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Hinweis: Abstimmung im britischen Parlament über Brexit-Deal heute 20Uhr

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Die Abstimmung im britischen Parlament über den Brexit-Deal beginnt heute um 20Uhr! Aktuell spricht May vor dem Parlament, sie ist offenkundig heiser und wirkt angeschlagen. Laut May könnte der Brexit komplett abgesagt werden müssen, wenn ihr Deal keine Zustimmung findet – eine leere und durchsichtige Drohung aus Sicht der Gegner des Deals.

Faktisch wird May – soviel scheint nun klar – die Abstimmung heute erneut verlieren, nachdem die nordirische Koalitionspartei von May, die DUP, ihre Unterstützung versagt hat. Auch die EG, die euroskeptische Gruppierung innerhalb der Tories, lehnt den Deal weiter ab:

Am 15. January hatte May die Abstimmung mit 202 zu 432 Stimmen verloren und damit die schwerste Niederlage eines Premierministers im britischen Parlament siet dem 2.Weltkrieg erlitten. Wichtig ist aber, wie deutlich die Niederlage für May diesmal ausfällt!

Der ultrakonservative, aber sehr einflußreiche Torie Rees-Mogg hat sich dafür eingesetzt, die Abtimmung erneut zu verschieben..


Von David Hunt from Warwickshire, UK – [1], CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2508331

3 Kommentare

3 Comments

  1. Hinterfrager

    12. März 2019 16:22 at 16:22

    Bis dahin läuft die Live-Debatte samt Abstimmungen im House of Commons:

    https://www.parliamentlive.tv/Event/Index/b6cf0fc5-ae6f-4672-b8e7-d89603fdf018

    Parallel dazu (wie wohl auch morgen) lohnt es sich durchaus, die Währungspaare GBP/USD und GBP/EUR im Auge zu behalten.

  2. Marko

    12. März 2019 17:27 at 17:27

    Ja aber :

    https://www.onvista.de/news/brexit-je-naeher-die-abstimmung-rueckt-desto-unsicherer-werden-die-anleger-200907669

    Sollte es zu einem „harten Brexit“ kommen, so ist GB/GBP „klinisch tot“, das dürfte mit Sicherheit zu einer Kettenreaktion innerhalb GB`s führen.

    Die Geier kreisten lange genug über GB… wenn man sich das ganze Theater anschaut ? – Vielleicht ist es besser so… Das ist eben Schicksal.

    • Hinterfrager

      12. März 2019 17:49 at 17:49

      Genau, ein absolut verantwortungsloses Theater, vor allem zum Nachteil der Briten selbst! Eine selbstgemachte Katastrophe, in der Politspacken wie Boris Johnson & Co. auch noch einen „TITANIC success“ mit wegweisenden Zukunftsentscheidungen erkennen wollen, ehrlich…^^

      https://www.youtube.com/watch?v=svwslRDTyzU

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Aktuell: Ursula von der Leyen mit hauchdünner Mehrheit neue EU-Kommissionspräsidentin

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Vor wenigen Augenblicken wurde das Abstimmungsergebnis im EU-Parlament verkündet. Ursula von der Leyen wird neue EU-Kommissionspräsidentin. Sie erhielt 383 JA-Stimmen, gerade mal 9 Stimmen mehr als benötigt. Es gab 327 NEIN-Stimmen, 23 Enthaltungen und 1 ungültige Stimmen. Die Aussagen der Parlamentarier in den letzten Stunden haben es klar gemacht. Vor allem Konservative und Liberale haben Ursula von der Leyen die Mehrheit gesichert, zusammen mit Teilen der Sozialdemokraten.

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen. Foto: Dirk Vorderstraße CC BY 3.0

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Martin Sonneborn im EU-Parlament über „kenntnisfreie“ von der Leyen und die „verurteilte“ Christine Lagarde

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Es muß ja ein Fest sein für einen Satiriker wie Martin Sonneborn, die Dinge auf politischer Ebene der EU aus der ersten Reihe beobachten zu können. Bekanntlich gelang Sonneborn mit „Die PARTEI“ (deren Bundesvorsitzender er ist) der Wiedereinzug ins EU-Parlament – und das mit deutlich mehr Stimmen als im Jahr 2014 bei der letzten Europawahl.

