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Headlines vom FOMC-Statement

Redaktion

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FMW-Redaktion

– 3 Mitglieder wollten sofortige Zinsanhebung (Rosengren, George, Mester), 7 waren dagegen

– Grund für Zinsanhebung „has strengthened“

– Risiken seien „roughly balanced“ (FMW: das ist eine Formulierung, die die Fed traditionell vor einer Zinanhebung gebraucht!); im letzten Statement war noch die Rede von die Risiken hätten abgenommen („diminished“)

– Arbeitsmarkt „continued to strengthen“ , Wirtschaft „picked up“

– Haushaltausgaben „growing strongly“

– 10 von 17 FOMC-Mitgliedern erwarten eine Zinsanhebung in 2016

– „Dotplots“ (Erwartung der Fed-MItglieder über Zinsentwicklung): 1 Anebung 2016, 2 in 2017

– Abweichler Mester, Rosengren und George betonen, dass die Notwendigkeit für ene Anhebung im Dezember „sehr stark“ sei

– Fed senkt Ausblick für BIP in 2016 auf 1,8% von zuvor 2,0%

Fazit FMW: die Fed hat mehr oder weniger klar gemacht, dass sie die Zinsen im Dezember anheben wird. Gleichwohl wird der Dollar in einer ersten Reaktion schwächer, Anleihen steigen (im Kurs), Aktien auch. Allerdings sollte man besser die weitere Entwicklung und die Aussagen Yellens in wenigen Minuten besser abwarten..

Einschätzung von John Hardy, Saxobank:

„Overall assessment is that there is very little change to the statement and economic forecasts but a fairly strong commitment to a December rate hike in the dot plot. Note the three dissenters.

It’s a real mixed bag but the market is taking it as somewhat dovish on the longer-term Federal Reserve policy forecasts and perhaps this was the one chance for the Fed to show its teeth in the face of financial stability and political risks and once again failed to do so. It will be interesting to see if Janet Yellen’s press conference shows the same lack of conviction as previous appearances.“

Dazu ein bissiger Tweet:

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Hier der Vergleich zum letzten Statement der Fed:

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Blick in ein Fed-Meeting. Foto: Public Domain

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Gerd

    21. September 2016 20:13 at 20:13

    Danke für die Headlines!

    Meiner einer würde den Inhalt des Protokolls niemals richtig übersetzen können.

  2. Avatar

    Brightcross

    21. September 2016 20:20 at 20:20

    Wie immer super schnell, kurz und informativ.

    Reaktionen auf dem Devisenmarkt fallen ja sehr bescheiden aus.
    Mal sehen was die gute JY gleich faselt und bewegt.

  3. Avatar

    Gixxer

    21. September 2016 20:23 at 20:23

    Wie immer tadellose Arbeit und dann auch noch so flott. Wie heute morgen bei der BoJ!
    Prima Arbeit!!

    Jetzt aber auch noch eine weitere Anmerkung. Wenn ich es richtig interpretiere, ist eine Zinsanhebung noch in diesem Jahr demnach sehr wahrscheinlich. Es kann sich zwar sicher noch ändern (nichts ist so beständig wie die Änderung), aber gehen wir mal davon aus, es wird so kommen. In dem Fall wäre das Wasser auf die Mühlen von Trump, denn er hat es so ja immer schon prophezeit. Und das würde sicher nicht so gut für die FED aussehen, wenn er Recht behalten würde.

  4. Avatar

    bauer

    21. September 2016 20:24 at 20:24

    QFugi
    Wie immer großartige Arbeit von Dir…
    Gute Nacht
    Gold UP…

  5. Avatar

    KarlM

    21. September 2016 20:26 at 20:26

    Danke an das Team von FMW!

