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Hans A. Bernecker: Der Dauer-Bulle erklärt die tolle problemfreie Hausse, Dax 20.000 als Ziel

Claudio Kummerfeld

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am

Hans A. Bernecker ist als Börsen-Bulle bestens bekannt bei Börsianern in Deutschland. Wie immer ist er der Hyper-Optimist. Und wie immer kann er als brillianter Rhetoriker quasi alle Problem wegzaubern und uns erklären, dass die Notenbank-Blasen inzwischen in den Aktienmärkten schon wieder ausgebügelt wurden, und dass die Tiefs vor mehreren Monaten bereits tolle Kaufgelegenheiten darstellten. Und die Konjunkturschwäche? Eher eine Einbildung der Märkte und Angstmacher, so kann man seine Meinung wohl in Kurzform ausdrücken. Auch bei der seit der Finanzkrise weiter stark angestiegenen Verschuldung sieht er keinerlei Problem. Die Schulden würden noch weiter steigen, aber man werde die Schulden schon unter Kontrolle haben. Und Bernecker bespricht auch das Dax-Ziel von 20.000 Punkten. Tja, der „Börsen-Guru“ Bernecker, wie immer der gnadenlose Optimist. Probleme scheint es nicht zu geben.

Börse Frankfurt
Gebäude der Frankfurter Wertpapierbörse Foto: Mylius GFDL 1.2

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Peter g

    8. Mai 2019 19:01 at 19:01

    Herr Bernecker hat in der Langfristbetrachtung sicherlich Recht ( langfristiger Aufwärtstrend )Irgendwann haben wir DAX 20.000
    Ansonsten ist er für mich eher Hans A. Blödschwätz

  2. Avatar

    Stefan Baum

    8. Mai 2019 22:12 at 22:12

    Warten wir mal ab, bis das Staatsgeld kommt und dann sehen wir weiter.

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Aktienmärkte: Geht die Korrektur im Herbst ungebremst weiter?

Es riecht schon stark nach einer Ausweitung der Septemberkorrektur für die Aktienmärkte. Zumal die Woche nach dem großen September-Verfallstag historisch eine der schlechtesten im ganzen Jahr darstellt

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Es ist die erwartete Korrektur der Aktienmärkte am Laufen, vor allem die US-Techwerte kkamen unter Druck – und dennoch herrscht wieder einmal Staunen in bestimmten Kreisen über die Kehrtwende in einem Markt mit einem parabolischen Chart, weil eine Hausse einfach eine Hausse nährt und viele einfach dabei sein wollen.

Der Nasdaq 100 hat von seinem Hoch am 2.September mit 12.420 Punkten auf 10.936 Punkte (Freitagsschlusskurs) gerade mal 12 Prozent korrigiert. Nicht allzuviel nach einem 78-Prozent-Anstieg seit seinem Märztief. Da könnte eigentlich noch einiges kommen, bis zu seinem Aufwärtstrend bei 9500 Punkten, der 200-Tage-Linie.

Aktienmärkte: Die untrüglichen Anzeichen

Klar könnte es nach fünf Monaten in Folge von Gewinnen bei S&P 500 und Nasdaq auch einen sechsten Gewinnmonat geben, aber bei diesem August?

Der August 2020 war nicht nur der fünfte Anstiegsmonat in Folge, sondern für den S&P 500 der beste August seit 1986 und für den Nasdaq seit der Jahrtausendwende. Für eine Korrektur der Aktienmäkte sprach der beschleunigte, exponentielle Aufwärtstrend von Apple (plus 30 Prozent) und Tesla (plus 45 Prozent) binnen Monatsfrist, was bei weiteren Kurssteigerungen in kurzer Zeit zu völlig absurden Bewertungen geführt hätte. Beispiel Apple: Die Firma hatte zuletzt 137.000 Beschäftigte und machte im zweiten Quartal 2020 mit rund 60 Milliarden Dollar Umsatz elf Milliarden Dollar Gewinn. Dennoch wäre sie nach Börsenbewertung (über 2,2 Billionen Dollar in der Spitze) bereits unter den Top-10-Staaten der Welt, gemessen am BIP. Das Unternehmen wird nur deshalb so hoch bewertet, weil es mit so wenigen Beschäftigten so hohe Erlöse und Gewinne schafft. Von Tesla braucht man in diesem Zusammenhang nicht mehr zu schreiben. Deshalb habe ich bereits in Artikeln vom 12.8.  („Korrektur bei Big-Tech und Branchenrotation?“) und vom 31.8. („US-Aktienmärkte: Septembereinbruch oder Branchenrotation?“ auf eine notwendige Bereinigung hingewiesen.

