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Heute Webinar 20.00Uhr – Die Lage der Märkte

Im heutigen Webinar machen wir einen „Ritt durch die Charts“ – und kommen von der Charttechnik auf fundamentale und politische Entwicklungen

Markus Fugmann

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Es geht wieder rund an den Märkten! Die Zeit der Mini-Volatilität ist wohl erst einmal vorbei, die Notenbanken scheinen angesichts des Absturzes der globalen Konjunktur in Panik zu verfallen und senken teilweise mit 0,5%-Schritten die Zinsen. Handelskrieg und die Fed-Politik im Spannungsfeld zwischen wirtschfatlichen Erwaägungen und dem Druck durch Trump stehen im Fokus der Märkte.

Im heutigen Webinar machen wir einen „Ritt durch die Charts“ – und kommen von der Charttechnik auf fundamentale und politische Entwicklungen, die auf die Märkte wirken. Als „special guest“ ist heute wieder der „Bullennörgler“ dabei!

Sie können das heutige Webinar (20.00Uhr) unter folgendem Link live mitverfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=1C5NorgAe38

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    8. August 2019 20:11 at 20:11

    Findet schon was statt ? Bei mir steht startet gleich?

  2. Avatar

    Claudia

    8. August 2019 20:25 at 20:25

    Nicht zum ersten Mal habe ich versucht, an einem Live-Seminar teilzunehmen. Leider vergeblich!
    Da zeigt sich mal wieder der wahre Wert und die sensationelle Technik hinter billionenschweren Tech-Giganten. Außer Abhören und Werbeeinnahmen nicht viel los, die sind eher noch nutzlose Garagenfirmen.

  3. Avatar

    Sumsi mit Po

    8. August 2019 20:57 at 20:57

    Lieber Herr Fugmann, ich habe soeben die Kommentare in der Chatfunktion des leider gescheiterten Webinars überflogen. Wie halten Sie das nur aus? Zum Großteil ist das für meinen Teil Primatenniveau (ein Werner K. und auch andere). Ich bewundere Ihre Geduld und Toleranz und die Fähigkeit, das Niveau hier auf FMW derart hoch zu halten. Sie müssen sicher einiges blockieren?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      8. August 2019 21:04 at 21:04

      @Sumsi mit Po, da bin ich gewissermaßen pelzig :) Das prallt an mir ab irgendwie

      • Avatar

        Sumsi mit Po

        8. August 2019 21:43 at 21:43

        Lieber Herr Fugmann, das ist eine beeindruckende Charaktereigenschaft, für die ich Sie nicht hoch genug bewundern kann. Vermutlich müssen wir uns inzwischen alle leider mit einer Verrohung der Sprache und einem Verlust jeglicher Manieren und Umgangsformen anfreunden. Diese Tendenz wird ja auch immer wieder auch auf dieser Plattform deutlich. Und dabei gehe ich noch davon aus, dass Sie vieles von der ganz üblen Sorte blockieren?

  4. Avatar

    Columbo

    8. August 2019 20:57 at 20:57

    „Dieses Live-Event beginnt in wenigen Minuten“
    Mehr ist seit 20 Uhr nicht zu sehen, leider.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      8. August 2019 21:03 at 21:03

      @Columbo, es gab technische Probleme mit youtube, daher konnte es nicht stattfinden, sorry!

      • Avatar

        stranger234

        8. August 2019 21:10 at 21:10

        Hallo Herr Fugmann,

        machen Sie das mit Zoom (zoom.us). Man kann die Übertragung aufzeichnen und gleich auf youtube streamen, oder später da das Video hochladen.

