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Handelskrieg: Aussagen von Trump zeigen, dass ein Deal so weit weg ist wie noch nie

Wie sich die Fronten im Handelskrieg derzeit weiter verhärten

Markus Fugmann

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am

Ende Juni findet bekanntlich der G20-Gipfel in Osaka statt – aber nach wie vor ist unklar, ob es zu einem Treffen zwischen Trump und Xi Jinping kommen wird. Dass dabei ein Deal erzielt werden könnte, gilt inzwischen als ausgeschlossen.

Vielmehr scheinen sich die Fronten weiter zu verhärten, wie gestern Abend US-Zeit getätigte Aussagen von Donald Trump zeigen – er selbst sei es, der derzeit einen Deal nicht anstrebe:

“China wants to make a deal very badly. It is me right now that is holding up the deal. And we’re going to either do a great deal with China or we’re not going to do a deal. We had a deal with China and then they went back on the deal.They said we don’t want to have four major points, five major points.”

Welche fünf Punkte Trump hier meint, bleibt unklar – aber Trump scheint als Bedingung für einen Deal die Zustimmung zu diesen fünf Punkten einzufordern, sonst habe er kein Interesse:

“We had a deal with China and unless they go back to that deal, I have no interest.”

Insider berichten, dass es derzeit keine konkreten Gespräche oder Verhandlungen hinter den Kulissen gebe zwischen den beiden Parteien. Aus Sicht Pekings wäre ein Treffen Trumps mit Xi Jinping ohne ausreichende Vorbereitung durch „sherpas“ ein großes Risiko für den chinesischen Staatschef – Trumps bekannt spontane Art dürfte Chinas Staatschef  leicht aus dem Konzept bringen. Sollte es also nicht in den nächsten Tagen konkrete Gespräche und Vorbereitungen geben, dürfte Peking wohl lieber einem persönlichen Zusammentreffen Xis mit Trump aus dem Weg gehen.

Unterdessen wirft Peking den USA das Streben nach der Hegeomonie vor, wie der inzwischen auch im Westen bekannte Chefredakteur der Global Times, Hu Xijin, formuliert:

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In der „Global Times“ heißt es in einem Artikel, der auf Daten der chinesischen Behörde für Cyber-Sicherheit rekuriert, dass die meisten Cyber-Angriffe auf chinesische Rechner von den USA ausgingen. Als Quintessenz formuliert der Artikel, dass man sich von der Illusion verabschieden müsse, dass die USA ein rationaler und verantwortungsbewußt handelnder Hegemon sei:

„We should do away with assumptions that the US is a fair, rational and responsible hegemonic power. It never was, and that is an illusion it has tried to create“.

Erschwerend kommen die Ereignisse in Hongkong hinzu – die USA äusserten Sorgen, dass der Status von Hongkong gefährdet sei, China wiederum verbat sich jede Einmischung in „innere Angelegnheiten“ des Landes.

In einem Interview mit dem US-Finanzsender CNBC am Montag hatte Trump mit der Erhöhung der Zölle gegen China gedroht, wenn Xi Jinping nicht auf dem G20-Gipfel erscheine – eine seltsame Aussage insofern, als das Erscheinen Xis doch eigentlich nie in Frage gestellt wurde (möglicherweise hatte Peking die Anfragen der Amerikaner nach einem Treffen der Staatschefs ausweichend beantwortet, dass ja noch gar nicht sicher sei, ob Xi wirklich an dem Gipfel teilnehmen werde):

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Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Warnsignal

    12. Juni 2019 13:20 at 13:20

    Hat Trump die Hürde für die Einführung weiterer Strafzölle gegen China damit nicht selbst extrem hoch gelegt? Nach dem Motto: wenn Xi Jinping wenigstens auf dem G20-Gipfel erscheint, dann kann ich die Zölle verschieben. Das wäre ein recht plumper Versuch, den Märkten „Fortschritte“ zu suggerieren, wo es gar keine gibt, nur weil der Verhandlungspartner auf einer Veranstaltung erscheinen muss, zu der er sowieso gekommen wäre (nicht wegen Trump). So plump kann doch nicht mal Trump sein, oder?

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Dax noch mit Aufwärtspotenzial bis Jahresende? Tradingideen bei Apple und Euro

Redaktion

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Der Dax hat 15 Prozent zugelegt im November. Ein historisch guter Monat war es auch für den Dow Jones. Darüber und ob noch Platz nach oben ist, spricht Manuel Koch im folgenden Video mit einem Experten. An den bisherigen Kursgewinnen der letzten Zeit solle man sich als Anleger erfreuen. Man könne jetzt die Füße Stil halten, und dann ab Januar ins neue Jahr starten.

Die Experten der trading house Börsenakademie empfehlen die Aktien von Apple zu kaufen. Derzeit könne man per Market-Order direkt in den Markt einsteigen. Bei Euro gegen US-Dollar könne man ebenfalls market kaufen. Die beiden Ideen werden im Video konkret begründet.

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Rüdiger Born: Aktuelle Lage bei Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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