Die Euphorie um die Aktiensplits bei Apple und Tesla hatte die Gier noch einmal angefacht, noch einige Call-Optionskäufer in den Markt gespült.

Der Versuchung gebührenfrei Aktien und Optionen an der Börse handeln zu können, sind im Jahr 2020 weitere Millionen RobinHoodies gefolgt. Die durchschnittlich 31 Jahre alten Neuspekulanten hatten Ende Juli ein Depot von 8500 Dollar im Schnitt, bewegt wurde aber im Optionsgeschäft ein Hebel von 26. Welche Summen, vor allem in Nasdaq-Werten da wohl bewegt wurden?

Aber waren auch andere Anzeichen nicht überdeutlich?

Die Firmeninsider in den USA, die schon mehrere Wochen auf der Verkäuferseite standen (Verhältnis Verkäufe – Käufe 5 zu 1 im Juli), der Bericht der UBS über die Milliardäre, die im März mit Krediten auf dem Aufschwung spekuliert hatten und die vor Kurzem Kredit- und Aktienpositionen abbauten, um die Gewinne u.a. in Immobilien zu stecken. Selbst deutsche „Directors Dealings“ sendeten Warnzeichen. Die Investmentfonds hatten ihre Investitionsquote um satte 40 Prozent verringert. Die Korrektur war auf kurze Sicht eine der am meisten Erwartete in der jüngeren Vergangenheit.

Fed-Sitzung und großer Verfallstag

In der letzten Woche gab es zwei Ereignisse, von denen man einen großen Volatilitätsschub hätte erwarten können. Bei der Sitzung der US-Notenbank versicherte Fed-Chef Jerome Powell einmal mehr, dass die (Leit)Zinsen auf lange Zeit tief bleiben werden. Bis zur Vollbeschäftigung (Maximum Employment) – was für ein Ziel in der jetzigen Lage der USA! Gleichzeitig bestätigte er die Strategie der Zentralbank, auch ein Überschießen der Inflation über die ominösen zwei Prozent hinaus akzeptieren zu wollen. Was für mich nichts anderes bedeutet, als dass die Fed die finanzielle Repression zum Zwecke des relativen Schuldenabbaus auf ein neues Level hebt, wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Großes Risiko dabei: wenn die Inflation die Gütermärkte erreichen sollte.

Der dreifache Hexensabbat brachte keine großartigen Verwerfungen mehr für die Aktiemärkte, eigentlich wie schon seit Langem, denn die Bereinigungen finden in der Regel schon in der Vorwoche statt. Das Spannende an der Angelegenheit ist vielmehr die Frage, ob die zu zockwütigen Kleinanleger ihre Wetten auf steigende Kurse tatsächlich verlängern werden. Die nächsten Tage werden darüber etwas Aufschluss geben, sichtbar an einer weiteren Korrektur der Nasdaq-100-Werte – oder eben einem kleinen Rebound.

Die aktuelle Entwicklung

Wie erwähnt, vollziehen sich seit gut zwei Wochen Entwicklungen, die zum einen heftig (Nasdaq-Korrektur von 11 Prozent binnen drei Tagen) – und zum anderen relativ unbemerkt (Outperformance von Value zu Growth) vonstatten gehen. Die Hightech-Werte sind weiter am Schwächeln und aufgrund ihres Marktgewichtes haben sie den S&P 500 am Freitag zum Schlusskurs unter seine 50-Tage-Linie gezogen. Derweilen hat der Russel 2000 mit all seinen zurückgebliebenen Aktien den Leitindex weiter outperformt. Tech-Optimisten könnten jetzt eine Erkenntnis der Schweizer UBS ins Felde führen: Diese fand heraus, dass es in den vergangenen fünf Jahren bereits zahlreiche Korrekturphasen der Technologiewerte gegeben hat. Zumeist mit Rückschlägen von zehn bis 12 Prozent, die aber stets schnell wieder aufgeholt werden konnten.