Und das nutzte Sonneborn heute in einer Philippika über von der Leyen. So auch gegen die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde und einige andere neue designierte Verantwortungsträger der EU

Martin Sonneborn mit ungewöhnlichem Outfit
Sonneborn in Stauffenberg-Verkleidung mit Parteikollege Nico Wehnemann auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Von Ptolusque – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73580794

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Automatisierung: „Job-Kahlschlag konnte immer kompensiert werden“ – auch dieses Mal?

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat heute in einer Studie darauf hingewiesen, dass die seit den 70er-Jahren stattgefundene Automatisierung von der deutschen Volkswirtschaft gut verkraftet worden sei. Es seien in anderen Bereichen ausreichend neue Arbeitsplätze geschaffen worden, um die Arbeitslosen aus den wegbrechenden Industrien aufzufangen. Auf längere Sicht betrachtet entstanden etwa in dem Maß, wie Arbeitsplätze abgebaut wurden, auch neue, so das IAB. Technischer Fortschritt habe in Deutschland bislang nicht zu weniger Arbeit geführt, sondern zu einer Umschichtung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften. Aber die Automatisierung kennt doch eine Verlierer-Gruppe. Und siehe da, welche ist das? Zitat IAB:

Für Hochqualifizierte seien sogar mehr Arbeitsplätze hinzugekommen als verschwunden, so die IAB-Forscher. Für Geringqualifizierte sind den Forschern zufolge dagegen weniger Stellen entstanden als abgebaut wurden. Die technologische Entwicklung war also verbunden mit einer qualitativen Veränderung des Bedarfs an Arbeitskräften: Die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften ist gestiegen, die Nachfrage nach Geringqualifizierten hat abgenommen. Die zunehmend besser ausgebildeten Arbeitskräfte konnten vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Gleichzeitig wuchs ab den 70er Jahren lange Zeit die Arbeitslosigkeit bei den Geringqualifizierten.

Bezogen auf die aktuelle Digitalisierungsdebatte („Wirtschaft 4.0“) erwarten die Forscher, dass auch dieses Mal das Beschäftigungsniveau in Deutschland unterm Strich nicht sinken werde. Man prognostiziere allerdings große Umbrüche. Durch die Digitalisierung würden rund 1,5 Millionen Stellen wegfallen, jedoch in ähnlichem Umfang auch neue entstehen. Dass neu entstehende Arbeitsplätze oft ein anderes Anforderungsniveau aufweisen als die weggefallenen Arbeitsplätze, sei mit ein Grund, dass es immer ein bestimmtes Maß an Mismatch-Arbeitslosigkeit gebe. Qualifizierung sowie professionelle Beratung und Vermittlung seien deshalb von zentraler Bedeutung, damit die Beschäftigten mit den Herausforderungen der Digitalisierung schritthalten könnten, so das IAB.

Tja, wird also alles so „rosig“ weitergehen wie bisher? Die Frage aller Fragen, die niemand im Vorhinein beantworten kann, lautet: Ist die nun beginnende Welle von Automatisierung und Digitalisierung überhaupt zu vergleichen mit dem Strukturwandel in den 70ern und 80ern? Oder werden die Kahlschläge in Unternehmen und ganzen Branchen viel schlimmer als jemals zuvor sein? Schaut man zum Beispiel auf Banken und vor allem Versicherungen, dann werden dort ganze Abteilungen platt gemacht und durch Algorithmen ersetzt, oder ins billigere Ausland verlagert. Können wirklich so viele neue Jobs für App-Entwickler, Software-Ingenieure und E-Auto-Konstrukteure entstehen, wie in „alten“ Industrien wegfallen? Da müssten auch wir raten.

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