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Einer flog übers Kuckucksnest.. Grönland-Deal? Märkte fallen auf Fake-News von Trump herein! Videoausblick

Die Märkte jubelten gestern Abend über einen Tweet von Donald Trump, wonach man eine Rahmenvereinbarung zu Grönland mit der NATO habe und daher die Zölle gegen Deutschland und Co entfallen würden. Aber das sind schon daher Fake News, weil die NATO keinerlei Befugnis hat Aussagen über Grönland und Dänemark zu treffen. Daher werden heute klare Dementi aus Grönland (heute Mittag Pressekonferenz) und Dänemark kommen. Der Dax stieg gestern nach dem Tweet von Trump 400 Punkte – ist jetzt also alles wieder gut? Wohl eher nicht, wenn man genauer hinsieht. Was ist mit dem nun auf Eis gelegten Handelsdeal zwischen den USA und der EU? Denn das Thema Handelskrieg ist durch das Canceln des Abkommens wieder eröffnet..

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Über den RedakteurMarkus Fugmann

Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“

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6 Kommentare

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Trump macht wieder den TACO und schon ist alles gut…?

    Na …wir werden sehen….

    1. Rainer Kelschenbach

      Mein 1. Post hier.

      Gold aus Fort Knox zurückholen.

      Das ist blanke Illusion.

      Erinnerst sich noch wer, dass vor vielen Jahren die Dt.Bundsbank allein mit dem Versuch, die Bestände dort zu prüfen, gnadenlos an die Wand gelaufen ist ??? Kein Zutritt !

      Nach dem 2. Weltkrieg … wurde eine Vereinbarung geschlossen : solange ein einziger US-Soldat in der BRD stationiert ist, ist die Rückführuing ausgeschlossen.

      1. @Rainer Kelschenbach
        Deiner erster Post und die gleich faktisch falsch.
        Bis 2017 wurden 300 Tonnen Gold aus New York nach FFM verbracht.
        Ich hoffe, deine Posts hier werden in Zukunft besser und du bist nicht die nächste Fakeschleuder in diesem Formum

  2. Strategisch gedacht

    Das muss Zwangsjubeln sein. Jeder halbwegs strategisch orientiere Beobachter müsste mitbekommen haben, dass einige Strategien evtl. nicht mehr funktionieren und ad. hoc. auf den Kopf gesetellt werden können.

    Alleine die Tatache, dass die Anleihe- und Aktinenmärkte noch keinen deutlichen Rücksetzer hatten deutet darauf hin, dass um das Hin- und Her außen herum eine Art Puffer gespannt sein mag. Das beruhigt einerseits. Andererseits erwarte ich, dass das Abstoßen des US-$ bzw. Anleihen in dem bisherigen Ausmaß Wirkungen entfacht, die noch keiner auf dem Schrim hat. Und das scheint aktuell das einzige zu sein, dass man strategisch halbwegs sicher einplanen kann.

    Staatsanleihen, vor allem langfristige haben doch mit Sicherheit sehr viel zu tun mit Absicherung, standardisierte Zinssätze bei zu erwartender Teuerung usw.. Das muss mit Vertrauen zu tun haben, mit Planungssicherheit…

    Der Effekt lässt sich glaube ich darauf reduzieren, dass die Anleihekurse fallen können. Hier könnte die FED stützend eingreifen. Und das wars dann auch schon. Kann sie sonst noch was tun?

    Wenn sie es tut bedeutet das eine hohe Wahrscheinlichkeit von Abwertung aufgrund Ausweitung der Geldmenge (nicht?), was wiederum die langfristigen Anleihen „teilentwerten“ kann (oder?). Dagegen kann die FED nichts machen (mir fällt jedenfalls nichts ein).

    Also die Frage, auf die sich das gesamte Seznario reduzieren lässt, könnte aus der Finanzsicht doch lauten: Kann die USA ein Abverkauf der langfristigen Staatsanleihen stoppen?

    Der Prozess hat ja scheinbar bereits begonnen.

    Und, wenn sie es nicht kann, was bedeutet das?

  3. Zu 99,9% ein weiteres Thema für die Märkte: Die neueste Tummelarena des 47. US-Präsidenten Donald John Trump: Der Board of Peace. Er wurde sozusagen aktuell im Rahmen des momentanen World Economic Forum in Davos gegründet. Zwar ist seine Zusammensetzung, beispielsweise die Leder von Ungarn und Kasachstan eine Hausnummer, aber dann wäre da noch die dazugehörige Rede von Präsident Trump. In dieser thematisierte er einen zurückliegenden Konflikt zwischen Indien und Pakistan, ohne die diesbezüglichen diplomatischen Aktivitäten des Iran zu erwähnen. Im Rahmen der zahlreichen Friedensplan-Unterzeichnungen von seiten der dortigen Aktivisten war auch Sir Donalds Sprecherin Karoline Leavitt anwesend, die wie eine Hofschranze ihres Präsidenten wirkte, indem sie mehrmals in seine Richtung applaudierte. Fazit: In Sachen Board of Peace bin ich etwas hin- und hergerissen.

  4. Hochmut kommt vordem Fall

    Trump muss wirklich verrückt oder krank sein, wenn man sich mit dem grossen Nachbar Kanada ( grösser als USA) vergrämt und mit dem kurzfristig nutzlosen Grönland – Projekt sich im In- und Ausland unbeliebt macht.

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