Die Aktienmärkte allgemein sind derzeit etwas gefangen zwischen zwei gegenläufigen Faktoren. Da gibt es zum einen die weiterhin sprudelnde Liquidität von Notenbanken. Dazu die Stimulus-Maßnahmen der Regierungen, die, wenn es ernst wird, sofort Rettungspakete oder Sondermaßnahmen (Themen Insolvenzordnung, Kurzarbeit, Mieterschutz) verlängern. Dabei hat sich seit ein paar Wochen eine kleine Korrektur gezeigt an den Märkten – der moderate Wechsel von Growth zu Value. Zwar waren die Big Seven-Aktien für die Rally der Aktienmärkte verantwortlich mit ihrer Marktkapitalisierung von über sieben Billionen Dollar, die restlichen 493 Werte des S&P 500 bringen aber 21 Billionen Dollar auf die Waage. Also Branchenrotation und vielleicht ein bisschen Window Dressing zu Quartalsende?

Auf der anderen Seite gibt eine große Zahl an Entwicklungen, die für eine Korrektur sprechen:

Die steigende Zahl an Coronainfizierten, die zwar in der Masse sehr jung sind, die Staaten aber dazu bringen, sogar über Aufschwung-schädliche Lockdownmaßnahmen zu beraten oder diese gar zu verhängen (Beispiel Israel, Großbritannien). Also die Angst vor der zweiten Welle. Dann Aspekte wie die Unsicherheit vor der US-Wahl. Dazu kommen saisonale Vorgaben, die große Verkaufswelle der Insider, die Investitionszurückhaltung der Fondsmanager, die sich überall zeigende Abschwächung der Wirtschaftserholung (das asymmetrische V).

Insgesamt ist derzeit sehr viel Psychologie im Spiel, Anleger sehen die Warnsignale nach fünf Monaten Hausse der Aktienmärkte – und parallel dazu gibt es das absonderliche Glücksrittertum von Kleinanlegern, die mit ihren Hebeleinsätzen an die wundersame Geldvermehrung glauben.

Aktienmärkte: Was erwartet uns diese Woche?

In der kommenden Woche gibt es relativ wenige Konjunkturdaten auf der Agenda. Für die USA eigentlich nur die Auftragseingänge langlebiger Güter am Freitag. Anders für Deutschland: Am Mittwoch der für unsere Exportnation bedeutsame Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe, aber noch wichtiger ist der Donnerstag, wenn das Ifo-Institut seinen Geschäftsklimaindex für den Monat September bekannt gibt. Gibt es den fünften Anstieg in Folge oder bereits einen kleinen Corona-bedingten Rücksetzer? Für mich ein sehr bedeutsames Datum, denn wer sollte sonst die Aussichten der Unternehmen in den nächsten Monaten besser beurteilen können, als 9000 Chefs von ihnen in einer zusammengefassten Indexzahl?

Das (noch) unterschätzte Risiko

Klar spekulieren die Aktienmärkte ständig über den Ausgang der US-Wahl mit seinen Kombinationen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen: Trump oder Biden? Und wenn Biden, vielleicht mit einer Elisabeth Warden als Finanzministerin? Oder eine demokratische Kongressmehrheit? Aber das eigentlich Bedrohliche wäre doch ein anderes Szenario: Was würde bei einem knappen Wahlausgang passieren, den vor allem Donald Trump nicht akzeptieren würde? Könnte dies nicht sogar zu so etwas wie einer kleinen Staatskrise führen, mit möglichen bürgerkriegsänlichen Unruhen? Hat denn der Amtsinhaber nicht schon jetzt von einem möglichen illegitimen Wahlausgang gesprochen? Aktienmärkte hassen Unsicherheit: eine derartige, nicht unmögliche Zuspitzung, würde ordentlich Sand ins Börsengetriebe streuen – zumindest für eine gewisse Zeit.

Fazit

Es riecht schon stark nach einer Ausweitung der Septemberkorrektur für die Aktienmärkte. Zumal die Woche nach dem großen September-Verfallstag historisch eine der schlechtesten im ganzen Jahr darstellt. Ein wichtiges Zünglein an der Waage werden weiterhin die vielen Call-Spekulanten spielen, die mit gehebelten „Zocks“ ständig für Nachkäufe der Aktien sorgen. Aber es gibt bereits einen überraschend starken Anstieg an Put-Optionen in der vergangenen Woche, wie es die  CoT-Daten signalisieren (nun auf einem Niveau wie im Jahr 2008).

