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Größter Hedgefonds geht Short! Marktgeflüster (Video)

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Der weltgrößte Hedgefonds, Bridgewater, hat eine massive Short-Position auf den S&P 500 und den (europäischen) Stoxx 50 eröffnet. Unklar ist, ob das eine Absicherung für bestehende Long-Positionen ist – oder eben doch eine reine Shortposition, mit der Bridgewater-Chef Ray Dalio auf den Weg des größten Schmerzes setzt: es gibt derzeit kaum Absicherungen (Puts) der Investoren (extrems Put-Call-Ratio), gleichzeitig das größte je erreichte Volumen bei Short-Positionen auf den VIX (man rechnet also mit fallender Volatilität, ergo steigenden Aktienkursen) – mithin würden stärker fallende US-Aktienmärkte sehr viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischen, die sicch auf die wirksamkeit des Fed-Puts verlassen. Im Handelskrieg wieder das typische hin und her der Headlines – und interessante Aussagen dazu von Trump..

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19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    barthez72

    22. November 2019 19:39 at 19:39

    ………..vor 20 Min sagt Dalio „ist keine Nettoposition“ lief bei cnbc ……..

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    Altbär

    22. November 2019 19:59 at 19:59

    Auch wenn Ray Dalio nur abgesichert hätte, wäre es für die Börsen bärisch, hatte man doch bisher nur gekauft. Da er eine sehr grosse Nummer ist, könnten auch Nachahmer den Trend verstärken, hat er doch schon mehrmals bei wichtigen Trendwechseln eine gute Nase bewiesen.Zudem würden die Shortis die zu früh waren u. von den Notenbanken x mal ausgesqueezt wurden ( wie Soros) den Aufwärtstrend nicht mehr verstärken.Ich bin gespannt wie es aussieht, wenn ich im Frühling aus dem Winterschlaf erwache.

    • Avatar

      leftutti

      22. November 2019 22:10 at 22:10

      @Altbär, Bären genießen das Privileg des Winterschlafs, während Bullen im Winter oft fehlgegorene Silage fressen müssen. Die armen Rindviecher erhalten sogar zumeist in der besten Zeit von Frühjahr bis zum Herbst nur Bullen-Konserven:
      https://www.br.de/nachrichten/bayern/silage-statt-gras-warum-kuehe-kein-frisches-futter-mehr-fressen,RTw3jr0

      Deine Kommentare werde ich bis zum Frühjahr vermissen. Erhol dich bis dahin dennoch gut und kehre mit neuer Energie in die übersäuerten Silagemärkte zurück ;)

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      BrettonWood

      23. November 2019 07:30 at 07:30

      Wenn da noch ein zwei drei grössere aufspringen, Bewegen die Zusammen den Markt, wenn Dalio schon mit 1.5 Mrd 100 Mrd bewegt könnten das ein zwei drei andere auch noch machen, Buffet könnte mit seinen Beständen auch Absicherungabedrüfnisse haben…Cashflow hat er ja ohne weiteres….

      Das die Position bei ganz verschiedenen Banken abgeschlossen wurde sagt auch etwas, er hätte es sicher günstiger haben können wenn er es mit einem Institut abgeschlossen hätte….das war ihm
      Wohl zu wenig sicher….

      Wobei ja the Big Short gut gezeigt hat, wie solche Positionen von den Banken dann bewertet werden wenn Sie selbst noch falsch positioniert sind…

      Wie sagt man im Casino, die Bank gewinnt immer

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    Rbird

    22. November 2019 21:00 at 21:00

    Soros ver: Ray Dalio = Der Markt kann länger falsch laufen als man Liquide ist ! ok das war einfach ..(oder Soros mal der unerfahrene. Aber Ray Dalio macht es absolut richtig! warum?