    VG Karl

  6. Avatar

    sabine

    21. September 2016 20:32 at 20:32

    Ich wette jetzt mal so, das keine Zinsanhebung kommt. Dieses und nächstes Jahr nicht. Ausgenommen vielleicht 0,005%, wie schonmal.
    Haben wir das Theater nicht schon 10 Jahre? „Jetzt aber dann wirklich“. Ich versteh nicht, wie erwachsene Menschen, die sogar morgens nicht gegen den Schrank gelaufen sind, da immer noch mitmachen, ohne zu lachen. Ich versteh es wirklich nicht.
    Wenn ich meinem Kind sage, morgen bekommst Du einen neuen Schrank, und das 10 Jahre. Sie würde doch nach 2 Monaten aufhören, mich ernst zu nehmen. Was ist da bei Erwachsenen anders, wenn es um d i e Zinsanhebung geht? Mysterium humanum.

    • Avatar

      gerd

      21. September 2016 21:25 at 21:25

      Sabine, Klasse. Ganz meine Meinung.
      Da sieht man mal wieder. Selbst Kinder kriegen das schnell mit.

      Aber es hieß früher nicht umsonst, wenn du die Börse betrittst, solltest du deinen Verstand an der Garderobe mit abgeben.
      Deshalb geht es auch in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten bei den anstehenden (nicht von eigener Hand gefälschten) statististischen Wirtschaftszahlen munter weiter mit:
      Sie kommt, sie kommt nicht, sie kommt, sie kommt nicht…..die Zinserhöhung.
      Das können Kinder auch gut. Die nehmen sich dafür eine Blume und zupfen die Blütenblätter ab. Die kriegen das ohne Statistik mindestens genauso gut hin

  7. Avatar

    m.d

    21. September 2016 20:34 at 20:34

    Aber wirklich. Ihr seit Klasse. Danke

  8. Avatar

    Kupferkopf

    21. September 2016 20:50 at 20:50

    Das einzigste was wirklich „wahrscheinlich“ ist, dass Janet Yellen die nächste Zinserhöhung nicht mehr selbst verkünden wird. ;)

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Thanksgiving-Party

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die steigenden Corona-Zahlen in den USA werden an der Börse derzeit ignoriert. Die Kurse kennen aktuell nur eine Richtung. Positiv zu werten ist auch, dass vermutlich die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden sollte.

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Aktienmärkte: Warum einige aktive Fonds 2020 den Markt schlagen

Wolfgang Müller

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Die Aktienmärkte sind Schauplatz eines Kampfes, der von Jahr zu Jahr härter wird: Der Wettstreit zwischen den aktiven Fonds und den preisgünstigen, passiven Indexfonds (ETFs). In diesem Jahr haben einige der aktiv gemanagten Investmentfonds die Nase vorn. Ein Grund dafür ist die auch die ungewöhnliche Konzentration der Anleger allgemein auf marktschwere Titel.

Aktienmärkte: Das Dauerduell aktiv gegen passiv

Was hatte sich der in diesem Jahr verstorbene Gründer des passiven Investierens, John Bogle, anfangs für Feinde gemacht, zumeist wurde er milde belächelt! Mitte der Siebziger war Mittelmaß als Ziel eines Investments absolut verpönt, alle wollten noch die Aktienmärkte schlagen.

Doch Bogle hatte seine Mitarbeiter beauftragt, alle im S&P 500 enthaltenen Aktien entsprechend ihrer Gewichtung zu kaufen und damit den bekannten Börsenindex einfach nachzubilden.

Damit schuf Bogle den ersten Indexfonds (Vanguard 500), mit einem aus heutiger Sicht mickrigen Volumen von 11,3 Millionen Dollar.

Doch von Jahr zu Jahr steigt die Anlagesumme in die passiven Anlagevehikel, vor gut zehn Jahren wurde die Billionen-Grenze überschritten, mittlerweile ist die von BlackRock, Vanguard, State Street dominierte Branche bei weit über sechs Billionen Dollar angelangt.

