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Hans-Werner Sinn über die aktuelle Krise

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Hans-Werner Sinn war das Gesicht des ifo-Instituts und jahrelang der wohl einflußreichste Ökonom Deutschlands. Er ist bekanntlich ein Kritiker der deutschen Energiewende, die faktisch ineffektiv sei und Deutschland in eine schwierige Situation bringe. All das schade der deutschen Wirtschaft nachhaltig, so Hans-Werner Sinn.

Insgesamt, so Sinn, seien es vor allem politische Entscheidungen, die die Wirtschaft in Schwierigkeiten bringe. Das gelte für die Folgen der Politik von Donald Trump, für den Brexit – aber auch für die Politik der EU, die auf Kosten der Diesel-Technologie die nicht weniger Umwelt-schädliche Elektro-Mobilität priveligiere, indem die faktischen Umwelt-Kosten schön gerechnet würden. Dass Deutschland damit eine seiner Kernkompetenzen – die Diesel-Technologie – aufgebe, sei kaum nachvollziehbar und schädige mit der Automobil-Industrie den Kern der deutschen Wirtschaft nachhaltig. Auch deshalb sei die deutsche Industrie in der Rezession – und wenn sich aber die Industrie nicht erholen würde, dann sei es nur eine Frage der Zeit, bis diese Rezession dann auch auf den Arbeitsmarkt und den Konsum durchschlage.

Hans-Werner Sinn und die EZB

Aber auch zur Politik der EZB und Mario Draghi hat Hans-Werner Sinn eine dezidierte Meinung. Unter Mario Draghi sei aus der Geldpolitik eine reine Rettungspolitik geworden – Rettung für überschuldete Staaten und ihre Gläubiger, meist Banken. Damit würden die Probleme jedoch nur übertüncht – es entstünden durch den Anstieg der Anleihekurse (und dem Sinken der Renditen) rechnerische Gewinne, die faktisch jedoch nur reine Luftnummern seien.

Damit niemand sich der Politik der EZB und ihren Negativzinsen entziehen könne, habe die Notenbank die Hortungskosten für Bargeld erhöht durch das Verbot großer Geldscheine. Dazu habe die Notenbank dann sogar noch gegen ihr Mandat verstoßen, indem sie aus einer Obergrenze für die Inflation einen Zielwert gemacht habe. Insgesamt gehe die immer krassere Verschuldung auf Kosten der jüngeren Generationen, die dafür dann die Zeche zahlen müssten – Generationen, die ohnehin schon zahlenmäßig abnehme und immer mehr Nicht-Arbeitende finanziere müsse!

Die Target2-Salden und der Euro

Anschaulich erklärt Sinn zudem, was es mit den Target2-Salden auf sich hat: faktisch würden reale Werte abgegeben, zum Beispiel Autos, im Tausch gegen virtuelle Buchungen. Das gehe so lange in Ordnung, als das System bestehen bleibe. Aber sollte etwa ein Land wie Italien austreten aus der Eurozone, dann bestehe vor allem für Deutschland die Gefahr, dass diesen realen Werte komplett verloren seien.

Alles aber hat mit dem Euro zu tun, wie Sinn in dem extrem informativen Interview von „Mission Money“ ausführt:

 

Hans-Werner Sinn und seine Einschätzung der Lage

Hans-Werner Sinn. Foto: Hanswernersinn.de

20 Kommentare

20 Comments

  1. Avatar

    Jan

    10. Dezember 2019 20:00 at 20:00

    Guter Titel, Sinn + Krise = ???
    Ist also der Auto- und Öl-Lobbyist nach seiner ganz großen Blamage im April wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Einseitig Fehler und Schwächen zu kritisieren, ohne die der anderen Seite ebenfalls ins Visier zu nehmen oder gar eigene Lösungen zu präsentieren, kann jeder. Das lässt sich täglich überall nachlesen, manchmal in zig-facher Wiederholung.

    Benötigt der alte Knacker eine opulente Zusatzrente, ist ihm einfach langweilig oder will er, wie so viele heute, als Koryphäe in die Geschichte eingehen? Hat er keine Enkel oder Urenkel, die ihn mal im Sommer 2016 bis 2019 bei 38 bis 42°C (Tendenz konstant steigend, wie an den Börsen) für 15 Minuten über die Terrasse seines Eigenheimes gescheucht haben?

