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Handelskrieg: Warum beide Seiten nicht mehr eskalieren können

Die 13. Verhandlungsrunde in Washington im Handelskrieg hat es wieder gezeigt:  Man ist von einem richtigen Deal weit entfernt

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Die 13. Verhandlungsrunde im Handelskrieg zwischen den beiden Kontrahenten in Washington hat es wieder gezeigt:  Man ist von einem richtigen Deal weit entfernt. Zu extrem liegen die Forderungen auseinander, die Chinesen würden bei einer Einwilligung in die amerikanischen Vorgaben ihr Geschäftsmodell sowie Teile ihres politischen Systems aufgeben müssen. Und die USA hätten im Bereich Handelsbilanzdefizit und unfairer Handelspraktiken nichts gewonnen.

Dennoch kann sich die Zollspirale nicht weiterdrehen, beide Seiten kommen ansonsten in große Schwierigkeiten.

 

Die derzeitige Lage im Handelskrieg

Man einigte sich am Freitag auf ein kleines Abkommen, einem Deal in Phase 1, was Donald Trump natürlich als historischen Deal feierte, der aber noch lange nicht in trockenen Tüchern ist. Aber wie ist die derzeitige Verhandlungsposition der beiden führenden Wirtschaftsmächte eigentlich zu beurteilen?

Müssten beide Kontrahenten nicht aufgrund der unmissverständlichen Zeichen vonseiten der Weltwirtschaft einen zumindest längeren Stopp der Eskalationen verkünden? Nach den neuesten Berechnungen des Internationalen Währungsfonds befinden sich bereits 90 % aller Länder in einem Abwärtstrend, die Kosten für die Weltwirtschaft betragen jetzt schon 700 Milliarden Dollar.

 

Chinas Wirtschaftslage

Das chinesische Wachstum nimmt seit der Finanzkrise 2009 tendenziell an Fahrt ab, von damals 10,5 Prozent Jahresrate auf zuletzt 6,3 Prozent. Infolge extremer Investitionen in Infrastrukturprogrammen ist die Verschuldung von zumeist staatsnahen Unternehmen auf 160 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt gestiegen. Die Schuldenlast dieser Unternehmen, die zudem an Produktivität verloren haben, kann nur bei entsprechend hohem Wachstum abgebaut werden. Sollte sich das chinesische Wachstum deutlich unter 6 Prozent abkühlen (in der Nacht auf den morgigen Freitag kommen die aktuellen BIP-Zahlen aus China!), wird China Schwierigkeiten bekommen, die Hunderte Millionen Wanderarbeiter in Lohn und Arbeit zu halten. Eine der größten Sorgen der chinesischen Regierung: Soziale Unruhen im Lande.

Seit die USA die Chinesen zum Abbau des Handelsbilanzdefizits und weiterer Maßnahmen wie die Änderung von unfairen Handelspraktiken zwingen wollen, leidet die Wirtschaft der Volksrepublik – zuletzt immer stärker. Insbesondere der Außenhandel geht immer mehr zurück. Gemäß den letzten Zahlen der Pekinger Zollbehörde brachen die Exporte in die USA im September um 21,9 Prozent ein, gleichzeitig gingen die Importe um 15,2 Prozent zurück. Eine Schrumpfung, die sich in der Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts zeigen muss.

China hat 2019 bereits Hunderte Milliarden Dollar zur Stützung der Wirtschaft aufgewendet, durch Steuersenkungen, Senkung des Mindestreservesatzes für Banken (bereits vier Mal in 2018), Lockerungen der Kreditvergabe an Unternehmen und vieles mehr – aber es zeigt nicht die große Wirkung. Die Indikatoren für das Wachstum, besonders erkennbar an den Einkaufsmanagerindizes, kämpfen mit der Schwelle von 50 Punkten.

 

Der vormals so siegessichere Donald Trump und der Handelskrieg

Der US-Präsident hat bei seiner Wahl 2016 sehr viel versprochen. Unter anderem Arbeitsplätze in die USA zurückzuholen, insbesondere in der alten Industrie und in der Landwirtschaft, das Handelsbilanzdefizit drastisch zu reduzieren, sowie das Wirtschaftswachstum auf große Höhen zu hieven. Man solle ihm am Stand des Dow Jones messen.

