Devisen

Aktuell: Großbritanniens Handelsbilanzdefizit weitet sich stark aus

FMW-Redaktion

Einst sangen Fans von Hansa Rostock in der Bundesliga bei einem Spiel beim HSV erstaunlich selbstironisch: „Wir kommen aus dem Osten und leben auf eure Kosten!“.

Nun aber haben wir im Nordwesten Europas die lieben Brexit-Briten, die irgendwie auch auf unsere Kosten leben – das gilt vor allem für das Defizit in der Handelsbilanz, sprich die Briten konsumieren mehr Importe, als sie exportieren. Und dieses Defizit, das haben soeben veröffentlichte Zahlen gezeigt, ist stark angewachsen im Juni. So stieg das Defizit auf 5,084 Milliarden Pfund im Juni, wobei das Defizit bei Waren (also nicht: Dienstleistungen, die die Briten in der Summe sogar exportieren) im zweiten Quartal auf 12,409 Milliarden Pfund stieg. Im Mai lag das Waren-Defizit noch bei 11,526 Milliarden Pfund.

A propos Mai: für diesen Monat wurde das Handelsbilanzdefizit heftig nach oben korrigiert von 2,263 Milliarden Pfund auf nun 4,227 Milliarden Pfund, weil deutlich mehr Waren importiert worden sind als ursprünglich berechnet. Das höhere Handesbilanzdefizit wird sich, so ein Sprecher des Bureau of National Statistics, negativ auf das BIP des Landes auswirken.

Vergleichsweise schwach auch die Industrieprouktion der Briten, die um 0,3% im Vergleich zum Vormonat gefallen ist – im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt as aber noch ein Plus von 1,6% – was genau so erwartet worden ist. Das Pfund reagiert in der Summe kaum verändert auf die Daten..



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