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Hedgefunds wetten auf Ende der Rally

Zu ersten Mal seit September 2012 sind Hedgefunds skeptisch, dass die US-Märkte weiter steigen.

Die Schwellenländer-Krise und das absehbare Ende des Wachstums in China haben bei Hedgefunds offensichtlich zu einem Umdenken geführt. Sie wetten auf eine steigende Volatilität, die meist einher geht mit fallenden Kursen an den Aktienmärkten.

Schwache US-Konjunkturdaten und das fortgesetzte Tapering der Fed sorgten in den letzten beiden Handelswochen für einen starken Anstieg von Calls auf den VIX – also auf die Volatilität im wichtigsten Aktienindex der Welt, dem S&P 500. Möglich ist, dass sich Hedgefunds so gegen weitere Kursverluste absichern, ohne direkt ihre anderen Long-Positionen aufzulösen.

Dass viele Marktteilnehmer aber nicht mehr mit neuen Allzeithochs bei den US-Indizes rechnen, zeigen jedoch auch Daten zum S&P-Future: Anfang Januar betrug der Überhang an Long-Kontrakten noch 30.000, inzwischen überwiegen jedoch die Short-Positionen, wie Daten der CFTC zeigen. Der Rückgang ist so stark wie seit dem August 2011 nicht mehr.



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