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Gold/Silber

Goldpreis: Warum das Edelmetall für den Dollar so gefährlich ist

Hannes Zipfel

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Der Goldpreis ist mehr als nur das Ergebnis von Angebot und Nachfrage: Gold spaltet die Gemüter: Für die einen ist es ein archaisches Relikt aus der Vergangenheit. Systemkritiker sehen in dem Edelmetall dagegen das essentielle Backup für ein bereits zerrüttetes Währungssystem. Die einen freuen sich über steigende Kurse, die andere sehen die Verteuerung des Goldes als unwillkommenes Krisensignal. Warum die heimliche Reservewährung der Welt so stark polarisiert.

Warum der Goldpreis die Gemüter spaltet

Der große Pionier der Massenproduktion von Personenkraftwagen Henry Ford sagte einst: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“. Der für seine kryptische Rhetorik bekannte ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan ist der Überzeugung, dass „Keine Papierwährung der Welt mit Gold mithalten kann, einschließlich dem US-Dollar.“ Der einst legendäre Gründer der US-Großbank JPMorgan Chase, John Peabody Morgan, tat im Jahr 1907 seine Überzeugung zu dem sechstausend Jahre alten Geldmetall kund: „Gold ist Geld – und sonst nichts“.

Doch ebenso zahlreich sind die Gegner des Goldes. Sie verteufeln es als Fessel des Wachstums und Verursacher von Deflation und Stillstand. Außerdem sei dieses „Blechgeld“ in unserer modernen und digitalen Welt ungeeignet für hochfrequente, globale Zahlungstransaktionen. Zumindest dieses Argument ist seit der Fusion der Kryptowährungen mit dem physischen Gold zu den sogenannten „Stablecoins“ bereits widerlegt.

Einer der bekanntesten Kritiker des Edelmetalls ist ausgerechnet der oberste Finanzratgeber Deutschlands und Chefredakteur des gemeinnützigen Verbraucher-Ratgebers „Finanztip“: Hermann-Josef Tenhagen. Der Journalist ist in Sachen Geldanlage in den deutschen Medien omnipräsent und warnt regelmäßig vor Gold als schwankungsanfälliger Geldanlage. Allein die Tatsache, dass der Goldpreis in der Gemeinschaftswährung auf Rekordniveau notiert und den Anlegern in den letzten 20 Jahren steuerfrei zweistellige Renditen pro Jahr bescherte, nötigt den Journalisten dazu, sich mit dieser „riskanten“ Geldanlage auseinanderzusetzen zu müssen. Sein Fazit in Interviews zum Thema Gold ist immer das Gleiche: wenn man es denn unbedingt haben will, dann aber bitte bloß nicht zu viel davon. Herr Tenhagen präferiert stattdessen Festgeld, Anleihen und Aktien. Abgesehen davon, dass der Euro seit seiner Einführung im Jahr 1999 ganze 84 Prozent seiner Kaufkraft gegenüber Gold eingebüßt hat, ist der Anlagetipp Festgeld in Zeiten von Null- und Negativzinsen anachronistisch und fantasielos. Wenigstens bleibt sich der Finanzjournalist bei dieser Empfehlung seit Jahrzehnten trotz permanentem Zinsschwund selbst treu.

