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Zölle von 100 Prozent für Handelspartner Russlands in 10 Tagen Handelskrieg – Trump fährt Weltwirtschaft an die Wand

Nach Ablauf des stark verkürzten Ultimatums von ursprünglich 50 auf jetzt 10 bis max. 12 Tage drohen Öl- und Gaspreis-Schocks sowie ein starker Einbruch des Welthandels mit den USA.

ChatGPT
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Der eskalierende Handelskrieg erreicht eine neue Stufe: Mit Strafzöllen von bis zu 100 Prozent bedroht Präsident Trump die globale Stabilität. Die drastische Maßnahme gegen Länder, die mit Russland Energie-Handel treiben, könnte die ohnehin angespannte Weltwirtschaft bereits in Kürze schwer erschüttern. Mit unkalkulierbaren Folgen für Energiemärkte, Finanzmärkte und geopolitische Allianzen. Welche Ziele verfolgt Trump bzw. wer setzt ihn unter Druck? Wie werden Russland und die betroffenen Dritt-Staaten reagieren? Und wer zahlt den Preis?

Handelskrieg – der weiße Elefant im Raum

Noch scheint kaum jemand eines der wichtigsten Ereignisse für den Verlauf des Welthandels, der Weltwirtschaft, der Energiepreise und das globale Machtgefüge auf dem Schirm zu haben. Aber was US-Präsident Donald J. Trump gestern ankündigte, hat das Potenzial, einen globalen Handels- und Finanz-Crash auszulösen. Ganz abgesehen von einem Öl- und Gaspreis-Schock.

Nahezu alle politischen und ökonomischen Analysten hatten damit gerechnet, dass die von Trump angekündigten „Sekundär-Zölle“ in Höhe von 100 Prozent auf alle Waren und Güter, also Strafzölle gegen alle Staaten, die weiterhin mit Russland Energiegeschäfte tätigen, nicht nach der gesetzten Frist von 50 Tagen in Kraft treten. Die Prognosen reichten von „Es wird mal wieder gar nichts passieren“ über „Das Ultimatum wird verlängert“ bis „Die Frist ist rein symbolischer Natur“.

Das einzige Szenario, dass niemand auf dem Schirm hatte, ist nun eingetreten: basierend auf dem über eine breite Mehrheit im Kongress verfügende Gesetz (Entwurf) „Sanctioning Russia Act of 2025“ hat Trump das Ultimatum Stand gestern radikal auf 10 bis maximal 12 Tage verkürzt – also bis maximal zum 9. August. Das ist kommende Woche!

Dieses mal kein „TACO“!

Was viele Marktteilnehmer (noch) nicht zu begreifen scheinen ist, dass es dieses mal nicht Trump ist, der hier den Handelskrieg forciert, sondern die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses. Und das sogar in beiden Parteien (Demokraten und Republikaner). Im Senat sind über 80 von 100 Senatoren für die Einführung dieser Straf-Zölle.

Das ist der große Unterschied zu den Präsidialdekreten mit denen Trump bisher regierte. Hier konnte er schalten und walten, wie er wollte. Also auch mal angekündigte reziproke Zölle vom 2. April am 3. April wieder zurücknehmen. Daher der Begriff „TACO“ (Trump Always Chickens Out bzw. Trump rudert immer zurück).

Wenn er dieses mal das Gesetz unterschreibt, kann es nur der Kongress wieder aufheben, nicht er selbst! Eine solche Situation gab es schon einmal zu Beginn der Lehman-Krise, als der Kongress den Banken Milliarden-Hilfen zum Überleben verweigerte. Woraufhin der Dow-Jones in der folgenden Handelswoche um 30 Prozent abstürzte, bevor sich Repräsentantenhaus und Senat besannen.

Jetzt übt die große Mehrheit des Kongresses und sogar seine eigene Partei massiven Druck auf Trump aus, diese extremen Strafzölle tatsächlich einzuführen.

