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GreenTechs und Nachhaltigkeit: Verantwortung der Finanzbranche in Sachen Klimawandel

Für viele Experten ist der Klimawandel quasi unumgänglich, vielmehr müsse es nun darum gehen, ihn zu verlangsamen und zu entschärfen. Der Wunsch nach einem nachhaltigeren Leben, verdeutlicht sich nicht nur durch soziale Bewegungen, sondern auch in sozioökonomischen Entwicklungen. Verbraucher möchten umweltfreundlicher handeln, das wird mittlerweile durch ihr stetig steigendes Investment in nachhaltige Energieprojekte deutlich. Aufgrund dieser Tatsache richtet sich auch die Finanzbranche neu aus und nimmt ihre eigene Verantwortung in Sachen Klimawandel inzwischen sehr ernst. Welche Wege es für nachhaltige Investments gibt und wie Finanzdienstleister derartige Investitionen unterstützen, erläutert dieser Beitrag.

Warum entscheiden sich Investoren für nachhaltige Investments?

Die Hauptgründe für die steigende Bedeutung im Bereich Nachhaltigkeit ist im Wunsch der Anleger begründet, ihr Geld stärker gemäß den ESG-Kriterien anzulegen. ESG steht hier für Environmental (Umwelt), Social (sozial) sowie Governance (gute Unternehmensführung). Die Anleger werden sich der Risiken für Mensch und Umwelt immer bewusster. Investitionen in nicht nachhaltige Unternehmungen wie Atom-, Öl- bzw. Kohlekonzerne oder die Beteiligung an Rüstungs-, Tabak- oder auch schlecht geführten Konzernen werden unattraktiver. Bei immer mehr privaten und auch institutionellen Kapitalgebern findet ein Umdenken statt und dadurch erhalten nachhaltige Investments immer größere Aufmerksamkeit.

Neue Technologieplattformen ermöglichen Investments für alle

Weil sich Investoren heute mehr und mehr an klimafreundlichen und ressourcenschonenden Projekten beteiligen, musste auch die Finanzbranche umdenken und neue Strategien entwickeln. Bisher gab es laut Robert Haack, dem CEO und Gründer der Bullfinch AG, in ganz Zentraleuropa bisher kein Unternehmen im Bereich Vermögensverwaltung, das sich an das zwar kleinteiligere, aber sehr profitable Geschäft der sogenannten dezentralen Energiewende wagte.

Auch um der Finanzbranche in diesem Bereich neue Impulse zu geben und es noch mehr nachhaltigen Projekten zu ermöglichen, Privat- und Großinvestoren zu erreichen, hat Robin Haack mit seiner Clean-Energy-as-a-Service-Technologieplattform bullfinch eine adäquate, automatisierte Lösung entwickelt. Diese soll die Verwaltung des in den nächsten 10 Jahren erwarteten Investitionsvolumens von mehreren hundert Millionen Euro erleichtern.

Eine Welt ausschließlich mit erneuerbaren Energien

Über seine Plattform haben Großinvestoren wie Kleinanleger gleichermaßen die Möglichkeit, in nachhaltige Energieprojekte unterschiedlichen Umfangs zu investieren. Das Ziel des Unternehmens besteht in der Bündelung, Finanzierung, Standardisierung sowie Verwaltung nachhaltiger Gebäude- und Anlageninfrastruktur. Die Ziellinie ist für Haack eine Welt, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzt.

Für den CEO des 2019 gegründeten Investitionshauses erwächst aus dem großen Einfluss der Finanzbranche eine entsprechend große Verantwortung. Er ist der Meinung, dass sich die Branche vor Augen führen muss, wie wichtig sie ist. Letztlich ist sie es, die entscheidet, welche volkswirtschaftlichen Vorhaben realisiert werden und welche Innovationen durch Investitionen umgesetzt werden.

Außerdem hat die Finanzbranche die Macht, zu entscheiden, welche potenziell aussterbenden oder gar gesellschaftlich bedrohlichen Geschäftsmodelle weitergeführt werden sollten. Dieses große Maß an Einfluss zieht ebenso viel Verantwortung für die Finanzbranche im Bereich nachhaltiger Energieprojekte nach sich, erklärt Haack. Durch Innovationen wie seiner Plattform bullfinch sollen in Zukunft Milliarden in grüne und nachhaltige Infrastruktur- und Energieprojekte investiert werden.

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