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Sehr geehrter Leserin, sehr geehrter Leser von finanzmarktwelt.de – am Sonntag werden wir das Aussehen unserer Webseite umstellen. Natürlich ist ein neues Webseiten-Layout auf den ersten Blick immer gewöhnungsbedürftig. Aber wir denken, dass die verbesserte Funktionalität…

Redaktion

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Sehr geehrter Leserin, sehr geehrter Leser von finanzmarktwelt.de – am Sonntag werden wir das Aussehen unserer Webseite umstellen. Natürlich ist ein neues Webseiten-Layout auf den ersten Blick immer gewöhnungsbedürftig. Aber wir denken, dass die verbesserte Funktionalität in ihrem Sinne sein wird. Die jeweils aktuellsten Artikel werden sie ab Montag links oben auf der Seite finden. Mittig werden Artikel und Themen hervorgehoben, welche wir als Redaktion als besonders interessant erachten. Auf der rechten Seite werden Sie eine Auflistung von Artikeln finden, die in den letzten Wochen und Monaten besonders interessant waren. Weiter unten auf der Seite werden sie nach Themen sortierte Rubriken finden.

Wir freuen uns ab nächste Woche auf ihr Feedback.

Ihr Team von finanzmarktwelt.de

34 Kommentare

34 Comments

  1. Avatar

    Rbird

    27. April 2018 19:19 at 19:19

    Vielen Dank für die Info und Ankündigung….
    > da freut man sich ja gerade darauf…

    bin mal gespannt…. :-)

    Gruss Rbird

  2. Avatar

    fazer

    28. April 2018 21:50 at 21:50

    hallo,
    die Inhalte sind ja schon super ,

    bin gespannt auf das neue Layout.
    ich hoffe auch die mobile Ansicht eird nun besser ,,,, 5.3″ smartphone …
    Grüßle Fazer

    • Avatar

      Sabine

      1. Mai 2018 12:32 at 12:32

      ich glaub, die Änderung ist hauptsächlich wegen der Smartphone-User (70%?). Es ist viel größer alles, plakativer. Am Bildschirm des normalen Stand-PCs mit großem Bildschirm wird man fast erschlagen. Da war das alte übersichtlicher und schneller überblickbar.
      Aber wenn die Mehrheit mit Smartphone unterwegs ist, soll die Minderheit nicht das sagen haben. Man gewöhnt sich dran.
      Die Vorteile überwiegen immer noch zu 100%:
      keine Mainstream-Meinung, kein automatisches Bashing Andersdenkender, Hinterfragung der politisch korrekten Meinung und kostenlos! Immernoch unschlagbar.
      Man merkt dies z.B. auch langfristig. Wieviele Portale stehen nach einiger Zeit dumm da, weil sie irgendeinen Blödsinn mit lauten Trompeten verbreiten, der dann kurz später zur verfaulten Kartoffel wird. Die Masse der Leser hat ein extrem kurzes Gedächtnis. Aber nicht alle, und nicht gerade die Passiven!

      • Avatar

        Michael

        1. Mai 2018 14:11 at 14:11

        @Sabine, auch wenn man riesengroße Monitore mit sehr hoher Auflösung besitzt (4K oder Apple mit gar 5K), benötigt man größere Schriften und Bilder, weil durch die hohe Auflösung auch alles viel kleiner wird.
        Bei Standardauflösungen können Sie in jedem Browser den Zoomfaktor herabsetzen, bis die Größen angenehm für Sie sind. Auch viele Tastaturen haben bereits die Vergrößern-/Verkleinern-Funktion integriert, die aber auch nur auf die Zoomfunktion des Browsers zugreift.

  3. Avatar

    bademeister

    29. April 2018 13:33 at 13:33

    Jetzt ist die „gewohnte Einzigartigkeit“ der FMW letztendlich dem einheitlichen Mainstream gewichen…visuell jedenfalls…sehr gewohnheitsbedürftig…anstrengend und unübersichtlich…bis auf das Logo ist da alles neu…Mainstream halt, schade.
    Solange die Inhalte lesens-/hörenswert sind, alles kein unüberwindbares Problem!

