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Hallo Blase! Rocket Internet und das StartUp Hello Fresh

Redaktion

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FMW-Redaktion

Hurra, es ist wieder Blasen-Zeit! Und wo eine Blase ist, da dürfen die Samwer-Brüder von Rocket Internet nicht fehlen. Heute hat das von Rocket Internet unterstütze StartUp Hello Fresh GmbH mit der schottischen Baillie Gifford einen neuen Investor gefunden. Baillie Gifford beteiligt sich mit 75 Millionen Euro an der Hello Fresh GmbH – und läßt den Kurs von Rocket Internet dadurch zwischenzeitlich um 16% nach oben schießen:

Rocket Internet

Der Grund für diese Bewegung der Rocket Internet-Aktie liegt auf der Hand: die Hello Fresh GmbH hat nun eine Bewertung von 2,6 Milliarden Euro. Sportlich. Zumal wenn man bedenkt, dass die Firma derzeit 70 Millionen Euro Umsatz macht im Jahr. Umsatz – nicht Gewinn. Ob das Berliner Unternehmen, das Lebensmittel nach Hause liefert und derzeit in sieben Ländern tätig ist, Gewinn macht? Unbekannt. Wohl eher nicht – die Firma hat 400 Angestellte, und die Margen im Lebensmittel-Bereich sind bekanntermaßen mau.

Das aber ändert nichts daran, dass Hello Fresh wohl bald an die Börse kommt – Insidern zufolge plant Rocket Internet noch in diesem Jahr ein IPO. Und dann heißt es natürlich: sofort zugreifen. Denn nehmen wir einmal an, Hello Fresh würde seinen Umsatz, nicht Gewinn, versechsfachen in der Zukunft, hätte man angesichts der derzeitigen Bewertung schon in nur gut 10 Jahren den Umsatz wieder erwirtschaftet. Einfach brutal günstig!

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    V

    18. September 2015 10:35 at 10:35

    Ja, sehr suspekt. Ich frag mich auch wer diese horrenden Preise für Rezepte und Zutaten zum Selberkochen zahlt. Z.B. 90 EUR für 5 Mahlzeiten a 4 Personen, nur die Zutaten, Kochen und Schnippeln muss man selbst…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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