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Headlines der PK von Jerome Powell

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die wichtigsten Aussagen des Fed-Chefs während der Pressekonferenz in Schlagzeilen:

– einige Parameter haben veranlaßt vorsichtiger zu werden

– Wachstum hat in China und Europa nachgelassen

– sehen nach wie vor gute Wirtschaft mit starkem Arbeitsmarkt; die Gründe für weitere Zinsanhebungen haben sich abgeschwächt ( „the case for raising rates has weakened“)

– Inflationszahlen haben sich abgeschwächt

– arbeiten an Zeitplan für Ende der Bilanzreduzierung, wenn das nötig werden sollte

– Inflation der wichtigste Grund, Zinsen anzuheben – müssen die Daten abwarten

– möchten nicht, dass Bilanzreduzierung zu Marktturbulenzen führt

– government shutdown und Abschwächung Westeuropas und Chinas haben dazu geführt, dass wir vorsichtiger geworden sind

(Einschub: Thorsten Polleit kommentiert:

„Unsere Interpretation: Die Fed verabschiedet sich behutsam von ihrer Zinserhöhungspolitik – in der Erkenntnis, dass die US-Konjunktur, die Kreditmärkte und vor allem auch die Vermögenspreise Schaden nehmen, sollten die Zinsen noch weiter erhöht werden. Die Rückkehr zu „normalen“ Zinshöhen rückt damit in weite Ferne.“

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https://youtube.com/watch?v=GfsyZJh1qXs

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Mr. Jones

    30. Januar 2019 20:42 at 20:42

    Hüte dich vor Griechen die mit Geschenke kommen.

  2. Avatar

    leokatz1

    30. Januar 2019 20:59 at 20:59

    …na dann ran, lustige Blasen in den Märkten produzieren. Darauf läufts ja hinaus.

  3. Avatar

    Angsthase

    30. Januar 2019 21:08 at 21:08

    Ohje,…wir können die Zinsen nicht anheben weil die Wirtschaft so gut ist,…blablabla
    Ich dachte immer wenn sie gut ist sollten die Zinsen sich wieder normalisieren…
    Man redet sich um Kopf und Kragen,aber solange jeder dran glaubt bleibt alles wie es ist.

  4. Avatar

    LookOut

    30. Januar 2019 21:19 at 21:19

    Also wie erwartet von der FED kommt nix mehr.
    Das heißt baldiges Ende der Bilanzreduzierung und dann Kommando rückwärts und wieder die Zinsen senken in den USA.

    In der EU könnte man ja über Steuersenkungen oder Helicopter-Money nachdenken.

    Jetzt ist erstmal Rally Time egal ob Aktien oder Edelmetalle wenn nichts mehr an Zinserhöhungen zu erwarten ist.

  5. Avatar

    Marcus

    30. Januar 2019 21:26 at 21:26

    Kann man wohl als Kapitulationserklärung gegenüber den „Märkten“ bezeichnen, und der „Powell Put“ ist auch wieder da. Wenn man schon sagt, das man nicht will das eine Bilanzreduzierung zu Marktturbulenzen führt, kann man davon ausgehen das eine neue Runde QE nicht mehr weit entfernt ist.

    Die Zentralbanken haben es leider für immer verpasst aus der „Gib dem Junkie Drogen“ Politik auszusteigen. Wir werden wohl davon ausgehen müssen, das bei kleinsten „Verwerfungen“ die QE Maschinerie wieder angeworfen wird.

  6. Avatar

    pigeon

    30. Januar 2019 21:31 at 21:31

    Habe den Eindruck, heute gar nichts zu verstehen. Da erklärt Powell zu der letzten Frage, wie exakt sie doch den Märkten den Weg zur Bilanzreduktion komuniziert hatten und dann sagt er, der Markt brauche mehr Klarheit darüber. Habe ich da irgendetwas total übersehen? Geht das denn noch klarer als es vorher war?
    Könnte es sein, dass Powell hier die ganze Welt an der Nase herumführt? Er redet die ganze Zeit von Anpassung der Bilanzreduktion, sagt aber nirgendwo in welchem Umfang, wann und schon gar nicht bis wohin. Und das soll mehr Klarheit sein, als vorher, wo es diesen klaren Fahrplan gab? Das klingt für mich danach, dass die Bilnazreduktion eigentlich weiter auf Autopilot steht, nur dass der Markt den windelweichen Eindruck bekommen sollte, es gebe wieder einen Powell Put, damit die Fed aus der politischen Schusslinie kommt, ohne etwas an ihrer Politik wirklich zu ändern. Dass Zinserhöhungen jetzt erstmal vom Tisch sind, das war ja klar, aber das mit der Bilanz scheint mir alles andere als klar. Kann mich da jemand aufklären?