    • Avatar

      Michael

      30. April 2018 11:53 at 11:53

      Die alte Seite war nur deshalb „einzigartig“, weil das Layout und die technische Umsetzung schon so uralt und verstaubt waren, dass kaum eine zweite Seite noch so etwas verwendet.
      Die jetzige Umsetzung trägt endlich dem responsive Design Rechnung und hat mit „Mainstream“ überhaupt nichts zu tun. Das ist technisch bedingt und lässt halt nicht viel Spielraum. Da könnte man ja auch sagen, jedes Auto mit 4 Rädern ist Mainstream, warum nicht 3 oder 5?
      Endlich kann man auch gemütlich am Abend im Wohnzimmer mit dem Tablet die späten Ereignisse verfolgen, ohne ständig am Schreibtisch vor dem PC sitzen zu müssen. Ganz zu schweigen vom Smartphone, wenn man mal nicht zuhause ist.

      Was mir allerdings aufgefallen ist: Das Hauptmenü oben verschwindet beim Scrollen nach unten und kommt erst wieder zum Vorschein, wenn man wieder etwas zurück scrollt.

  4. Avatar

    Peter

    29. April 2018 20:34 at 20:34

    Wow…ist gut, ja sehr gut gelungene.

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    Fazer

    29. April 2018 20:35 at 20:35

    Enttäuschung..
    Vieles geht nicht.
    Suche hängt
    Kein Fugmann Video startet
    Etliche Berichte doppelt..
    Es bleibt noch viel zu tun, um die Qulutät des alten Suftritts zu erreichen ….

  6. Avatar

    Alex Kreis

    30. April 2018 08:47 at 08:47

    Ich finde das neue Layout sehr gut. Aber die dramatische Musik am Video-Anfang muss wieder zurück kommen, das ist einfach ein Markenzeichen der FMW-Videos! Von Negativ-Kommentaren nicht beirren lassen … Gruß aus Mannheim!

    • Avatar

      Andreas

      30. April 2018 11:03 at 11:03

      Muss Herrn Kreis zustimmen, das Intro mit der epischen Musik ist ein Markenzeichen von fmw.

  7. Avatar

    Maitdjai

    30. April 2018 09:24 at 09:24

    Erinnert alles irgend wie an Sites wie „T-Online“. Links mal Englisch, mal Deutsch. „Super Modern“. Vor allem diese ekelhafte Telefonzellen-Farbe kombiniert mit „Merkel-Grau“, der Ausbund von „Kreativitaet“ des droegen „Deutsche Bundespost“ Nachfolgers.
    Wirkt irgendwie, wie die schlecht sitzenden Hosenanzuege von Merkel.
    Das betrifft natuerlich nur das Layout, und ich werde mich schon dran gewoehnen.

  8. Avatar

    Petkov

    30. April 2018 22:00 at 22:00

    @FMW: herzlichen Glückwunsch zum neuen Seitenlayout. Sehr viel ist besser geworden, kaum etwas schlechter. Neue Leser werden ein modernes Design erleben, das höheres Vertrauen schafft. Die Stammleser, insbesondere manche Älteren, werden sich (im Grunde zurecht) ein paar Tage aufregen und sich dann daran gewöhnen. Die alte Seite hatte halt eine feste Struktur und das wollen viele Menschen haben. Aber die heutige Zeit ist viel zu dynamisch für vorgegebene Strukturen. Dies kann gut oder schlecht sein, das ist hier nicht die Frage. Es ist nun mal so.

    Jetzt in aller Kürze, was mir noch aufgefallen ist:
    1. Magenta als Hintergrund für die Rubriktitel passt nicht zu den Logofarben.
    2. Das Logo geht etwas unter, versteckt sich fast schon schüchtern. Man kann es auch etwas aufpäppeln ( nicht ändern), aber ein paar Lichtspiegelungen, evtl. 3D Effekt würde besser zum neuen WordPress passen.
    3. ganz wichtig: endlich kommen Lossless‘ Beiträge prominent zum Vorschein, da sein Artikel sehr häufig gelesen und entsprechend hochgepuscht wird. Wunderbar.
    Gibt es auch eine Lösung für die Kritikpunkte, die der Segler mehrmals angesprochen hat? Wie kann man wertvolle Beiträge (z.B. durch Tags) nicht im Nirvana verschwinden lassen?

