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Handelsstreit – Trump immer mehr in der Defensive

Warum verschob der US Präsident große Teile der ab 1. September geltenden Chinazälle auf den 15. Dezember?

Wolfgang Müller

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am

Was bedeutet der Handelsstreit zwischen den USA und China für die US-Wirtschaft?

„Woher soll eine Rezession kommen, in einem Land, welches zu 70 Prozent von seinen Konsumausgaben abhängig ist, bei diesem großen Verbrauchervertrauen, großen Konsumausgaben, Lohnsteigerungen von über drei Prozent und einer Arbeitslosenrate auf 50-Jahrestief?“

So lautete ein Statement eines erfahrenen Wall Street-Analysten vor wenigen Tagen. An dieser Aussage ist einiges dran, aber sie verdeutlich auch viele Dilemmata, in denen sich sowohl die Märkte, als auch Donald Trump befinden, dessen Blick immer mehr auf die Wahlen 2020 gerichtet ist.

Klar ist ein Blick auf das bisherige Konsumverhalten wie ein Blick in den Rückspiegel, der im Widerspruch zu der Entwicklung der Weltwirtschaft steht, welche gerade die US-Notenbank in eine sehr prekäre Gemengelage bringt. Zudem gibt die Dominanz des US-Konsums aber einen „Wink mit dem Zaunpfahl“ auf die weitere, mögliche Entwicklung im Handelsstreit, in dem Donald Trump scheinbar mehr und mehr in die Defensive gedrängt wird.

 

Der Druck der Märkte auf die Fed

Es ist schon ein echtes Kuriosum, das sich bereits das ganze Jahr über beobachten lässt: Die Rentenmärkte prognostizieren einen gewaltigen Abschwung der US-Wirtschaft, die Aktienmärkte gingen monatelang von einem Durchhänger im Jahresverlauf aus, mit einer Rückkehr des Wachstums ab dem vierten Quartal 2019.

Als hierüber Zweifel aufkamen, trat die große Hoffnung eines Zinssenkungszyklus auf, der der Wachstumssklerose entgegenwirken soll. Mittendrin eine US-Notenbank, deren gesetzlicher Auftrag eigentlich die Stützung der Arbeitsmärkte sowie der US-Konjunktur lautet.

Dabei beginnt das Problem. Während die US-Wirtschaft noch passabel läuft (gestützt durch Konsum und niedriger Arbeitslosigkeit) gerät die Weltwirtschaft zunehmend ins Taumeln. 67 Zinssenkungen durch Notenbanken weltweit im Jahr 2019 sollen die jeweiligen Volkswirtschaften stützen, die durch den Handelsstreit und seine weitreichenden Folgen sowie des Protektionismus zunehmend zur Schwäche neigen.

Hinzu kommt ein dadurch initiierter Abwertungswettlauf der Währungen, der den US-Präsidenten zu Wutanfällen veranlasst. Seine Forderungen an die Fed werden immer maßloser – neben unglaublichen verbalen Attacken gegenüber der fehlenden geistigen Beurteilungsfähigkeit der Institution Fed zur aktuellen Lage. Trump verlangt nicht nur Zinssenkungen von mindestens 100 Basispunkten, sondern auch die gleichzeitige Rückkehr zu Anleihekäufen der Notenbank. Ein absolutes Not- und Rezessionsprogramm im Zeitraum einer doch so „robusten“ US-Konjunktur.

Für die US-Notenbank eine unglaubliche Gratwanderung: Zinspolitische Zurückhaltung könnte zu heftigen Marktturbulenzen führen, hektische Zinsschritte aber auch – unter den Fragestellungen: Steht es wirklich so schlecht um die Konjunktur und „ ist jetzt Powell eingeknickt vor Trump“?

 

Trumps Rückzieher im Handelsstreit

Absolut eruptiv ist auch die Wende des US-Präsidenten im Handelsstreit mit dem chinesischen Gegner, sowohl in Wort, als auch in Tat.

Warum verschob der US Präsident große Teile der ab 1. September geltenden Chinazälle auf den 15. Dezember? Warum die Ausnahmen für wichtige elektronische Produkte, allen voran die Apple-Hardware – und was bewegte ihn dazu die Huawei-Restriktionen ein weiteres Mal um 90 Tage zu verlängern? Alles ohne von den Chinesen ernsthafte Gegenleistungen zu bekommen. Wieso spricht er davon, dass es bald einen Deal geben werde und er gar nicht mehr plane weitere Zölle zu erheben?

