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Headlines der PK von Jerome Powell

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Die wichtigsten Aussagen des Fed-Chefs während der Pressekonferenz in Schlagzeilen:

– einige Parameter haben veranlaßt vorsichtiger zu werden

– Wachstum hat in China und Europa nachgelassen

– sehen nach wie vor gute Wirtschaft mit starkem Arbeitsmarkt; die Gründe für weitere Zinsanhebungen haben sich abgeschwächt ( „the case for raising rates has weakened“)

– Inflationszahlen haben sich abgeschwächt

– arbeiten an Zeitplan für Ende der Bilanzreduzierung, wenn das nötig werden sollte

– Inflation der wichtigste Grund, Zinsen anzuheben – müssen die Daten abwarten

– möchten nicht, dass Bilanzreduzierung zu Marktturbulenzen führt

– government shutdown und Abschwächung Westeuropas und Chinas haben dazu geführt, dass wir vorsichtiger geworden sind

(Einschub: Thorsten Polleit kommentiert:

„Unsere Interpretation: Die Fed verabschiedet sich behutsam von ihrer Zinserhöhungspolitik – in der Erkenntnis, dass die US-Konjunktur, die Kreditmärkte und vor allem auch die Vermögenspreise Schaden nehmen, sollten die Zinsen noch weiter erhöht werden. Die Rückkehr zu „normalen“ Zinshöhen rückt damit in weite Ferne.“

9 Kommentare

9 Comments

  1. Mr. Jones

    30. Januar 2019 20:42 at 20:42

    Hüte dich vor Griechen die mit Geschenke kommen.

  2. leokatz1

    30. Januar 2019 20:59 at 20:59

    …na dann ran, lustige Blasen in den Märkten produzieren. Darauf läufts ja hinaus.

  3. Angsthase

    30. Januar 2019 21:08 at 21:08

    Ohje,…wir können die Zinsen nicht anheben weil die Wirtschaft so gut ist,…blablabla
    Ich dachte immer wenn sie gut ist sollten die Zinsen sich wieder normalisieren…
    Man redet sich um Kopf und Kragen,aber solange jeder dran glaubt bleibt alles wie es ist.

  4. LookOut

    30. Januar 2019 21:19 at 21:19

    Also wie erwartet von der FED kommt nix mehr.
    Das heißt baldiges Ende der Bilanzreduzierung und dann Kommando rückwärts und wieder die Zinsen senken in den USA.

    In der EU könnte man ja über Steuersenkungen oder Helicopter-Money nachdenken.

    Jetzt ist erstmal Rally Time egal ob Aktien oder Edelmetalle wenn nichts mehr an Zinserhöhungen zu erwarten ist.

  5. Marcus

    30. Januar 2019 21:26 at 21:26

    Kann man wohl als Kapitulationserklärung gegenüber den „Märkten“ bezeichnen, und der „Powell Put“ ist auch wieder da. Wenn man schon sagt, das man nicht will das eine Bilanzreduzierung zu Marktturbulenzen führt, kann man davon ausgehen das eine neue Runde QE nicht mehr weit entfernt ist.

    Die Zentralbanken haben es leider für immer verpasst aus der „Gib dem Junkie Drogen“ Politik auszusteigen. Wir werden wohl davon ausgehen müssen, das bei kleinsten „Verwerfungen“ die QE Maschinerie wieder angeworfen wird.