    Wenn man einen sicheren Gewinn hat, von sagen wir mal 15% (oder mehr dieses Jahr) und man INVESTIERT 3% für eine Versicherung, des Gewinns, ist das absolut ok….man kauft Optionen ja am besten wenn sie Spot Billig sind ! Und das sind sie jetzt! Entweder hat er nun eine Versicherung auf die noch ca 12 % (15-3% der Optionen) oder er ist bis März mit noch mehr Gewinn (sicher mehr als er für die Optionen bezahlt, auch wieder der glückliche Gewinner auch ohne Einbruch der Märkte!! Also doppelt korrekt !!!!! Und dabei kann er problemlos nur Bullish eingestellt sein ..heisst also gar nichts.!!..Nur Soros war falsch und zwar richtig fett mit Short …er sollte es besser wissen ..oder er sollte man in einen Optionskurs besuchen ….(Dann hätte er nur ca 10 % verloren, von dem was er jetzt short verbrannt hat an Kohle ..lol…

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      Rbird

      23. November 2019 20:27 at 20:27

      Na ja, Wenn man aber so lange falsch liegt wie Mr Soros, dann kostet es eben sehr viel Geld. Da der Kurs bekanntlich länger hoch geht als runter :-) dann sollte ein Trade in die Counter Richtung nicht auch noch unendlich lange sein plus mit jedem Tag den man daneben liegt noch tiefer ins roten Bereich kommt ..von daher nichts gegen seine Meinung. Aber mit Optionen ist dieselbe Idee einiges günstiger :-) siehe Ray Delia

      Auch Mr Buffet weiss mit Optionen umzugehen und hatte sich in der Finanz Krise haufenweise mit verkauften Optionen ein weiteres sümchen für X hundert Millionen dazu verdient. .. >> nicht alle grossen machen immer alles richtig „zum Glück“…fragen wir mal Mr Softbank zum Thema Wework lol….
      happy Sunday

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    Michael

    22. November 2019 21:13 at 21:13

    Ich lese, höre und staune schon den ganzen Tag. Nachdem der Hexenjäger hinsichtlich Ukraine-Affäre prinzipiell überführt ist und neue Verdachtsmomente hinsichtlich der Russland-Affäre ans Licht kommen, rücken plötzlich nach Jahren ignorierte Teilaspekte von US-Wirtschaftsdaten wieder in den Fokus. Und siehe da, alles grün eingefärbt bei der US-Statistkbehörde. Der kritische Betrachter orientiert sich lieber an den Revisionen der voreilig verkündeten Zahlen, wo die Ampeln seit vielen Quartalen eher tiefrot blinken.

    Ein paar Mumien aus der Dickfisch-Gemeinde machen Schlagzeilen und sind sich plötzlich uneins auf dem Schlachtfeld, das sie bisher so perfekt unter sich aufgeteilt hatten. Haben die fahlen und faltigen Feldherren nur vergessen, was sie vor wenigen Tagen eigentlich traden wollten? Das kommt vor, auch wesentlich jüngere Leistungsträger der Gesellschaft aus Politik und Wirtschaft leiden immer wieder unter auffälligen Gedächtnisverlusten. Ganz zu schweigen von Notenbanken, die vor negativen Auswirkungen der eigenen Notenbankpolitik warnen.

    Mögliche Ursachen für schwere Störungen im Kurzzeitgedächtnis sind altersbedingte Krankheiten wie Alzheimer, übermäßiges Kiffen oder ein außerirdischer Virus, der noch nicht erkannt wurde.

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    Roberto

    22. November 2019 21:23 at 21:23

    Ich denke der Dalio ist bis zur Halskrause voll mit Longs und sieht aber das es doch nicht so dynamisch ausgebrochen ist. Nun sichert er seine fetten longs ab. mehr wird das wohl nicht sein. Denn wenn Soros aufgibt, und bei Dalio nicht bekannt ist ob es eine Sicherungsmaßnahme ist oder nicht, dann spricht die Lage eher FÜR die Absicherung. Kann uns aber eigentlich egal sein, da auch ein Dalio daneben liegen kann wie jedervon uns. Das Soros nun seit 3 Jahren Short aufgegeben hat spricht doch Bände. Und ob die richtig liegen oder nicht, davon werden meine trades weder besser noch schlechter. In diesem Sinne. Ein schönes Wochenende @all :-)

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    Shorti

    23. November 2019 11:37 at 11:37

    @Rbird ,wenn Soros seine POS. geschlossen hat heisst das nicht ,dass er in kurzer Zeit nicht mit doppeltem Volumen einsteigt. Soros hat sicher nicht alles Pulver verschossen u.braucht von Niemandem Nachhilfestunden in Sachen Optionen.Er war einfach zu früh u.dachte wie viele Andere auch, dass die Notenbanken nicht so weit gehen würden.In einiger Zeit wird man sehen,dass Soros nur im Timing falsch lag.