    Jedenfalls: gut gemacht, ein Hoch auf FMW,

    • Avatar

      Michael

      1. Mai 2018 01:42 at 01:42

      @Petkov, lassen Sie uns mit der neuen Seite das Kriegsbeil begraben, ok?

      3. ganz wichtig: endlich kommen Lossless‘ Beiträge prominent zum Vorschein, da sein Artikel sehr häufig gelesen und entsprechend hochgepuscht wird. Wunderbar.

      Wo und wie kann ich das verstehen bzw. finden? Ich suche verzweifelt nach Lossless‘ Beiträgen, liegt es an meinem Standard-Browser (Google Chrome) oder an meinen Einstellungen?

      • Avatar

        Petkov

        2. Mai 2018 07:24 at 07:24

        Hallo Michael, nein, ich glaube nicht, dass es an deinen Einstellungen liegt. Lossless‘ Beitrag war unter der Kategorie „Meistgelesen“ direkt auf der Startseite zu sehen. Jetzt ist er nicht mehr da.

        Aber seine Beiträge zu finden ist sehr leicht, einfach nach „Lossless“ suchen, dann erscheinen alle chronologisch sortiert.

        Liegt aber daran, dass er immer nur die Beiträge kommentiert, die seinen Nick in der Überschrift tragen. Beim Segler ist es nicht so, deswegen findet man nur einen Beitrag von ihm über die Suche.

        Man kann aber eine Lösung dafür finden.
        @FMW: was halten Sie davon, ein Brainstorming zum Thema zu starten. Man kann auch Tools nutzen, um die Ideenfindungsphase übersichtlich zu gestalten und keine Informationen zu verlieren. Mir fällt z.B. eine Gruppe in Slack oder Bitrix24 ein. Das sind Apps für Teamorganisation oder (mit Abstrichen) „agiles“ Projektmanagement.
        Ich glaube, da würden sich viele Leser gerne engagieren und Sie könnten den Input an Ideen besser strukturieren. Da ginge einfach nichts mehr verloren. Sehen Sie sich nur an, wie viel Input alleine von Michael kam. In wenigen Tagen sind die Kommentare allerdings nur schwer zu finden und Sie verlieren den Feedbackkanal von anderen Lesern, die bestehende Ideen anreichern oder neue bringen könnten. Die wären irgendwo in irgendwelchen Kommentaren, die aber zerstreut und nicht durchsuchbar sind.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          2. Mai 2018 07:26 at 07:26

          @Petkov, sher guter Vorschlag mit dem Brainstorming! Muß nur überlegen, wie wir das konkret machen..

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Mai 2018 09:07 at 09:07

      Lieben Dank @Petkov für Ihre Worte und vor auch die Anregungen! Werden wir uns zu Gemüte führen :)

  9. Avatar

    Michael

    30. April 2018 22:49 at 22:49

    @Markus Fugmann, im Laufe des Entwicklungsprozesses werden sich natürlich einige Fehler oder Schwächen der neuen Website zeigen, unabhängig von persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten von Dinosauriern und Gewohnheitstieren ;)

    Drei Dinge sind mir aufgefallen:
    1. Das Hauptmenü oben verschwindet, wenn man nach unten scrollt und erscheint erst wieder, wenn man per Scrollrad an der Maus oder per Klick auf den Scrollbalken etwas nach oben geht.