Für das alles gibt es eigentlich nur eine Erklärung: Trump will keine Abschwächung der Konjunktur riskieren und er muss den so dominanten US-Konsum bei Laune halten. Die medial stark beachtete Invertierung der Zinskurve im 2/10-Jahresbereich muss ihm dabei wie ein Schock in die Glieder gefahren sein. Würde sie doch bedeuten, dass binnen Jahresfrist eine Rezession auftritt, wenige Monate vor seinem großen Wahltermin.

Und die Aktienmärkte würden dies auch noch ein halbes Jahr vorwegnehmen. Keine schönen Voraussetzungen für einen Wahlkampf, den man gewinnen will.

 

Fazit

Wenn es stimmt, was aus chinesischen Medien zu entnehmen ist, nämlich der Fakt, dass China derzeit gar nicht an einem Deal interessiert ist, so wird eine gewisse Zwangslage erkennbar. Ausgerechnet jedoch bei Donald Trump, der erst vor nicht allzu langer Zeit davon gesprochen hat, dass „Handelskriege leicht zu gewinnen sind.“ Das Spiel auf Zeit der Chinesen wird immer wirksamer, je näher die heiße Phase des Wahlkampfs in den USA rückt. Die Achillesferse des jetzigen Amtsinhabers.

Selten hat es eine Phase gegeben, in der die offiziellen Statements aus dem Weißen Haus so sehr von der wirtschaftspolitischen Realität abgewichen sind, wie derzeit – nimmt man die gelegentlichen militärischen Nebelkerzen in der Vergangenheit einmal von dieser Aussage aus.

Wie hatte Donald Trump noch am 2. August getwittert?

„We ˋll tax the hell out of China, until we reach a deal.“ An den Taten sollt ihr sie messen, nicht an den Worten.

 

 

Der Handelsstreit könnte die US-Wirtschaft bald stark treffen - das ahnt auch Trump

Donald Trump. Foto: Gage Skidmore CC BY-SA 2.0

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Marko

    23. August 2019 11:01 at 11:01

    Also Herr Müller,

    ein hevorragender Beitrag !

    und das mit dem „Donald“ geht noch weiter:

    https://www.stern.de/politik/ausland/donald-trump–die-grotesk-trumphafte-woche-des-us-praesidenten-8864808.html

    Wer den nochmal wählt, tja, dem ist auch zu helfen….

    Ich bin der „Auserwählte“…

    Comedy, das kann er, der „Twitter-Präsident“

    Außerdem : Ja, die Rentenmärkte gehen von einer Rezession aus, aber : Die Rentenmärkte sind durch Lehman abstrus hoch bewertet, dies sollte man nicht vergessen.

    Während…

  2. Avatar

    Columbo

    23. August 2019 12:41 at 12:41

    Kennt jemand die Madman-Theorie? Indem man vorgibt verrückt zu sein, jagt man den andern so große Angst ein, daß man bekommt, was man will. Hatte Nixon auch schon ausprobiert.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Madman-Theory

  3. Avatar

    Prognosti

    23. August 2019 13:21 at 13:21

    Der Gröpaz hat kein Problem die Leute zu überzeugen, dass er verrückt ist.Die Chinesen wollen den weghaben u.sind am stärkeren Hebel.Gab es bei der Trump- Wahl Vermutungen die Russen hätten nachgeholfen, so werden diesmal die Chinesen sagen was Sache ist.Die Noch-führende Macht lässt sich also seine Präsidenten von Gegnern wählen.Das ist der erste Schritt von Machtverlust. Die Amis beeinflussen ja auch Wahlen in andern Ländern.Es braucht jetzt nur noch die Finanzelite, die sich von Trump die Taschen füllen liess, die merkt dass Twitterking keine Langfristlösung sein kann.Im Gegensatz zu vielen Prognostikern habe ich schon immer gesagt, dass Trump nicht wiedergewählt wird.

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Indizes

Dax mit 40 Aktien – ist die Reform wirklich eine Wende?

33 Jahre nach Einführung des Dax 30 kommt im nächsten Jahr eine Reform – ändert sich dadurch seine Bedeutung in der weltweiten Börsenszene? Zweifel sind angebracht!

Wolfgang Müller

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am

33 Jahre nach Einführung des Dax 30 kommt im nächsten Jahr eine Reform des deutschen Leitindex, unter anderem mit einer Erweiterung auf 40 Werte. Anstoß war der Skandal um Wirecard, seiner Insolvenz und seinem wochenlangen Verbleib im Index, weil es eben den Regeln so entsprach. Aber wird diese Indexaufstockung wirklich eine gravierende Änderung seiner Bedeutung in der großen Börsenszene einleiten? Zweifel sind angebracht, denn ein Alleinstellungsmerkmal des deutschen Index bleibt bestehen.

