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Headlines der PK von Jerome Powell

Redaktion

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am

Nach der Zinssenkung von 0,25% vor 30 Minuten folgt jetzt die Pressekonferenz der Federal Reserve. Die wichtigsten Aussagen des Fed-Chefs Jerome Powell hier in Schlagzeilen:

Powell beginnt seine Rede.

Der Ausblick für die US-Wirtschaft ist gut, und diese Zinssenkung soll diesen guten Ausblick unterstützen.

Es gehe darum negative Risiken entgegenzuwirken, unter anderem aus den Theman Handel und globale Konjunkturschwäche.

Auch soll das Erreichen des 2% Inflationsziels beschleunigt werden.

Am Anfang des Jahres 2019 sah die Gesamtlage noch gut aus.

Die starke Wirtschaft muss unterstützt werden.

Schwache Inflation, schwaches globales Wachstum und die Handelsprobleme haben die Fed im Laufe der letzten Monate dazu bewogen ihre Haltung zu ändern.

Seit Juni gibt es positive und negative Entwicklungen. Arbeitsmarkt läuft gut. BIP-Wachstum wie erwartet. Industrie geht zurück. Europa und China schwächeln.

Andere Zentralbanken agieren.

Unternehmen werden vorsichtiger bei ihren Investitionen.

Inflationsaussichten gedämpft.

Schwache Inflationsaussichten, schwaches globales Wachstum und die Handelsprobrlematik haben das FOMC dazu gebracht seine Haltung anzupassen.

Für die kommende Range der Fed Funds (Leitzins) werde man die einkommenden Konjunkturdaten genau beobachten.

Statement von Powell beendet, jetzt folgt Fragerunde.

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Antworten von Powell:

Die Zinssenkung betrachten wir als eine Anpassung unserer Politik in der Mitte des Zyklus.

Globale Schwäche und Handels-Unsicherheiten beeinträchtigen die US-Volkswirtschaft.

Wirtschaft läuft jetzt gut, aber wir haben die Risiken im Blick. Es geht darum den Ausblick im guten Bereich zu halten.

Diese Zinssenkung war eine Versicherungs-Senkung (Risikomanagement). Aber ausländische Schwäche hat auch Einfluss auf US-Wirtschaft, und Inflation schwächelt.

Handels-Unsicherheiten sind nichts Typisches wie normale wirtschaftliche Zyklen.

US-Wirtschaft läuft richtig gut. 25 Basispunkte Senkung ist jetzt der richtige Schritt.

Aus der Wirtschaft habe es in den letzten Monaten keine Aussagen gegeben, dass man Investments zurückhalte, weil die Fed die Zinsen nicht senke.

Weitere mögliche Zinssenkungen hängen von den einkommenden ökonomischen Daten ab. Es geht heute nicht um den Start eines Zinssenkungs-Zyklus, so deutet es Powell an. Immer wieder (unsere Anmerkung) erwähnt Powell heute Abend die sehr gut laufende US-Konjunktur. Es wirkt wirklich nicht so, als würde er in den nächsten Monaten weitere Zinssenkungen fest geplant haben. Möglich sind sie, aber wohl nicht geplant. Das sorgt aktuell an den Märkten für Enttäuschung. Der Dow ist vorhin 300 Punkte gefallen, steigt aktuell aber etwas an.

Es ist kein Start einer langen Reihe von Zinssenkungen, so Powell. Das sehe man nicht.

Handelskrieg mit China war nur einer von vielen Faktoren, die von der Fed betrachtet werden.

Er habe nicht gesagt, dass die Zinssenkungen mit einer Senkung erledigt waren…. (Anmerkung: Er hat es ja vorher schon erklärt. Einmal gesenkt, und jetzt beobachtet man weiter die Daten, und schaut dann, ob man weiter senken muss).

Einer der Gründe für die heutige Senkung ist es die wirtschaftliche Expansion zu unterstützen.

Das war es, Fragerunde zu Ende, PK zu Ende.

Kurz-Fazit: Powell hat klar gemacht, dass es keinen Plan gibt schrittweise die Zinsen weiter zu senken. Das hängt von den Konjunkturdaten der nächsten Monate ab. Die aktuelle Senkung habe primär dazu gedient die gute US-Konjunktur zu unterstützen. Das hat er übrigens mehrmals betont. Die Lage sei sehr gut in der US-Wirtschaft. Diese Senkung sei kein Start eines Abwärts-Zyklus in den Zinsen, dennoch könne es weitere Senkungen geben. Tja, damit ist die Euphorie zum Beispiel an den Aktienmärkten verpufft, dass man deutlich niedrigere Zinsen als Stimulus sehen wird.