    2. Die beliebte Übersicht über die letzten Kommentare findet man ja leider nur noch auf der Seite „Home“, was ich etwas Schade finde. Unabhängig von diesen meinen Befindlichkeiten ;) führt der Klick auf einen Kommentar nicht zu dem Kommentar selbst, sondern lediglich zu dem Artikel. Die Kommentare sind dabei erst einmal nicht aufgelistet, sondern hinter dem geschlossenen Feld „x Kommentare“ verborgen. Wenn also zu einem Artikel eine interessante Diskussion mit vielen Kommentaren erfolgt, gibt es keine Möglichkeit, auf einen bestimmten Kommentar zu springen.
    Beispiel: https://finanzmarktwelt.de/hinweis-in-eigener-sache-87488/#comment-44692

    3. Das Untermenü „Sitemap“ unter „Home“ führt zu einer Fehlermeldung.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Mai 2018 09:07 at 09:07

      @Michael, vielen Dank für die Hinweise und Anregungen! Das hilft uns weiter!

  10. Avatar

    Michael

    1. Mai 2018 15:01 at 15:01

    @Markus Fugmann, mir ist ein weiterer Fehler aufgefallen: Ab einer bestimmten Breite verschwindet ja bekanntermaßen beim responsive Design das Menü oben, weil es einfach nicht mehr reinpasst. Üblicherweise wird es durch den sog. Hamburger-Button ersetzt (die drei Striche übereinander, die sich hier unter dem Logo befinden). Dort sollten sich bei Tablets und Smartphones oder schmaler Breite des Browserfensters dann die Menüpunkte untereinander befinden (also Home, Signale, Märkte usw.).
    Auf dieser Seite wurden dort aber drei ganz andere Menüpunkte fest hinterlegt (Trade des Tages, Media-Daten und Onlinemarketing). Das verhindert nun aber leider, dass man durch die Website navigieren kann. Einzig über das Logo kommt man noch auf die Startseite zurück.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. Mai 2018 16:42 at 16:42

      Danke, @Michael! Wir kümmern uns darum!

  11. Avatar

    Segler

    2. Mai 2018 12:37 at 12:37

    Moin, und Grüezi in die Runde. Ist schon arg mühsam hier.
    @Petkov, Michael, und Herrn Fugmann etc:
    Den Gedanken mit extern angedocktem Forum hatten wir bereits diskutiert.
    Slack wäre ein Beispiel. Setzt voraus, dass jemand gaaaaanz viel Zeit, Engagement und sehr dickes Fell mitbringt, um das Vorhaben am Leben zu unterhalten.
    Slack würde ich für FMW nicht empfehlen – es sei denn, es finden sich dort nur eine überschaubare Zahl von Beteiligten, sagen wir maximal 20.
    Ich habe selber Forum administriert und weiss aus eigener und leidvoller Erfahrung welch gewaltiger Zeitaufwand damit verbunden ist.
    Hinzu kommt der endlose Frust über themenfremde Beiträge und über die vielfach aggressiven bis unanständingen Beiträge.
    Ohne laufende Moderation kann man es getrost vergessen.
    Wer hat Lust, seine Lebenszeit mit soetwas zu verschwenden ?
    Ich nicht – ich bin froh und dankbar über unsere kleine Powertruppe, wo sich alle lange und meist auch persönlich kennen und jeder von uns viele Jahre Knowhow mitbringt.
    In der Regel quellen solche Foren über von den ewig wiederkehrenden Fragen nach der Brokerauswahl oder ähnlichem.
    Meine Erfahrung ist auch: von hundert Teilnehmern ist vielleicht ein einziger wirklich bereit zu lernen und seinen eigenen Handelsstil zu entwickeln. Egal ob langfristige Dividendenstrategie, Swing Trading, Options usw.
    Die meisten suchen Halt im vermeintlichem Dschungel, in welchem „Signalverkäufer“, Börsen-„Coaches“ und andere Anbieter willige Opfer finden.
    Also: Entweder ein ganz offenes grosses Forum oder ein kleiner Slack Chat mit wenigen Leuten. Stellt sich dann die Frage wer wen nach welchen Kriterien einlädt und ggf. wieder hinauswirft …
    Ach Petkov .. Glauben Sie mir. Ich weiss wovon ich spreche.
    Für mch gilt: Never again !
    Aber wenn Sie sich das antun wollen .. Meine allergrösste Ehrfurcht ist Ihnen gewiss.
    Beiträge schreiben würde ich schon. Aber in bescheidenem Rahmen.