Immerhin hat man sich von der nur als wahnsinnig zu bezeichnenden Zoll-Höhe von 500 Prozent verabschiedet. Das Problem ist, dass 100 Prozent in der Implementierung sehr viel wahrscheinlicher sind als utopisch hohe 500 Prozent Sekundär-Zölle, die den Welthandel mit den USA augenblicklich ins Chaos stürzen würden.

Aber auch so ist mit enormen Verwerfungen zu rechnen. Bisher wird diese Warnung als Krisengeschwätz abgetan. In den US-Medien, wie CNBC oder Bloomberg TV wird die Einführung dieser Drittstaaten- und Russland-Sanktionen als sicher behandelt.

Ölpreis reagiert bereits – Energiegigant Russland

An den Energiemärkten scheint man langsam aufzuwachen und zu verstehen, was da auf uns zukommt. Denn Russland ist der zweitgrößte Erdgasproduzent der Welt. Bei der Erdölproduktion liegt das größte und rohstoffreichste Land der Welt mit etwa 10,8 Millionen Barrel Produktion pro Tag knapp hinter Saudi-Arabien mit 10,9 Millionen Barrel pro Tag.

Kein Wunder also, dass die Notierungen am Ölmarkt, hier anhand der Sorte WTI, seit der gestrigen Ankündigung der drastischen Verkürzung des Ultimatums von Donald Trump bereits um drei Prozent angesprungen sind (Preis seit dem weiter angestiegen).

Rohölpreis der Sorte WTI steigt in US-DOllar pro Barrel seit der Ankündigung von Sekundärzöllen, Strafzöllen, Sanktionen gegen Russland bereits um über 3 Prozent an

Aber das könnte nur ein Vorgeschmack auf das sein, was hier noch an Preisexplosion kommt. Denn das Gesetz sieht vor, dass Russland kein Öl und Gas mehr in die EU oder USA exportieren darf (was nach wie vor der Fall ist). Und was noch wirkmächtiger in Bezug auf die Öl- und Gas-Preise ist: Kein Staat der Erde darf mehr Öl oder Gas aus Russland beziehen (das gilt auch für Uran, wo Russland bis 2022 Weltmarktführer war).

Damit würde schlagartig mehr Öl und Gas vom Markt genommen werden, als Saudi-Arabien oder die mit sinkenden Ölborlöchern konfrontierte USA kurzfristig auch nur ansatzweise kompensieren könnten. Auch die gesamte OPEC könnte den Komplettausfall Russlands als Produzent und Exporteuer nicht kompensieren. Erinnerungen an die beiden Ölkrisen in den 1970ger Jahren werden wach, die beide in tiefen weltweiten Rezessionen mündeten.

Betroffene Staaten

Insgesamt wären 20 zum Teil sehr große Staaten mit hohen Handelsvolumina sowohl mit Russland, als auch mit den USA von der Eskalation im Handelskrieg betroffen. Darunter Brasilien (das bereits seinen Widerstand angekündigt hat und nicht nachgeben will), aber auch China, die Türkei (TurkStream Erdgas-Pipeline), die EU (Frankreich, Italien, Tschechien, Ungarn, Belgien, Slowakei etc.) und Japan.

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Auswahl der größten Energie-Handelspartner Russlands (Quelle: ChatGPT)

Besonders hart getroffen wären v. a. die BRICS-Staaten. Brasilien ist gerade dabei, sich wegen der hohen US-Strafzölle (50 Prozent ab Freitag) im Außenhandel komplett Richtung „BRICS+“-Gruppe umzuorientieren. Indien verdient viel Geld mit der Raffinierung russischen Öls. China, das Russland viel Öl und Gas abnimmt, hat verlauten lassen, dass Russland den Krieg in der Ukraine gewinnen muss (aus Eigeninteresse in Sachen Taiwan). Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat klargestellt, dass Russland nicht der Iran oder Israel sei und sich nicht durch Ultimaten erpressen lasse.