Der Dow notiert aktuell 180 Punkte tiefer als zu Beginn von Powells PK.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    31. Juli 2019 20:58 at 20:58

    Ist das jetzt das Fallbeil an den Börsen? Sieht ja richtig bäise aus :-) Window-Dressing zum Monatsende einmal anders. Aber das PPT wird’s schon richten!

    • Avatar

      Zimmermann

      31. Juli 2019 21:58 at 21:58

      Stimmt, das PPT ist natürlich eine Gefahr für die längst überfällige Korrektur. Man darf gespannt sein, was für Argumente herhalten müssen, sollte es weiter Aufwärts gehen. Windwow Dressing wäre schon mal eine Möglichkeit, aber zu einfach.

    • Avatar

      Grünistdieneueabzocke

      1. August 2019 06:42 at 06:42

      Morgen Zimermann. Der Anstieg hat mit blinden Kaufen nach dem Rücksetzer nicht zu tun, vielmehr mit dem Statement von Powell.
      Hier ist auch der von Ihnen gemeinte Anstieg beleuchtet:
      https://www.cnbc.com/2019/07/31/the-two-words-from-jerome-powell-that-rocked-the-financial-markets.html

  2. Avatar

    Zimmermann

    31. Juli 2019 21:12 at 21:12

    Na, die 300 Punkte abwärts im DOW waren schon mal ein Picks in den Ballon. Es kaufen natürlich noch die pawlowsche Hunde. Weil vorher hat es ja immer geklappt nach Rücksetzern blind zu kaufen. Deshalb wieder der Anstieg.

  3. Avatar

    Zinsangst

    31. Juli 2019 21:36 at 21:36

    Der späte Satz von Powell war es wohl, der den Markt gedreht hat: „Ich habe nicht gesagt, dass es nur eine Zinssenkung geben wird“. Damit wird ab sofort jede US-Konjunkturzahl auf die Goldwaage gelegt. Und wir wissen ja aus Erfahrung, dass diese US-Daten immer widersprüchlicher werden, je tiefer die Misere ist. Das wird ein lustiges Rumgezocke bis zur nächsten Zinssitzung am 18. September. Bin schon auf Trumps Tweet gespannt.

  4. Avatar

    leftutti

    31. Juli 2019 22:32 at 22:32

    Da wird es morgen aber anständig auf die Mütze geben! Während Erdogan mit 4,25% und Putin mit 0,25% zuschlagen, während Draghi droht und grummelt, macht der Powell auf starke Wirtschaft und begeht Hochverrat am POTUS. Wie das widerliche, von Ratten und Nagern befallene Drecksloch Baltimore!

    Wie auch immer, der USD-Bulle im Devisenmarkt 💪 freut sich, dass lange Eingepreistes nochmals eingepreist wird und feiert daher heute ein Stündchen länger mit den Aktienbären das Offensichtliche, das jeder schon spätestens vor 14 Tagen wissen musste.

    Doch Bären, nun aufgepasst, idiots buy the dip! Oder so…

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Dax: Neutrale Stimmung lässt Fortsetzung der Rallye vermuten – nur wann?

Stephan Heibel

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So viel passiert und so wenig zu sehen: Nach einer ereignisreichen Woche notiert der DAX nahezu unverändert auf dem Niveau von vor einer Woche. Dabei haben wir diverse Übernahmen, Börsengänge und Tech-Ausverkäufe gesehen, sowie eine Notenbankentscheidung und Betrugsvorwürfe verarbeitet. Wenn ich mir das vor Augen führe, dann hat sich der Aktienmarkt doch erstaunlich robust gezeigt.

Auch unsere Sentiment-Analyse zeigt erstaunlich wenig Bewegung: Die Stimmung bleibt auf einem neutralen Niveau bei -0,1. Die Verunsicherung unter den Anlegern bleibt moderat bei -1,4. Sogar die Zukunftserwartung bleibt mit einem Wert von +1,2 auf dem gleichen Stand wie vor einer Woche. Das ist mäßiger Optimismus, eine dünne Mehrheit für die Optimisten vor den Pessimisten, wobei die neutral gestimmten Anleger die größte Gruppe bilden.

