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Griechenland: Bankeinlagen steigen zum ersten Mal seit 10 Monaten

FMW-Redaktion

Frisch veröffentlichte Daten der griechischen Notenbank zeigen: Zum ersten Mal seit 10 Monaten steigen die Bankeinlagen wieder. Die Einlagen von Firmen und Privathaushalten stieg im Vergleich von Juli zu August um 305 Millionen Euro auf 121,14 Milliarden Euro. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, damit das ausgeblutete Finanzsystem nicht total kollabiert, aber immer noch befindet man sich auf dem tiefsten Niveau seit 2003.

Auch vermeldet die griechische Notenbank heute August-Daten zur Kreditvergabe der griechischen Banken an Firmen- und Privatkunden. Und die ist leider in allen Teilsegmenten weiter rückläufig. Der monatliche Netto-Saldo von Kreditzuflüssen an Firmen war mit 422 Millionen Euro im Minus – im Juli war er noch mit 204 Millionen Euro negativ. Der Netto-Kreditfluss an Private war mit 267 Millionen Euro negativ, im Juli noch -382 Millionen Euro. Also noch lange keine Entwarnung an der griechischen Bankenfront, nur einige kleine Hoffnungsschimmer sind in Sicht!



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