Japan betreibt mit Russland zusammen die riesigen Energiefelder „Sakhalin-1“ und „Sakhalin-2“.  Von hier aus gehen Rohöl aber auch große Mengen an LNG per Schiff nach Japan. Geplant ist zudem eine Pipeline nach Japan zu bauen. Die Japaner müssten hier hohe Milliardenbeträge abschreiben und ihr Öl und Gas, das sie entsprechend ihrer Beteiligung an den beiden Projekten aktuell gratis bekommen (dafür hat man sich ja an den Explorationskosten der Projekte beteiligt) teuer auf dem Weltmarkt einkaufen.

Es gäbe somit nicht nur weniger Angebot, sondern das Angebot ohne Russlands Beitrag würde von mehr Staaten zusätzlich nachgefragt werden. Der perfekte Sturm für den Öl- und Gasmarkt und die totale Eskalation im Handelskrieg.

Fazit – vier schlechte Szenarien

1. Die Staatengruppe BRICS+ rückt bei Inkraftsetzung der Strafzölle enger zusammen und es bricht ein Handelskrieg ungeahnten Ausmaßes aus.

2. Die Dritt-Staaten befolgen die Anweisungen Washingtons und der Öl- und Gasmarkt implodiert wegen des Total-Embargos gegen Russland.

3. Russland akzeptiert die Bedingungen und beendet sofort den Krieg mit der Ukraine (Waffenstillstand) und beginnt mit Friedensverhandlungen. Hier hat Russland aber bereits klargestellt, dass man keinen Quadratkilometer eroberten Gebietes wieder zurückgeben wird, da der Preis an Personal und Material bereits viel zu hoch ist, um sich von der Krim oder aus der Ost-Ukraine wieder zurückzuziehen. Zudem hat Russland am 28. Juli mit netto über 40 Quadratkilometern Geländegewinn den größten Vormarsch an der östlichen Front in der Ukraine seit Beginn des Krieges im Februar 2022 an nur einem Tag realisiert. Außerdem erkennt Wladimir Putin Wolodymyr Selenskij mangels legislativer Legitimität nicht als Verhandlungspartner an. Bliebe es bei dem jetzigen Frontverlauf (eingefrorener Konflikt) hätte Russland den Krieg quasi gewonnen und die NATO erneut verloren. Damit würden sich die Machtverhältnisse global radikal ändern. Die NATO wäre offensichtlich konventionell nicht unbesiegbar. Ein gefährliches Signal an China (Thema Taiwan-Krise). Wichtig ist hier auch die Aussage von Putin, dass man zu Zeiten des Kalten Krieges schon schlimmere Embargos über sich hat ergehen lassen müssen. Das signalisiert zumindest Stand jetzt kein Einlenken.

4. Trump lässt das Ultimatum verstreichen oder prolongiert es doch wieder, dann wäre er endgültig für Russland und andere Staaten als Verhandlungspartner obsolet, weil komplett unkalkulierbar und unberechenbar. Und die Ukraine würde fallen.



Hannes Zipfel
Über den RedakteurHannes Zipfel
Tiefgründige Recherchen und Analysen zu international wichtigen Kapitalmarktthemen.
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21 Kommentare

  1. Naja- die Länder der Welt werden sich darauf einstellen. Für die Produkte, die unbedingt in den USA benötigt werden, müssen die Verbraucher dann eben 100 % Zölle zahlen.
    Das wird genau so nach hinten losgehen, wie den Dollar als Waffe einsetzen oder Länder vom SWIFT abschneiden.
    Russland baut heute, auch nach etwa 18.000 Sanktionen, keine Rakete weniger und die Wirtschaft steigt kräftiger als in Deutschland.
    Pleite ist die Ukraine, trotz zig Milliarden an Hilfeleistungen.
    Und die BRICS arbeiten immer enger zusammen.
    Mal sehen wie es in den nächsten Jahren weitergehen wird.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Die deutschen Gasspeicher sind aktuell zu 60% gefüllt. Sollte nächste Woche der Preis für Edgas und LNG explodieren, könnte das sehr teuer werden. Dann würde nämlich der Staat Erdgas mit Steuergeldern kaufen müssen, weil die Privaten nicht mehr kaufen würden.

