Folgen Sie uns

Finanznews

Handelskrieg: Die Chancen auf einen Deal! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Märkte haben begonnen, einen irgendwie gearteten Deal im Handelskrieg zwischen den USA und China einzupreisen – heute Abend 20.45Uhr (deutscher Zeit) trifft Trump Chinas Liu He. Der Optimismus der Märkte gründet bislang lediglich auf Aussagen von Donald Trump – ansonsten, und das ist auffällig, gibt es keinerlei Leaks, auch nicht von chinesischer Seite, aus der im Vorfeld des Besuchs immer wieder Informationen an die Öffentlichkeit kamen. Vermutlich versuchen die USA mit China einen Währungs-Deal zu machen, der eine Art „Plaza-Accord“-Lite-Version wäre (1985 verpflichteten sich Japan und Deutschland, ihre Währung gegenüber deem Dollar zu schwächen, um ihre Handelsbilanzüberschüsse mit den USA zu verringern). Aber kann sich Peking darauf einlassen? Das Schicksal Japans nach dem Plaza Accord 1985 war bitter, das wird China nicht wiederholen wollen..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Bean

    11. Oktober 2019 08:23 at 08:23

    Yen und DM vs Dollar aufzuwerten, richtig?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Oktober 2019 08:28 at 08:28

      @Bean, richtig, damals werteten Yen und DM gegenüber dem Dollar im Gefolge des Plaza Accords um 50% auf – Japans Exportindustrie geriet in Schwierigkeiten, das frei werdende Kapital wurde dann im Inland investiert mit der Folge einer massiven Immo-Blase in Nippon, die dann platzte. Macht China den selben Fehler wie Japan? Wenn sie nicht ganz dumm sind wohl nicht..

      • Avatar

        Bean

        11. Oktober 2019 08:34 at 08:34

        Herzlichen Dank

  2. Avatar

    Christoph

    11. Oktober 2019 09:10 at 09:10

    in Schweden gabe es Gespräche zwischen NodrKorea und den USA. Nach den Gesprächen sagte NordKorea: „Die Gespräche sind gescheitert“ und die Amis: „Die Gespräche waren sehr gut“.
    So viel dazu…

  3. Avatar

    Hesterberg

    11. Oktober 2019 09:47 at 09:47

    Trump hat die Blickung und erkennt in Zeiten des zunehmend automatisierten Börsenhandels, wie leicht es ist, Börsenkurse immer wieder nach oben zu treiben. Dabei könnte er es sich noch viel einfacher machen und in Kurzform tagtäglich twittern wie z. B.: All-in-Deal in Sicht, Xi zu Blutsbrüderschaft bereit, Tsunami-Deal kommt, China bettelt um Deal, größter Deal aller Zeiten unterschriftsreif, Gott und Buddha verhandeln Deal usw…

    Die Wirtschaft könnte in die schwerste Rezession schlittern und die Börsenkurse würden trotzdem steigen und steigen. Babyeinfach!

  4. Avatar

    Macwoiferl

    11. Oktober 2019 10:01 at 10:01

    Trump spielt mit der Angst der Dillermänner, den Zug nicht zu verpassen!
    Treffen 20.45 Uhr (deutscher Zeit) – da ist viel, viel Zeit für die sinnfreie Rallye heute!
    Wenns danebengeht: Downmove, aber stark abgeschwächt durchs Wochenende.
    Als Businessman ist der Dumb ein Rohrkrepierer, aber ein Meisterzocker, Wolf of Wallstreet.

    Das ist es aber was an Börse nervt heutzutage: kein reales Abbild der Wirtschaftslage mehr.
    Nur noch Hochfrequenz-Gedillere, Daytrader, Zocker, Casino, Algorithmen, rauf-runter im Takt der Tweets.
    Völlige Übertreibungen nach oben- und ja, auch nach unten.
    Lotto ist planvoll gegen Börse in diesen Jahren.
    Man versucht es mit Logik zu erfassen. Doch alles ist rein impulsgesteuerter Zufall.
    Geht die Bloomberg-Redaktion All-In, schiebt sie „Meldungen“ nach. Alle kaufen dann sinnlos, statt einmal nachzufragen.
    20.45 Uhr heute geht die Trump-Regierung short – weil, klaro, nur heiße Luft herumkommt.
    GBP rauf, weil Johnson länger als geplant auf dem WC sitzt, wie Financial Times meldet.
    Gold rauf, weil ein Saudiprinz in einen Golden Delicious gebissen hat, wie „Kreise“ wissen.
    „Investieren“ und „Irrsinn“ sind eins geworden.