    So steht es wirklich um DEINEN Wohlstand, und das vom Captain Ahab auf den Plastik-Ozeanen, in tiefer Sorge und mit freundlicher Unterstützung von http://www.Oil&Diesel.Auto.Engergy.sponsor

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      Jan

      10. Dezember 2019 20:03 at 20:03

      Sorry, der Link war nicht beabsichtigt, ich habe nur geschrieben „Oil&Diesel.Auto.Engergy.sponsor“. Mit Gänsefüßchen sollte es klappen. Nervige KI 4.0 ;)

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      Dreamtimer

      11. Dezember 2019 10:18 at 10:18

      „Hat er keine Enkel oder Urenkel, die ihn mal im Sommer 2016 bis 2019 bei 38 bis 42°C (Tendenz konstant steigend, wie an den Börsen)“

      Nun, HWS lebt in Gauting bei München und hier in München hatten wir in 2019 einen ganz normalen Sommer. Das einzige, was auffiel, wenn man das Stadtzentrum mit seinen Parkanlagen verließ, war die üppige Vegetation. Ende August sahen die Wiesen aus wie im Mai, ganz im Gegensatz zum sehr trockenen Jahr 2018, wo sie zur gleichen Zeit komplett verdorrt waren. In Schwabing und Haidhausen, wo man bevorzugt grün wählt, weiß man nur wenig darüber. Dort ist Natur v.a. ein Diskurs, etwas, von dessen bedrohter Existenz man aus den Medien erfahren hat und das man nun retten möchte. Die Medien wiederum waren in 2019 voll in Greta-Panikmodus. Während sich das Outback Münchens in einen Dschungel verwandelte, verdursteten in den Tageszeitungen gerade die Vögel. Auch die Schwärme, gerade geschlüpfter Libellen, die man schon im April erleben konnte, kümmerten sich wenig um die Befindlichkeiten der Stadtbewohner, die nur 10 km weiter leben und sie alle für tot halten, weil sie nicht auf ihrer Windschutzscheibe aufschlagen.

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      Klaus

      11. Dezember 2019 10:29 at 10:29

      Warum beleidigen Sie wirklich anerkannte Fachleute?
      Der Klimawandel ist Fakt, jedoch gab es den schon immer.
      Nicht umsonst werden Heute Meeresgetier usw. in 30 Meter Höhe und mehr in Stein eingebettet gefunden. Wenn die Sonne hustet, was Sie nun mal darf, ändert sich alles!
      Professor Sinn ist ein hochinteligenter Mensch, im Gegensatz zu anderen selbsternannten selbst überschätzten Menschen und den allermeisten Politikern.

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        Matthias

        11. Dezember 2019 13:20 at 13:20

        @Klaus: Es behauptet ja auch niemand, dass es den Klimawandel erst seit kurzer Zeit gibt! Es geht doch darum, dass der Mensch den Nachbrenner gezündet hat und dadurch alles viel schneller/extremer wird.

        Ist ihnen etwa entgangen, wie seine Aussagen pro Diesel/Benzin hinterher auseinandergenommen wurden? Da hat er sich, warum auch immer, für eine Pro-Diesel/Benzin Analyse hinreißen lassen. Vermutlich wieder so ein „Wer hat die Analyse bezahlt?“ Problem. Entsprechend ist ja auch immer das Ergebnis. Daher kann man leider vielen nicht mehr glauben.

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          leftutti

          11. Dezember 2019 15:42 at 15:42

          @Matthias, es gab immer wieder Klimawandel auf dem Planeten, die sich aber entweder in sehr, sehr langen Zeiträumen (nicht in 35 Jahren, wie aktuell) entwickelten oder nur sehr lokal waren, wenn es mal relativ schnell ging (die gerne angeführte mittelalterliche Klimaanomalie, das Märchen von Grönland als grüne Insel). Lokal bedeutet, dass es in einigen Gegenden wärmer war, global betrachtet gab es jedoch in solch kurzzeitigen Phasen keine Erwärmung. Die Wärmeperioden des Mittelalters waren also zeitlich und regional uneinheitlich, anders als die seit dem 20. Jahrhundert weltweit gleichzeitig voranschreitende Erwärmung. Im 21. Jahrhundert hat sich die Erde weiter erwärmt.

