechen nach,an der Comex zeigt ist man da schon weiter =)

  5. Avatar

    Scheer

    26. Juli 2020 22:04 at 22:04

    Ich denke, worauf Sabine hinweisen möchte ist, dass der Goldpreis nach einer erneuten Aktienkorrekttur wieder fallen wird, so wie es zuvor schon geschehen ist. Dies ist nicht so abwegig da die mangelnde Liquidität die Anleger das Gold im Rahmen einer Aktienkorrektur in finanzielle Mittel umwandeln müssen. (Stichwort: Nachschusspflicht)
    Wenn dies passiert dürfte der Goldpreis nur kurzfristig Abschläge haben da mittelfristig die Notenbanken weiteres Geld in die Märkte pumpen werden, was wiederum den Goldpreis weiter nach Norden treiben wird.
    Grundsätzlich stimme der Meinung/Analyse von Herrn Fugmann zu (Überhitzung des Goldpreises). Dennoch bin ich der Meinung das der Markt deutlich langsmer auf die Ereignisse reagiert und noch weiter positiv laufen wird – es sei denn es gibt einen erneuten externen Schock der Märkte, der schnelle Handlungen der Marktteilnehmer erforderlich macht.

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