  6. pigeon

    30. Januar 2019 21:31 at 21:31

    Habe den Eindruck, heute gar nichts zu verstehen. Da erklärt Powell zu der letzten Frage, wie exakt sie doch den Märkten den Weg zur Bilanzreduktion komuniziert hatten und dann sagt er, der Markt brauche mehr Klarheit darüber. Habe ich da irgendetwas total übersehen? Geht das denn noch klarer als es vorher war?
    Könnte es sein, dass Powell hier die ganze Welt an der Nase herumführt? Er redet die ganze Zeit von Anpassung der Bilanzreduktion, sagt aber nirgendwo in welchem Umfang, wann und schon gar nicht bis wohin. Und das soll mehr Klarheit sein, als vorher, wo es diesen klaren Fahrplan gab? Das klingt für mich danach, dass die Bilnazreduktion eigentlich weiter auf Autopilot steht, nur dass der Markt den windelweichen Eindruck bekommen sollte, es gebe wieder einen Powell Put, damit die Fed aus der politischen Schusslinie kommt, ohne etwas an ihrer Politik wirklich zu ändern. Dass Zinserhöhungen jetzt erstmal vom Tisch sind, das war ja klar, aber das mit der Bilanz scheint mir alles andere als klar. Kann mich da jemand aufklären?

    • leftutti

      30. Januar 2019 21:45 at 21:45

      Schreiben Sie einen Tweed an Powell oder Trump, einer von den Genies wird Sie sicher erleuchten 😉

    • Angsthase

      30. Januar 2019 21:46 at 21:46

      Das Geschäftsmodell der Banken sind Schulden. Weniger Schulden, kein Geschäft mehr.
      Im Grunde war es nie beabsichtigt die Zinsen wirklich anzuheben. Wer das Fiatmoneyponzimindestreservesystem kennt weiß das nur gedruckt werden kann bis alles platzt.

  7. Prognostiker

    31. Januar 2019 05:33 at 05:33

    Kurz gesagt, der Spruch von Greenspan gilt auch wieder:
    WENN SIE MEINEN MICH VERSTANDEN ZU HABEN, DANN HABE ICH MICH FALSCH AUSGEDRÜCKT.
    Das Spiel muss also weiterlaufen, die Nebenwirkungen der zu tiefen Zinsen wierden erst in einigen Jahren richtig spürbar werden in Form von Altersarmut u.weiterer Umverteilung von unten nach oben. .Die französischen Gelbwesten müssten eine Warnung sein, was passiert, wenn es der grossen Masse immer schlechter geht. Meines Wissens basiert die US Altersvorsorge auf jährliche Renditen von ca.8 %.,was früher mit Staatsanleihen möglich war.Jetzt sind also dauernd jährliche Aktienkurssteigerungen nötig um die Renten zu halten.Die Aktienkurse müssten sich also dauernd alle 9Jahre verdoppeln.
    Wenn sie meinen ,dass das gut kommt, dann habe ich mich falsch ausgedrückt.

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Dax – Gewinne realisieren oder weiter auf die „Deals“ setzen?

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Der deutsche Leitindex Dax präsentiert sich nach dem Ausbruch aus der Dreiecksformation weiter kletterfreudig. Obwohl die Euphorie in Sachen Handelsdeal weitgehend verflogen ist, überwiegt bei den Marktteilnehmern dennoch die Zuversicht. Das gilt aktuell im Besonderen für den erhofften positiven Ausgang der Brexit-Verhandlungen.

Dax – wichtige Hürde genommen

Wenn die jüngsten Fortschritte in Sachen Handelsdeal und Brexit für eines gut waren, dann dafür, den DAX aus seinem neunmonatigen Abwärtstrend nach oben hinaus zu katapultieren. Diese Entwicklung hatte sich bereits angedeutet. Die nächste horizontale Widerstandslinie gibt dem Index Luft bis mindestens 12.860 Punkte. Voraussetzungen dafür ist die Aufrechterhaltung der Hoffnungen für den Handels- und den Brexit-Deal.

Dax Kursverlauf langfristig

Dass diese Hoffnungen nicht ganz unbegründet sind, zeigen die jüngsten Entwicklungen. Insofern ist es aktuell wahrscheinlicher, dass der Ausbruch des deutschen Leitindex aus seiner Konsolidierungsformation nachhaltig ist.

