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Helikoptergeld: US-Regierung will Schecks an die Bürger verschicken

Redaktion

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Helikoptergeld für die USA

Helikoptergeld in den USA, im Kampf gegen die Auswirkungen des Coronavirus! Was ist damit gemeint? Die Verteilung von Geld an jedermann, einfach so, direkt von einer Regierung oder Notenbank. Breit gefächert unters Volk bringen – daher spricht man bei so einer Maßnahme von Helikoptergeld! Auf einer aktuell noch laufenden Pressekonferenz (siehe Video unten) haben Donald Trump, sein Vize Pence und andere Personen gesprochen, im Kampf gegen das Coronavirus. Dann kam US-Finanzminister Steve Mnuchin ans Mikro. Und was er vorhin gesagt hat, das hat es in sich. Die US-Regierung werde (offenbar über die Steuerbehörde) per Scheck Geld an die Bürger verschicken. Schnell und umkompliziert. Man kennt es ja. Wenn es drauf ankommt, sind die Amerikaner pragmatisch und schnell, anders als die Europäer. Das sah man vor allem in der Finanzkrise!

Man wolle unverzüglich Schecks verschicken, so Mnuchin. Die Amerikaner bräuchten jetzt Cash, und damit meine er in den nächsten zwei Wochen, so seine Worte! Die Höhe dieser Helikoptergeld-Aussendung (denn was soll es sonst sein?) stehe noch nicht fest. Das berechne man gerade noch. Die Amerikaner bräuchten Zugang zu ihrem Geld. Auf die Frage ob wirklich alle Amerikaner einen Scheck erhalten sollen, antwortete Mnuchin, dass es klar sei, dass ein Millionär so einen Scheck nicht benötige. Anmerkung: Warum scheint diese zügige Maßnahme gerade in den USA angebracht zu sein? Sehr viele Amerikaner ohne jede Ersparnisse bekommen jetzt kein Gehalt, wenn sie wegen der Corona-Krise der Arbeit fern bleiben müssen. Daher drohen ihnen zum Beispiel der schnelle Rausschmiss aus der Wohnung etc, wenn sie ihre Rechnungen nicht zahlen können. Daher macht es Sinn Millionen von Menschen sehr schnell mit Geld zu versorgen. Immer noch besser als ein Aufstand der Armen?

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Fritzthecat

    17. März 2020 19:11 at 19:11

    Eines muss diesen Notenbanken der Welt bewusst sein: Helikoptergeld ist die finale
    “ Königsdisziplin“ aller Maßnahmen.
    Der Effekt ist schnell dahin. Danach heißt es: Ab in die Inflation. Anschließend Reset.

    • Avatar

      ollifred

      17. März 2020 19:55 at 19:55

      die Dosis macht das Gift!

    • Avatar

      Tino Gruchmann

      17. März 2020 21:51 at 21:51

      Meines Erachtens kommt es hier auf die Höhe an, und was ist der Unterschied zu ständig neuen Krediten die z. B. Über Kreditkarten aufgenommen werden?

      • Avatar

        Lausi

        18. März 2020 06:24 at 06:24

        Den Unterschied werden Sie bald merken! ;-)

  2. Avatar

    BrettonWood

    18. März 2020 07:27 at 07:27

    Gestern in einer Doku gesehen das die Amis alleine schon Probleme bekommen da die Schulen zu sind und die Kinder nun zuhause Essen müssen, was sonst vom Staat kommt, die sind ka Sorry Wahnsinnig, wenn dein Budget so überbelastet ist, das du nicht mal eine einzige zusätzliche Mahlzeit für DEIN KIND bezahlen kannst….in einem der reichsten Länder der Welt und das sind nicht wie bei uns 2 Kinder in der Normassnahme die keine Betreuung finden das sind 70% der Leute…und dann stehen Sie zur Essensabgabe dicht an dicht….die werden noch krasse Scheisse erleben, die habe noch null komma nichts an Massnahmen und haben schon Existenzprobleme….Super Great America Donald, Gratulieren!

  3. Pingback: Meldungen und Nachrichten vom 18. März 2020 | das-bewegt-die-welt.de

  4. Avatar

    chinaman

    18. März 2020 08:37 at 08:37

    die meinen halb monatlich oder? sonst ist der effekt sehr schnell verpufft

  5. Pingback: Breaking News- Das Helikoptergeld kommt! - Neuigkeiten zum Bitcoin und Kryptowährung

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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