War eigentlich klar, dass es im Verlauf der Woche nicht zur erwarteten Katastrophe mit dem Auslaufen der Septemberkontrakte kam. Das Erwartete führt an der Börse praktisch nie zur Katastrophe, das verbietet das Grundprinzip der Aktienmärkte. Dies kommt für gewöhnlich (auf Tagessicht) überraschend, mit oft banalen Auslösern – aber davon haben wir doch auch genug in der nächsten Zeit..

Es riecht stark nach einer Ausweitung der Septemberkorrektur für die Aktienmärkte

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Finanznews

Aktienmärkte: Die schlechteste Woche des Jahres! Videoausblick

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: zu 80% negativ nach dem September-Verfall in den letzten Jahren

Markus Fugmann

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Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: die Handelswoche nach dem September-Verfall war in den letzten Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% negativ. Die Aktienmärkte in den USA haben nun drei Verlustwochen in Folge absolviert, und mit Blick auf die innere Struktur der Märkte gibt es noch nicht wirklich Anzeichen für eine schnelle Drehung nach oben. Gleichwohl gibt es auch für die Bullen die ersten Hoffnungs-Schimmer – allerdings könnte es noch etwas dauern, bis diese zum Tragen kommen. Die US-Futures etwas schwächer heute, Sorgen um neue Lockdowns und schwache Banken-Werte wirken zum Start der Woche belastend..

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DAX daily: Tages- und Wochenausblick für die Woche nach dem Verfall

Stefan Jäger

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am

Der große Verfall im Dax ist abgehakt und uns steht eine spannende Handelswoche mit charttechnischen Chancen in beide Richtungen bevor. Am Verfallstag ging es für den Dax am Freitag wieder unter die 13.200er Marke. Während der deutsche Leitindex zur Mittagszeit noch moderat im Plus lag, geriet er vor allem im späten Handel, als die US-Indizes eröffnet haben, unter Druck. Dabei hat er sein Tagestief an der 13.116 markiert und das Tageshoch lag bei 13.263. Am sogenannten Hexensabbat hat der Dax schließlich mit einem Abschlag von 91 Punkten (-0,70 %) bei 13.116 den Handelstag beendet. Insgesamt ging die Handelswoche mit einem kleinen Minus von 86 Punkte (-0,65 %) zu Ende.

Um sich auf dem hohen Niveau zu halten, mangelt es den Aktienmärkten derzeit an Impulsen. In dieser Handelswoche ist dennoch alles möglich, aus charttechnischer Sicht stehen Möglichkeiten in beide Richtungen offen. Hält sich der Dax über der 13.000er Marke, dann kann er bis zur 13.300 oder höher ansteigen. Fällt er jedoch wieder unter die runde Marke, rückt der Unterstützungsbereich bei 12.850 bis 12.750 in den Fokus. Darunter könnten wir sogar weitaus tieferer Kurse sehen. Allerdings profitiert der Dax derzeit von der Rotation vom Technologiesektor hin zu Value-Aktien, das ist auch der Grund, warum sich der Leitindex während der Korrektur an den US-Börsen sehr stabil präsentiert. Nichtsdestotrotz konnten die US-Indizes bisher keinen Boden ausbilden und befinden sich immer noch in einem Abwärtstrend, das kann den Dax diese Woche belasten.

News und fundamentale Daten

Nachdem nun der große Verfall erledigt ist und die Terminkontrakte an den Derivatbörsen verfallen sind, beginnt die Positionierung der Stillhalter von Neuem. Mittlerweile finden in der Verfallswoche selbst kaum noch größere Bewegungen statt, das hat der Dax in der abgelaufenen Woche erneut bewiesen und täglich an der 13.200er Marke geschlossen. Der Abrechnungskurs am Hexensabbat lag schließlich bei ungefähr 13.230. Stattdessen kommt es immer häufiger in der nachfolgenden Handelswoche zu mehr Bewegung beziehungsweise sogar zu Trendumkehrmustern. Andre Stagge erläutert eine interessante Strategie für den Dax-Turnaround nach dem großen Verfall – hier ein Video dazu.