Die Macht des Auslandskapitals im Dax

Würde es zu einem Deal in Sachen Brexit kommen oder zumindest die Verhandlungen zeitlich konstruktiv ausgedehnt werden, käme dass auch der Gemeinschaftswährung Euro zu Gute. Dies ist für den DAX insofern relevant, als dass zuletzt wieder verstärkt Investorengeld aus den USA in deutsche Standardwerte floss. Für diese Anlagegelder spielt natürlich auch die Wechselkursentwicklung für die Renditeerwartungen eine Rolle. Zuletzt konnte sich die europäische Gemeinschaftswährung gegen die Weltleitwährung US-Dollar stabilisieren und mit dem Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrendkanal sogar erste Signale einer frühen Trendwende senden.

Euro vs US-Dollar langfristig

Ohne den Zufluss von Auslandskapital geht bei den 30 Werten im deutschen Leitindex fast nichts mehr. Nahezu 85 Prozent der DAX-Konzerne befinden sich in den Händen ausländischer Investoren. Die deutschen Anleger halten hingegen nur ca. 15 Prozent an den Top-Aktiengesellschaften ihres Landes. Das geht aus der Studie „Investoren der Deutschland AG 6.0“ des DIRK (Deutscher Investor Relations Verband) und IHS Markit vom 3. Juni 2019 hervor.

Dax Aktionäre nach Regionen Chart

Deutschland im Fokus

Momentan steht Deutschland besonders stark im Fokus der ausländischen Investoren. Sowohl eine Aufhellung der Situation beim Brexit, als auch im Handelskonflikt würde in aller erster Linie der Exportnation Deutschland zu Gute kommen. Darüber hinaus erhoffen sich die internationalen Investoren von Deutschland starke fiskalische Impulse, da „Good Old Germany“ eine der wenigen führenden Industrienationen ist, die dank einer Staatsverschuldung von knapp 60 Prozent und einem knapp ausgeglichenen Haushalt überhaupt noch über genügend finanziellen Spielraum verfügen, um die Wirtschaft mit Konjunkturprogrammen signifikant zu stimulieren. Zudem unterstützt die laxe Geldpolitik der EZB auch die deutsche Binnenkonjunktur, v. a. den Immobilienmarkt und den Konsum. Damit ist Deutschland potenziell eine sehr interessante Investmentstory aus Sicht des renditesuchenden Auslandskapitals. Dies gilt auch unter Bewertungsaspekten, zum Beispiel im Vergleich zu den relativ teuren amerikanischen Standardwerten aus dem S&P 500.

Fazit und Ausblick

Der Dax hat sich mit dem jüngsten charttechnischen Ausbruch über den oberen Schenkel der Dreiecksformation in eine gute Ausgangslage für weitere Kursanstiege gebracht. Hellt sich die Nachrichtenlage tendenziell weiter auf, dann spricht vieles dafür, dass zufließendes Auslandskapital die Notierungen der DAX-Aktien weiter Richtung 13.000 Punkte trägt. Voraussetzung dafür ist gleichwohl, dass es zumindest zur Aufrechterhaltung der Hoffnungsstimmung in Sachen Brexit und Handelsdeal kommt. Sollten von dieser Seite allerdings negative Impulse kommen und der Markt fällt wieder unter die Ausbruchslinie bei aktuell 12.460 Punkten zurück, müsste der DAX erneut Luft holen und noch einmal Anlauf nehmen.

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Trump – Rache an Deutschland wegen Huawei?

Rächt sich Trump an Deutschland wegen der Entscheidung Merkels für die Zulassung Huaweis in der wichtigen Frage des 5G-Netzes?

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Ab 18. Oktober sollen neue US-Zölle für europäische Waren bei Einfuhren in die Vereinigten Staaten gelten, die WTO hatte mit einem Urteil gegenüber Airbus den Weg dafür frei  gemacht – sehr zur Freude von Donald Trump. Doch wenige Wochen bevor es zur Entscheidung über die Automobilzölle für Europa kommt, ist eine weitere Sache entschieden worden, die eine maßvolle Übereinkunft erschweren könnte.