          Folgende zwei Grafiken sprechen Bände, wer einen Zusammenhang weiterhin leugnet, dem ist wirklich nicht zu helfen (die Temperaturen hinken natürlich dem CO2-Ausstoß immer etwas hinterher):

          https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosph%C3%A4re#/media/Datei:Global_Carbon_Emissions.svg

          https://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel#/media/Datei:WMO_Global_average_temperature_anomaly_1850_2016.png

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          leftutti

          11. Dezember 2019 15:45 at 15:45

          Die Texte werden durch die langen Links immer wieder mal rechts abgeschnitten, deshalb nochmal ohne Links. Diese dann extra darunter.

          @Matthias, es gab immer wieder Klimawandel auf dem Planeten, die sich aber entweder in sehr, sehr langen Zeiträumen (nicht in 35 Jahren, wie aktuell) entwickelten oder nur sehr lokal waren, wenn es mal relativ schnell ging (die gerne angeführte mittelalterliche Klimaanomalie, das Märchen von Grönland als grüne Insel). Lokal bedeutet, dass es in einigen Gegenden wärmer war, global betrachtet gab es jedoch in solch kurzzeitigen Phasen keine Erwärmung. Die Wärmeperioden des Mittelalters waren also zeitlich und regional uneinheitlich, anders als die seit dem 20. Jahrhundert weltweit gleichzeitig voranschreitende Erwärmung. Im 21. Jahrhundert hat sich die Erde weiter erwärmt.

          Folgende zwei Grafiken sprechen Bände, wer einen Zusammenhang weiterhin leugnet, dem ist wirklich nicht zu helfen (die Temperaturen hinken natürlich dem CO2-Ausstoß immer etwas hinterher):

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      Jan

      11. Dezember 2019 12:09 at 12:09

      @Dreamtimer, träumen Sie schön weiter von ganz normalen Sommern, üppiger Vegatation und einem Dschungel rund um München :) Natürlich waren die Wiesen Ende August grün, bedingt durch zwei extreme Starkregenereignisse am 28.07. und 26.08. sowie einige Regentage dazwischen. Rasen und Wiesen erholen sich sehr schnell. Interessanter wäre, wie es im Juni und Juli aussah oder wie der Zustand der Bäume und Sträucher war. Und zwar dort, wo nicht künstlich bewässert wurde.

      Vermutlich lügt auch der DWD und ist ebenfalls den grünen Spinnern zuzuordnen? Oder wie erklären Sie sich sonst die weiter unten folgenden Daten und Auswertungen?

      @Klaus, vorab einmal: Intelligenz schützt vor Dummheit nicht, auch nicht bei selbsternannten Menschen ;) So stellt sich natürlich sofort die Frage, was Fossilien in Sedimentgesteinen mit Klimawandel zu tun haben. Doch eher mit Schwerkraft und Meeressrömungen.

      Der allergrößte Teil der Kalksteine wurde ursprünglich im (Flach-)Meer gebildet und durch tektonische Prozesse über den Meeresspiegel gehoben. Sie sind etwa 150 bis 240 Millionen Jahre alt und wurden in einer Zeit gebildet, als die Erde noch völlig anders aussah (Trias und Jura).
      https://de.wikipedia.org/wiki/Superkontinent#/media/Datei:Pangaea_bis_Gegenwart_Weltkarten.gif

      An der Perm-Trias-Grenze vor rund 252 Millionen Jahren führte eine massive Vulkantätigkeit zu umfangreichen Emissionen von Kohlenstoffdioxid und Chlorwasserstoff, zu einer extremen Versauerung der Ozeane mit Freisetzung von Methan und Schwefelwasserstoff und zu einer daraus resultierenden sehr starken Klimaerwärmung. Dass zudem bei einer völlig anderen Land-Meeres-Verteilung auch ein völlig anderes Klima herrscht, ist wohl klar und hat nichts mit dem rasanten Klimawandel innerhalb weniger Jahrzehnte zu tun, wie er heute zu beobachten ist.