    Die Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren war nicht geplant. Damals war es so, dass ein letzter Tropfen das schon bis zum Rand gefüllte Fass zum überlaufen brachte. Wie voll das Fass heute ist weiß niemand, das weiß man immer erst im Nachhinein. Übrigens, falls die EU dann Zölle von 100% bekommen sollte, wäre die ganze Planungssicherheit von der Merz gestern schwärmte weg. Die USA könnte dann zwar noch immer zollfrei in die EU exportieren, aber für die EU wäre kein Export in die USA mehr möglich – höchstens indirekt über Mexiko und Kanada. Aus Sicht von Trump sicher kein Problem, weil das Ergebis ein Handelsüberschuß der USA wäre.

  3. Ich habe langsam ohnehin den Eindruck, die Konflikte haben viel mit Energie zu tun. Die Tatsache, dass immer mehr EE verfügbar ist, macht die Öl und Gas-Industrie auf lange Sicht immer mehr obsolet.

    Der Krieg zwingt den Westen mehr Enerie zu benötigen, als er ohne bräuchte.

    Diese Einschätzung kann aber auch total daneben liegen. Fakt ist aber, dass mit Krieg mehr Energie sinnlos verschleudert wird also ohne. Physikalisch betrachtet ist das totaler Unsinn, eine extreme Verschwendung.

    Es wäre besser, wenn man miteinander verhandelt und da eine Lösung findet. Man könnte Gas und Öl auf lange Sicht weiter beziehen, wenn der Konflikt beendet wird. Wir sind dann zwar theoretisch nicht so schnell auf Null (das scheinen ja einige, was zu viele sind, tatsächlich anzustreben) aber praktisch werden wir das sowieso nicht erreichen und wenn man das so sieht, dass der Krieg CO2 teuer ist, kann man ja auch sagen, dass diese Idee zur Null mehr CO2 produziert, als wenn wir das entspannter angehen würden. Es wäre doch sinnvoller, die Energie nicht zum Zerstören zu verschwenden, sondern, um zu Erschaffen.

  4. Ulrich Scherzinger

    Die Krücke mit der China noch gut laufen kann ist der Export, alles andere ist schon tief in der Deflationsspirale. Mit öffentlicher und versteckter Verschuldung (Schattenbanken) beträgt die Schuldenquote 300 % vom BIP, weit mehr als die USA. Immobilienkrise ist nicht ausgestanden, das wackelige Finanzkonstrukt wurde gerade so stabilisiert ist aber sehr empfindlich gegenüber externen Schocks. Die anderen Länder haben sich schon vorbereitet bzw. umgestellt, es ist nicht so dass jetzt fossile Energieträger nicht ersetzbar wären. Mangel war auch nicht angezeigt, die Preise ziemlich am Boden.

    Aus China gibt es jetzt nichts was wir nicht selber könnten, Ausnahme Seltene Erden. Diese Karte wurde aber schon gespielt, ein Zeichen von Panik da man das nur einmal machen kann dann bereiten sich andere auf autarke Versorgung vor. Natürlich dauert das, wie hoch Vorräte sind, wie schnell Förderungen anlaufen, das wird sich erst zeigen.

    Insgesamt zielen die Maßnahmen auf China als wesentlicher Unterstützer des Angriffkrieges von Russland ab. Es ist wie eine Art Armdrücken, wobei wir eigentlich am längeren Hebel sitzen aber die Bevölkerung wesentlich verwöhnter ist, leicht bei ein wenig Zugluft sofort über fehlenden Service klagt. Dies wird natürlich eine AfD versuchen bei uns zu nutzen, als politischer Arm des Kreml Moral zu unterminieren so dass wirkungsvolle Maßnahmen eingestellt werden müssen und den Krieg dadurch entweder zu verlängern oder mit der erhofften Kapitulation der Ukraine mit anschliessender Besetzung endet. Dann geht das Freundschaftsangebot mit dem Baltikum weiter, womöglich auch Finnland, eben so weit es geht wie damals Hitler-Stalin Pakt. Das wäre das eine Szenario, das andere wäre wir halten durch, bleiben cool und es endet alles vermutlich spätestens im Herbst. Im Prinzip auch im Interesse Russlands das diesen Krieg auch für China führt, aus vilerlei Gründen. Den Lebensstandard wollen wir nicht als Vasall, das kann ich schon mal sagen. Aber hier wird eben mit Narrativen agiert die eine Verheißung des Paradies nach einem Ensieg gegen den „Westen“ versprechen. eigentlich eine Nische von vielleicht ursprünglich 2 % Extremisten in unserer Bevölkerung bekam das ein überraschendes Revival, als hätte es Geschichtsunterricht und Wirtschaftslehre nie gegeben. also dann, hoffen wir das Beste.

