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Aktien

Headlines der Aussagen von Janet Yellen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

(PK beendet)

– Wirtschaft „picked up“

– Arbeitsmarkt wird sich weiter verbessern

– Inflation noch geringer als zuvor erwartet, wegen Energiepreisen

– Inflationshemende Effekte nehmen aber ab

– Inflation wird in nächsten zwei bis drei Jahren über 2% steigen

– Yellen: Warum haben wir die Zinsen jetzt nicht angehoben? Daten sind besser geworden, aber Arbeitsmarkt hat noch Raum für Verbesserung, und Inflation noch nicht hoch genug

– Yellen: wir haben heute die Zinsen nicht angehoben, aber wir haben Vertrauen in die Wirtschaftsentwicklung („Our decision not to raise rates does not reflect our lack of confidence in the economy“)

– Geldpolitik der Fed nicht „behind the curve“

Statement Yellens beendet, jetzt beanwortet sie Fragen..

– Yellen: meisten FOMC-Mitglieder erwarten eine Zinsanhebung noch in diesem Jahr, dem schließe ich mich an, ausser es gäbe „major risks“

– US-Wirtschaft hat noch mehr Raum, aber wir wollen nicht, dass die Wirtschaft überhitzt

– 180.000 neue Jobs pro Monat nicht nachhaltig („not sustainable“)

– meisten FOMC-Mitglieder der Meinung, dass Gründe für Zinsanhebung trifftiger („has strenghend“), Yellen: das habe ich schon bei meiner Rede in Jackson Hole betont

– wir haben bei der Fed keinen Gruppenzwang, sind unabhängige Geister (in Reaktion auf die Frage eines Journalisten, warum verschiedene Fed-Mitglieder sich widersprechende Aussagen gemacht hatten, etwa Rosengren und Brainard)

– Yellen über Trump: „Partisan politics plays no role in our decisions“ (!!)

– jedes Meeting ist live-Meeting

– habe nicht den Eindruck, dass Leverage zu hoch sei (FMW: also dass die Märkte zu heiß laufen), behalten das aber im Auge

– Konsumentenstimmung „perfectly solid“

– werde mich nicht in Politik einmischen

-Bwertung an den Märkten nicht außerhalb der historischen Norm („I would not say that asset valuations are out of line with historical norms.“)

– müssen die Balance finden zwischen Gefahren der Überhitzung und Rezessionsrisiken

– kann Ihnen versichern, dass wir nicht politisch motiviert sind

– Zustand der US-Banken hat sich substantiell verbessert

janet-yellen-2
Janet Yellen
Foto: Federal Reserve

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Jabex110

    21. September 2016 20:36 at 20:36

    ?

  2. Avatar

    LookOut

    21. September 2016 20:56 at 20:56

    Hatte ich eigentlich schon erwähnt das ich nicht an eine Zinsanhebung in 2016 glaube ? ;-)
    Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich heute Abend mit den Gold/Silber-Bullen :-)

    Die Aussage hier fand ich noch sehr wichtig
    „Die meisten Mitglieder des Offenmarktausschusses sehen den Leitzins im kommenden und im übernächsten Jahr deutlich niedriger als noch bei Veröffentlichung der letzten Prognosen im Juni. Ende 2017 wird der Leitzins im Mittel (Median) nur noch bei 1,1 Prozent gesehen (bisher: 1,6 Prozent) und Ende 2018 nur noch bei 1,9 Prozent (zuvor: 2,4 Prozent).“

    Das heißt der mittel/langfristige Ausblick für Gold hat sich nochmal enorm verbessert.

  3. Avatar

    m.d

    21. September 2016 21:16 at 21:16

    Ja was heisst das für die Märkte insbesondere für den Dax. Ich stehe gerade auf dem Schlauch. :)

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      21. September 2016 21:19 at 21:19

      @m.d, der Dax und die US-Indizes steigen, müssen aber eine Dezember-Anhebung einpreisen; jetzt sagt man sich: ist ja noch lange hin, in der Zwischenzeit kann viel passieren und wer weiß schon, ob sie dann im Dezember wirklich anheben..

      • Avatar

        KSchubert

        21. September 2016 21:33 at 21:33

        Hm…ich würde mal sagen: Die Kuh ist noch nicht vom Eis bzw. sie ist dann vom Eis, wenn der Dollar jetzt nicht nachhaltig nach unten durchbricht. Gold, Euro und somit auch der DAX hängen doch sehr am Dollar. Mit anderen Worten: Dollarschwäche auf Grund der heute nicht erfolgten Zinsanhebung ist in meinen Augen nicht das, was die Aktienmärkte zur Unterfütterung brauchen. Also wenn nicht alles irrt, bleibt der Verlauf des Dollar das Zünglein an der Waage…

      • Avatar

        Bernhard Zimmermann

        21. September 2016 21:36 at 21:36

        Die Anhebung hängt m.E. vom Ausgang der Wahlen ab. Wird Clinton gewählt gibt es eine Zinsanhebung, geht Trump als Sieger hervor, woran ich persönlich glaube, gibt es keine Zinsanhebung.

  4. Avatar

    back2life

    22. September 2016 01:30 at 01:30

    Ihr habt den Yen vergessen, der ist Noise und wird es auch bleiben wenn der so stark bleibt, kann die Indices nicht ignorieren.

    Also ich würde auf Yen schauen und damit auch an den Dollar. Die Aktien in die USA sind hammer teuer wer jetzt da einsteigt ,uss gut mit risoko umgehen können.

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Aktien

Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

Veröffentlicht

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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