Europa

Großhandelspreise für Milch steigen um 17,2%

FMW-Redaktion

Aktuell liegt die Inflationsrate in Deutschland (Verbraucherpreise) bei nur 1,8%. Wir schreiben „nur“, weil viele vorlaufende Preise seit geraumer Zeit deutlich stärker steigen. Irgendwann müsste dies eigentlich auch am Ende der Preiskette durchschlagen. Wir sprechen es regelmäßig an. Die Erzeugerpreise und Importpreise ziehen kräftig an, Monat für Monat. So heute auch die vorlaufenden Großhandelspreise als Indikator für die Verbraucherpreise.

Sie steigen von Oktober 2016 auf Oktober 2017 um 3%. Im Vormonat waren es +3,4%, davor +3,2%. Erze und Metalle legen um 10% zu, Altmaterial und Reststoffe um 26,6%. Einen kräftigen Preisschub erlebt mit +17,2% das Segment „Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette“. Lebende Tiere verlieren 1,1% im Preis, und feste Brennstoffe sinken um 1,5%. Der Schnitt liegt aber wie gesagt bei +3,0%.



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