Die Deutschen sind Weltmeister im Horten von Gold

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ausgerechnet die Deutschen gegen den Rat von Herrn Tenhagen zu den fleißigsten Goldsparern der Welt gehören. Laut einer Studie der Steinbeis-Hochschule für die Reisebank aus dem April 2019 besitzen fast zwei Drittel der deutschen Privatanleger das gelbe Edelmetall. Zirka 8.918 Tonnen Gold, davon 4.925 Tonnen in Form von Barren und Münzen und knapp 4.000 Tonnen in Form von Schmuck. Diese privaten Goldreserven sind sogar umfangreicher als die offiziellen Reserven der Vereinigten Staaten von Amerika. Zuzüglich der Goldreserven der Deutschen Bundesbank in Höhe von 3.370 Tonnen befinden sich ca. 6,5 Prozent der globalen Goldbestände im Besitz der Deutschen. Geschadet hat es ihnen finanziell bislang nicht. Wie bereits während der Weltfinanzkrise 2008 ff. kann sich Gold auch in der aktuellen Krise als sicherer Hafen für das Ersparte bewähren. Just am Gründonnerstag erreichte der Preis mit 1.540 Euro für 1 Unze Gold (31,1 Gramm) den höchsten Wochenschlusskurs aller Zeiten. Zum absoluten Rekordhoch fehlen nur noch 1,3 Prozent. Seit Beginn der Corona-Krise im Januar dieses Jahres wertete der Goldpreis um 12,5 Prozent auf. Im Vergleich zum Vorjahr gar um 33,7 Prozent – steuerfrei bei Anlagegold. Keine andere Assetklasse kann dieses positive Ergebnis vorweisen.

Ohne Fiat-Geld würde die Wirtschaft sofort kollabieren

Der Streit über den Nutzen von Gold als Wertanlage und Währung wird sich unabhängig von der Wertentwicklung nicht nur unter Ökonomen, Journalisten und Anlegern fortsetzen. Die Argumente Pro und Kontra Gold sind stark von Ideologien, Weltanschauungen persönlichen Erfahrungen und der Interpretation geschichtlicher Zusammenhänge abhängig.

Ja, es ist korrekt, dass ein rein goldgedecktes Währungssystem in der aktuellen Krise direkt in eine depressive Deflation und zu unermesslichem menschlichen Leid führen würde. Der „moderne“ Finanzkapitalismus ist für ein mengenbeschränktes Geldsystem nicht geschaffen. Eine Goldbindung des Euro würde bedeuten, dass die Geldmenge nur in dem Maße steigen kann, wie die überirdische Menge durch Minenproduktion. Die Geldmenge M1 stieg in der EU in den letzten 12 Monaten bis zum Februar um 8,04 Prozent an. Seit dem laufen die digitalen Notenpressen zur Krisenbekämpfung erst richtig heiß. Erzeugt wird das ungedeckte Geld als Kreditgeld, entweder durch die Geldschöpfung auf Ebene der Geschäftsbanken durch das Teilreservesystem mittels Kreditvergabe oder durch die Zentralbanken selbst, indem diese eine Verbindlichkeit auf der Passivseite ihrer Bilanz gegen die digitale Notenpresse, also gegen sich selbst, aufbauen.

Nur dank diesem Mechanismus auf der Notenbankebene sind all die Hilfsprogramme und die damit einhergehenden Defizite in den öffentlichen Haushalten aktuell finanzierbar. Außerdem wäre ein Negativzinsumfeld, das die historisch hohe Schuldenlast erst tragbar macht, mit einer goldgedeckten Währung gar nicht möglich. Oder können Sie sich vorstellen, ihr Gold an Dritte als Kredit zu verleihen, um anschließend weniger Edelmetall zurückzuerhalten?

Die Anhänger einer goldgedeckten Währung argumentieren, dass es unter einem Goldstandard nie zu der aktuellen Schuldensituation auf globaler Ebene gekommen wäre und das Teuerung (Preis-Inflation) nicht notwendig ist für wirtschaftliche Prosperität. Ihr Motto lautet: erst sparen, dann investieren und anschließend konsumieren. Die Gegner argumentieren, dass erst durch Vorfinanzierung von Investitionen durch Kredite Wachstum und Beschäftigung angestoßen werden können. Vor allem, um aus einer existentiellen Krise wieder herauszukommen, ist die Notenpresse die letzte Rettung.

