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Headlines vom FOMC-Statement: Keine Zinsanhebung; Greenspan: „haben zwei Blasen: Aktien und Anleihen“

Redaktion

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FMW-Redaktion

Wird es wirklich so hawkish, wie viele erwarten?

Die wichtigsten Aussagen des FOMC in Headlines:

– Entscheidung einstimmig

– Fed: „further gradual increases“ in rates – das Wort „further“ ist neu, also „weitere Zinsanhebungen“

– Fed nimmt zur Kenntnis, dass Inflationserwartungen gestiegen sind

– Fed läßt Terminus weg, wonach Inflation in näherer Zeit unter 2% bleiben werde (FMW: das ist eher hawkish!); aber Inflation weiter unter 2% derzeit

– Risiken bleiben ausbalanciert

– Weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt, Konsum und Investitionen

Hier der Vergleich zum Statement aus dem Dezember:



FMW: Alan Greenspan jetzt bei Bloomberg: „Sind in einer fiskalisch untragbaren Verschuldungs-Situation“!

Greenspan: erwarte weiteren Fall des Dollars
Greenspan: wir haben zwei Blasen, eine am Aktienmarkt und eine am Anleihemarkt – die am Anleihemarkt ist kritischer
(„I think there are two bubbles. A stock market bubble and a bond market bubble. At the end of the day the bond market will be the critical issue“.)

Marktreaktion: Dollar stärker, die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe steigt auf 2,75%!

Das Statement im Wortlaut:

„Information received since the Federal Open Market Committee met in December indicates that the labor market has continued to strengthen and that economic activity has been rising at a solid rate. Gains in employment, household spending, and business fixed investment have been solid, and the unemployment rate has stayed low. On a 12-month basis, both overall inflation and inflation for items other than food and energy have continued to run below 2 percent. Market-based measures of inflation compensation have increased in recent months but remain low; survey-based measures of longer-term inflation expectations are little changed, on balance.

Consistent with its statutory mandate, the Committee seeks to foster maximum employment and price stability. The Committee expects that, with further gradual adjustments in the stance of monetary policy, economic activity will expand at a moderate pace and labor market conditions will remain strong. Inflation on a 12‑month basis is expected to move up this year and to stabilize around the Committee’s 2 percent objective over the medium term. Near-term risks to the economic outlook appear roughly balanced, but the Committee is monitoring inflation developments closely.

In view of realized and expected labor market conditions and inflation, the Committee decided to maintain the target range for the federal funds rate at 1-1/4 to 1‑1/2 percent. The stance of monetary policy remains accommodative, thereby supporting strong labor market conditions and a sustained return to 2 percent inflation.

In determining the timing and size of future adjustments to the target range for the federal funds rate, the Committee will assess realized and expected economic conditions relative to its objectives of maximum employment and 2 percent inflation. This assessment will take into account a wide range of information, including measures of labor market conditions, indicators of inflation pressures and inflation expectations, and readings on financial and international developments. The Committee will carefully monitor actual and expected inflation developments relative to its symmetric inflation goal. The Committee expects that economic conditions will evolve in a manner that will warrant further gradual increases in the federal funds rate; the federal funds rate is likely to remain, for some time, below levels that are expected to prevail in the longer run. However, the actual path of the federal funds rate will depend on the economic outlook as informed by incoming data.

Voting for the FOMC monetary policy action were Janet L. Yellen, Chair; William C. Dudley, Vice Chairman; Thomas I. Barkin; Raphael W. Bostic; Lael Brainard; Loretta J. Mester; Jerome H. Powell; Randal K. Quarles; and John C. Williams.“

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Segler

    31. Januar 2018 20:19 at 20:19

    Ich sag einfach mal DANKE für den guten Service
    Was nehme ich mit ?
    Das Zauberwort heisst „further“. Ahnungsschwer. Zukunftsangstbeladene Bullen.

  2. Avatar

    m.d

    31. Januar 2018 22:34 at 22:34

    auch von meiner seite ein ganz großes danke schön für diesen service.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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