    • Avatar

      leftutti

      30. Januar 2019 21:45 at 21:45

      Schreiben Sie einen Tweed an Powell oder Trump, einer von den Genies wird Sie sicher erleuchten ;)

    • Avatar

      Angsthase

      30. Januar 2019 21:46 at 21:46

      Das Geschäftsmodell der Banken sind Schulden. Weniger Schulden, kein Geschäft mehr.
      Im Grunde war es nie beabsichtigt die Zinsen wirklich anzuheben. Wer das Fiatmoneyponzimindestreservesystem kennt weiß das nur gedruckt werden kann bis alles platzt.

  7. Avatar

    Prognostiker

    31. Januar 2019 05:33 at 05:33

    Kurz gesagt, der Spruch von Greenspan gilt auch wieder:
    WENN SIE MEINEN MICH VERSTANDEN ZU HABEN, DANN HABE ICH MICH FALSCH AUSGEDRÜCKT.
    Das Spiel muss also weiterlaufen, die Nebenwirkungen der zu tiefen Zinsen wierden erst in einigen Jahren richtig spürbar werden in Form von Altersarmut u.weiterer Umverteilung von unten nach oben. .Die französischen Gelbwesten müssten eine Warnung sein, was passiert, wenn es der grossen Masse immer schlechter geht. Meines Wissens basiert die US Altersvorsorge auf jährliche Renditen von ca.8 %.,was früher mit Staatsanleihen möglich war.Jetzt sind also dauernd jährliche Aktienkurssteigerungen nötig um die Renten zu halten.Die Aktienkurse müssten sich also dauernd alle 9Jahre verdoppeln.
    Wenn sie meinen ,dass das gut kommt, dann habe ich mich falsch ausgedrückt.

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Bitcoin als Warnsignal für die Aktienmärkte? Videoausblick

Sind die Kurtsverluste bei Bitcoin eine Art Warnsignal für die Aktienmärkte, dass die Party zumindest kurzfristig erst einmal vorbei ist?

Markus Fugmann

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am

Sind die Kurtsverluste bei Bitcoin eine Art Warnsignal für die Aktienmärkte, dass die Party zumindest kurzfristig erst einmal vorbei ist? Bitcoin ist ja eben nicht ein Hedge, sondern vielmehr ein Liebling der Retail-Investoren – und verhält sich damit faktisch wie zyklische Aktien. Daher ist es auch kein Zufall, dass Bitcoin im März 2020 in der ersten Corona-Welle ebenso wie die Aktienmärkte deutlich gefallen ist. Die Aktienmärkte zeigen derzeit ein ähnliches Muster wie 2020: Tech steigt, aber die Marktbreite fehlt wieder – das war bis zur Impfstoff-Meldung am 09.November 2020 das dominante Muster gewesen. Die Luft nach oben scheint dünner zu werden, ohnehin ist die Beste aller Welten lämngst eingepreist, da darf also nichts schief gehen..

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Indizes

DAX daily: Die 14.000 ist wohl eine Nummer zu groß für den Dax

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Im gestrigen Handel zeigt sich der Dax weiterhin richtungslos und unentschlossen. Nach einem starken Auftakt verfällt der Leitindex wieder in Lethargie. Zwar gelingt ihm zunächst der Anstieg über die Marke von 14.000 Punkten, aber halten konnte er sich darüber nicht. Über der runden Marke haben die Anleger erneut kalte Füße bekommen, infolgedessen konsolidierte der Dax bis in den Bereich bei 13.900. Diesmal fehlte auch die Unterstützung der Wall Street, die sich nach der Vortagsrally auf neue Rekordstände eine Verschnaufpause gegönnt hat.