      Der Superkontinent Pangäa bestimmte das Klima auch zu Beginn des Mesozoikums, in der Trias. Aufgrund seiner Größe geht man von ausgedehnten Wüsten im Inneren des Superkontinents aus. Mit tropisch warmem Klima unterschieden sich mittlere, teilweise sogar höhere Breiten kaum von äquatornahen Gebieten. Der Monsun war vermutlich stark ausgeprägt und reichte ebenfalls bis in höhere Breiten. Zum Jura hin teilte sich Pangäa auf und es bildeten sich schmale Ozeane. Die Landflächen erhielten daher mehr Niederschlag, der Meeresspiegel stieg an. Im späten Jura erreichte die Temperatur ein Maximum. Die Kreidezeit wies weiterhin warmes und feuchtes Klima auf. Der Temperaturgradient zwischen Äquator und Pol nahm allerdings zu. Das ganze Mesozoikum blieb von umfassenden Vergletscherungen verschont.

      Immer wieder wurde das überwiegend warme bis heiße Erdklima von deutlich kälteren Eiszeiten unterbrochen. An der Sonne kann dies nicht gelegen haben. Denn die wurde stetig heller. Deshalb haben die Klimaforscher nach irdischen Ursachen für die Eiszeiten gesucht. Und auch gefunden. Eine Eiszeit wird dadurch eingeleitet, dass der Atmosphäre mehr Kohlendioxid entzogen wird, als die Vulkane wieder nachliefern können. Für einen solchen Kohlendioxid-Entzug gibt es viele natürliche Möglichkeiten. Chemische Verwitterung zum Beispiel.

      Jetzt aber pumpt der Mensch Kohlendioxid in unglaublichen Mengen und unfassbar kurzen Zeiträumen in die Athmosphäre. Und was, außer einem rasanten Klimawandel sollte die Folge davon sein?

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    TM

    11. Dezember 2019 09:38 at 09:38

    “ faktisch würden reale Werte abgegeben, zum Beispiel Autos, im Tausch gegen virtuelle Buchungen. Das gehe so lange in Ordnung, als das System bestehen bleibe. Aber sollte etwa ein Land wie Italien austreten aus der Eurozone, dann bestehe vor allem für Deutschland die Gefahr, dass diesen realen Werte komplett verloren seien.“

    Das gilt aber grundsätzlich bei jedem Leistungsbilanzüberschuss. In der Vergangenheit hat Deutschland sogar viel Geld verloren, weil die durch LB-Überschüsse erwirtschaftete Nettoauslandsposition u.a. durch Aufwertung der DM an Wert verloren hat.

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    barthez72

    11. Dezember 2019 12:14 at 12:14

    @TM,nicht ganz, bei der eigenen DM ist effekt nur marginal und ich habe viel Zeit mit einer Drittpartei zu tauschen.Das Problem löst er im Gespräch ja gerade auf.Es wurden empirisch nachweisbare Fehler gemacht,ich behaupte sogar von gewissen Kreisen absichtlich.Die Fehler sind trivial,naiv,offensichtlich und gravierend.Es geht ja nur um das Schicksal von ca.500 Mio Menschen.Ist doch egal.

    Bis auf CO-Bilanz-Auto(zu komplex),das mal aussen vor. Jedes einzelne Wort stimmt !!! Der Normalo kann froh sein ,dass er veröffentlicht,im übrigen sein Nachfolger C.Fuest ist auch top.

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      TM

      11. Dezember 2019 12:46 at 12:46

      Ne, wieso sollte der Effekt minimal sein?

      Wenn Land A einen LB-Überschuss gegenüber Land B erwirtschaftet, entstehen so Forderungen gegenüber Land B eben in dieser Höhe. Diese Forderungen kumulieren im Zeitablauf, das ist die Nettoauslandsposition. Diese Forderungen gegenüber Land B können jedoch an Wert velieren und wenn die Währung von Land B gegenüber der Währung von land A abwertet, kommt es genau dazu.