  5. Mearsheimer und andere sprechen frei ihre Gedanken und werden nicht von der Universität gejagt, wie bei uns.
    Charles Beard, die brutale Logik der Mächte. Zuviel für den einfach gestrickten Gut Böse denkenden Menschen.
    1998, George F. Kennen einer der ersten kritischen Mahner der vor einer Kriegsgefahr als Folge der Osterweiterung gewarnt hat. Den Puffer den sich das unverschämte Russland mit der Ukraine vorstellte ist für uns nicht hinnehmbar. Wir wollten Atomraketen in der Ukraine aufstellen. Russland wäre eingedämmt. Ja sogar ein gedemütigter Riese der kuschen müsste. Geopolitisch Erpressbar. Ein kleines Licht. Jeder andere Zar hätte das gleiche gemacht und bestimmt schlimmer. Unsere us abenteuer waren immer ein Schritt nach dem Motto:
    Wir probieren es. Wir wissen nicht wie es ausgeht. Reinkommen ist leicht, rauskommen ist lang und schwer.
    Jedoch Gesichtsverlust ist kein Problem. JETZT probiert man den Zollhammer. Ausgang ungewiss.
    Man probiert halt mal aus wie weit man gehen kann. Wie immer. Der böse Rus musss weg. Vietnam läßt grüßen.

  6. Wenn man es nicht verhindern kann muss man darauf hoffen möglichst schnell und schonungslos die Quittung zu bekommen damit es dann wieder aufwärts geht. Ewiges siechtum wäre ein Graus.

  7. Gerade mit dem Kauf der denkbar umweltfeindlichsten Energie, beweist Europa und Deutschland, dass es nur um Ideologien geht.

    …LNG klimaschädlicher als Kohle. Seit 2023 importiert die EU noch mehr durch Fracking gewonnenes Flüssiggas. Die USA wollen die Produktion bis 2030 um 200 Prozent steigern. Wissenschaftler warnen, das als emissionsarm geltende Gas sei in Wirklichkeit sehr klimaschädlich und teuer…

    https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-lng-durch-produktionsprozess-klimaschaedlicher-als-kohle-100.html#:~:text=Wissenschaft-,LNG%20klimasch%C3%A4dlicher%20als%20Kohle,Wirklichkeit%20sehr%20klimasch%C3%A4dlich%20und%20teuer.

    Aber es wird die Deindustrialisierung gerade in Deutschland beschleunigen und die Abwanderung der Firmen, die noch „gesund“ genug sind, um so einen „Umzug“ zu verkraften.
    Der Dreck und das noch umweltfeindliche Methan kann auf dem „Klimakonto“ den USA abgeladen werden.
    Gleichzeitig wird Katar vorgeworfen, das Lieferkettengesetz bei der Lieferung von LNG nicht einzuhalten.
    Während ich Deutschland Billionen von Euro ausgegeben werden, damit das maximalste Ziel der CO2 Einsparung von 0,08 %, des weltweit entstehenden CO2, irgendwann erreicht werden kann.
    Solange der Hass und die Angst gerade in Deutschland gegen Russland aufrecht erhalten werden kann, wird es den Amis egal sein. Hunderte von Milliarden an Frackings, und hunderte von Milliarden an Rüstung werden der Industrie in den USA guttun.
    Ich bin ja mal gespannt, wann die ersten Firmen in Deutschland geschlossen werden müssen, weil sonst die nun im Grundgesetz verankerten Klimaziele nicht erreicht werden können.
    Ja, es geht immer schneller gegen die Wand.
    Und es wird keine Möglichkeit ausgelassen, den Weg in Richtung Wand noch zu optimieren und zu beschleunigen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Nichts ist erbärmlicher als jener Typus, der überall Ideologie wittert – nur nicht bei sich selbst.