    • Avatar

      Petkov

      2. Mai 2018 16:08 at 16:08

      Hallo Segler,

      eigentlich ging meine Idee in die Richtung, Slack, Bitrix oder von mir aus was Mindmaps-ähnliches einfach als „Ideenmanagementtool“ zu nutzen. Ob FMW überhaupt bereit ist, ein externes Forum zu betreiben, muss sich erst mal herausstellen. Externe Technologie ja, aber dann intern innerhalb von WordPress intergiert, damit FMW die Klicks bekommt/behält. Aber genau solche Gedanken und Ideen lassen sich in solchen Tools bestens strukturieren, damit Hr. Fugmann zum Schluss eine Entscheidung treffen kann.

      In Slack / Bitrix & Co. kann man auf Knopfdruck Umfragen erstellen, Ideen „liken“, klassifizieren, erweitern, Feedback grafisch auswerten etc.

      Es geht darum, sich strategische Gedanken um die Positionierung von FMW zu machen. Dies ist eindeutig der Job von Hr. Fugmann, aber er braucht natürlich Input, er braucht die Lesernähe, er muss nicht raten, was seine Leser haben wollen, er kann sie einfach fragen. Und dafür gibt es in Zeiten der Digitalisierung viele Möglichkeiten. Es werden sich ganz wenige an der Ideenfindung beteiligen, aber genau das braucht man: aktive, tatkräftige Repräsentanten der verschiednenen Cluster.

      Es führen viele Wege nach Rom, aber man braucht einen Leitstern. In etwa: „FMW will fundierte Diskussionen zu Finanzthemen fördern und dafür sorgen, dass sie leicht und intuitiv gefunden und der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“.

      • Avatar

        Wolfgang M.

        2. Mai 2018 17:07 at 17:07

        Hallo Petkov,
        es ist schon ein wenig demotivierend, wenn man am Morgen einen längeren Kommentar verfasst und dieser schon am Nachmittag kaum mehr auffindbar ist, jedenfalls nicht ohne einen gewissen Aufwand. Einige Halbzeiler werfen einen rasch aus der aktuellen Liste. Eine etwas profundere Diskussion kann hierdurch nicht entstehen.
        Gruß

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          2. Mai 2018 17:20 at 17:20

          @Wolfgang, das werden wir ändern, Sie haben recht!

        • Avatar

          Petkov

          2. Mai 2018 20:43 at 20:43

          Hallo Wolfgang,

          da haben Sie selbstverständlich Recht. Es geht mir genau um eine Lösung dafür. Irgendwie habe ich jedoch Ihre Aussage nicht ganz verstanden. Helfen Sie mir bitte kurz auf die Sprünge? Danke schön!

          • Avatar

            Wolfgang M.

            2. Mai 2018 21:24 at 21:24

            Hallo Petkov,
            das von mir beschriebene Problem hat mit der Speicherung und Sichtbarkeitmachung von Leserkommentaren zu tun, die sich mit der hier thematisierten Finanzmaterie beschäftigen. Egal, ob man nur einen flapsigen Kommentar abgibt, oder sich intensiver mit der Materie auseinandersetzt, die Meinungsäußerung reiht sich chronologisch in eine Liste ein, die sich damit, je nach Frequenz der Kommentare, in relativ kurzer Zeit erneuert. Das bedeutet, dass jeder Kommentar, ob diskussionsfähig oder nicht, nach kurzer Zeit im „Nirvana“ verschwindet, wie Sie es auszudrücken pflegten. Ich meine damit, dass einige interessierte, aber sehr beschäftigte Forumsteilnehmer manche Stellungnahme ohne nachträgliche Recherche gar nicht zu lesen bekommen, was der Diskussionskultur der Finanzmarktwelt etwas entgegensteht. Ich persönlich habe deshalb schon so manchen, für mich wertvollen Kommentar, kopiert und gespeichert. Markus Fumann hat aber schon versprochen, sich dieses Problems widmen zu wollen.
            In diesem Sinne hoffe ich, etwas Licht ins Dunkel meines Kommentars gebracht zu haben.
            Gruß