Natürlich lässt es sich auf Dauer nicht verheimlichen, dass es kaum einem aktiven Anlagevehikel jenseits der 10-Jahresfrist gelingt, den Index und damit auch den entsprechenden Exchange Traded Fund zu schlagen. Am allerwenigsten den Leitindex der Aktienmärkte, den S&P 500 als Benchmark – insgesamt liegt die Underperformance bei über 90 Prozent in den großen Märkten.

Ich habe es vor kurzem in einem Artikel dargelegt, welche Folgen es hat, wenn man in einem Jahrzehnt auch nur die zehn besten Handelstage der Aktienmärkte versäumt.

2020 und die extreme Outperformance von Growth

Blicken wir nun auf den heimischen Markt, wo die Entwicklung natürlich einmal mehr den amerikanischen Vorbildern folgt. Hier gibt auch BlackRock den Ton an mit seinen iShares, gefolgt von Lyxor und den XTrackers von DWS, einer Tochter der Deutschen Bank. Gefolgt von UBS, Amundi, Invesco und Deka Investments und damit sind auch die deutschen Sparkassen im Geschäft.

Wie eine Auswertung des Fondsverbands BVI zeigt, haben in den Privatanleger-Depots es einige der alten Namen aus der aktiven Branche geschafft, ihre Vergleichsindizes zu schlagen. Produkte der DWS, der Deka oder der Allianz Group und aus dem Kreise derer, die schon über ein Jahrzehnt am Markt sind. Und dies gilt auch schon für ein paar Jahre, obwohl für diese Produkte die teuren Konditionen mit dem Ausgabeaufschlag und der jährlichen Jahresgebühr von deutlich über ein Prozent p.a. gelten. Wie ist diese Performance zu erklären?

Es waren zum Teil die internen Vorschriften, die den aktiven Fondsmanagern geholfen haben – und nicht die besondere Aktienauswahl.

Man hatte innerhalb der Aktienmärkte auf Aktien gesetzt, die eine hohe Marktkapitalisierung aufwiesen, so genannte Blue Chips – und was lief in den letzten Jahren besonders gut?

Klar, der Tech-Bereich mit Titeln wie Amazon, Apple oder Microsoft, Aktien, die in den Fonds zum Teil noch stärker gewichtet waren, als zum Beispiel im S&P 500 oder im MSCI World. Aber bereits seit Anfang September ist so etwas wie eine Branchenrotation feststellbar, verstärkt durch das Ergebnis des Wahlausgangs in den USA sowie den letzten Ereignissen im Zusammenhang mit der Impfstoffentwicklung.

Anders ausgedrückt: Was passiert, wenn die Big Player wieder auf ein „normales“ Wachstumstempo zurückfallen, um nur eine milde Kursentwicklung zu prognostizieren?

Fazit

Aus den letzen Überlegungen wird deutlich, wie schwierig es in Zukunft bleiben wird, mit spezieller Aktien-Einzelauswahl die Aktienmärkte zu schlagen. Wird es zu einer bleibenden Branchenrotation von Growth zu Value kommen, oder hält sich das Wachstum der Big Seven, oder auch der FAANG-Aktien noch eine Weile?

Man braucht sich nur den explosiven Anstieg einiger Corona-Aktienopfer seit der Impfstoffmeldung von BioNTech/Pfizer zu betrachten. Wie stark wird es noch zu großen Umschichtungen in den großen Depots, insbesondere zum Jahreswechsel kommen? Der 9. November könnte bedeutsamer gewesen sein, als bisher angenommen. Der Anstieg des Nasdaq 100 von seinem Tief vom 6. März 2009 bis zu seinem Hoch am 2. September 2020 mit sagenhaften 1154 Prozent sollte irgendwann korrigiert werden, Kurse (speziell von Indizes) wachsen nie in den Himmel. Der Dax brachte es in diesem Zeitraum auf bescheidene 354 Prozent.

Die Aktienmärkte und die aktiv verwalteten Fonds

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