        VG

      • Avatar

        Gixxer

        10. August 2019 16:12 at 16:12

        Ich denke, dass das eine Ausrede ist. Vermutlich ist FMW aufgrund der negativen Kommentare auf die Blacklist der USA gekommen und YouTube darf nun keine Geschäfte mehr mit FMW machen. ))

  5. Avatar

    Andersen

    8. August 2019 23:34 at 23:34

    Sehr geehrter Herr Fugmann

    Ich schaue regelmässig Ihre Videos und habe das heutige Seminar um 20h „die Lage an den Märkten“ verpasst.
    Bei Ihren früheren Seminaren haben Sie jeweils einen Link für die Aufzeichnung geschickt.
    Leider habe ich diesen nicht bekommen. Gibt es die Aufzeichnung für Ihre letztes Seminar nun nicht mehr?
    Ich würde es sehr schätzen diese zu bekommen.
    Vielen Dank.

  6. Avatar

    BrettonWood

    9. August 2019 04:40 at 04:40

    6 warten immer noch auf den Start 😂😂😂

    • Avatar

      Johannes

      9. August 2019 13:16 at 13:16

      Jetzt sind es noch immer 4, und 33 haben das Ganze „geliked“ 🤣 🤣 🤣

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Marcel Fratzscher im Interview: Marktversagen, Börse, Staatshilfen, Globalisierung uvm

Redaktion

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Marcel Fratzscher als Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde von der FAZ schon mal als Claqueur der SPD bezeichnet. Wer den Begriff nicht kennt: Ein Claqueur ist jemand, der auf Kommando Beifall klatscht. Und so hat Herr Fratzscher den Ruf, vor allem bei wirtschaftspolitischen Meinungen und Inhalten der SPD jede Menge Lob zu verteilen und die Thesen auch mit seinen fachkundigen Aussagen zu untermauern. Man munkelt in Berlin und Frankfurt schon seit geraumer Zeit, dass der gute Herr Fratzscher eine Karriere als Notenbanker oder in einem Ministerium anstrebt. Aber sind das nur Gerüchte? In den politischen Zeitgeist würde er sicher gut passen.

Marcel Fratzscher wurde schon von vielen anderen Kommentatoren sehr kritisch beäugt, aber auch von unserer Redaktion. Zum Beispiel sagte er im September, dass er keine Zombieunternehmen in Deutschland entdecken könne. Nur um wenige Tage später vom Problem der Zombieunternehmen zu reden. Generell ist er dem Lager der „Experten“ zugehörig, die der Meinung sind, dass man mit genug neuen Schulden so ziemlich alles regeln kann. Gibt es nur genug Nachfrage, lösen sich alle Probleme von selbst? Und die zusätzlichen Staatsschulden, die sind ja sowieso kein Problem bei den Nullzinsen? So einfach kann die Welt sein.

Aktuell hat Marcel Fratzscher dem auf YouTube bestens bekannten Interview-Format „Jung und Naiv“ ein 145 Minuten langes Interview gegeben. Die Leitlinie kommt relativ weit am Anfang des Interviews. Der Markt hat versagt. Also, wohin soll es seiner Meinung nach gehen? Mehr Regulierung, mehr Planwirtschaft? Thilo Jung spricht mit Marcel Fratzscher über Themen wie die Aktienmärkte und ob sie sich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, über die Coronakrise, Staatshilfen, die Klimakatastrophe, Autoindustrie, Konsumverzicht, Globalisierung, die Ungleichheit von Vermögen, Steuern uvm.

Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht knallhart empfehlen 145 Minuten Marcel Fratzscher am Stück anzuschauen. Diese Entscheidung müssen Sie schon selbst treffen. Aber auch bei „Experten“, die wir kritischer sehen wie einen Herrn Fratzscher, gilt das selbe wie bei Hans-Werner Sinn, Markus Krall oder Clemens Fuest. Auch wenn man als Zuhörer die Meinung des Interviewten nicht teilt, so erweitert das Zuhören doch den Horizont.

