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Handelskrieg aktuell: Liu He hat US-Delegation eingeladen

Markus Fugmann

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am

Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat Chinas Vize-Ministerpräsident Liu He in einem Telefonat die US-Delegation nach Peking eingeladen, um eine Lösung im Handelskrieg zu forcieren. Allerdings fand das Telefonat offenkundig bereits in der letzten Woche statt – reflektiert also nicht den aktuellen Stand der Dinge (Hongkong-Bill von US-Senat und US-Abgeordnetenhaus, Bericht, wonach in 2019 qohl kein Deal mehr kommen werde; gestrige Aussagen Trumps etc.).

Laut „WSJ“ könnte die US-Delegation kurz vor Thanksgiving nach China reisen.

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Die Märkte erfreut – die Hoffnung stirbt zuletzt, das Headline-Choas geht weiter. Eigentlich sollte der Phase-Deal ja bereits auf dem abgesagten APEC-Gipfel in Chile am 18.November unterzeichnet werden. Nun reicht schon die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen aus, um die Aktienmärkte zu einer kleinen Rally zu veranlassen..

 

Nun hat auch China gewissermaßen offiziell die gestrige Insider-Meldung  bestätigt, dass es in 2019 wohl nicht mehr zu einem Deal kommen wird:

 

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Die Verhandlungsführer im Handelskrieg

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    pigeon

    21. November 2019 12:00 at 12:00

    Die Taktik Chinas scheint immer mehr zu sein, einfach Zeit zu gewinnen. In dieser Zeit können sie sich auf einen Einbruch der Exporte in die USA besser vorbereiten und vor allem die Abhängigkeit von US Technologien reduzieren. Wer weiß, wie weit sie damit schon sind. Zuminedst entwickelt Huawei ja schon ein eigenes Betriebssystem. Da kommt vermutlich noch mehr. Sollten sie die USA so lange hinhalten können, bis sie in wesentlichen Dingen unabhängiger geworden sind, dann hätten sie eine bessere Verhandlungsposition.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. November 2019 12:05 at 12:05

      @pigeon, völlig richtig!
      Der Besuch der US-Delegation in Peking steht übrigens unter einem klaren Vorbehalt, weswegen die Rally bei den US-Futures aktuell auch verkümmert: Mnuchin und Lighthyzer würden nur dann nach China reisen, „unless China makes it clear that it would make commitments on intellectual-property protection, forced technology transfers, and agricultural purchases.“

      • Avatar

        David Ashkenasi

        21. November 2019 12:29 at 12:29

        Hey markus, wtf is intellectual property? I can make a big deal with China without that shit! You are fired!

        Best The Donald

  2. Avatar

    Macwoiferl

    21. November 2019 12:51 at 12:51

    Aaaaachtung, nochmals grüne Kerze jetzt!
    >200 pips
    Im US-Finanzministerium wurde das Klicken eines Kugelschreibers vernommen.
    Es handelt sich um jenen, der auch in der Gobal Times (siehe tweet oben) abgebildet ist.
    Da nur ein Klick zu hören war, ist die Mine schreibbereit.
    Kreise berichten, dieser Kugelschreiber werde verwendet, um Phase 1 Deal zu signieren.
    Dieser Kugelschreiber rettet uns die Weihnachtsrallye!
    Und den Weihnachtseinkauf!

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Rüdiger Born: Keine Bären in Sicht – Blick auf Dax, Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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