      Sie sagen, es gibt viel Zeit mit einer Drittpartei zu tauschen. Theoeretisch ja, aber offenbar wurde das ja nicht gemacht, sonst gäbe es doch keinen dauerhaften LB-Überschuss. Das ist eben genau der Punkt: Bei dauerhaften LB-Überschüssen baue ich immer mehr Forderungen gegenüber den Handelspartnern auf, also Auslandsforderungen.

  4. Avatar

    barthez72

    11. Dezember 2019 13:44 at 13:44

    @Jan ,
    sie haben recht mit ihren Erklärungen.Und eigentlich lässt über das Klima garnicht streiten.Ich persönlich glaube auch,dass man nicht ungestraft diese Mengen über Jahrzehnte von fest ins gasförmige umwandeln kann.Ich“persönlich glaube“ dieser Terminus trifft für so gut wie Jeden zu,das ist aber das Problem.Glaube ist nicht Wissen.Zahlen sollen aber „Alle“ sofort und in bar.Der menschliche Fortschritt hat es geschafft in nur ca. 600-700 Jahren aus 500 Mio Menschen 7 Milliarden zu machen und die Lebenserwartung von 28 auf fast 80 Jahre raufzusetzen.Das meinte Lloyd Blankfein mit „Werk Gottes“ behaupte ich jetzt mal so und ganz ehrlich ,ER HAT RECHT. Das Klimaproblem wird mit genau den selben Mitteln gelöst .Und es werden nicht die Politiker sein die das tun.Das eigentliche Problem heisst doch „Social Media“ ohne SM wäre es doch viel sachlicher und nicht so laut.Für SM ist der Mensch doch garnicht gemacht,mit all seinen negativen Folgen und die dann leider auf alle Lebensbereiche ausstrahlen.Die Ernteausfälle sind das grösste Problem und mit der Waffe in der Hand wird man sich die nötige Zeit erzwingen ,um das in den Griff zu kriegen.Hört sich nicht toll an,ich denke so kommts. Und bitte ,das ist alles nicht persönlich gemeint ,ich habs nicht erfunden,sorry.

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      leftutti

      11. Dezember 2019 17:13 at 17:13

      @barthez72, mir fällt auf, dass Sie innerhalb von drei Wochen nun mindestens zum dritten Male schreiben „ich habs nicht erfunden, sorry“. Soll uns das suggerieren, dass Sie nur die reine Wahrheit zitieren, in deren Besitz Sie irgendwie gelangt sind? Sie persönlich glauben, Sie denken, so kommts. Aber Sie haben es nicht erfunden, puuuhh!

  5. Avatar

    barthez72

    11. Dezember 2019 19:58 at 19:58

    @leftutti,das ist rein prophylaktisch,weil ich als Person mit den Ursachen nichts zu tun habe.Sonst lese ich wieder Troll,Rechter,Afd,Leugner,Gelber was weiss ich.

    • Avatar

      leftutti

      11. Dezember 2019 21:28 at 21:28

      @barthez72, aber die objektiv wahren Ursachen kennen Sie, hier besitzen Sie die absolute Wahrheit? Der menschliche Fortschritt ist das Maß aller Dinge, der wird es auch schon wieder richten? Weniger Social Media, mehr Krieg, dann wird es schon wieder werden?

      Schämen oder scheuen Sie sich der Begriffe „Troll,Rechter,Afd,Leugner,Gelber was weiss ich“? Was sollte die Gegenseite dazu sagen, als (ich zitiere) „linksversiffte grüne Nazis, als grüne und linke Dreckspopulisten, als die Endoparasiten in der Kacke mit all dem unerträglich stinkenden Mist, den sie immer absondern. Als linksverblendete Luschen, die wie eine Made im Speck aufwachsen durften, als abgehobene, zufällig von der Realität noch verschonte Vollpfosten?“ u.v.m.

      Da muss man darüber stehen, wer seine Meinungen öffentlich kundtut, muss mit Gegenwind rechnen. Sorry, ich bedauere das, aber ich habs nicht erfunden.