      • Avatar

        Segler

        2. Mai 2018 19:34 at 19:34

        WOW !
        Ob Herr Fugmann es wirklich zu schätzen weiss, wieviel Potential in seiner Leserschaft/Hörerschaft vorhanden ist ?
        Ich staune ob der Vielzahl konstruktiver Kommentare.
        ‚just another forum‘ macht wenig Sinn. Schon wegen der zeitlichen Belastung.
        Als Ideensammlung im Sinne eines brainstorming schon okay.
        Für ein ordentliches Forum und dessen Administration, Updates, Bugfixes, Kontrolle etc. muss man jemanden mindestens halbtags einstellen.
        Im übrigen träte man in direkte Konkurrenz zum Platzhirschen (Weh und Oohh)
        Und Du siehst ja selber wie dort die prozentuale Verteilung von Weizen und Spreu ist. Das würde hier nicht anders sein.
        Aber wie gesagt, wenn jemand es organisiert, dann schreibe ich gern auch Beiträge.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          2. Mai 2018 19:42 at 19:42

          @Segler, „Ob Herr Fugmann es wirklich zu schätzen weiss, wieviel Potential in seiner Leserschaft/Hörerschaft vorhanden ist?“

          Ja, das weiß ich durchaus sehr zu schätzen!

          Und weiter: „Im übrigen träte man in direkte Konkurrenz zum Platzhirschen (Weh und Oohh)“

          Damit hätte ich, falls ich mit dem Platzhirsch gemeint sein sollte, kein Problem! Von mir aus kann es gerne sehr viel mehr Platzhirsche geben!!

          • Avatar

            Petkov

            2. Mai 2018 21:15 at 21:15

            Herr Fugmann, ich glaube mit dem Platzhirsch ist wallstreet online gemeint :-) Ich lehne mich da mal aus dem Fenster…. :-)

          • Avatar

            Segler

            2. Mai 2018 22:20 at 22:20

            @Herrn Fugmann – Mein Kommentar war eher augenzwinkernd gemeint. Keinerlei Unterstellung, wie manch einer denken könnte.
            Ja, Petkov – richtig vermutet: Mit dem ‚Platzhirsch‘ war wallstreet online gemeint.
            Hätte mich konkreter ausdrücken sollen.

            Als Kontrapunkt oder als Ergänzung zu W:O könnte ein fundamental ausgerichtetes Forum für längerfristig orientierte Händler und Investoren attraktiv sein.
            Daytrading mit all seinen Schattierungen passt nicht zu FMW, finde ich.
            Mittel- und langfristige Perspektiven kann man gern fundiert diskutieren.
            Solch ein Forum fehlt noch in der deutschen Szene.
            Sponsoren achten auf Qualität

            Themen gäbe es mehr als genug. Spontan fallen mir einige ein:

            – Macht Absicherung eines Portfolios Sinn ?
            – Wenn Absicherung, warum bitte keine Puts kaufen ?
            – Wie baue ich ein langfristiges Portfolio auf – Kriterien, Webseiten, Bewertungen
            – Woran erkennt man das Ende eines Bullenmarktes ?
            – Divergenzen Vola/Index
            – Wie erkenne ich den Tiefpunkt eines Marktes ?
            – Welche Sektoren laufen vor, welche nach ?
            – Wie steige ich mit short Puts günstig in attraktive Werte ein ?
            – Literatursammlung, Linksammlung nach Themen geordnet
            und so weiter

            Zu allen genannten Punkten gäbe es in Ihrer Leserschaft zahlreiche Schreiber, die sich vom jetzigen Umfeld eines WordPress Blogs abgeschreckt fühlen.
            Die begrenzten Möglichkeiten der aktuellen Kommentarmöglichkeiten sind nur rudimentär und darüber hinaus ist Missbrauch Tür und Tor geöffnet.
            Ein solides Forum mit oben genannter Ausrichtung würde ich gern mit Beiträgen unterstützen.
            Wenn jemand die Mühe auf sich nimmt es einzurichten – Chapeau !