  7. Avatar

    Altbär

    23. November 2019 12:15 at 12:15

    @ leftutti, danke für den Kommentar, nicht Alle haben Freude an meiner Bärenhaltung.Wenn ich aber vor zwei Jahren schon bärisch war, bin ich es umso mehr , je länger das Trumpsche -Börsenspiel dauert.Die angesprochene Fütterung der Bullen erklärt ev. den aufgeblähten Zustand der Tiere.
    Ich bin ev. vor dem Frühling zurück, denn bei aussergewöhnlichen Ereignissen, wie bei Seuchen oder „Bullensterben“ werden wir vom Oberbär aus dem Winterschlaf geholt.
    Diejenigen ,die meinen ,Absichern sei nicht bärisch, täuschen sich, ist es doch eine Abkehr von der sehr bullischen Stimmung.Wie jedermann wissen sollte ,verstärken Derivate u.Optionen den jeweiligen Trend.Wenn bei einer wirklichen Korrektur die Optionenverkäufer ( Versicherer) u.die Aktien inkl.Futures
    ab einem gewissen Niveau Alle verkaufen wollen ( müssen) gibt es ein Desaster.
    Ich habe kürzlich geschrieben, wenn gewisse DICKFISCHE ( wie Dalio u.s.w.) handeln wie sie reden, sollte es schwieriger werden. Vielleicht beginnt jetzt der Wettbewerb der grossen Dicken zur Mitnahme der immensen Buchgewinne, die ja bekanntlich erst bei Verkauf der Aktien real werden.
    P.S Die negativen Kommentare in Bezug auf Aktienrückkäufe werden täglich mehr.
    – Homm wiederholt das schlechte CRV von Aktien u.sagt, Aktien ohne Absicherung sei geistesgestört.
    – TINA ist in der Abänderung.

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    Prognosti

    23. November 2019 13:25 at 13:25

    @ barthez 72, da hat der schlaue Dalio den Journalisten aber eine komplett nichtssagenden Antwort gegeben, denn wenn er nur eine Aktienrate von 1% hätte ,wäre dies keine Nettoposition, denn zugleich eine Absicherung für diese 1%. Er wird sicher mehr haben. Viel wichtiger ist doch für die Märkte,dass von der sorglosen absicherungsfreien Kauf-Euphorie Einige daran denken, dass Börsen manchmal auch abwärts gehen. Zudem ist es eine Warnung an die Notenbanken, sie könnten schon einmal überlegen, ob sie wertlose Unternehmen oder 100% überteuerte Aktien kaufen wollen um eine ganz normale Korrektur zu verhindern.

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    23. November 2019 18:43 at 18:43

    Die Meldung des Wall Street Journal über die Put-Wetten von Bridgewater hat wieder einmal Schlagzeilen geliefert, aber bei genauerem Lesen?
    Bridgewater Associates erwarb in den vergangenen Monaten Put-Optionen auf den S&P 500 und den Euro Stoxx 50 im Wert von rund 1,5 Milliarden Dollar mit einer Laufzeit bis März 2020.
    Allerdings sei nicht klar, ob Bridgewater Associates tatsächlich auf einen Aktiencrash wettet oder nur ebenfalls vorhandene Long-Positionen mit den erworbenen Put-Optionen gegen Kursverluste absichern will.
    Der Hedgefonds Bridgewater verwaltet insgesamt circa 150 Milliarden Dollar, damit machen die erworbenen Put-Optionen derzeit nur rund ein Prozent der verwalteten Gelder aus. Es ist laut Wall Street Journal aber eine der größten Short-Positionen am Markt.
    Und: Die Short-Position wurde über verschiedene Banken im Laufe von Monaten aufgebaut und das hatte bereits Auswirkungen auf die Preise einzelner Optionen, wie das Blatt meldet.
    Die von Bridgewater erworbenen Optionen sind aktuell offenbar deutlich „Out of Money“. Damit müssten die Kurse an den Aktienmärkten sehr deutlich fallen, damit die Optionen am Ende ihrer Laufzeit nicht wertlos verfallen. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit eines vorzeitigen Verkaufs bei einem Kursrutsch.

