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Headlines der PK von Mario Draghi

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die wichtigsten Aussagen von Mario Draghi – heute viele Worte und wenig Inhalt? Immerhin hatte die EZB nun den Passus gestrichen, wonach man das QE zeitlich und volumenmäßig ausweiten könne, wenn nötig..

– Draghi beginnt und liest das vorhin schon veröffentlichte Statement vor

– Wachstum eher stärker als zuvor gedacht, Inflation wird sich weiter unserem 2%-Ziel nähern

– beobachten Entwicklung am Devisenmarkt im Hinblick auf die Inflationsentwicklung

(FMW: überraschend hawkish bisher, daher der Euro stärker!)

– Abwärtsrisiken hängen von globalen Faktoren ab (FMW: gemeint sind US-Importzölle!)

– Protektionismus Risiko für Wachstum

– Inflation wird sich in nächsten Monaten auf aktuellem Niveau stabilisieren

– EZB behält Inflationsprognosen bei

Draghi „hat“ fertig, jetzt kommen die Fragen..

– Draghi: haben einstimmig den Passus weggelassen, dass QE bei ungünstigen Verhältnissen ausgeweitet werden könne. Aber das signalisiert keien geänderte Haltung der EZB (FMW: Draghi versucht wortreich, das Wegglassen des Passus herunter zu spielen!)

– Draghi: wissen nichts über die Entwicklungen in Lettland (Banken-Skandal + Korruptionsvorwürfe gegen lettischen Notenbankchef) – FMW: das dürfte die glatte Unwahrheit sein, wenn Draghi den Ahnungslosen spielt!

– Draghi: können noch nicht den Sieg verkünden! Infalation ist immer noch „subdued“

– Draghi: Auswirkungen von US-Importzöllen zunächst begrenzt, gehen fdavon aus, dass Handelskrieg verhindert werden kann, aber wir machen uns dennoch Sorgen

– Draghi: wenn man Schutzzölle für beferundete Nationen einführt – wer sind dann die Feinde (FMW: sehr treffender Punkt!)

– Draghi: Unsere Sorge glt der Nachhaltigkeit des Haushalts in Italien

– Draghi: Notfallkredite sollten zentral vergeben werden

– Draghi: QE immer noch sehr wichtig

– Draghi: haben einstimmig den Passus weggelassen, dass QE bei ungünstigen Verhältnissen ausgeweitet werden könne – das ist eine rückwärtsgerichtete Maßnahme

– Draghi: falls EU beschließt, Gegenmaßnahmen gegen US-Zölle zu erheben, würde es 2 Monate dauern, bis diese greifen würden

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Karl Müller

    8. März 2018 15:17 at 15:17

    Es ist doch vollkommen wurscht wer was labert. Die Aktien-Honks kaufen einfach weiter. Maßgebend ist jetzt allein das OI zum 16.03.2018.

    Und selbst wenn Trump heute was zu den Zöllen nuschelt – da kommt sofort einer um die Ecke der das wieder relativiert. Guter Cop – böser Cop halt. Nirgendwo wird so hemmungslos gelogen wie in der Finanzbrache ;-)

    Allen gute Trades!
    VG KArl

    • Avatar

      ET

      8. März 2018 16:22 at 16:22

      …. doch: in der Politik!

      • Avatar

        Jan

        8. März 2018 16:50 at 16:50

        Und beim Arzt.
        Aber das ist hier nicht wichtig solange die Aktien der Pharma laufen.

    • Avatar

      Zimmermann

      8. März 2018 16:26 at 16:26

      Das mit der Finanzbranche stimmt wohl. Lügen ist schon fast zu milde ausgedrückt. Wenn die restliche Welt ebenso operieren würde, säße die halbe Welt im Knast. Was in diesem Metier getrickst, getäuscht, betrogen wird, ist schon hanebüchen. Man nehme nur die Deutsche Bank. Die Menge an Verfahren, was die an der Backe haben, da würde bei einem normalen Unternehmen das Management längst im Knast sitzen und die Firma gäbe es nicht mehr, wäre vom Markt verschwunden. Die Finanzbranche, so hat man zumindest den Eindruck, kann nahezu so wie in einem rechtsfreien Raum operieren.

      Aber das wissen wir ja alle. Darum lohnt es nicht, sich darüber aufzuregen und die besten Trades zu machen.

      Keep Cool!

  2. Avatar

    Gixxer

    10. März 2018 07:34 at 07:34

    „Draghi: wenn man Schutzzölle für beferundete Nationen einführt – wer sind dann die Feinde (FMW: sehr treffender Punkt!)“
    Das ist einfach zu erklären: Die USA haben keine Freunde! Solange du den USA was bringst, ist es gut. Sollte das nicht mehr der Fall sein, wird man fallen gelassen. In der Vergangenheit gibt es dafür etliche Beispiele (zB Saddam Hussein). Und in Trumps Augen bringen wir den USA eben nun nichts mehr.
    Ein weiteres gutes Beispiel ist der Satz von Merkel zur NSA Affäre: “ Ausspähen unter Freunden geht gar nicht.“
    Danach hätte uns schon klar sein sollen, wo der Hase lang läuft.

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fashionette: Onlineshop für Luxus-Shopping geht an die Frankfurter Börse

Claudio Kummerfeld

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Bürotürme in Frankfurt

fashionette ist kein normaler Onlineshop für Klamotten und Schuhe. Nein, hier werden nur hochpreisige Handtaschen, Schuhe, Schmuck etc verkauft. Darauf hat sich die Düsseldorfer fashionette AG spezialisiert. Man konzentriert sich auf die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Nach eigenen Angaben bietet das Portal 11.000 Artikel von 150 Premium- und Luxus­marken, und hat pro Monat mehr als 3 Millionen Seitenaufrufe. Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2019 bei 73 Millionen Euro, und der Gewinn (EBITDA) lag bei 6,8 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 9,3 Prozent.

Die Deutsche Börse hat heute offizielle Angaben zur Aktienzeichnung und zum ersten Handelstag an der Börse für das Unternehmen veröffentlicht. Die Aktienzeichnung für den Börsengang der fashionette AG (ISIN: DE000A2QEFA1) an der Frankfurter Wertpapierbörse ist heute gestartet und wird voraussichtlich bis zum 27. Oktober andauern. Inklusive der Mehrzuteilungsoption werden bis zu 3.605.000 Aktien angeboten, die Bookbuilding-Spanne liegt bei 30,00 bis 38,00 Euro je Aktie. Der erste Handelstag der fashionette AG im Segment Scale ist laut der Deutschen Börse für den 29. Oktober geplant.

Beim Klick an dieser Stelle finden sie alle Detaildaten zu dieser Emission bei der Frankfurter Börse.

Der Börsengang von fashionette hat einen Gesamtumfang von bis zu 137 Millionen Euro. Aber der Großteil der Papiere werden vom aktuellen Hauptaktionär Genui verkauft, womit ein Großteil der Emission nicht in der Firma landet, sondern an den Altaktionär fließt. Im Unternehmen werden von der Emission wohl 36-46 Millionen Euro ankommen.

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Echter Wohlstand nur mit Aktien möglich – Werbung

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Lieber Börsianer,

das ist die harte Wahrheit. Im europäischen Vergleich sind wir nicht besonders wohlhabend. Rein rechnerisch entfällt auf jeden erwachsenen Deutschen ein Vermögen von 216.654 US-Dollar. Österreicher verfügen in dieser Statistik über ein Vermögen in Höhe von 274.919 US-Dollar. In der Schweiz „sitzt“ jeder Erwachsene dagegen auf einem gewaltigen Vermögen von 564.653 US-Dollar, wie die Crédit Suisse in ihrem Global Wealth Databook ausgerechnet hat.

Das ist natürlich nur ein statistischer Wert, den man entsprechend lesen muss. So sind in der Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl überdurchschnittlich viel bedeutende Großunternehmen wie etwa Novartis, Nestlé oder ABB angesiedelt. Deren Vermögen geht in diese Statistik ebenfalls ein, ohne dass der Schweizer Privatmann dies auf seinem Konto oder Depot unmittelbar spürt.

Diese statistische Verzerrung gilt allerdings für Deutschland und Österreich in leicht abgeschwächter Form ebenfalls. Auch hier gibt es Großunternehmen. In ihrer Grundaussage lügt diese Statistik also nicht. Deutsche und Österreicher sind relativ arm. Was sind die Ursachen unserer relativen Armut?

Wir waren im vergangenen Jahrhundert schlecht „beraten“, als wir uns an zwei Weltkriegen maßgeblich beteiligt haben und damit unsere Vermögenssubstanz zweimal weitgehend zerstört haben. In der Schweiz hat man unterdessen weiter aufgebaut und sich über Fluchtgelder aus den damaligen Krisenregionen Europas gefreut.

Jeder dritte Schweizer vermehrt sein Geld an der Börse

Aber lassen wir die Geschichte ruhen! Denn es gibt noch eine andere Erklärung für unseren Vermögensrückstand. Schweizer setzen auf die Aktie, während der deutsche Michel lange Jahre das Sparbuch bevorzugte. So investieren derzeit über 20 % der Eidgenossen aktiv und selbstständig an der Börse. Zählt man hierzu noch die betriebliche Altersvorsorge, die für Schweizer Arbeitnehmer ab einem gewissen Einkommen verpflichtend ist, kommt die Schweiz sogar auf eine Aktionärsquote von deutlich über 30 %. So wird man schließlich wohlhabend.

Erst im vergangenen Jahr schoben die eidgenössischen Pensionskassen erneut satte Extra-Renditen ein, weil sie zu über 30 % am boomenden Aktienmarkt investiert waren. Zu Deutsch: Die Vermögensschere zwischen Deutschland und der Schweiz hat sich zuletzt nochmals zu unseren Ungunsten ausgeweitet. Hierzulande investieren rund 15 bis 16 % der…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Daimler: Deutlich sinkender Umsatz, steigender Gewinn

Claudio Kummerfeld

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Daimler Mercedes Logo

Daimler hatte vor genau einer Woche Zahlen zum Quartalsgewinn als Ad Hoc-Mitteilung veröffentlicht. Heute nun hat Daimler offiziell seine kompletten Quartalszahlen veröffentlicht. Und diesem Bericht ist die interessante Tatsache zu entnehmen, dass Daimler es mitten in der Coronakrise geschafft hat denn Gewinn zu erhöhen, während er Umsatz deutlich schrumpft.

Daimler heute auch mit Umsatzzahlen

Egal ob EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) oder bereinigtes EBITDA. Der Gewinn im 3. Quartal ist bei Daimler höher als im 3. Quartal 2019. Das EBITDA steigt von 2,69 auf 3,07 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA steigt von 3,14 auf 3,48 Milliarden Euro. Das letztliche Konzernergebnis belief sich auf 2.158 nach 1,81 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz sinkt um 7 Prozent von 43,3 auf 40,3 Milliarden Euro. Der Fahrzeugabsatz sinkt um 8 Prozent von 839.300 auf 772.700 Stück. Weniger Fahrzeuge, weniger Umsatz, aber mehr Gewinn. Das kann sich sehen lassen gegenüber den Börsianern.

Hier auszugsweise aktuelle Aussagen von Daimler:

Aufgrund eines überzeugenden Produktportfolios und einer positiven Markterholung haben wir im dritten Quartal eine gute Geschäftsentwicklung verzeichnet. Wir haben unsere umfangreichen Maßnahmen zur Kostenkontrolle und zum Cash Management erfolgreich vorangetrieben. Mit diesem Schwung sind wir auf dem richtigen Weg, um unser Geschäft wetterfester zu machen. Die Transformation von Daimler ist allerdings ein Langstreckenrennen. Wir halten das Tempo weiter hoch – fokussiert und mit hoher Disziplin.“

Zum Ende des dritten Quartals lag die Nettoliquidität des Industriegeschäfts bei 13,1 (Ende Q2 2020: 9,5) Mrd. €. Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts betrug 5.139 (Q3 2019: 2.819) Mio. €. Der bereinigte Free Cash Flow des Industriegeschäfts erreichte 5.345 (Q3 2019: 2.931) Mio. €.

Der hohe Free Cash Flow im dritten Quartal von rund 5,1 Mrd. € spiegelt die anhaltenden Maßnahmen zur Kostenreduzierung und zum Erhalt der Liquidität sowie die positive operative Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern wider. Dazu trugen auch die Dividende des chinesischen Joint Ventures BBAC über 1,2 Mrd. €, positive Beiträge aus der Entwicklung des Working Capital sowie saisonale Einflüsse bei.

Letzte Woche Donnerstag Abend ging die Daimler-Aktie mit 46,84 Euro aus dem Handel, um dann letzten Freitag auf die Ad Hoc-Meldung höchst erfreut zu reagieren mit Kursen bis zu 49,60 Euro. Nach Kursrückgängen im Verlauf dieser Woche kann die Aktie heute wieder steigen auf aktuell 48,62 Euro. Im Vergleich zu Februar, vor dem Beginn des Börsencrash, notiert die Daimler-Aktie jetzt 5 Euro höher – heute ist es im Vergleich zu gestern ein Plus von 2,1 Prozent.

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