Vieles davon hat überhaupt nicht geklappt, gerade der Industriesektor ist in seiner Frühindikation bereits seit zwei Monaten immer tiefer in den Schrumpfungsbereich gesunken. Seine Stammwähler befinden sich im Mittleren Westen, daher ist es nicht verwunderlich, dass er das Vor-Vorabkommen in der Landwirtschaft als historische Wirtschaftsvereinbarung hochstilisiert hat. Ab jetzt geht es für Donald Trump um die Wahlen 2020, in allen Facetten. Donald Trump muss registriert haben – auch wenn er vor den Kameras das Gegenteil behauptet – dass der Handelskrieg die Wirtschaft extrem belastet. In dieser Situation kann Trump unmöglich die Zölle im Dezember weiter anheben.

 

Chinas gegenwärtige Taktik

Die chinesische Führung hat zweifellos gemerkt, dass der US-Präsident, um den es bei den Verhandlungen primär in seinem Jasager-Umfeld geht, in Schwierigkeiten geraten ist. Nicht nur durch innenpolitischen Druck (Impeachment-Verfahren), auch seitens der Wirtschaft, wie gerade beschrieben. Daher setzt man den US-Präsidenten unter Druck mit Forderungen nach Abschaffung der Zölle, um dem Landwirtschaftsabkommen zuzustimmen. Man schlägt mit den Waffen Trumps zurück – ein Pokern im Sinne der Spieltheorie.

Die Warnung der IWF-Chefökonomin Gina Goplnath vor den Folgen im Handelskrieg

Auch die neue Chefökonomin des IWF, Gina Gonipath, deren Spezialgebiet die Untersuchung der Wirkung von Zöllen auf die Weltwirtschaft ist, brachte es auf den Punkt.

Es gibt drei Gründe für den drastischen Rückgang in der Weltwirtschaft mit dem prognostizierten Wachstumsrückgang auf nur noch knapp drei Prozent:

Die Krise der Automobilindustrie, der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China, der weltweit für Verunsicherung sorgt und die Investitionen lähmt,  und schließlich die konjunkturelle Abschwächung in China, die teilweise aus dem Handelskonflikt resultiert und sinkende Importe und Investitionen zur Folge hat.

 

Wie geht es weiter?

Was den Phase 1- Deal angeht, wird das APEC-Treffen in der Woche vom 11. bis 17. November in Chile die entscheidende Weichenstellung sein. Dort treffen Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jiping zusammen. Hier kann man eigentlich nicht mit leeren Händen auseinandergehen und aus amerikanischer Sicht die Zollanhebung Mitte Dezember bestätigen. Dann nämlich wäre das US-Konsumfest vor Weihnachten „im Eimer“.

Waren nicht erst gestern die bekanntgegebenen Einzelhandelsumsätze für September erstmals seit sieben Monaten im Minus? Wenn der Konsument schwächelt, kommt die Rezessionsfurcht mit voller Kraft zurück. Die globalen Fondsmanager fürchten mit über 75 Prozent den Handelskrieg als größte Bedrohung für die Wirtschaft. Nein, wenn im November nicht einmal ein Minimalkonsens à la Phase-1-Deal zustande kommt, fällt das konjunkturelle Fallbeil.

 

Fazit

Aus den oben genannten Gründen wird aus meiner Sicht deutlich, warum es keine große Eskalation im Handelskrieg mehr geben kann. Es steht zu viel auf dem Spiel und der Handelsstreit wird jeden Tag teurer. Wenn beide Streithähne weitermachen, wird die Rezession kommen, mit schwerwiegenden Folgen. Für die USA mit einem vermögensvernichtenden Einbruch der Wall Street und zudem mit schwindenden Chancen für die Wiederwahl Trumps.

Und für China mit einem empfindlichen Rückgang des Wachstums mit schweren sozialen Folgen und einer Infragestellung von wirtschaftlichen Zielen: Bei der hohen Verschuldung der Unternehmen werden sowohl das Projekt Neue Seidenstraße, als auch das Langzeitprojekt „Weltmacht Nummer eins“ stark eingebremst. Xi Jiping ist zwar auf Lebenszeit gewählt, aber nicht allmächtig, genauso wenig wie Donald Trump.