      Der mit dem Schaum vor dem Mund “Ideologen!” brüllt, als würde er Exorzismus betreiben, während er längst selbst besessen ist – vom eigenen Weltbild, vom Wahn der Objektivität, vom Größenwahn der Entlarvung.

      Er hält sich für den letzten Aufklärer – in Wahrheit ist er bloß der neueste Hohepriester.

      Sein Dogma? Die Abwesenheit von Dogma.
      Sein Glaube? Dass er keinen hat.

      Mit jeder weiteren Stigmatisierung bläst er sich auf wie ein Luftschiff aus Selbstgewissheit, unfähig zur Landung im Realen.
      Er trägt keine Argumente, sondern Etiketten. Keine Gedanken, sondern Urteile.
      Und hinter seinem Gestus der Kritik lauert bloß ein einziger Satz: „Ich bin besser als ihr.“

      Doch wer sich über alles Ideologische stellt, steht nicht außerhalb – er steht tiefer drin als alle anderen.
      Er ist nicht der Gegner der Ideologie.
      Er ist ihre Karikatur.

  8. EU am Ende? Handelsdeal mit Trump entlarvt totale Machtlosigkeit
    https://www.youtube.com/watch?v=mnWB3WaIaTA

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, ist doch normal, dass der Stärkere gewinnt. Auch du verlierst doch hier im Forum jeden Tag und mit jedem Kommentar.

      1. Schwachmut-Fan
        Also hier läuft alles super.
        Nur mit 24 Grad ein schei…. Wetter.
        Ja, das sind eben die ganz dummen, die auch arm gehalten werden, die glauben, Kritik erhalten wäre verlieren.
        Man kann am meisten an der Dummheit Anderer verdienen und nur durch Kritik lernen.
        Nur die Erfolgreichen erhalten viel Kritik.
        Trump hat auch nur Kritik erhalten.
        Nun hat er in einem Schachzug die ganze EU auf den Rücken gelegt.
        Und warum?
        Weil unfähige und dumme Menschen mit ihm verhandelt haben.
        Nur durch Fehler kann man lernen.
        Jetzt hat die EU was gelernt.
        Denn hätte man es vorher schon alles gewusst, dann wäre der Fehler nicht passiert.
        Mach ruhig so weiter.
        Menschen wie Du werden natürlich auch gebraucht.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. „Trump hat auch nur Kritik erhalten.
          Nun hat er in einem Schachzug die ganze EU auf den Rücken gelegt.“

          Das ist lediglich ein vorübergehender Sieg, Der Schuss geht irgendwann nach hinten los, auch wenn du es in deiner kleinen Welt noch nicht verstehst.

  9. @Helmut, um 05:52 fängst du schon an, dir diese Videos reinzuziehen?
    Das nahe „Ende der EU“ scheint dir ordentlich zuzusetzen, Junge, Junge…tut mir leid, aber du tust mir leid.

  10. Trump ist kein Selbstmörder.
    Bevor die Weltwirtschaft und die Aktienmärkte größeren Schaden nehmen, knickt er (wieder) ein.

  11. Bin mir zu 99,9% sicher, dass Option 4 eintreten wird: Trump verzichtet auf die 100% Zölle. Das ist nur Säbelrasseln, denn dann bekommt er endgültig keine Seltenen Erden mehr. Eigentlich bin ich mir sogar zu 100% sicher, das Option 4 eintreten wird!

    1. Würde ich auch vermuten, wenn Trump nicht der Kongress im Nacken säße. Daher andere Situation als sonst. Die Lage in der Ukraine ist zudem laut Oberst Reisner (Österreichisches Bundesheer) so prekär, dass irgendetwas passieren muss, sonst fällt die Ukraine (mangels Personal).