Gut, dass es Gold gibt

Auf Basis der verschiedenen empirischen Erkenntnisse mit Geldsystemen und den stark divergierenden Überlegungen der unterschiedlichen ökonomischen Schulen zum perfekten Währungssystem wird sich der Streit ums Gold so lange fortsetzen, wie es Geld gibt. Sogar in den futuristischen Welten des genialen Gene Roddenberry, der u. a. das „Star Trek“ Universum erfand, existieren digitale Krediteinheiten und goldgepresstes Latinum nebeneinander. Vor allem die „Ferengi“ nutzen die Edelmetalllegierung als Zahlungsmittel. Das wertvolle Latinum wird dabei in Goldbarren gepresst, da es sich bei normaler Umgebungstemperatur verflüssigt.

Gerade in der jetzigen Situation, in der eine bereits vorher hoch verschuldete Weltwirtschaft ins Straucheln gerät und nur noch mit bis vor kurzem unvorstellbar hohen Summen Geldes in Billionenhöhe vor dem sofortigen Kollaps bewahrt werden kann, ist es gleichwohl beruhigen zu wissen, dass es im Falle des Falles eine Reservewährung gibt, die als Backup zum Euro, Pfund, Yen, Franken und sogar der Welthandelswährung US-Dollar fungiert, falls die experimentelle Geldpolitik zur Rettung der Weltwirtschaft mittels Notenpresse zu unkontrollierbaren Spätfolgen führt.

Die Angst vor dem steigenden Goldpreis

Es ist verständlich, dass Teile der herrschenden Eliten den steigenden Goldpreis als Fieberthermometer für ihren kranken Finanzkapitalismus mit Unmut beobachten. Gleichzeitig sichern sie sich in heuchlerischer Manier selbst gegen den ultimativen Unfall im Weltwährungssystem durch das massenhafte Horten des Edelmetalls ab. Die weltweit mit physischem Gold gedeckten Fonds halten aktuell so viel Gold wie nie zuvor. Das Gleiche gilt übrigens auch für Staaten und deren Notenbanken.

Der Goldpreis selbst erzeugt zwar keine Inflation, da er anders als z. B. Rohöl keinen großen Einfluss auf die Preise von Waren und Dienstleistungen hat, aber er zeigt den Wertverlust des ungedeckten Fiat-Geldes an. Und der Goldpreis ist ein Maßstab für das Vertrauen in das US-Dollar zentrische Weltwährungssystem. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden im Zuge der Corona-Krise mit ihren ökonomischen, politischen und sozialen Schwächen aufs Härteste konfrontiert. Es ist denkbar, dass die jetzige Krise zu einer Neubewertung der Dominanz der USA in der Welt und zur Bedeutungsminderung der Weltleitwährung US-Dollar nach der Krise führt. Der Goldpreis zeigt genau dies bereits an.

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13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    12. April 2020 14:01 at 14:01

    „Wer Gold hat, hat immer Geld“
    „Gut, daß es Gold gibt“

    Gut für den Staat, schlecht für den Privatanleger. „Im öffentlichen Interesse“ ist dieser sein Gold schneller los, als er denken kann. Egal ob anonym oder nicht. Dem „anonymen“ Goldbesitzer wird ganz freundlich nahegelegt, dem Staat sein Gold gegen eine Entschädigung (weit unter dem Preis) zu überlassen, beispielsweise bis zum Ende des Monats. Danach tritt ein allgemeines Goldhandelsverbot in Kraft und dann bleiben die schlauen Goldsparer (inklusive die Krall-,Otte-,Friedrich-Gläubigen) auf ihren Barren für sehr lange Zeit sitzen.

    Schwarzmarkt? Na ja…
    1. nicht ungefährlich
    2. wer will unter solchen Umständen überhaupt noch Gold?
    3. dafür hatte der Goldbesitzer eigentlich nicht gespart.

    Warum Herr Zipfel sprechen Sie nicht mal darüber?

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      sabine

      12. April 2020 15:34 at 15:34

      Goldverbot ist aber auch nicht so einfach. Es ist
      – in den Zähnen
      – in den Ringen am Finger
      – im PC/Smartphone usw.

