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Headlines vom FOMC-Protokoll

Redaktion

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am

Die wichtigsten Aussagen der FOMC-Mitglieder auf der letzten Fed-Sitzung am 30./31.Juli in Schlagzeilen – zu bedenken ist, dass die Sitzung vor der Ankündigung neuer Strafzölle gegen China durch Donald Trump lag. Allerdings unterliegt das FOMC-Protokoll einem Redaktionsprozess, sodass spätere Entwicklungen durchaus indirekt mit einfliessen können:

– Mehrere Mitglieder des FOMC wollten Zinsen unverändert lassen. 2 wollten 50 Basispunkte Senkung, mehrere wollten keine Veränderung

– Einige Mitglieder äußerten Bedenken, dass eine Zinssenkung falsch interpretiert werden könne als negatives Signal bezüglich der Konjunktur

– Mitarbeiter sahen den Handelskrieg sich eher noch verschlechtern als verbessern

– Die meisten FOMC-Mitglieder betrachteten die Zinssenkung von 0,25% als „Anpassung in der Mitte des Zyklus“

– Die Teilnehmer stellten fest, dass die aktuellen finanziellen Bedingungen offenbar wesentlich auf der Erwartung beruhen, dass die Federal Reserve die Geldpolitik erleichtern würde

– Man betrachtet ölle als „anhaltenden Gegenwind“ für das Wirtschaftswachstum

– Es gebe keinen voreingestellten Kurs für weitere Zinssenkungen

– Man könnte zukünftig „selbstbewusster und präventiver“ bei der Nutzung von Anleihekäufen vorgehen, wenn die wirtschaftlichen Umstände dies rechtfertigen

Hier finden Sie den kompletten Text des Protokolls.

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    susiklatt

    21. August 2019 20:12 at 20:12

    danke, welcher Zyklus ist gemeint. Powell sagte doch, dass die FED
    in keinen Zinssenkungszyklus eintreten werden (so habe ich es verstanden)

  2. Avatar

    Torsten

    21. August 2019 20:23 at 20:23

    „Einige Mitglieder äußerten Bedenken, dass eine Zinssenkung falsch interpretiert werden könne als negatives Signal bezüglich der Konjunktur“

    genau, eigentlich geht es nur um den eigenen Vorteil. Aber das kann man ja so nicht verkaufen dann wäre man Währungsmanipulator.
    Schulden machen ist mit einem starken Dollar schwerer.

    Donald Trump will noch schnell mit dem starken Dollar Grönland kaufen bevor er die FED zu Zinssenkungen zwingt. :))
    Was würde Grönland eigentlich kosten 500 Mrd? 2 Bill.?

  3. Avatar

    leftutti

    21. August 2019 20:24 at 20:24

    Das FED-Protokoll könnte man auch ironisch als Brieffalken-Post aus Washington D.C. bezeichnen. Zumindest was Gold betrifft, ansonsten herrscht ja sozusagen eher großes Schweigen im Walde. Gell!
    Die 1500 halten 😂 😳 🥴

  4. Avatar

    Michael

    21. August 2019 20:39 at 20:39

    Völlig irre, das Protokoll, die Märkte flippen aus! „Part of“ haut aber mal so richtig rein, Minuszinsen bis spätestens Dezember auch in USA. Zusätzlich orakelt zerohedge mit gestähltem Oberkörper und Kippe im Mund ein aktives Anschmeißen der Gelddruckmaschinen. Den POTUS wird das freuen.

  5. Avatar

    Beobachter

    21. August 2019 21:29 at 21:29

    Wie blöd ist die ganze Finanzwelt- Menschheit, Alle sehen ,dass die Nebenwirkungen der künstlichen Tiefzinsen unter dem Strich negativ sind ( Japan) u.trotzdem will man es nachäffen.
    Und dann der gescheite Krugmann u.alle MMT – Jünger die meinen mit immer mehr Schulden können die Probleme gelöst werden.Auch da gibt es tausend Beispiele, Argentinien u.s.w. lassen grüssen.
    Es gibt nur zwei Arten schuldengetriebenes Wachstum zu beenden:
    1. Man bringt Opfer u.macht es selber,
    oder der Markt macht es später auf brutale Weise. ( Sprichwort eines bekannten Gelehrten)
    Wieviel besser muss denn die US- Wirtschaft vor den 10 Jahren Stimulus in 2008 gewesen sein als das System noch mit 5bis 7% Zinsen funktionieren konnte?

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