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Headlines vom FOMC-Statement

FMW-Redaktion

– Arbeitsmarkt dürfte sich weiter verbessern

– Inflationserwartungen haben zugenommen, sind aber immer noch sehr niedrig

– Wirtschaft wird weiter mit moderatem Tempo wachsen; 2016 1,9% (zuvor 1,8%); 2017 2,1% (zuvor 2,0%)

– Inflation geht weiter in Richtung 2%; im Statement fehlt das Wort „somewhat“ higher, mithin nimmt also die Fed die Erwartung der Inflation nach oben durch Weglassen des Wortes „somewhat“

– Fed: Zinsen in 2017 bei 1,375% (zuvor 1,125%); damit erwartet die Fed drei Zinsschritte in 2017

– Langfristig erwartet die Fed einen Zinssatz von 3%

Hier der Vergleich zum Statement aus dem November – was hat sich verändert?

Die Fed Fund Futures preisen nun die nächsten Zinsschritte der Fed für August und Dezember 2017 ein. Der Dollar steigt, die Anleiherendite der 10-jährigen US-Anleihe steigt über 2,5%.

Fazit FMW: Hawkisher als gedacht, beim Thema Wachstum bleibt die Fed eher defensiv, aber die Inflationserwartungen nimmt sie nach oben, ebenfalls ihre Projektion in den dot plots: nun also drei Zinsschritte. Der Anleihemarkt reagiert mit steigenden Renditen für US-Anleihen, aber die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fällt. Damit werden für Ausländer US-Anleihen noch attraktiver!



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9 Kommentare

  1. Eindeutig hawkischer. Geil, wie die Aktienmärkte das feiern. Wie bekifft muss man sein,um dieses Statement als bullish für den Aktienmarkt zu werten. Mal sehen, was die PK bringt.

    1. Hangover kommt noch!

    2. Viel interessanter finde ich die Reaktion an den Devisenmärkten.
      2015: eine gewaltige Zinserhöhung erwartet und eingepreist, 0,25% Zinserhöhung im Dezember, eine einzige Enttäuschung
      2016: vier Zinserhöhungen angekündigt und eingepreist, heute das minimalste aller Szenarien, zu 100% erwartet und bewertet wie ein Wunder ;)
      Irgendwann mal was ausgepreist? Nöööö…

  2. Die Börse scheint noch nicht so richtig zu reagieren.

  3. Dürfte sich verbessern…
    …moderat wachsen…
    somewhat fehlt…

    Im Prinzip also nichts Neues, für die „Märkte“ (ein paar Wahnsinnige mit viel zu viel Geld und Millionen von Algos) scheint es zu reichen.
    USD great again ;)

  4. Risse meinte ja, Dax wird/kann in den nächsten zwei Jahren auf 18.000 Punkte steigen, da die Dividendenrendite im Vergleich zu den Staatsanleihen einfach zu viel einbringt (glaube 3% im Vergleich zu 0%).
    Wie ist das dann in Amerika? Wenn dort die Rendite der 10-Jährigen über 2,5% steigt.

    1. Dann stehen 2% Dividendenrendite beim S&P 500 einer Rendite der 10-Jährigen von über 2,5% gegenüber. Das kann ein Auftrieb für den S&P 500 sein (die Weihnachtsrally hat es vorweg genommen). Höhere Finanzierungskosten bedeuten jedoch auch Gegenwind (Aktienkäufe auf Kredit gehen tendenziell zurück; es ist eine Rally auf Pump).

      1. Da war ich überschnell. Ich meinte, tendenziell Auftrieb beim Dax und Gegenwind beim S&P durch die höheren Finanzierungskosten. Die Weihnachtsrally ist völlig verrückt.

  5. Yellen spielt überhaupt keine Rolle sie kann anheben wie sie will. Jesus aus dem Tower rettet die Welt und die Aktienmärkte ,demnächst auf 2300 SPY und DOW 21000. NDX auf dem zu 5000. Alles gut und wie immer Yellen ist Non-Event keine Chance gegen Messias

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