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Griechenland: Frische 2,9 Milliarden Euro für „Linke Tasche Rechte Tasche“

Von Claudio Kummerfeld

Die griechische Schuldenagentur hat heute für den griechischen Staat in zwei Auktionen insg. 2,9 Milliarden Euro über kurzfristige Anleihen (T Bills) eingenommen. Einmal bekam Griechenland 1,625 Milliarden Euro in die Kasse mit einer Laufzeit von 26 Wochen, und dazu nochmal 1,3 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von 13 Wochen. Wie immer waren die 30%igen Extra-Tranchen (in den Summen schon eingerechnet) zu 100% ausgereizt (welch ein Wunder).

Einerseits braucht Griechenland dieses Geld um die vorher begebenen und ständig auslaufenden alten T Bills zurückzuzahlen. Andererseits deckt man damit einen Teil seiner Staatsausgaben. Finanziert wird all das wie immer von den griechischen Geschäftsbanken, die ihr Geld wiederum von der griechischen Notenbank (EZB Eurosystem) als Notkredite erhalten. Während Alexis Tsipras in Brüssel verweilt, startet das Spiel „Linke Tasche Rechte Tasche“ mal wieder aufs Neue.



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