      Und das wichtigste:
      – Das Risiko bei Immobilien, Aktien und Geldkonten ist viel höher. Staatsbekannt.
      Hier mal die Zwangsanleihen für „Reiche“. Ein Nachbar ist Gabelstaplerfahrer und hat ein Haus in Oberbayern. 1,5 stöckig, 80er Jahre. Ist schon bei der Million. Hat noch Grund dazu. (Hab ihm schonmal Angst gemacht…)
      https://www.faz.net/aktuell/politik/wahljahr-2009/landtagswahl-hessen/wahlkampf-in-
      hessen-schaefer-guembel-laesst-zwangsanleihen-fallen-1740635.html
      Ist grad wieder Thema mit dem schönen Wort „Lastenausgleich“. Klingt viel besser als Enteignung.
      https://www.derstandard.de/story/2000116624921/corona-kosten-attac-will-dass-milliardaere-bis-zu-60-prozent
      – In Zypern wurde kein Gold eingezogen, es hätte auch nicht viel geholfen; und wäre dafür noch sehr kostenintensiv aufwendig gewesen. Da ist Nullenstreichen auf Giralkonten ein Augenaufschlag Zeit!
      – Und es hätte das Gold in den Fokus gerückt, wenn der Staat bzw. die Notenbanken darauf so scharf sind! (In der Ukraine, Irak und Venezuela wurde es allerdings bereits abgeschöpft…)

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        Übelkeit

        14. April 2020 09:18 at 09:18

        Das dürfte das Aus für die entsprechende Regierungspartei sein. Ein Bailout wäre noch eher umsetzbar als ein Goldverbot in der heutigen Zeit. Beim Finanzsystem sieht ja jeder wie kaputt es ist. Ein Reset ist unausweichlich und nachvollziehbar. Ein von Tür zu Tür laufen um ein paar Gramm einzusammeln eine ganz andere Nummer.

        Gold ist kein Produktivkapitall. Wenn Gold gegenüber Aktien besser performt bedeutet das nur, dass die Realwirtschaft trotz Druckerpresse schrumpft. Wenn man das ändern möchte müssen Reformen her. Ein Großteil des Kapitals versandet im Finanzsektor und gelangt nicht in die Realwirtschaft. Finde den Fehler.

        Gold ist wie ein Fiberthermometer. Was kann das Fiberthermometer für die Krankheit?

        Und durch die bekannte Manipulation der Edelmetallpreise hat man das Fiberthermometer beschädigt. Die Folge waren und sind verlorene Jahrzehnte. Eine wenn auch schmerzhafte Bereinigung wird weiter hinausgezögert.

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      BrettonWood

      12. April 2020 19:44 at 19:44

      Hallo Hitler! Schön das du auch noch aus dem Berlinbunker gekrochen nist…tja dann nehm ich mein Gold und verpiss Mich….aber wahrscheinlich werde ich dann am der Mauer erschossen….Wenn wir keine Grundrechte und Gesetze mehr haben gibts von mir erstmal für
      Einige Penner auf die Fresse…ich bin (legal) bewaffnet…bitte schon ich verteidige mein Grundstück und werde eine Ehrenvollem Tod sterben…wo aind wie gelandet im Mittelalater? Verbrennen wir bald wieder Hexen auf Scheiterhaufen?

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      joachim

      13. April 2020 06:54 at 06:54

      Was verstehst du unter Goldverbot?
      Umgerechnet 3 oder 5 Unzen Schmuck- und Zahngold sind erlaubt, darüberhinaus wird mit bis zu 10 Jahren Gefängnis und dem Verlust des „Gefahrengutes“ gedroht?

      Oder….könnte es nicht „demokratischer“ sein, vorerst ein Edelmetall-Kauf-Verbot (der Staat will seine Bürger vor ausufernder Spekulation schützen) zu etablieren, mit einer gleichzeitigen „Spekulationsabgabe“ bei einem Verkauf von EM.

