Gold/Silber

Goldpreis: Wirklich so stabil, wie vermutet? Rallye im Qualitätscheck

Eine Analyse von forexhome.de

Meine heutige Goldpreis Analyse beschäftigt sich mit möglichen Einstiegsszenarien und vermeintlichen Kurszielen im mittel- bis langfristigen Rahmen. Vor allem ein weiter fallender US-Dollar und schwächelnde Indizes könnten den Goldpreis im übergeordneten Zeitfenster beflügeln. Doch wie verhält es sich in den untergeordneten H4- und Tagescharts? Hier lauern einige Risiken für die Bullen und demnach attraktive Chancen für die Bären.

Goldpreis Analyse stark übergeordnet

Goldpreis Rallye aktuell im Monatschart. Der Kurs befindet sich augenscheinlich weiterhin in der riesigen Dreiecksformation und versucht sich aktuell oberhalb des in meinen Augen wichtigen Widerstandes bei rund 1327 USD zu halten.

 

(Monatschart; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Ein Handelssignal ergibt sich daraus jedoch noch nicht, da weder die Monatskerze zum Abschluss gebracht wurde noch von einem nachhaltigen Ausbruch geredet werden sollte. Demzufolge bin ich von meinen, in diesem Timeframe gültigen, Kurszielen bei rund 1659 USD und 1713 USD weit entfernt. Korrekturen sind nicht unwahrscheinlich, was ich im Folgenden näher erläutern werde.

Die Rallye im Wochenchart

Der Kurs kann sich im übergeordneten Wochenchart immer wieder behaupten und versuchte jüngst das von mir angepeilte Kursziel, basierend auf der vermeintlichen abwärtsgerichteten Flagge, auf Höhe des Widerstandes bei ca. 1366 USD zu erreichen, verfehlt dieses aber nur knapp.

 


(Wochenchart)

Doch was heißt das jetzt für die mittel- bis langfristige Goldpreis Prognose? Der besagte Widerstand ist noch intakt und deshalb sollte auf dem aktuellen Kursniveau von frischen Long-Positionen vermutlich abgesehen und auf eine kleine Korrektur gewartet werden. Scheitert der Kurs erneut an diesen Widerständen, müsste ich mit einem erneuten Kursrutsch bis vielleicht 1248 USD rechnen. Kann der Kurs im Zuge dessen einen nachhaltigen Ausbruch unter die 30er Fibonacci Retracements verzeichnen, wäre evtl. mit einem Kursrutsch unter 1248 USD in Richtung 1152 USD zu rechnen. Man könnte von einer Range zwischen ca. 1346 und 1248 USD sprechen.

Liegt die Lösung des Rätsels im Tageschart?

Nachdem eine große Teilgewinnmitnahme in unserem Gold-Short-Setup (H4-Chart) realisiert und der Rest der Position abgesichert werden konnte, wurde bereits ein neues Setup aktiviert. Dieses Mal in Richtung Norden.

 


(Tageschart 1)

Dieses Setup aus meinen Premium Handelssignalen beruhte auf der Annahme, dass sich der Kurs rund um die 30er Fibonacci Retracements wenigstens erst einmal erholt und damit die Position ins Plus hievt sowie Absicherungsmaßnahmen zügig möglich werden. Auch der Daily 34er EMA spielte eine entscheidende Rolle. Dass das mutmaßliche primäre Kursziel der steil aufwärtsgerichteten Flagge erreicht wurde und auch meine Volumenstrategie ein bullishes Handelssignal ergab, erleichterte die Entscheidung enorm. Wie man von unseren Handelssignalen profitieren kann bzw. Infos zum Follower Service gibt es hier:
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(Tageschart 2)

Diese Stabilisierung könnte als Basis für neue Hochs respektive das Erreichen der Kursziele aus dem Wochenchart dienen. Jede Korrektur im H4-Chart weckt in mir das Interesse nachzukaufen. Ein wichtiges Detail darf ich aber nicht vergessen: Stabilisierung hin oder her. Die beschriebene aufwärtsgerichtete Flagge zeigt auch ein sekundäres Kursziel auf, das sich bis rund 1241 USD erstrecken könnte. Eine Bestätigung möglicher größerer Abverkäufe im Wochenchart? Vielleicht. Deshalb behalte ich momentan das Ausbruchsniveau bei ca. 1348 USD im Auge. Scheitern die Bullen an diesem Punkt, setzt womöglich die Talfahrt ein. Kann der Kurs hingegen bis zu den Widerständen bzw. Kurszielen aus dem Wochenchart steigen und scheitert daran, ändert sich am Ausbruchsniveau der Flagge und dem damit verbundenen sekundären Kursziel nichts. Lediglich der Short-Einstieg erfolgt evtl. etwas weiter oben. Aber bis dahin vergeht vermutlich noch etwas Zeit. Zeit, um sich entsprechend vorzubereiten, auf das, was im Goldpreis kommen mag.

Dazu der Autor auch im Video:



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1 Kommentar

  1. Die ganze Kursentwicklung seit 2013 bei den Edelmetallen sieht noch ziemlich korrektiv aus. Und die inverse SKS tut sich auch ziemlich schwer. Zudem gibt es im Wochenchart eine Divergenz im RSI. Der hat das Kurshoch im Januar nicht mitgemacht. Das mahnt zur Vorsicht.

    Aber oft klappt der Ausbruch ja im dritten Anlauf. Und der Februar ist saisonal ein starker Monat für die Edelmetalle, http://www.seasonalcharts.de/classics_gold.html
    Eine kleine Long-Position, eng abgesichert, halte ich für vertretbar.

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