Und woran glauben die Märkte? An keine weitere Eskalation im Handelskrieg, an den Wahlkämpfer Trump und seinen aktivierten Helfer Jerome Powell. Sonst stünde der Dow Jones nicht bei über 27000 Punkten..

 

Weder Trump noch China können sich eine weitere Eskalation im Handelskrieg leisten

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Hesterberg

    17. Oktober 2019 09:57 at 09:57

    Wenn es lediglich zu keiner weiteren Eskalation im Handelsstreit kommt, wird das der Weltwirtschaft keinen neuen Schwung geben können, sondern vermutlich nur einen dramatischen Absturz verhindern bzw. verzögern. Eine Weltwirtschaftskrise dürfte wohl nur noch verhindert werden können, wenn Trump seine Zölle und Repressalien weitgehend oder ganz zurücknimmt. Damit würde er aber vor den Chinesen kapitulieren und sich gleichzeitig zum Volldeppen machen. Das wird er nicht tun. Er kann also bis zur Wahl nur weiter trickreich versuchen, die Dinge schön zu reden und schön zu färben. Ich glaube allerdings nicht, dass ihm das gelingen wird und er vorher von der Realität eingeholt wird.

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    Ranzentier

    17. Oktober 2019 12:01 at 12:01

    Die Zolldrohungen werden bis zum 13.12. Bestand haben…denn sie bedeuten Vorzieheffekte beim Konsum…alle wissen, dass es danach teurer werden kann, also wird vorher konsumiert…das hilft…wenn die Zölle dann nicht erhöht werden auch nicht schlimm, denn der Konsum bis zum 15.12. hat wieder ein Quartal bessere Zahlen gebracht…der vermögensvernichtende Einbruch an der Wallstreet kommt dann, wenn alle Dickfische aus dem Markt draußen sind…da das bei solchen Höchstständen natürlich dauert brauchen die Dickfische viele kleine Anläufe in Form von Shortsquezze, Hinweisen von Trump dass Aktien auch was für die kleinen Leute sind und Angebote in den USA, dass auch bei jedem Einkauf ein kleiner Teil in ein Aktiendepot eingezahlt wird (Kleinvieh macht auch Mist)…erst wenn die Dickfische aus dem Markt sind kracht das Kartenhaus zusammen…erst dann

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    Beobachter

    17. Oktober 2019 12:20 at 12:20

    @ Hesterberg, ich bin gleicher Meinung, auch die Notenbanken können höchstens die Börsen halten oder den Absturz abschwächen, für neue Hochs reicht das nicht mehr.Konsumkredit-Senkumgen von 17% auf 16,5% bringen den vollverschuldeten Konsumenten Nichts, vor allem wenn sie mit den bestehenden Krediten in Verzug sind.

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Aktienmärkte: Technische Gegenreaktion verpufft – wie geht es weiter?

Das Coronavirus ist bereits in unserer Nähe und damit ein Hauptthema nicht nur für die Aktienmärkte, sondern auch für die Medien

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Erst gestern habe ich von der großen Bedeutung des 200-Tagesdurchschnitts für die Aktienmärkte und ihre Investoren gesprochen. Und tatsächlich haben fast alle Indizes diesen wichtigen und sehr beachteten Durchschnitt getestet, der DAX hatte ihn sogar deutlich unterschritten. Aber diese Auffangzone hatte vorerst gehalten, die Kurse waren von ihm abgeprallt. Der 200-Tage-Durchschnitt ist immer noch ein sehr beachteter Indikator, trotz Dutzender anderer Messgrößen. Wenn er signifikant unterschritten wird bei einem Index, droht in den meisten Fällen Ungemach. Man betrachte sich nur einen 10-Jahreschart beim Dax. Doch im Verlaufe des Tages ging es wieder nach unten, der Verkaufsdruck war überall zu verspüren. Es ist eine spanende Situation entstanden, viele große Aktien befinden sich bereits im Korrekturmodus.

