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Großzocker Icahn hält zu Trump – wir erinnern an „bring them home…“ (VIDEO)

Redaktion

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FMW-Redaktion

Großzocker, „Brutalo-Spekulant“ und der Horror für jeden Konzernvorstand Carl Icahn hat sich jetzt demonstrativ erneut zu Donald Trump als Präsidentschaftskandidat bekannt. Und das nach dem jüngsten Trump-Skandal: die US-Öffentlichkeit wertete seine Äußerungen als rassistisch, als er sagte, der US-Richter Gonzalo Curiel hätte aufgrund seiner mexikanischen Abstammung etwas Negatives in einem Fall bzgl. der „Trump Universität“ gesagt. Icahn findet, dass wohl jeder Unterstützter von Donald Trump unglücklich über seinen Kommentar zu diesem Richter sei, aber dennoch möge und unterstütze er Trump – es sei lächerlich ihn deswegen als Rassisten zu bezeichnen, so Icahn.

Donald-Trump
Donald Trump. Foto: Gage Skidmore / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Man brauche jemanden wie Donald Trump jetzt verdammt dringend in Washington DC, so Icahn. Um Icahn sinngemäß wiederzugeben: Dort in Washinton, also in der Politik, brauche es jetzt jemanden der den Stillstand beseitige – Trump sei anders als man allgemein glaube jemand, der einen Konsens herstellen könne.

Was war nochmal Icahn´s Hauptanliegen, warum gerade Trump Präsident werden soll? Wir erinnern uns: Mehrere US-Konzerne sind gerade über sogenannte Tax Inversions mit ihren Konzernzentrale in günstigere Länder wie Irland gewechselt, nur um niedrigere Steuern zu zahlen. Ein Hauptärgernis ist für Icahn nach wie vor die Doppelbesteuerung von US-Konzernen wie Apple, die im Ausland ihre Gewinne versteuern, und dann, wenn sie das dort verdiente Geld zurück in die USA holen, müssten sie es erneut versteuern. Das sei der Grund, warum unzählige US-Konzerne Unsummen an Cash im Ausland horten (allen voran Apple), welches in den USA fehlen würde für die Schaffung neuer Arbeitsplätze usw.

Ob dieses Cash bei einer Zurückholung in die USA nicht eher in Dividenden fließen würde, sei mal dahingestellt. Aber Icahn´s Parole lautet „bring them home“, womit er die US-Konzerne und vor allem ihr Cash im Ausland meint. Und er ist der festen Überzeugung, dass Trump dies bewerkstelligen würde. Hierzu hatte sich Trump auch bereits genau so geäußert.

Ach ja, ganz nebenbei soll es bei Icahn´s Vorliebe für Trump auch darum gehen, die Unternehmenssteuern in den USA selbst noch weiter zu senken, um im Inland die Wirtschaft anzukurbeln. Icahn ist der festen Überzeugung: Das verkrustete „Establishment“ in Washington braucht jetzt dringend einen Rüpel wie Trump, der „aufräumt“. Hillary Clinton bietet für Trump´s Kampf gegen das böse Establishment die perfekte Angriffsfläche, denn in der Tat verkörpert das niemand mehr als Hillary Clinton – sehen Sie hierzu bitte diesen Artikel.

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    10. Juni 2016 14:19 at 14:19

    Ich hatte das schon einmal geschrieben.Diese Nullzusse Hillary,welche eigentlich nur Präsidentin werden will um ihrem Billyboy mal zu zeigen dass Im Oral Office nicht nur geblasen sondern auch geleckt werden kann ist eine denkbar ungeeignete Präsidentin des zumindest zur Zeit mächtigsten Staats der Welt!°The Donald,Macho himself,vor&nach dem Herrn strömt da einiges mehr an sozialer Marktwirtschaft aus!Er wird auch unserer Ossitusse beibringen was sinnvoll fürs Volk&nicht „alternativlos“ uist.

    • Avatar

      Michael

      10. Juni 2016 16:47 at 16:47

      Die Ausdrucksweise von rassistischen, rechtsradikalen Rüpeln ist ekelhaft und hat in einem Forum wirklich nichts verloren.
      Was eine einseitige Bevorzugung der Reichen und Großkonzerne durch Steuererleichterungen mit „sozial“ zu tun haben soll, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Ebenso wenig, wie die populistische Behauptung, dass Nazi Trump unserer Kanzlerin etwas beibringen könnte…

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        sabine

        10. Juni 2016 22:47 at 22:47

        Ihre Sprache und Argumentation ist keinen Deut besser, wenn Sie Trump als Nazi bezeichnen.
        a) Jeder politisch nicht korrekte ist ja Nazi.
        b) Dabei muß er nicht mal Sozialist sein, Rassist reicht schon.
        c) Wieso beschimpfen Sie Trump nicht mit KuKux-Clan? Die sind doch Rassisten und aus bzw. in den USA. Trump ist doch sicher nicht für „alle Macht der germanischen Herrenrasse“, die die Welt regieren sollen. Das wäre ein Nazi. Wenn ich Cola trinke, bin ich ja auch nicht gleich ein Amerikaner.

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          Michael

          13. Juni 2016 11:30 at 11:30

          Sie haben Recht, einigen wir uns auf rechtspopulistischer Narzisst, der alle Macht den amerikanischen Superreichen propagiert.

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      Michael

      10. Juni 2016 17:31 at 17:31

      …Sie könnten mit Ihrer Oral-Anal-Fäkalsprache jedoch gut in einem Pornoforum im Dark Web auftreten. Als devoter Sklave von Superreichen, der von Frauen nur als Zussen oder Tussen redet und genau weiß, was für das Volk sinnvoll ist.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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