  6. Avatar

    barthez72

    11. Dezember 2019 23:20 at 23:20

    @leftutti,
    ich beleidige niemanden.Entschuldigung ,zitieren sie mich an dieser Stelle??Diese Worte benutze ich garnicht .Das ist weit unter meinem Niveau.Bringt auch in den Sachverhalten garnichts.Leider wurde ich hier im Forum schon mal so angegriffen,deswegen prophylaktisch. Wenn ja haben sie ein Link,ich bin ja auch durchgängig online.Werde gleich mal meinen Nickname hier lupieren.

    • Avatar

      leftutti

      12. Dezember 2019 10:10 at 10:10

      @barthez72, nein, natürlich zitiere ich nicht Sie. Ich wollte damit nur sagen, dass der Rest jenseits von „Rechten, AfD, Gelben und Klimaleugnern“ mit wesentlich schlimmeren Beschimpfungen und Unterstellungen hier auf dem Forum konfrontiert ist. Ich weiß, dass Sie nie beleidigend werden, also nix für ungut.

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Arbeitsmarkt nach Corona: Mehr Staatswirtschaft, weniger Industrie

Redaktion

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am

Von

Büro-Arbeitsplatz

Verschwörungstheorie? Oder nur eine Vermutung? Das „übliche“ neo-liberale Gelaber, welches den Staat verteufelt, und vor noch mehr Staat warnt? Nein, offizielle staatliche Aussagen vom heutigen Tage zeigen, dass am deutschen Arbeitsmarkt in die Staatswirtschaft deutliche Stellenzuwächse erleben wird, während produzierende Betriebe nicht nur jetzt, sondern auch in 2021 weiter Stellen abbauen wird.

Staatswirtschaft im Aufwind, Industrie im Rückzug?

De facto heißt das: Die Angestellten in der Privatwirtschaft müssen (insgesamt gesehen) durch Steuern und Abgaben immer mehr, mehr und noch mehr erwirtschaften und abführen, damit die immer größere Zahl der Arbeitsstellen im Rahmen der Staatswirtschaft auch bezahlt werden kann! Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute ihre Prognose für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 2020 und 2021 veröffentlicht. Und genau aus diesen Aussagen geht folgendes hervor, auszugsweise im Wortlaut:

Die Zahl der Arbeitslosen steigt laut der IAB-Prognose im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, im Jahr 2021 könnte sie wieder um 100.000 zurückgehen.

Im Produzierenden Gewerbe gab es insbesondere im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Stellenabbau, der auch 2021 anhalten wird. Im Jahresdurchschnitt 2020 fallen hier 160.000 und 2021 nochmal 60.000 Stellen weg.

Beschäftigungszuwächse erwarten die IAB-Forscher dagegen vor allem im Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“ (jeweils +190.000 in beiden Jahren).

Wird man im Detail die Neueinstellungen bei Staat und öffentlichen Betrieben (zusammen nennen wir das mal die „Staatswirtschaft“) durchgehen, dann wird man im Einzelfall sicher sagen: Ja, diese neue Stelle ist sinnvoll, und die auch, und die auch, und die da… ja dieser neue Job bei dieser Behörde ist auch notwendig. Zum Beispiel mehr Polizisten, mehr Lehrer, mehr Personal für die Gesundheitsämter, mehr Personal für den Zoll für die Kontrollen bei Schwarzarbeit und Einhaltung der Vorschriften bei Fleischbetrieben, mehr Sozialarbeiter etc. Und so könnte man die Liste sicher endlos fortsetzen.

Nur irgendwer muss all das ja auch bezahlen, zusätzlich zu der immens steigenden Staatsverschuldung, die irgendwann ja auch irgendwer mal bezahlen soll. Unterm Strich, da darf man sich sicher sein, wird es heißen: Wir müssen leider, leider die Steuern erhöhen. Geht eben nicht anders? Oder wird man anstatt die Steuern raufzuschrauben, eher auf indirekte Steuern und Sozialabgaben setzen? Was der Bürger nicht so offensichtlich sieht, tut auch nicht so sehr weh?

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Baugewerbe mit Einbruch bei den Auftragseingängen – kein Grund zur Sorge!