Konjunkturdaten für die Handelswoche

Bevor wir am Mittwoch die ersten Konjunkturdaten aus Deutschland sehen, geht es bereits heute mit Daten aus China los. In der letzten Nacht wurde die PBoC Loan Prime Rate veröffentlicht. Der aktuelle Zinssatz für Bankkredite ist mit 3,85 % genauso wie erwartet ausgefallen. Seit Mai befindet sich der Zinssatz demnach schon auf diesem Niveau. Außerdem tritt der Fed-Chef Jerome Powell um 16:00 Uhr erneut vor das Mikrofon und äußert sich zu der aktuellen Geldpolitik. Am Dienstag muss er zudem vor dem gemeinsamen Wirtschaftsausschuss beider Häuser des US-Kongresses zum konjunkturellen Ausblick und der Geldpolitik der letzten Zeit Stellung nehmen.

Am Mittwoch erscheint dann das GfK Konsumklima und gibt einen Einblick in das Vertrauen der deutschen Bürger in die konjunkturelle Entwicklung. Darüber hinaus sehen wir diverse Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Euro-Zone und den USA. Die wichtigen Wirtschaftsindikatoren können den Dax beeinflussen, daher sollte man sich die Termine vormerken.

Genauso bedeutsam wie die Konjunkturdaten am Mittwoch ist der ifo-Geschäftsklimaindex am Donnerstag. Er gilt als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Darüber hinaus erscheinen auch die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten sowie die US-Verkäufe neuer Häuser (Aug). Zuletzt sehen wir am Freitag noch die US-Auftragseingänge für langlebige Güter. Damit geht eine Woche voller spannender Wirtschaftsdaten zu Ende, die wieder Schwung in die Märkte und speziell in den seitwärts laufenden Dax bringen kann.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert vorbörslich bereits im Minus. Dementsprechend wird er mit einem Abwärts-Gap in die neue Handelswoche starten. Eine erste Unterstützungszone befindet sich zwischen 13.053 und 13.026 (PP S1). Darunter liegt dann schon die psychologische runde Marke bei 13.000. Von dort könnte er einen ersten Erholungsversuch starten. Fällt er jedoch darunter, dann könnte sich die Abwärtsbewegung beschleunigen. Die nächste Unterstützung liegt am Pivot Punkt S2 bei 12.934, hier verläuft auch die SMA50 auf Tagesbasis. An dieser Stelle könnte der Dax abprallen und die Aufwärtsbewegung aufnehmen. Ansonsten macht er sich auf den Weg das offene Gap vom 04.09. bei 12.842 zu schließen. Die Zone zwischen 12.850 und 12.750 hat dem Dax schon häufiger Halt geboten, hier kann er jederzeit einen Boden ausbilden.

Kann der Dax zur Eröffnung wieder ansteigen, dann liegt die erste Hürde bei 13.088. Danach folgt der Schlusskurs vom Freitag bei 13.116, damit hätte er auch das Gap geschlossen. An dieser Stelle könnte der Dax auch wieder nach unten abdrehen. Ansonsten folgt ein weiterer Widerstand am heutigen Pivot Punkt bei 13.145. Darüber liegt noch ein Widerstandsbereich zwischen 13.170 und 13.180, hier verläuft auch die SMA200 auf Stundenbasis. An den genannten Widerständen könnte es jederzeit wieder bergab gehen. Steigt der Dax dennoch weiter an, dann folgt die 13.214 (138,2 % Ext.) sowie der Widerstandsbereich zwischen 13.260 und 13.277, an dem der Dax die letzte Woche mehrfach gescheitert ist.

DAX daily: Tagesausblick 21.09. - H1-Chart

Dax Unterstützungen (US):

13.053 – nachbörsliches Tief 18.09.

13.035 – Tagestief 17.09.

13.026 – Pivot Punkt S1

13.000 – psychologische Marke

12.934 – Pivot Punkt S2

12.932 – SMA50 Tag

12.842 – Gap 04.09.

12.815 – Pivot Punkt S3

12.750 – Tagestief 04.09.

Dax Widerstände (WS):

13.088 – M5-Chart

13.116 – Schlusskurs + Tagestief 18.09.

13.145 – Pivot Punkt

13.176 – mehrfache US (H1)

13.214 – 138,2 % Extension

13.263 – Tageshoch 18.09.

13.300 – 3-fach Top

13.355 – 200 % Extension (Nachttief 09.09.)

13.460 – September-Hoch

Disclaimer

Die hier angewandte technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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