Dax 30, der Underperformer unter den großen Börsenindizes

Das Grundproblem unseres Leitindex ist zunächst einmal seine Grundkonstruktion. Es handelt sich bei ihm – im Gegensatz zu den anderen großen internationalen Indizes – um einen Performanceindex, bei dem die jährlichen Dividendenausschüttungen miteingerechnet werden. Der Dax steht in dieser Berechnung mit 13300 Punkten (Stand 26. November) weniger als vier Prozent unter seinem Allzeithoch vom Februar diesen Jahres. In einer Kalkulation als internationaler Kursindex (ohne Dividenden) liegt er mit 5751 Punkten, sogar noch fast 10 Prozent tiefer als bei seinem Hoch vom März 2000 mit 6266 Punkten. Der Dax hatte 15 Jahre gebraucht, bis er dieses Hoch wieder erreichen konnte (2015), seither rennt er immer wieder dagegen an.

Zum Vergleich der S&P 500: Jahreshoch des Jahres 2000 – 1527 Punkte, Jahreshoch 2020 – 3642 Punkte. Und dabei wurde sogar der Extremwert in der Internet-Bubble als Vergleich herangezogen.

Dax 30, das Leichtgewicht unter den Indizes

Das nächste Thema ist die Marktkapitalisierung des deutschen Leitindex. Mit seinen aktuellen 1,2 Billionen Euro Marktbewertung liegt er nur im Mittelfeld der großen Indizes, obwohl er eigentlich die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt repräsentieren sollte. Zum Vergleich der S&P 500, der es umgerechnet bereits auf sagenhafte 27,2 Billionen Euro bringt, auch der japanische Nikkei 225 liegt im zweistelligen Billionenbereich.

Aber selbst kleinere europäischen Volkswirtschaften haben größere Marktkapitalisierungen. FTSE 100 (Großbritannien) 1,92 Billionen Euro, CAC 40 (Frankreich) 1,76 Billionen Euro, die erheblich kleinere Schweiz liegt mit ihrem SMI und 1,15 Billionen Marktkapitalisierung fast gleichauf.

Was bringt die Aufstockung auf 40 Titel?

Zuerst würde man sich den internationalen Indizes bei der Zahl der im Index gelisteten Aktien annähern. Nicht dem S&P mit seinen 500 Titeln, aber Großbritannien (100) und vor allem Frankreich (40). In der Marktkapitalisierung würde man aus jetziger Sicht auf gut 1,35 Billionen Euro steigen, wenn man potenzielle Aufsteiger aus dem MDax hinzu addiert. Die drei größten Titel aus der zweiten Reihe sind derzeit Airbus (25,4 Bio. €), Symrise (13,2 Bio. €) und Zalando (11,3 Bio. €), wobei beim marktschweren Flugzeugbauer schon wieder ein Fragezeichen steht, wegen seines ausländischen Firmensitzes.

Weitere Regeländerungen

Darüber wurde bei FMW schon berichtet deshalb nur kurz die Änderungen: Künftige Dax-Neulinge müssen vor ihrer Aufnahme einen operativen Gewinn in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen. Neuaufnahmen wie die von Delivery Hero wären künftig nicht mehr möglich. Eine Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal ist, dass ab März 2021 Firmen nach einer 30-tägigen Warnfrist aus dem Index ausgeschlossen werden können, wenn sie ihre testierten Geschäftsberichte und vierteljährlichen Quartalsmitteilungen nicht fristgerecht veröffentlichen. Außerdem überprüft die deutsche Börse zweimal im Jahr die Aufstellung im Dax. Es geht dann um die Marktkapitalisierung der Unternehmen und nicht mehr um den Börsenumsatz. Der Nachweis einer Mindestliquidität wird ausreichen.

Fazit

Bei allen Bemühungen um eine Steigerung der Attraktivität des deutschen Leitindex bleibt das Grundproblem – die Akzeptanz der Aktie für die Kapitalanlage. Nur 15 Prozent der Deutschen besitzen direkt oder über Fonds Aktien, über 50 Prozent des Dax befinden sich in ausländischen Händen. Zum Vergleich: 2,4 Billionen Euro liegen in Deutschland auf unverzinslichen Konten, das Zweifache der Marktkapitalisierung des deutschen Leitindex. Was mit diesem Geld in Zukunft geschehen wird, in einer sich wahrscheinlich noch verstärkenden „finanziellen Repression“ (Inflation?) ist ziemlich absehbar. Ein Umdenken täte Not, etwas im Stile des norwegischen Staatsfonds.