Marcel Fratzscher
DIW-Chef Marcel Fratzscher. Foto: SPÖ Presse und Kommunikation – ExpertInnen Austausch anlässlich der Kurt Rothschild Preisverleihung, 27.09.2017 CC BY-SA 2.0

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Unser Wohlstand kommt übers Meer – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Welt ist so vernetzt wie nie zuvor. Auch wenn es in vielen Ländern protektionistische Tendenzen gibt, hat die weltweite Vernetzung ein Ausmaß erreicht, das in der Menschheitsgeschichte einmalig ist. Die Welt ist zusammengerückt. Viele Produkte, die Sie täglich nutzen, werden komplett oder in Teilen rund um den Globus verschifft, bevor Sie sie in Händen halten.

Die globalen Wertschöpfungsketten wären undenkbar ohne den regen Seehandel, der die Welt verbindet. Tausende Containerschiffe fahren von Kontinent zu Kontinent und bringen uns Waren vom anderen Ende der Welt.

Ich schreibe hier vorrangig über Zukunftstechnologien, die unsere Welt tiefgreifend verändern werden. Doch nichts hat unseren Wohlstand so sehr befeuert, wie der weitgehend freie Welthandel.

Deutschland ist Exportweltmeister

Unser Land ist erfolgreich, weil wir so stark in den Welthandel eingebunden sind. Maschinen und Autos aus Deutschland genießen international einen guten Ruf. Von den Erträgen aus dem Exportgeschäft kaufen wir beispielsweise Elektronik, chemische Erzeugnisse und Bekleidung. Das meiste davon wird übers Meer transportiert.

Die Lebensadern unserer Wirtschaft liegen im Wasser

Wenn Sie schon einmal in Hamburg am Hafen standen, haben Sie einen Eindruck, welche Mengen an Gütern täglich über den Seeweg nach Europa kommen. Rund 90% aller weltweit gehandelten Waren werden übers Meer befördert.

Unternehmen wie Hapag-Lloyd, Costamare oder Euronav betreiben riesige Flotten, um Waren rund um die Welt zu verschiffen. Sind die Aktien deshalb einen Blick wert? Das Geschäft ist lukrativ, aber hart umkämpft. Triton ist da schon eher interessant, denn das Unternehmen vermietet die…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Hotels und Restaurants: Wachstum ja, aber noch keine V-Erholung

Claudio Kummerfeld

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Restaurant-Tische mit Gläsern

Der Umsatz bei Hotels und Restaurants ist im August gegenüber Juli um 5,5 Prozent gestiegen. Aber im Vergleich zu August 2019 liegt er immer noch mit 22,2 Prozent im Minus. Die Grafik, die bis zum Jahr 2013 zurückreicht, zeigt es: Eine V-förmige Erholung ist noch nicht abgeschlossen. Der Indexwert der Umsätze von Hotels und Restaurants lag vor dem Start der Coronakrise im Februar bei 105,5 Indexpunkten, und im August waren es 80,9 Punkte. Da ist noch einiges an Lücke vorhanden. Innerhalb der Gastronomie lag der reale Umsatz der Caterer im August 2020 sogar um 32,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.

Gut, diese heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten sind aus August. Inzwischen haben wir Oktober, und die V-förmige Erholung könnte bis jetzt schon fast geschafft sein. Könnte, nicht muss. Aber selbst wenn…. ein halbes Jahr lang gigantische Verdienstausfälle machen einer Branche zu schaffen, die darauf angewiesen ist konstant Umsatz zu machen. Viele Betreiber und Hotels und Restaurants überleben vielleicht aktuell, aber nur dank staatlicher Kredite. Man hat also nach der Krise deutlich mehr Schulden als vorher, dazu kommen oft noch vermutlich Mietschulden, weil der Vermieter monatelang die Restaurantmiete stundete, die nun nachgezahlt werden muss. Hat man die Krise auf den ersten Blick überlebt, und hat wieder „normale“ Umsätze, so türmen sich die Schulden auf. Zeitlich verzögert könnten also viele Insolvenzen folgen, auch wenn sich die Umsätze der Branche wieder normalisieren.

Chart zeigt Umsätze bei Hotels und Restaurants

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