Gold/Silber

Goldpreis: Warum das Gold noch Aufwärtspotential besitzt

Der Goldpreis ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Je stärker die Wertpapiermärkte über die letzten Jahre heiß gelaufen waren, desto höher wurde der Prozentsatz von Gold in den Portfolios. Die aktuelle Coronakrise tat ihr Übriges dazu. Es gibt keinen Menschen, der es nicht liebt. Es ist begehrt und Kriege wurden stets damit bezahlt. Es ist ein Metall und offiziell immer noch ein Zahlungsmittel. Die Inkas haben es verehrt und die halbe Welt eilte zum Klondike oder nach Kalifornien, um es zu finden. Die Rede ist natürlich vom Gold (oder auch Aurum im Lateinischen). Daher auch das internationale Währungskürzel für den Goldpreis XAU. X für Exchange und AU für Aurum. Bei Brokern wird Gold zum Doollar daher mit dem Kürzel XAU/USD gekennzeichnet.

Gold bleibt interessant – Goldpreis mit Potential für weitere Anstiege

Es ist nicht ganz leicht, Gold zu verkaufen, weil es jeder besitzen will. Die Händler kämpfen sogar oft innerlich, die Shortseite zu traden. Als Profi muss aber die Rationalität im Vordergrund stehen.  Es gibt aber keinen Trend ohne kleine Gegenreaktionen. Das ist ganz natürlich. Es gilt für jeden Händler als oberste Pflicht, sein persönliches Zeitfenster zu finden. Daraus ergeben sich auch die Entscheidungen, ob sogar die kleineren Gegenreaktionen gehandelt werden.

Dennoch darf der übergeordnete Trend (rote Trendlinie) nicht aus den Augen verloren werden. In diesem Fall befindet sich der Goldpreis ganz klar in einem langfristigen Aufwärtstrend. Wie im Chart unten ersichtlich ist, gibt es aber Widerstände, die es zu durchbrechen gilt. Derzeit befindet sich für den Goldpreis dieser bei ca. 1.737 USD. Er wurde schon mehrmals getestet – und jedes Mal gab es wieder Korrekturen. Diese waren vergleichsweise harmlos. Die psychologische Marke von 1.700 USD wird aktuell nur noch kurz getestet und sofort wieder erobert.

Der Goldpreis krabbelt aktuell im ruhigen Handel weiter in Richtung Norden. Betrachtet man das ganze technische Gefüge, dann hat sich eine schöne Dreiecksformation ausgebildet, die sich nach oben verjüngt. Es ist daher eine Frage der Zeit, wann der Ausbruch für den Goldpreis auf der Oberseite kommen wird. Aktuell sollte die Unterstützung bei 1.691 USD beachtet werden. Diese Untergrenze ist sehr wichtig und auch dynamisch ansteigend. Sollte diese durchbrochen werden, dann wird am Markt auf jeden Fall die 1.661er Marke gehandelt und diskutiert werden. Dieses Szenario ist aber für den Goldpreis aus aktueller Sicht unwahrscheinlich.

Wie im Chart ersichtlich, haben sich jüngst für den mittelfristigen Bereich neue Long Signale (rote Kreise) gebildet. Selbst wenn sich noch kurze Gegenreaktionen auf der Unterseite bis 1.700 USD ausbilden würden, wird das mittelfristige bzw. auch das langfristige Chartbild nicht zerstört werden. Als erstes Kursziel für den Goldpreis gilt es wieder die bereits begehrte Marke von 1.737 USD zu erreichen. An diesem harten Widerstand wird sich zeigen, ob der Markt genügend Kraft besitzt, endlich den Weg zu seinem All-Time-High von 1917 USD fortzusetzen.

Geht man von der derzeitigen Volatilität aus, dann ist dies keine lange Wegstrecke mehr. Es wäre auch gerechtfertigt. Jegliche Finanzinstrumente haben in den letzten Jahren Höchststände erreicht, nur das Gold nicht. Dabei wäre in der jetzigen Krise und dem drohenden Eurozerfall ein steigender Goldpreis nur zu gerechtfertigt. Trotz aller Kaufsignale und dem positiven Umfeld für einen Anstieg des Goldpreises, sollte die letzte Bastion in der Gegenrichtung nicht außer Acht gelassen werden. Diese befindet sich, wie schon angesprochen, bei 1.661 USD. Würde diese tatsächlich durchbrochen werden, ergibt sich ein komplett neues Chartbild.
In einem steigen langfristigen Trend gilt es viel Geduld mitzubringen. Gegenreaktionen können als Einstiege genutzt werden. Wer die Geduld nicht mitbringen kann, sollte sich mit mehreren Einstiegen in den Markt mischen.

Der Goldpreis mit guten Chancen auf weitere Anstiege

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der Goldpreis steigt, weil die Notenbanken Geld drucken - und Gold schon immer auch eine Währung war



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