Claudio Kummerfeld

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Baugewerbe mit Rückgang bei den Aufträgen

Das deutsche Baugewerbe verzeichnet einen Rückgang der Auftragseingänge. Krise? Weit gefehlt, so möchten wir meinen. Wie heute offiziell vermeldet wurde, sind die Auftragseingänge im Juli im Vergleich zu Juni um 5,6 Prozent gesunken, und im Vergleich zu Juli 2019 um 4,9 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 sank der reale Auftragseingang im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent. Warum diese Rückgänge noch kein Problem sind? Nun, die Aussagen der Statistiker deuten dies an.

Denn der Auftragseingang im Juni 2020 war aufgrund von Großaufträgen ungewöhnlich hoch ausgefallen. Und der Auftragseingang im Juli 2019 war der höchste jemals in einem Juli gemessene Wert. Von daher war es für den Juli 2020 auch schwer, im Vergleich zu diesem Rekord-Ausgangswert noch mal eine Steigerung hinzulegen. Und aktuell darf man ja auch noch ergänzen, dass im Zuge der Coronakrise verständlicherweise einige wirtschaftliche Abläufe wie Bauaufträge oder Bauanträge bei Ämtern verschoben werden oder sich verzögern. Wenn man das bedenkt, dann sind diese Auftragsrückgänge im Baugewerbe noch eher mild ausgefallen. So schreiben die Statistiker vom Statistischen Bundesamt auch Zitat „Gründe für diese negative Entwicklung sind neben möglichen Einflüssen der Corona-Pandemie auch das sehr hohe Niveau des Vorjahres“.

Die am Anfang des Artikels genannten Prozentveränderungen waren real, saison- und kalenderbereinigt gerechnet. Die nominalen Veränderungen fielen noch viel kleiner aus. Der Auftragseingang im Baugewerbe betrug im Juli 2020 rund 7,5 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % weniger gegenüber dem Höchststand im Juli 2019. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2020 nominal um 0,5 %.

Grafik zeigt Verlauf der Auftragseingänge im Baugewerbe

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Coronakrise und Insolvenzen: Ab 01.Oktober kommt die Pleite-Welle

Markus Fugmann

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am

Aufgrund der Coronakrise hat die Bundesregierung bekanntlich beschlossen, das Insolvenzrecht zeitlich begrenzt auszusetzen und damit die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz ausser Kraft zu setzen – gleichwohl droht nun bereits in der nächsten Woche eine massive Pleite-Welle. Denn ab 01.Oktober müssen jene Unternehmen wieder Insolvenz anmelden, die zahlungsunfähig sind – während überschuldete Firmen erst ab 01.Januar 2021 die Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung haben.

Wie viele der von der Coronakrise betroffenen Unternehmen in Deutschland müssen dann als ab nächster Woche Insolvenz anmelden? Volker Römermann, unter anderem Fachanwalt für Insolveznrecht, sagt: über 90% der betroffenen Firmen werden dann ab 01.Oktober Insolvenz anmelden müssen, denn so hoch sei die Zahlungsunfähigkeits-Quote bei allen Insolvenzen – Überschuldung und damit die Pflicht zur Insolvenzanmeldung erst ab 01.Januar 2021 sei dagegen bei weniger als 10% der Fall.

Coronakrise: Jetzt kommt der Schmerz!

Das bedeutet: hunderttausende Firmen in Deutschland werden wohl zeitnah Insolvenz anmelden! Das wird viele Arbeitsplätze kosten. Der durch die Coronakrise ausgelöste Schmerz wurde also lediglich in die Zukunft verschoben – und diese Zukunft und damit der große Schmerz kommt nun also im Oktober, „buchstäblich am 01.Oktober“, sagt Römermann im Interview mit Florian Homm. Zwischen Januar und August diesen Jahres war die Zahl der Insolvenzen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig – da hat sich nun viel aufgestaut, was sich nun in einer Pleite-Welle entladen dürfte!

Und der Schmerz geht dann ab 01.Januar 2021 weiter, denn viele Firmen haben in der Coronakrise noch einmal Kredite aufgenommen, seien aber nicht zuletzt dadurch aussichtslos überschuldet, sagt Volker Römermann:

Ab 01.Oktober schlägt die Coronakrise voll durch - es droht eine Welle von Insolvenzen

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