  12. Hallo @ Columbo
    Ich glaube nicht, dass das Ende der EU kurz bevorsteht.
    Dafür gibt es (ganz besonders in Deutschland) noch zu viel zu enteignen. Und das werden die Mächtigen in der EU erst noch verbraten, damit auch die Gehälter und Pensionen der ganzen EU- Beamten gesichert sind.
    Der Euro wird wahrscheinlich eher abschmieren, aber das ist mir egal.
    Dennoch habe ich mich natürlich vorbereitet und habe auch zusätzlich einen Reisepass, obwohl ich einen Reisepass im Leben nur 2 x benötigt habe.
    Ich denke, ich werde es noch erleben, dass wir hier in Spanien wieder mit Pasetas bezahlen werden.
    Wenn dann die EU zerbricht, dann kann es mir auch egal sein.
    Wir gehören hier dem spanischen Sozialsystem an.
    Meine Frau hat Anspruch auf ihre spanische Rente, weil sie Beiträge gezahlt hat, und die deutsche Renten wurden auch schon vor der EU ins Ausland bezahlt.
    Was soll also passieren?
    Wir sind gut vorbereitet auf das Unbekannte.
    Und wenn es nicht eintritt, dann umso besser.
    Hauptsache unsere richtiges Geld ist nicht in Europa.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, wenn du so ruhig bist, wie du tust, warum beschäftigst du dich Tag und Nacht mit Untergangsszenarien und Horrorvisionen? Und glaubst naiverweise, deine Visionen, sollten sie eintreffen, hätten keine schlimmen Folgen für dich? Unglaublich!
      Ich glaube, du hast, wie alle Prepper, einfach nur große, sehr große Angst vor irgend etwas Unbekanntem, das in Wirklichkeit aber gar nicht existiert.
      Wie sonst könnte sich einer von früh bis abends mit absurden Horrorszenarien (siehe deine vermutete Unzahl von erfrorenen Deutschen in finstern Wohnungen-einfach lächerlich war das!) fern jeder Realität beschäftigen?
      Und dann die Ausrede, das sei eh nur Kino für dich…Junge, Junge, Junge…
      Eine derartige pessimistische, depressive Einstellung schadet der Gesundheit, besonders mit 70+.

      1. Columbo
        Ich wüsste jetzt kein Horror- oder Untergangs-Szenario, mit dem ich jemals beschäftigt habe.
        Ja- Stromausfall, was als sehr lässtig sein kann.
        Aber dafür sind wir gleich 2 x abgesichert.
        Hat immer gut geklappt.
        Dann könnten Versorgungsempässe auch sehr unangenehm sein. Dafür haben wir auch vorgesorgt und das hat sich bei Corona und Streiks der Fernfahrer hervorragend bewährt.
        Die Wärung und die EU sind mir praktiisch egal.
        Achso- Trinkwasser könnte in Spanien mal knapp werden, aber dagegen haben wir große Speicher und einen Tiefbrunnen.
        Was sonst noch?
        Für Flutwellen liegen wir zu hoch.
        Die nächsten großen Vulkane sind in Italien.
        Für ein Groß-Feuer zu wenig Wald.
        Ich wüsste sonst nichts mehr.
        Aber vielleicht fällt Dir ja noch etwas ein.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut

          Ich zitiere: „…Ich wüsste jetzt kein Horror- oder Untergangs-Szenario, mit dem ich jemals beschäftigt habe…“

          Deine Vision von tausenden deutschen Bürgern, die in ihren finsteren Wohnungen erfrieren müssten, weil Strom und Gas fehlen würden, war also kein Horrorszenario?😂😂😂
          Etwas vergesslich in letzter Zeit?

          1. Hallo @ Columbo, das würde passieren, wenn im Winter in Deutschland bundesweit der Strom mehrere Tage ausfallen würde.
            Dagegen kann ich aber nicht vorsorgen.
            Ich habe dafür vorgesorgt, dass wir hier in Spanien Strom haben, wenn der Strom ausfällt, egal wie lange.
            Deshalb ist ein längerer Stromausfall für mich kein Horror-Szenario, weder in Deutschland oder Spanien oder sonstwo auf der Welt.

            Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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