Einzig bei der Investitionsbereitschaft gibt es ein wenig Bewegung: Nach 2,0 in der Vorwoche ist der Indikator nun auf 1,1 gesunken. 2% der Umfrageteilnehmer, die vor einer Woche noch Kaufen wollten, sind nun ins Lager derer übergesiedelt, die Verkaufen möchten. Kaufabsicht ist eine wichtige Voraussetzung für steigende Kurse, doch nur eine von vielen. Es kann auch sein, dass bereits ein nachlassender Verkaufsdruck für steigende Kurse sorgt.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger notiert ebenfalls unverändert bei neutralen -2. Profis, die sich über die Eurex absichern, verhalten sich ebenfalls neutral. Das Put/Call-Verhältnis von 1,3 liegt nur leicht unter dem Durchschnitt von 1,4.

In den USA sieht es da anders aus. Das Put/Call-Verhältnis der CBOE notiert weiterhin bei 0,45 Punkten und damit in einem Bereich, der so bullisch ist wie in den vergangenen fünf Jahren nicht. Das Vertrauen in Präsident Trump, bis zu den Wahlen eine gute Börsenstimmung zu schaffen (wichtiger Faktor für Wiederwahl!), ist sehr groß.

Ganz anders sehen dies Fondsmanager, deren Investitionsquote vor einer Woche um 40% auf 53% eingebrochen war. Diese Woche folgte nur eine leichte Gegenbewegung auf 59%. Jetzt wird ein Schuh draus: Fondsmanager haben schon vor einer Woche Cash generiert, um für die anstehenden Börsengänge von Snowflake, Amwell und bald folgend vielleicht auch Palentir und AirBnB gerüstet zu sein. Ohh, und nicht zu vergessen, vielleicht besteht Trump auf einen Börsengang der US-Sparte von TikTok?

Unter US-Privatanlegern dominieren die Pessimisten, das Bulle/Bär-Verhältnis steht bei -8,4%.

Die technisches Verfassung der US-Märkte ist neutral, wenn wir dem Angst & Gier Indikator des S&P 500 glauben (53%).

Dax Sentiment – die Interpretation

Es hat den Anschein, Anleger sind erst einmal überfordert, die vielen Ereignisse der abgelaufenen Woche einzuordnen, denn die Stimmung hat sich seit der vergangenen Woche kaum verändert. Es bleibt bei der Aussage der vergangenen Wochen: Rotation! Es gibt einige Aktien, die sind bereits zu hoch gelaufen. Gleichzeitig gibt es aber noch viele Aktien, die besser aus der Coronakrise kommen, als viele das erwartet haben.

Aus Sicht der Sentiment-Theorie kann ich keine künftige Richtung ableiten. Grundsätzlich würde ich die Stimmungslage dahingehend interpretieren, dass noch reichlich Luft nach oben für diese Rallye besteht. Der Optimismus ist überaus moderat und in der Regel enden Rallyes mit überschäumender Feierlaune bei großem Optimismus. Davon sind wir weit entfernt.

Doch ich kann der aktuellen Stimmungslage nicht entnehmen, ob wir vor der Wiederaufnahme der Rallye beim Dax noch einen Rücksetzer verkraften müssen, oder nicht. Ich weiß also nicht, ob Sie jetzt schon investiert sein sollten, oder noch eine bessere Gelegenheit dafür bekommen. Daher bleibe ich auch hier bei meiner Standard-Empfehlung: Schrittweise vorgehen :-). Jetzt gibt es bei einzelnen Werten schon Kaufkurse. Wir haben in den vergangenen Wochen bereits neue Positionen aufgebaut. Aber Sie sollten noch Pulver trocken halten, falls es noch einen Rücksetzer gibt.

Die Stimmung zum Dax ist neutral

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Aktien

Markus Koch vor dem Handelsstart in New York – Abverkauf bei Tech geht weiter

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video vor dem Handelsstart in New York. Der Abverkauf bei Tech geht weiter, und der Value-Bereich profitiert.

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Aktienmärkte: S&P 500 und Dow Jones – geht der Abverkauf weiter?

