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Headlines von Mario Draghi in Jackson Hole

Redaktion

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FMW-Redaktion

– Globale Erholung wird stärker

– Rückkehr zu Protektionismus ernsthafte Gefahr

– Draghi warnt vor Folgen zu laxer Regulierung, wenn Geldpolitik locker ist

FMW: keine spezifischen Aussagen zur Geldpolitik – anders als bei Yellen und dem Dollar scheint das Euro-positiv zu sein, der Euro steigt gerade über das Hoch aus dem August bei 1,1910! Der Dax reagiert darauf wenig begeistert!

Die Märkte sagen sich hier: oh, Draghi sagt nichts Dovishes, also tun wir das, was wir tun wollten, uns vor Draghis Aussagen aber (noch) nicht trauten: wir kaufen den Euro! Das zeigt: die Grundstimmung gegenüber dem Dollar ist negativ (auch wegen Trump, aber auch weil man meint, die Fed werde wieder den Schwanz einziehen), während die Stimmung gegenüber dem Euro positiv ist, nicht zuletzt wegen starker Konjunkturdaten aus der Eurozone..

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Die Rede Draghis im Wortlaut hier..


Foto: EZB

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    25. August 2017 21:12 at 21:12

    Der Mist will einfach nicht korrigieren!!!

    • Avatar

      Walter Schmid

      25. August 2017 21:29 at 21:29

      Das kommt schon! Man muss Geduld haben.

    • Avatar

      Gerd

      25. August 2017 21:34 at 21:34

      Welcher Mist jetzt?
      Doch wohl nicht der DAX-Mist?
      Der hatte ja schon 1000Punkte korrigiert.
      Und ohne schwarze Asteroiden-Schwäne von außerhalb hätte er damit ja eigentlich seine Schuldigkeit getan. Aber keine Sorge, da sind schon welche im Anflug auf Deutschland. Bloß will die vor der Bundestagswahl noch keiner sehen. Und ob die dann allerdings zeitnah sofort danach schon einschlagen werden, ist jetzt noch nicht auszumachen.

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    Robert

    25. August 2017 21:28 at 21:28

    Echt so …

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    Denker

    25. August 2017 21:48 at 21:48

    Schwachsinnige Augenwischerei…. Globale Erholung wird stärker????
    … scheinbar gibt es ja noch genug Dumme die sowas glauben.
    Diese Zentralbänker, nach denen sich der Markt orientiert… lächerliches Kasperletheater.
    Irgenwann werden sie die ganze Welt weginflationieren bis kein Stein mehr auf dem anderen steht.

  4. Avatar

    Petkov

    25. August 2017 21:51 at 21:51

    @FMW: vielen Dank für die Berichterstattung zu später Stunde am Freitag. Ein erholsames Wochenende!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      25. August 2017 22:13 at 22:13

      Vielen Dank, @Petkov! Ihneen ebenso ein schönes Wochenende!
      Sieht nicht gut aus beim Dax, meiner Meinung nach..

      • Avatar

        Petkov

        25. August 2017 22:54 at 22:54

        Stimmt, aber es wäre für Sie nur gerecht und für uns Leser einfach ein Genuss, wenn Sie wieder mal einen heftigen Dax-Rücksetzer live aus Ihrem Studio und nicht aus dem Urlaub kommentieren könnten.
        Gscheit gegrillte Rindersteaks tun zuweilen jedem gut,
        Egal was im Depot rumschwirrt: Call oder Put

      • Avatar

        Braun

        26. August 2017 00:40 at 00:40

        Ohne Markus ist der Tag nicht zu gebrauchen!!! Respekt :-)

      • Avatar

        Masud79

        26. August 2017 16:52 at 16:52

        Diese Meinung haben sie schon seit 2000 Punkten Herr Fugmann:-))

        • Avatar

          Petkov

          26. August 2017 19:40 at 19:40

          Na also. Dann wissen Sie, wie tief es runterplumpsen kann. :-)

  5. Avatar

    leo

    25. August 2017 22:38 at 22:38

    Es ist unlogisch die Schwäche des Dollars nicht durch eine Leitzinserhöhung zu nutzen. Es lädt gerade dazu ein, weshalb es gut möglich ist das im September die US zinsen erhöht werden. Die Entschuldung in Europa läuft doch gut , nur etwas langsam wegen der niedrigen Inflation , die aber durch die 0 Zinspoltik der EZB nicht steigen kann, es sei denn die Löhne steigen , was aber mit Ausnahme Deutschlands nicht möglich ist. Schwung in die Notenbankkiste kommt wenn der Ölpreis durch die Decke geht, dann wird’s lustig.

  6. Avatar

    Kuperkopf

    26. August 2017 22:24 at 22:24

    „Die EZB ist Notenbank-Präsident Mario Draghi zufolge mit ihrem extrem lockeren Kurs noch nicht am Ziel. Die ultraexpansive Geldpolitik sei zwar bislang erfolgreich gewesen, sagte Draghi auf der Notenbank-Konferenz in Jackson Hole in den USA im Anschluss an eine Rede. Geduld sei aber erforderlich. „Wir haben bislang noch keine selbsttragende Annäherung der Inflation an das mittelfristige Ziel gesehen.“

    Draghi drückr schon wieder den EURO Kurs. ;)

  7. Avatar

    Dieter G.

    27. August 2017 17:07 at 17:07

    Der Euro nähert sich seinem großen noch offenen Gap, was natürlich nichts heissen muss. Aber ich überlege dort einen Shorttrade zu starten. Rein technisch gesehen ist der EUR/USD auf fast allen Trendebenen massivst überkauft. Vor allem der RSI befindet sich im Wochenchart in einer schon fast extrem überkauften Region, was man auch nicht alle Tage zu sehen bekommt.

    Einen guten Start in die Woche wünscht

    Dieter

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Aktien

Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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