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Große Ölkonzerne sparen bei den Investitionen, weil…

Redaktion

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FMW-Redaktion

ConocoPhillips, einer der ganz großen Öl-Multis, hat gestern beschlossenen für nächstes Jahr seine Investitionen um 25% kürzen zu wollen auf 7,7 Milliarden Dollar. Verständlich im Zuge des Ölpreis-Crash. Ebenfalls einer der großen Ölkonzerne Chevron hat Mittwoch verkündet seine Investitionen in 2016 gegenüber 2015 um 24% senken zu wollen auf 26,6 Milliarden Dollar. Petrobras, Südamerikas Nummer 1 und von Korruptionsskandalen uvm geschunden, wird so wie man die Andeutungen des Chefs verstehen kann, im Januar seine Investitionen auch stark zurückfahren. Davon betroffen sind natürlich nicht nur entlassene Mitarbeiter bei diesen Firmen, sondern auch eine gigantische nachgelagerte Zuliefererkette, Logistikbetriebe, Materiallieferanten uvm, wo dann ebenfalls Entlassungen anstehen.

Man könnte denken die Multis knapsen an der Pleite herum so wie viele kleine Fracking-Buden. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. Sie reduzieren ihre Ausgaben nicht, weil sie Angst vor einer Pleite oder mangelnder Liquidität haben. Sie haben die Dividendenausschüttungen für ihre Aktionäre im Kopf, die möglichst konstant hoch gehalten werden sollen wie in den goldenen Vorjahren. Am Eindrucksvollsten ist hier das Beispiel von ConocoPhillips. Unter den großen Öl-Multis hat man die beste Dividenden-Rendite mit 6,1% – man verkündete gestern, dass man seine Ausgaben kürze, um diese Rendite aufrechterhalten zu können. Zuletzt vermeldete die Firma sogar einen Quartalsverlust, aber die Dividende geht eben über alles. Solange die stimmt, sitzt auch der Chef fest im Sattel, oder? Wohl auch um die Dividende halten zu können, verkauft die Firma Anfang 2016 Fördergebiete für 1,7 Milliarden Dollar. Offiziell klingt das so:

„Chairman and Chief Executive Officer Ryan Lance commented, “We’re setting an operating plan for 2016 that recognizes the current environment, which remains challenging. We are significantly reducing capital and operating costs, while maintaining our commitment to safety and asset integrity. We also retain the flexibility to adjust capital spending in response to market factors. Our plan highlights the actions we accelerated over the past year to position our company for low and volatile prices. As we enter 2016, ConocoPhillips has greater capital flexibility, a more competitive cost structure, a streamlined portfolio and the ability to deliver profitable growth from a high-quality resource base. These advantages, coupled with our strong balance sheet, give us the ability to maintain a compelling dividend and close the gap on cash flow neutrality across a range of prices.“

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    oali

    11. Dezember 2015 13:24 at 13:24

    hi hr. fugmann,

    danke nochmals für all die infos – dass sie das ganze hier machen –

    eine frage habe ich noch zu fed sitzung –

    sollten die zinsen am 16.12 erhöht werden

    wie wird es dann auf eur/usd und dax auswirken ?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Dezember 2015 13:31 at 13:31

      @oali,

      die Anhebung der Zinsen wwäre keine Überraschung – daher ist z.B. offen, wie Dax und die Aktienmärkte reagieren. Historisch ist die Regel, dass die Aktienmärkte erst einmal schwächeln, um dann wieder zu steigen nach einer ersten Zinsanhebung. Euro-Dollar: historisch war es so, dass der Dollar schwächer wurde nach der ersten Zinsanhebung – und danach schwach bleibt..

      Viele Grüsse!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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