An der Grundproblematik wird auch eine Erweiterung des DAX auf 40 Werte nichts ändern. Wie hatte Warren Buffett schon vor Jahren Kritikern der „gefährlichen“ Aktienanlage entgegnet: „„Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte, eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11497 Punkte.“

Was ändert sich durch die Reform des Dax?

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Indizes

DAX daily: Nichts los ohne die Wall Street – Dax bleibt unter 13.300

Stefan Jäger

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Es hatte sich abgezeichnet, im Dax geht einfach gar nichts ohne die US-Börsen. Die Wall Street kann zwar nach dem Feiertag heute wieder ins Geschehen eingreifen, dennoch ist kaum Besserung in Sicht. Die meisten Amerikanern nutzen den heutigen Black Friday als Brückentag. Somit muss man erneut mit einem geringem Handelsvolumen rechnen. Die Handelsspanne im deutschen Leitindex betrug gestern stolze 42 Punkte. Dabei hat der Dax ein Minus von 3 Punkten erzielt und schloss bei 13.286 Punkten. Wie bereits in den Tagen zuvor konnte der Index wieder keinen Schlusskurs über der 13.300er Marke zustande bringen. Dementsprechend geht das Ringen um den Bereich in die nächste Runde.

Nachdem Bund und Länder eine Ausweitung der Maßnahmen beschlossen haben, bleibt das Thema auch danach noch heiß diskutiert. Die aktuellen Lockdown-Restriktionen werden sich früher oder später in der Wirtschaft bemerkbar machen, das ist wahrscheinlich auch ein Grund für die ausbleibenden Impulse in Richtung der Februar-Höchststände. Die Anleger sind in dem derzeitig stark newsgetriebenen Marktumfeld in Wartestellung, vielleicht folgt am Montag schon die nächste Impfstoff-Meldung?

News und fundamentale Daten

Nachrichtentechnisch sieht es heute dürftig aus, daher schauen wir doch noch einmal auf das gestern veröffentlichte GfK-Konsumklima. Der Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat nämlich deutlich gemacht, was sich die meisten wohl schon gedacht haben – der Lockdown light hat auf die Verbraucherstimmung gedrückt. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung haben stärker nachgelassen als erwartet. Der aktuelle Dezember-Wert von -6,7 ist nach dem November -3,1 und dem Oktober -1,6 erneut rückläufig. Unter dem Strich kann man das schon als einen Trend bezeichnen.

Wie man gestern eindrucksvoll sehen konnte, werden die Aktienmärkte von den US-Börsen angetrieben. Die Stimmung bei den Anlegern an der Wall Street kann kaum euphorischer sein, das zeigt auch der Fear & Greed Index an. Dieser notiert nicht nur im „extrem Gier“ Bereich, sondern steigt auch noch weiter an, von zuvor 88 auf jetzt 91.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

An der derzeitigen Chart-Situation hat sich weiterhin nichts geändert, demnach haben die wichtigen Marken auch noch Bestand. Die regelmäßigen Leser(innen) unter Ihnen kennen die Marken wahrscheinlich schon auswendig. Wir alle warten auf den überfälligen Ausbruch aus der 300-Punkte-Range. Dafür müsste der Dax die Widerstandszone zwischen 13.300 und 13.340 endlich hinter sich lassen. Dadurch würde sich zuerst ein Ziel bei 13.460 ergeben. Danach könnte der Dax noch die 13.600 anlaufen, dann hätte er die Spanne der Seitwärtsrange nach oben abgearbeitet.

Oder der Dax leitet eine überfällige Korrektur ein, um vor der Jahresendrally nochmal durchzuatmen. Dafür müsste der Dax zunächst die Unterstützung bei 13.235 brechen. An der 13.140 folgt eine weitere Unterstützungszone. Darunter befindet sich die Unterkante der Range, in dem Bereich zwischen 13.050 und 13.000 fand der Dax mehrfach Halt. Fällt der Index schließlich unter die 13.000, dann ergeben sich Ziele bei 12.870 und 12.700. Wahrscheinlich werden wir erst in der kommenden Woche erfahren, wohin die Reise geht.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 27.11. - H1-Chart - die Wall Street ist zurück

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.370– Pivot Punkt R2

13.323 – Pivot Punkt R1

13.286 – Pivot Punkt

13.238 – Pivot Punk.t S1

13.202 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.274 – Tagestief 26.11.

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.340 – mehrfacher WS

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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