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Obwohl der S&P 500 als Leitindex der weltweiten Aktienmärkte meiner Lesart Folge geleistet hat, habe ich mich zur Umstellung meines Szenarios entschieden. Aufgrund fehlender stark strukturierter Kursmuster ist die Analyse der seit März währenden Welle äußerst schwierig und kann durch die Performance eines einzelnen Tages einer kompletten Umstellung bedürfen. Ungeachtet dessen bleibt der S&P 500, bleiben die Aktienmärkte im Korrekturmodus! Wie der Chart es zeigt, bleibe ich meiner prinzipiell positiven Sichtweise treu, ganz gleich wie die Wellen später deklariert werden.

Aktienmärkte: Ausblick für den Leitindex S&P 500

Die kleine Korrektur der Aktienmärkte der letzten Tage dient der Ausbildung von Welle (c) der übergeordneten Welle (B). Aufgrund dessen, dass sich (c) in dieser Konstellation fünfteilig ausbilden muss, erwarte ich die Ausbildung eines Diagonal-Impulses (1-2-3-4-5). Aktuell steht Welle (3) auf der Agenda und kann weitere leichte Verluste im Schlepptau führen. Im Grunde sehe ich diese Gefahr nicht, denn aufgrund des ausgebliebene Bruchs des kleinen 0.62-Retracements (3.286 Punkte) erwarte ich einen freundlichen Wochenstart. Dennoch bleibt der S&P 500, bleiben damit die Aktienmärkte noch unter der Kontrolle der seit Ende August andauernden Korrektur.

Der S&P 500 gibt die Richtung für die Aktienmärkte vor
Somit ist selbst ein Abverkauf bis zur 1.62-Unterstützung (3.178 Punkte) absolut im Rahmen der Möglichkeiten. Lediglich der Bruch dieser massiven Kurslinie sollte sich nicht einstellen. Ein erstes sehr ernst zu nehmendes Anzeichen auf einen bevorstehenden Paradigmenwechsel der Aktienmärkte würde erst ein Schlusskurs über dem 0.76 Retracement bei aktuell 3.516 Zählern darstellen. Auch diesen Schritt erwarte ich für die nächste Woche noch nicht.

Fazit:

Der S&P bewegt sich innerhalb einer Korrektur, deren Abschluss so schnell nicht zu erwarten ist. Resultierend daraus rate ich von einer Positionierung derzeit noch ab; ist ein Kaufsignal noch nicht spruchreif.

 

Wie ist die Lage beim Dow Jones?

Der Dow Jones musste sich an den zurückliegenden beiden Wochen, wie alle amerikanischen Aktienmärkte, leichte Punktverlusten hinnehmen. Dramatisches ist daran noch nicht festzustellen, denn dieses Szenario hatte ich in der jüngsten Betrachtung auch so aufgezeigt. Veränderungen an der bisherigen Wellenzählung mussten somit nicht vorgenommen werden, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance bestätigt der dienstälteste Aktienindex der Welt seinen Willen, den bisherigen Trend fortführen zu wollen. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf.

Ausblick:

Die jüngsten Punktverluste haben die Ausbildung von Welle (iv) des seit Mitte Mai laufenden Diagonal-Impulses (i-ii-iii-iv-v) zur Aufgabe gehabt. Der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der Unterstützungslinie bei 27.505 Punkten (0.38 Retracement) kann als ein leicht positiv zu wertendes Indiz auf eine bevorstehende Trendwende angesehen. Noch ist der Stab noch nicht gebrochen; noch besteht die Möglichkeit, dass das 0.50 Retracement (27.002 Punkte) angelaufen wird. Der Bruch dieser Supportline würde eine größere Korrekturbewegung für den Dow, für die Aktienmärkte insgesamt nach sich ziehen und zudem noch den seit März laufenden Aufwärtstrend abschließen.

Der Dow Jones und die Aktienmärkte
Wie im Chart dargestellt erwarte ich diesen Schritt nicht, vielmehr favorisiere ich eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau und eine sich daran anschließende Fortführung des Aufwärtstrends. Derzeit sind noch keine Einstiegsmarken als auch Kursziele zu benennen, denn hierzu muss erst der Abschuss von (iv) erfolgen. Zu beachten ist dabei, dass es sich bei der seit März laufenden Bewegung, um eine Korrektur handelt.

Fazit:

Die aktuelle Situation steht einem Engagement zum jetzigen Zeitpunkt entgegen. Erst nach Abschluss von (iv) kann von einem neuen Einstiegssignal gesprochen werden. Die Absicherung sollte bei 27.002 Punkten (0.50 Retracement) erfolgen.

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