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    sabine

    12. April 2020 14:09 at 14:09

    Seien wir froh, daß Corona die Notenbankenblase zum Platzen bringt und nicht die Edelmetalle. So ist der Sündenbock schon vergeben, und es sind nicht die bösen Goldhorter.

    Außerdem hätte der Virus ja auch Ebola heißen können, da würden diese Pappnasen nicht mehr helfen. Da wär echte Schockstarre.

    Und außerdem:
    Es war damals schon Allgemeinwissen, daß an deutschen Arbeitsplätzen 950 Mikrogramm/m³ NOx für 8 Stunden täglich erlaubt sind, 23-mal soviel wie auf Straßen (40 Mikrogramm/m³). In Büros liegt der Grenzwert bei 60 Mikrogramm/m³, auch mehr!!! Die Witzseiten des BR meinten dazu, ja aber auf Straßen seien auch kleine Kinder, Säuglinge und Rentner. -> Aber nicht 8 Stunden/Tag. War sogar Thema bei Anne Will nicht – im August 2017, also fast 3 Jahre her. Unserer Teflon-Regierung ist das egal. Es werden Milliarden vom Verbraucher gezahlt für die Rettung des Klimas, und Abwracken des Diesel. Was wird mit dem Geld gemacht? Gott weiß es.

    Jetzt wieder: Trotz Fahrverbote hohe NOx-Werte. Schreibt sogar Focus. Sehr guter Artikel, für ein Qualitätsmedium. (Hier wäre es normalo!)
    https://www.focus.de/auto/news/diesel-fahrverbote-kaum-verkehr-trotzdem-schlechte-luft-corona-entlarvt-fahrverbote-als-sinnlos_id_11866874.html

    Komischerweise widerspricht wieder der BR.
    https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-ist-wegen-der-coronakrise-die-luft-besser,RvYMtql
    Einzig und allein die Dieselfahrzeuge seien Schuld und die Werte seien jetzt viel besser. Gibt es 2 Wahrheiten? (BR-Artikel vom 8.4. ist wegen anderen, die das Thema aufgebracht haben. Herr Bernhard. Focus vom 10.4. hat das wohl noch nicht gelesen, mit den Satelittenfotos und so.)

    Und am 1. April hat

  3. Avatar

    Columbo

    12. April 2020 17:28 at 17:28

    Die Meinung von Herrn Zipfel zum Goldverbot hätte mich dann doch mehr interessiert, als die von @Sabine.

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      leftutti

      12. April 2020 18:19 at 18:19

      @Columbo, tja, die liebe Sabine schreibt zwar immer, dass man sie in Ruhe lassen und nicht ungefragt auf ihre Kommentare antworten soll. Aber das gilt offensichtlich nur für andere…

    • Avatar

      sabine

      12. April 2020 19:12 at 19:12

      Vielleicht antwortet er ja noch.
      Vielleicht hat er andere Argumente?

      • Avatar

        sabine

        14. April 2020 09:26 at 09:26

        Er meldet sich nicht. Nun ja, er hat viel Arbeit.

        Aber er hat es hier mal beschrieben, sogar als Video. Da wird die Wahrscheinlichkeit vom Goldverbot schön sauber erklärt und untersucht. Dann braucht er hier nicht antworten.

        https://www.youtube.com/watch?v=pcijjSDE-ac

  4. Avatar

    BrettonWood

    12. April 2020 19:38 at 19:38

    Die Gedeckten Fonds müssen aber bei Regierungsanordnungen wie ZB WÄHRUNGsREFORMEN! Nicht mehr physisch liefern zB der ZKB GOLd ETF, steht in den AGB am schluss ist ein ETF eben ein Dreck ein Dreckpapier für das man dan in der Krise NIX bekommt…