    Ray Dalio reagierte persönlich auf den Artikel über Twitter:
    The Wall Street Journal wrote an article that said “Bridgewater Bets Big on Market Drop.” It’s wrong. I want to make clear that we don’t have any such net bet that the stock market will fall. Und an die Autorin:
    We explained to Juliet Chung, the author of the article, that to convey us having a bearish view of the stock market would be misleading, but it was done anyway. Und:
    I believe that we are now living in a world in which sensationalistic headlines are what many writers want above all else, even if the facts don’t square w/ the headlines. You can believe me or you can believe the WSJ writer. I hope you have come to know that you can believe me.
    Jetzt dürfte die Verwirrung perfekt sein.

  10. Avatar

    Shorti

    24. November 2019 08:23 at 08:23

    Ja die Verwirrung dürfte perfekt sein, denn normalerweise sagen die „ Dicken“ nicht wenn sie shorten.Sie reden die Börsen eher schön um auszusteigen. Das bullische Fussvolk bezahlt Ihnen dann die guten Ausstigspreise. Es gibt da prominente Beispiele.Bei den sehr kritischen Kommentaren von Ray Dalio ist es eher unwahrscheinlich, dass e4 noch bullisch ist.

  11. Avatar

    susiklatt

    25. November 2019 13:13 at 13:13

    widerlegt, höre ab min 20 https://www.youtube.com/watch?v=stCCzQMPrjY

    • Avatar

      Wolfgang M.

      25. November 2019 13:44 at 13:44

      @susiklatt. Schön, dass Sie meinen Kurzkommentar von Samstag Nachmittag nochmals wiederholen. 😀
      Grüße

      • Avatar

        susiklatt

        25. November 2019 16:21 at 16:21

        Hallo Wolfgang,
        sorry ich hatte Ihren Artikel leider nicht gelesen.
        aber doppelt hält besser. Ich bin gespannt, ob Herr Fugmann nochmals darauf eingeht

        Gruß zurück :)

  12. Avatar

    Rauchmelder

    25. November 2019 14:30 at 14:30

    Wo Rauch ist, könnte auch Feuer sein.Wenn man seine letzten Kommentate liest, müsste er mindestens sehr vorsichtig sein. Als er vor einiger Zeit denDAX herunterprügelte wusste man ja auch erst im Nachhinein, wer dahintersteckte.Was heisst denn keine Short- NettoPos.? Wenn er 150 Mia Anlagen hat u.100Mia.Short-Absicherung ,dann hat er Netto keine Short-POS.
    Was nicht sein darf will man nicht glauben.

  13. Avatar

    Roberto

    25. November 2019 16:27 at 16:27

    ich würde mir wie schon mal erwähnt über die Meldungen solcher „Börsenstars“ keinen Kopf machen. Diese Leute sagen nie die Wahrheit. Warum sollten sie auch ? Immerhion bewegen wir uns an den Märkten wo man schauen muß das man sein investiertes Kapital ( short oder Long )irgendwie rentabel herausbekommt. Hier spielen alle Marktteilnehmer gegeneinander. Beim Pokern zeigt doch auch keiner sein Blatt. Daher sind Äußerungen von solchen Leuten nicht Zielführend. Im Gegenteil.

  14. Avatar

    Prognosti

    25. November 2019 17:47 at 17:47

    Vielleicht hat der schlaue Dalio auch nur wissen wollen wie die Börsen reagieren.Eins ist sicher, diesen Mann sollte man nicht unterschätzen, hat er nicht vor ca.2Jahren den DAX heruntergeholt während andere Börsen im Steigen waren? Wenn man seine Kommentare der letzten 2Monate googelt, weiss man dass er die Notenbankzaubereien sehr ,sehr kritisch sieht. Wenn die Aktienblase richtig reif ist, könnte er dann auch mit dem Zehnfachen zuschlagen. Er wird dann vielleicht wieder als unmoralischer Leerverkäufer gebrandmarkt, wie das prominente Schreiber hier auch schon gemacht haben.
    Sind denn Leerverkäufer schlechtere Anleger als Käufer von Indices ( Leerkäufer) die die Märkte gehebelt hochtreiben ?