 

Immer wieder Huawei – das wird Trump nicht gefallen

Ein gewaltiger Streitpunkt in der Auseinandersetzung zwischen den USA und China sind die Spionagevorwürfe für den chinesischen Weltkonzern Huawei. Den USA ist auch daran gelegen, dass der IT-Konzern (Nummer 2 als Handyproduzent und weltweiter Ausrüster des 5 G-Netzes) keine weiteren Länder ausstattet. Länder wie Australien und Japan haben Huawei vom Aufbau des Netzes ausgeschlossen, ein Land hat erst gerade die Bedenken beiseite gewischt – Deutschland. Was an und für sich keine großes Drama wäre, könnte das nicht eine andere Sache negativ beeinflussen, die gerade den Automobilstandort Deutschland schwer belasten könnte.

 

Trump und sein schwieriges Verhältnis zu Deutschland

Donald Trump hasst nach vielen Aussagen deutsche Luxuslimousinen auf der Fifth Avenue in New York, er beschwert sich über den niedrigen Wehretat der Bundesregierung, über die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2, die deutsche Flüchtlingspolitik und den deutschen Handelsüberschuss mit den USA – kurzum Deutschland ist nach China so ewas wie der Lieblingsfeind des Amerikaners. Das Verhältnis zwischen Angela Merkel und Donald Trump als frostig zu bezeichnen, wäre fast noch euphemistisch formuliert.

 

Kommt jetzt die Zollkeule?

Normalerweise würde der impulsive US-Präsident ohne langes Grübeln die deutschen Autobauer mit Zöllen belegen. Wäre da nicht fast zeitgleich im November die Entscheidung über den Landwirtschafts-Deal mit China und die Krisenzeichen in der weltweiten Konjunktur. Hat nicht die Chefökonomin des IWF, Gina Gopinath, die Krise in der Automobilindustrie als schweres Problem für das weltweite Wachstum ausgemacht? Wird Trump da noch mehr Öl ins Feuer gießen? Vielleicht kommt es deshalb nochmals zu einem Aufschub oder einem Handelskompromiss in Anbetracht der schwierigen Gemengelage.

Die Entscheidung Angela Merkels für die Zulassung Huaweis in der wichtigen Frage des 5G-Netzes hat bereits heftige US-Proteste ausgelöst. Wie wird sich der US-Präsident besänftigen lassen?

Angesichts der großen Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche Wirtschaft hat Wirtschaftsminister Altmaier schon extreme Vorschläge unterbereitet (komplette Abschaffung der Autozölle), um den „Worst Case“ zu verhindern. Das Agrarland Frankreich fällt ihm dabei etwas in den Rücken.

Auf jeden Fall wird es Mitte November so richtig spannend, beim APEC-Gipfel in Chile und beim Zollgipfel in Brüssel oder wo immer man auch die nächste Eskalationsstufe im Handelsstreit zu verhindern sucht.

 

Rächst sich Trump an Deutschland wegen der Entscheidung Merkels, Huawei bei den 5G-Versteigerungen zuzulassen?

By The White House from Washington, DC – #G7Biarritz, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=81666802

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China: wollen Handelskrieg beenden und hoffen auf Abschaffung der Zölle

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China hofft nach Angaben des Handelsministeriums auf ein Ende des Handelskriegs – die Gespräche mit den USA seien bisher „konstruktiv“ gewesen. Man arbeite daraufhin, die bestehenden Zölle abzuschaffen. Man hoffe, dass eine Lösung so bald wie möglich zu erreichen sei – und arbeite derzeit an einem Text für eine Vereinbarung der von Trump als „Phase 1“ bezeichneten mündlichen Absprache zwischen den USA und China:

Trump scheint den Handelskrieg derzeit deeskalieren zu wollen, um seine Wiederwahl nicht zu gefährden. Gleichwohl fordert Peking von Washington die Abschaffung der gestern verkündeten Regeln für chinesische Diplomaten in den USA:

China fordert zudem, dass die am 15.Dezember geplante Anhebung der Strafzölle gegen China nicht in Kraft treten wird – die Trump-Administration hat darüber noch keine Entscheidung getroffen:

Offenkundig will US-Finanzminister Mnuchin für weitere Gespräche mit Liu He nach Peking reisen:

China fordert von den USA die Abschaffung der Zölle

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