  5. Pingback: Meldungen und Nachrichten vom 14.04.2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Gold/Silber

Silber: Korrektur geht weiter – das sind noch keine Kaufkurse

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Für Silber hatte ich vor acht Wochen den maximalen Anstieg bis ca. 21 USD (1.00 Retracement) in Aussicht gestellt. Über diesen Zielbereich ist das Edelmetall mit einem Hoch von ca. 30 USD deutlich hinausgeschossen. Dieser Aspekt ist der Auslöser für die relativ deutliche Umstellung der Wellenzählung, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance erfüllt Silber meine Langzeitprognose, lediglich der Zeitfenster hierfür ist noch nicht passend. Seit einigen Wochen bildet sich eine schwache Korrektur aus, deren Verlauf bislang unkritisch ist.

Ausblick für Silber:

Die seit August laufende Korrektur bildet Welle (iv) der fünfteiligen Impulswelle (i-ii-iii-iv-v) aus. Wie für eine „4“ eher üblich als selten, bedient sich Welle (iv) eines Triangles (a-b-c-d-e) zur Ausbildung der internen Struktur. Solange Silber zwischen den beiden 0.24 und 1.38 Retracements (25.24/30.21 USD) pendelt, besteht keine größere Gefahr – allerdings auch keine Chance auf eine Auflösung der apathischen Phase. Im Chart ist daher den Verlauf von Welle (iv) bis tief in den Herbst hinein dargestellt.

Silber dürfte seine Korrektur noch fortsetzen

Nach Abschluss von Welle (iv) wird die sich anschließende (v; nicht dargestellt) Silber noch einmal steigen lassen. Da es sich bei Welle (v) um die abschließende Phase der Impulswelle handelt, ist deren Potenzial relativ eng begrenzt. Dazu werde ich in einer späteren, in der nächsten Ausgabe, näher eingehen. An den kommenden Tagen sollten leicht nachgebenden Notierungen ausgegangen werden. Dabei kann ein Bewegungstief unterhalb des 0.24 Retracements (25.24 USD) möglich werden. Lediglich ein Schlusskurs unterhalb sollte vermieden werden.

Fazit:

Die Korrektur wird sich noch einige Wochen behaupten, sodass ein Engagement zum momentanen Zeitpunkt bei Silber nicht zu empfehlen ist. Das bisherige Kaufsignal hat Freude bereitet und bleibt auch weiterhin bestehen..

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Gold/Silber

Goldpreis vor Ausbruch nach oben? Achtung, Blick auf US-Dollar

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis dümpelt seit Freitag auch heute bei 1.954 Dollar vor sich hin. Steht der Anstieg nach oben kurz bevor? Möglich ist das allemal. Bereits am Freitag stellten wir die Frage in den Raum, ob der Goldpreis ansteigen könnte, weil der US-Dollar schon gut gefallen war. Gold stieg aber nicht an.

Charttechnik im US-Dollar entscheidend für Goldpreis?

Ganz aktuell sieht man, dass der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) an einem Unterstützungsniveau um die 92,80 Indexpunkten hängt. Der Chart zeigt den Verlauf des Dollar-Index der letzten zehn Tage. Sechs Mal in den letzten zehn Tagen ist der US-Dollar nach unten gelaufen, an dieser Marke abgeprallt und wieder angestiegen. Derzeit hängt er genau auf diesem Niveau. Fällt er diesmal darunter, wäre vereinfacht gesagt Platz nach unten, was den Goldpreis kräftig nach oben pushen könnte.

Dies ist ein Wenn-dann-Szenario, also mit reichlich Unsicherheit behaftet. Aber es ist möglich. Bei der schwachen Dollar-Entwicklung seit letztem Donnerstag hat der Goldpreis auf den Weg nach oben auf jeden Fall nicht so performt wie man es erwarten würde. Also, Gold-Bullen sollten sich gerade jetzt die Dollar-Entwicklung genau anschauen. Für einen Anstieg im Goldpreis ist Potenzial vorhanden.

Fallender US-Dollar kann Goldpreis deutlich bewegen

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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