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Aktienmärkte: Start des Crack-up Boom? Videoausblick

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Die Aktienmärkte der USA gestern mit Gewinnen von mehr als 7% – das gab es in der Geschichte bislang 32 Mal, davon lagen 22 dieser Anstiege zwischen 1929 und 1933. Die Hoffnung der Aktienmärkte ist, dass man nun schon das Licht am Ende des Tunnels sehen könne – man weiß, dass in nächster Zeit Horror-Zahlen kommen werden, blickt aber schon in die vermeintlich bessere Zukunft und hofft, dass der Liquidtäts-Tsunami schon alle Wunden heilen wird. In der Realwirtschaft wird das aber nicht der Fall sein – vielmehr können die Notenbanken und Regierungen immer nur die neu auftauchenden Löcher zu stopfen versuchen. Haben wir gestern den Beginn eines Crack-up-Boom gesehen?

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Aktienmärkte: Trendwende – oder Fake News-Rally? Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte starten die Handelswoche mit einer fulminanten Rally – Auslöser sind die geringeren Zahlen von Infizierten und Verstorbenen vor allem in New York (aber auch Italien und Spanien) sowie die optimistischen Aussagen der Trump-Administration. Aber wie valide sind die Corona-Zahlen vom Wochenende? Vieles spricht dafür, dass die Corona-Erfassungen am Wochenende schon deshalb geringer ausgefallen sind, weil dann Labore und Gesundheitsämter nur mit eingeschränkten Kapazitäten arbeiten. Wir sehen daher heute einen short suqeeze, weil viele sich vor dem Wochenende mit Short-Positionen abgesichert hatten. Aber ist das schon die Trendwende für die Aktienmärkte. Viel wird darauf ankommen, wie die neuen (und wohl verläßlicheren Zahlen) ausfallen..

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Dax: Der Korrekturcharakter der Rally – Ziel bei 10673 Punkten

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Wie erwartet konnte sich der Dax nicht wesentlich stärker in Szene setzen. Die Performance der vergangenen Woche unterstreicht eindeutig den Korrekturcharakter der seit Mitte März laufenden Rallye. Dennoch konnte die Entwicklung der letzten Tage diesem kleinen Trend keinen Abbruch bescheren, wie sie es dem Chart ablesen können. Positives ist dennoch zu konstatieren, denn der Handel hat wieder ein normales Niveau angenommen, sind die Bewegungen im Tagesverlauf so langsam aber sicher wieder nachvollziehbar geworden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Mitte März in Ausbildung befindliche Welle (A) bildet sich beim Dax fünfteilig (1-2-3-4-5) aus. Aktuell steht diesbezüglich Welle (4) auf der Agenda, in deren Verlauf der deutsche Leitindex bis zur 0.38-Linie (9.469 Punkte) gefallen ist. Wesentlich tiefer wird die kleine Talfahrt auch nicht verlaufen, denn mit diesem Retracement hat (4) ihr idealtypisches Ziel angelaufen; bereits sehr leicht unterschritten. In dieser kleinen Stückelung (Tageschart) sollten leichte Verletzungen von allgemeingültigen Regelungen, wie der Bruch der 0.38-Linie, in Kauf genommen werden.

Der wahrscheinliche weitere Verlauf beim Dax

Im weiteren Verlauf von (A) wird die auf (4) folgende (5) den Dax wieder steigen lassen. Als Ziel von (A) dient das große 0.50Retracement bei 10.673 Punkten. Dieser Widerstand wird sich sehr stark in Szene setzen und dadurch ein unvermitteltes Überschreiten zu verhindern wissen. Die sich anschließende Korrektur (B) übt wieder etwas Druck auf den Index aus. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich lediglich ein moderates Abschlagspotenzial.

Fazit:

Die Aufwärtsbewegung beim Dax bildet die erste Unterwelle (A) einer aufwärtsgerichteten Korrektur aus. Aufgrund des weit fortgeschrittenen Zustandes rate ich gegenwärtig von einer Positionierung in den Dax ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten sie auf das kleine 0.38 Retracement bei 9.469 Punkten zurückgreifen.

Der Dax in einer Aufwärtskorrektur

Foto: Deutsche Börse AG

 

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