Die Situation in China

Die Verwirrung ebbt nicht ab. Da meldet Volkswagen eine weitgehende Wiederaufnahme der chinesischen Produktion, Apple die Öffnung der Hälfte seiner Stores – und auf der anderen Seite berichtet Jörg Wuttke, Chef der EU-Handelskammer in China und seit 30 Jahren in diesem Land lebend, in einem Interview mit dem Handelsblatt von menschenleeren Straßen. Aber er befindet sich schon eine geraume Zeit in Deutschland und seit ein paar Tagen hat der Verkehr in China wieder zugenommen, wie Überwachungsbilder zeigen. Fängt China tatsächlich an, die Produktion substanziell wieder hochzufahren? Der Wirtschaftsfunktionär berichtete in die Zusammenhang von einer Besonderheit, die den Kampf gegen Covid-19 in seiner ganzen Absurdität verdeutlicht: Wenn er als Deutscher nach China einreist, wird er gleich zwei Wochen vorsorglich in Quarantäne genommen. Reist ein Chinese nach Deutschland mir dem Flugzeug, so hat dies keine Konsequenzen, falls er nicht Symptome einer Grippe aufweist – obwohl China eigentlich der Herd des Ganzen ist, mit vermutlich Tausenden weiterer unerkannter aber dennoch potenzieller Überträger.

Was die Entwicklung der „offiziellen“ Infektionen aus China anbelangt, so gibt es derzeit ein sehr ambivalentes Zahlenwerk.

Die Zahl der Infizierten ist zwar auf 82.184 Infizierte weltweit weiter gestiegen, aber noch deutlich steigt die Zahl derer, die als gesund eingestuft werden – aktuell (am Donnerstagmorgen) auf 32.901 Menschen. Wenn man den chinesischen Zahlen Glauben schenken würde, bedeutete dies, dass in China der Höhepunkt der Infektionskrise überstanden ist. Die Zahl der aktuell an Covid-19 Erkrankten wäre auf unter 50.000 gesunken, vor gut einer Woche lag dieser Wert noch bei über 60.000 und er ist täglich zurückgegangen.

Aktienmärke: Das Coronavirus auf dem Vormarsch

Anders die Situation weltweit. Südkorea und vor allem Italien haben die Wirtschaftswelt und vor allem die Aktienmärkte aufgerüttelt. Bereits in 48 Ländern sind Fälle von Covid-19 aufgetreten, die Frage nach einer Pandemie, also einer weltweiten Verbreitung, hat sich damit erledigt. Vor allem die stark wachsende Zahl der Erkrankungen in Südkorea (1595 Fälle, plus 334 zum Vortag) und in Italien mit 470 Infizierungen schockieren. Mit Argusaugen blickt man – auch an der Wall Street – nach Deutschland. Wird das Coronavirus mit Macht nach Norden springen und sich in der größten Volkswirtschaft Europas ausbreiten?

Der ökonomische Schaden wird von Tag zu Tag größer. Italien ist sicherlich bereits wieder in einer Rezession, für Deutschland erwartet man in Q1 bestenfalls nur noch ein stagnierendes Wachstum. Große Messen werden weltweit abgesagt, Hunderte Sportveranstaltungen verlegt, sogar das Multi-Milliarden-Projekt Olympische Sommerspiele in Japan ist akut gefährdet.

Die Notenbanken können zwar die Märkte mit zig Milliarden Dollar weiter fluten, Staaten mit Stimuli jedweder Art reagieren (auch Trump), aber das Börsengift Unsicherheit lässt sich damit nicht aus der Welt schaffen. Dabei achten Ökonomen und Millionen Anleger auf jede neue Meldung, auf jeden Einzelfall einer neuen Infektion und daraus entsteht aber eine weitere Problematik.

Das psychologische Element und die Aktienmärkte

Das Coronavirus ist bereits in unserer Nähe und damit ein Hauptthema nicht nur für die Aktienmärkte, sondern auch für die Medien. Es hagelt Sondersendungen über die weltweite Ausbreitung des Virus, über Prophylaxemaßnahmen, über Pressekonferenzen aus den betroffenen Regionen, kurzum es gibt eine mediale Dauerberieselung, die bestimmte Effekte in unserem Gehirn auslöst. Verfügbarkeitsheuristik nennt es der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahnemann, mit der unweigerlichen Folge, dass dem Ereignis eine elementare überdimensionale Bedeutung zugemessen wird.