    • Avatar

      Michael

      11. Oktober 2019 10:13 at 10:13

      @Macwoiferl, gut auf den Punkt gebracht. Ich stimme in allen Punkten zu, vor allem dem letzten Satz!

  5. Avatar

    Immobilionär

    11. Oktober 2019 16:34 at 16:34

    Wenn täglich die Börsen durch wahre oder unwahre Tweets Wertschwankungen von Mia. erleiden, müssen diese Zocker nicht staunen ,wenn der Hochfrequenzhandel verboten oder besteuert wird.Trotz Verwerfungen u.negativen Schlagzeilen der Immopreise, verläuft der Immobilienhandel Handel sehr ruhig u.der Staat kassiert natürlich auch bei jedem Handel mit.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärtke: Der Schwachsinn mit dem Stimulus! Marktgeflüster (Video)

Warum das Warten auf den nächsten Stimulus so erbärmlich ist – und Aktienmärkte und US-Wirtschaft sich von Überbrückungs-Droge zu Überbrückungs-Droge hangeln

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte warten nach wie vor auf eine Entscheidung in Sachen Stimulus – die bekanntlich laut Nancy Pelosi heute fallen soll. Übergeordnet aber spielt dieser Stimulus faktisch gar keine Rolle, sondern ist nur ein Beleg dafür, dass die US-Wirtschaft ohne Helikoptergeld überhaupt nicht mehr funktionieren kann. Faktisch bringen auch die Interventionen der Notenbanken mit Anleihekäufen oder Zinssenkungen nur noch kurze Scheinblüten, ohne die übergeordneten Trends zu verändern. Aber die Aktienmärkte gieren nach eben diesem Stimulus, weil sie ohne diese permanenten Interventionen kaum überlebensfähig wären. Heute ein unentschlossener Handel nach dem gestrigen Abverkauf – ohne konkrete neue Drogen ist die Laune der Märkte eher bescheiden..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Heute ist die letzte Chance! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Heute ist die letzte Chance für den so lange erwarteten und erhofften Stimulus noch vor der US-Wahl – wie reagieren die Aktienmärkte, wenn die Verhandlungen doch scheitern? Vieles deutet darauf hin, dass es in Sachen Stimulus keine Einigung geben wird, und das dürfte der zentrale Grund für den gestrigen Abverkauf an der Akttienmärkte an der Wall Street gewesen sein. Bis zur US-Wahl ist eine hohe Volatilität wahrscheinlich. Am Donnerstag kommt es zum zweiten Fernsehduell zwischen Trump und Biden – und dass der US-Präsident einem Format zustimmt, bei dem ihm der Ton abgedreht werden kann, zeigt, dass man im Wahlkampf-Team Trump nervös wird angesichts der jüngsten Umfragen..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Die Montags-Rally – und Karl Kraus! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte heute zunächst stark. Warum? Vermutlich weil heute Montag ist: der Nasdaq hat knapp zwei Drittel seiner Gewinne seit Jahresbeginn am Montag erzielt, die Montage waren in 76% der Fälle positiv. Im Vorergrund standen wieder einmal – in Ermangelung von Impfstoff-Nachrichten – die Stimulus-Hoffnungen, die jedoch ziemlich vage sind. Wohl bis morgen muß ein Deal zwischen den US-Republikanern und den US-Demokraten zustande kommen. Passiert das doch nicht, droht ein zumindest temporärer Rücksetzer für die Aktienmärkte. Der österreichische Schrifsteller und Satiriker Karl Kraus hat einmal formuliert: „Der Sex hält nie das, was die Onanie verspricht“. Das gilt wohl auch für die Stimulus-Hoffnungen der Märkte, daher nach einem starken Beginn schnell Ernüchterung..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen