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Headlines vom FOMC-Protokoll – Dollar legt zu, schnellere Zins-Anhebungen jetzt im Spiel

Redaktion

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FMW-Redaktion

Fazit FMW zum FOMC-Protokoll:

– 108 Mal wird das Wort „Inflation“ verwendet

– es kann mithin keine Zweifel daran geben, dass die Fed mit den Zinsanhebungen weiter machen wird, nun wohl eher vier als drei Anhebungen in 2018, da einige Mitglieder auf schnellere Anhebungen drängen in Antizipation der US-Steuerreform, hier die zentrale Passage:

„A few other participants mentioned that they saw as appropriate a pace of additional policy tightening through the end of 2018 that was somewhat faster than that implied by the December SEP median forecast.“

..daher legt der Dollar zu, Dollar-Yen höher, Euro-Dollar tiefer, Gold ebenso; die Aktienmärkte finden das ganz ok..

Die zentralen Aussagen der letzten Sitzung des FOMC vom 12./13. Dezember 2017:

– einige Mitglieder besorgt über geringe Inflationserwartungen

– bei ansteigender Inflation durch Steuerreform dürften schnellere Zinsanhebungen notwendig werden

– sich verflachende Zinskurve ungewöhnlich („not usual“)

– Fed-Mitglieder diskutierten Frage, ob Zinsanhebungen beschleunigt oder verlangsamt werden sollten

– die meisten Mitglieder erearten nach wie vor Anstieg der Inflation auf 2%

– einige Mitglieder besorgt über Riskken für Finanzstabilität; geringe Volatilität und hohe Bewertungen von Asstes Anlaß zur Sorge

– die meisten Mitglieder für schrittweise weiter Anhebung der Zinsen

Zentrale Aussagen im Wortlaut:

„In light of elevated asset valuations and low financial market volatility, a couple of participants expressed concern that the persistence of highly accommodative financial conditions could, over time, pose risks to financial stability.“

„Many participants judged that the proposed changes in business taxes, if enacted, would likely provide a modest boost to capital spending, although the magnitude of the effects was uncertain.“

„Regarding inflation, participants generally viewed the medium-term outlook as little changed, and a majority commented that they continued to expect inflation to gradually return to the Committee’s 2 percent longer-run objective.“

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Beispielbild einer Fed-Sitzung
Foto: Federal Reserve

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Jens

    3. Januar 2018 23:51 at 23:51

    2018 wird interessant.

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Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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