Für Börsianer bedeutet dies in der Regel Zurückhaltung, was ja nicht das Schlechteste ist, aber in vielen Fällen auch Panik. Das Entstehen von Angst. Wie nach Flugzeugabstürzen, nach denen man sich nicht mehr traut in ein Flugzeug einzusteigen oder nach Terroranschlägen, nach denen man sich nicht mehr auf einen Weihnachtsmarkt wagt. Es liegt natürlich ein großes Maß an Unsicherheit (und Volatilität) in der Luft, denn keiner kann die Folgen vorhersehen, sollten Infektionsfälle in Großstädten wie München oder Berlin auftreten, mit Quarantänefolgen ganz anderer Dimension. Aber in der Folge einer ständigen Beschäftigung mit dem Thema wird das limbische System der Börsianer in Wallung gebracht – und der Finger sehr leicht auf den Verkaufs-Button.

Fazit

Erlebten wir gerade einen „Dead Cat Bounce“?

„Even a dead cat will bounce if it is dropped from high enough!” – ist die englische Umschreibung an der Börse für eine technische Gegenbewegung der Aktienmärkte, die aber nichts daran ändert, dass sich ein Abwärtstrend gebildet hat. Schon am heutigen Tag könnten wir Aufschluss darüber bekommen, ob die Aktienmärkte insgesamt in den Korrekturmodus eintauchen und die 200-Tagesdurchschnittslinien substanziell unterschritten werden. Dann könnten sich die Verkaufsschleusen noch einmal öffnen. Erste Indikationen deuten darauf hin.

Gestern beim Dax: 340 Punkte abwärts, dann 470 Punkte aufwärts und dann wieder 300 Punkte zurück, bis zum abendlichen Tagesschluss. Der Dax hat am Mittwoch den fünften Tag in Folge mit einem Minus geschlossen, die längste Serie seit Juli 2019. Die Nervosität ist überaus deutlich spürbar, die monatelang eingeschlafene Volatilität „is back“! Ein Vorgeschmack auf das Jahr 2020, welches am 3. November einen weiteren Unsicherheitsfaktor bereithält. Für viele Amerikaner und die Wall Street ist Bernie Sanders eine größere Bedrohung der Akrtienmärkte, als es das Coronavirus darstellt.

Die Aktienmärkte in schwierigem Fahrwasser

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Aktienmärkte: Das größte Risiko! Videoausblick

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Was ist kurzfristig das größte Risiko für die Aktienmärkte? Das, was heute Nacht an den asiatischen Aktienmärkten und den US-Futures mit größeren Verlusten bereits ansatzweise eingepreist ist: nämlich das Überschwappen des Coronavirus in die USA. Heute Nacht meldeten die US-Behörden einen Infizierten mit unbekannter Ursache, und sollte die Epidemie in den USA weiter um sich greifen, hat die Wall Street noch einiges vor sich! Trumps Versuche mit seiner Pressekonferenz die Gemüter zu beruhigen schlugen ins Gegenteil um – Medien sprechen von einem „nothingburger“. Inzwischen gehen auch die „Dickfische“ wie Citigroup und Goldman Sachs von einer Fortsetzung des Abverkaufs aus. Noch fehlt die panische Kapitulation vor allem der US-Privatinvestoren, die zuverlässig einen Boden signalisiert..

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Finanznews

Aktienmärkte: Rally – ein Mißverständnis? Marktgeflüster (Video)

Ein zentraler Treiber der heutigen Rally der Aktienmärkte ist ein Mißverständnis: dass Deutschland wegen des Coronavirus fiskalischen Stimulus betreiben würde

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Die Aktienmärkte waren an den letzten beiden Handelstagen stark unter Druck – die Marktbreite des Abverkaufs war so groß wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Heute dann die Rally als technische Gegenreaktion, nachdem Aktienmärkt wie der Dax keritische Trendlinien erreicht hatten im vormittäglichen Abverkauf. Aber ein zentraler Treiber der heutigen Rally ist ein Mißverständnis: dass Deutschland wegen des Coronavirus fiskalischen Stimulus betreiben würde (die Pläne sind schon lange angekündigt gewesen für überschuldete deutsche Kommunen). Nun sagt auch der deutsche Geunsheitsminister Spahn: wir stehen am Beginn einer Epidemie in Deutschland. Können die Aktienmärkte die heutig Rally halten?

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