Im Gegensatz zum Dax läuft es bei den Nebenwerte-Indizes MDax und TecDax prima, diese rennen immer weiter nach oben. Der Dax ist schließlich kaum verändert (-14 Punkte) bei 13.906 aus dem Handel gegangen. Das Tageshoch lag abermals am vorherigen Zwischenhoch bei 14.029 Punkten. Damit hat sich an dieser Stelle eine Make or Break-Marke herauskristallisiert, erst ein Sprung über die Hürde würde vermutlich zu einem neuen Rekordhoch führen. Unterhalb der 14.000 müssen Anleger jedoch mit Rücksetzern bis in den Bereich bei 13.800 rechnen.

News und fundamentale Daten

Der gestrige Zinsentscheid der EZB hat erwartungsgemäß nichts Neues hervorgebracht und war für den Dax somit ein Non-Event. Der expansive geldpolitische Kurs wird wie gehabt fortgesetzt, aufgrund der Schuldenproblematik und der Corona-Einschränkungen in vielen EU-Staaten, bleibt der Europäischen Zentralbank auch nichts anderes übrig.

Zum Wochenabschluss stehen nochmal ein paar interessante Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Den Auftakt macht um 9:30 Uhr der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe aus Deutschland. Der EMI-Index misst die Lage in der Industrie und gilt als einer der einflussreichsten Indikatoren, weil er die Wirtschaftsentwicklung eines Landes frühzeitig abbildet. Die Prognose liegt bei einem Wert von 57,5 (vorher 58,3), was auf einem hohen Niveau liegt, ein Indexwert über 50 signalisiert eine positive Entwicklung. Zeitgleich wird zudem der EMI-Index für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Dieser ist aufgrund der Corona-Situation immer noch sehr niedrig und wird auf 45,3 prognostiziert (vorher 47). Die Daten können je nachdem wie sie ausfallen für Volatilität im Dax sorgen.

Anschließend folgen um 10:00 Uhr die Einkaufsmanagerindizes aus der Euro-Zone sowie um 15:45 Uhr aus den USA. Um 16:00 Uhr werden schließlich noch die US-Verkäufe bestehender Häuser und die US-Rohöllagerbestände veröffentlicht. Die Berichtssaison bietet heute keine nennenswerten Daten, dafür wird es in der kommenden Woche umso spannender. Dann sehen wir die Quartalszahlen von Tech-Riesen wie Microsoft und Apple, aber auch von Value-Unternehmen wie Boeing und McDonalds.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der deutsche Leitindex hat sich vorbörslich wieder an der Marke von 13.900 eingependelt. Um erneut einen Versuch in Richtung der 14.000er Marke zu starten, muss der Dax zunächst das Nachthoch bei 13.911 überwinden. Ein Anstieg darüber könnte ihn wieder in den Bereich bei 13.945/960 führen. Erst ein Sprung über die 13.960 würde den Dax wieder zur Marke von 14.000 führen. Dort geht es dann um den markanten Widerstand bei 14.030. Oberhalb von 14.030 liegen die nächsten Ziele bei 14.115 und dem Rekordhoch bei 14.131.

Fällt der Dax jedoch unter das gestrige Tagestief bei 13.878 und unterschreitet dabei noch die Unterstützung bei 13.868, dann könnte sich der Abwärtsdruck erhöhen. Der nächste wichtige Unterstützungsbereich befindet sich dann an der 13.800. Ein Rutsch unter 13.800 würde die Konsolidierung in Richtung der 13.700 ausweiten. Findet der Dax dort auch keinen Halt, dann könnte ein Test des Tiefs von letztem Freitag bei 13.670 anstehen.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Ausblick 22.01. - H1-Chart - 14.000 eine Nummer zu groß

Dax Unterstützungen (US):

13.870 – mehrfache US

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

14.167 – 261,8% Extension (13.672)

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Bitcoin

Aktien: „Janet Yellen macht euch reich!“ Marktgeflüster (Video)

„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Wirklich?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Die Logik dahinter: Yellen und die Fed würden Dollar ohne Ende drucken, daher werde der Dollar stark fallen, daher sei die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen und sogar reich zu werden, Aktien oder Assets wie Bitcoin zu kaufen. Solche Aussagen kommen häufig unmittelbar vor Korrekturen – Korrekturen wie heute etwa bei Bitcoin. Auffallend: auch heute laufen die Tech-Werte wieder besser, der „Reflations-Trade“ erleidet den nächsten Rückschlag. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Erholung der Konjunktur vielleicht doch nicht so bombastisch ausfallen könnte wie erhofft?

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