        • Avatar

          Michael

          2. Mai 2018 21:06 at 21:06

          @Segler, warum sollte Markus das nicht zu schätzen wissen?
          Er reagiert recht prompt auf konkrete Anregungen seiner Leserschaft, zwei von den meinigen wurden sehr zeitnah technisch umgesetzt.
          Er bedankt sich für konstruktive Beiträge und beantwortet an ihn gerichtete Kommentare sofort.
          Dieser Beitrag von Ihnen fällt wohl eher in die Kategorie Spreu ;)

  12. Avatar

    Gixxer

    2. Mai 2018 22:13 at 22:13

    Ich hatte es an anderer Stelle ja schon mal geschrieben, aber ich hoffe, es wird wieder möglich gemacht, dass man die Beiträge in chronologischer Reihenfolge anschauen kann. Es sollte möglich sein, so wie früher von einem Beitrag immer zu dem nächstfolgenden zu blättern.
    Ich hatte ja schon gesagt, dass ich aus Termingründen die Beiträge manchmal erst abends lese. Da habe ich zB morgens noch den Videoausblick gesehen und weiß dann abends ganz genau, dass ich von dem ab alle Beiträge lese, zumindest war es früher so.
    Heute habe ich das auch versucht und bin fast verzweifelt. Zudem bin ich mir nicht sicher, dass ich auch alle Beiträge gelesen habe.

  13. Avatar

    Lausi

    2. Mai 2018 23:16 at 23:16

    Ein Vorschlag zu den Leserkommentaren: Als erste Maßnahme kann man ja die Liste auf 20 oder 30 Kommentare erweitern – gerne auch mit Skroll-Funktion – so dass man zu mindestens die Kommentare der letzten 24h sehen kann.

  14. Avatar

    slovaTrorp

    5. August 2019 22:07 at 22:07

    Steven Adler

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Atemmasken: Deutschland produziert sie ab Mitte 2021

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Es klingt ein bisschen wie ein Scherz, dass man jetzt den ersten Förderbescheid für die Produktion von Atemmasken seitens der Regierung erteilt hat, eine Allzweckwaffe für die Eindämmung von Covid-19. Im Frühjahr hatte man schmerzlich die Abhängigkeit von China in Sachen medizinischer Schutzausrüstung erkennen müssen. Der kleine Schönheitsfehler dabei: Die Produktion von Atemmasken beginnt erst im Sommer des neuen Jahres.

Der unvorhergesehene Mangel bei Atemmasken

Es war im Frühjahr ein kleiner Schock für das Hochtechnologieland Deutschland: Wir haben hierzulande zwar einen der Weltmarktführer für Beatmungsgeräte (Drägerwerk in Lübeck – Nummer drei für Intensivstationen, Nummer eins für mobile Geräte), aber bei Atemmasken war man in großem Maße abhängig von China. Die weltweite Ausbreitung von Covid-19 sorgte rasch für Ausfuhrverbote medizinischer Schutzausrüstungen und der Bundesregierung wurde klar, dass man handeln musste. Es wurde im Frühjahr ein Förderprogramm für alle Arten von Schutzmasken aufgelegt – und jetzt wurde der erste Förderbescheid an ein deutsches Unternehmen von Wirtschaftsminister Peter Altmaier übergeben. Vorher wurden notfallmäßig Mund-Nasen-Schutzmasken produziert. Unglaublich, wer sich dabei alles an der Produktion beteiligt hat.

Die erste Firma ist Skylotec aus dem rheinland-pfälzischen Neuwied, ein Unternehmen, welches vorher hauptsächlich Absturzsicherungen für Kletterer in der Industrie und im Freizeitbereich hergestellt hat.

Der Bund gab 3,2 Millionen Euro an Fördermitteln, zur Produktion von einer halben Milliarde Masken, ab Sommer diesen Jahres. Anschließend sollen auch die effektiveren FFP2- Masken hergestellt werden, 54 Millionen Stück. Skylotec bekommt damit ein Drittel der Investitionssumme vom Staat. Insgesamt liegen dem Wirtschaftsministerium 270 Anträge für eine staatliche Unterstützung in dieser Produktion vor. Wirtschaftsminister Peter Altmaier weiß natürlich, dass es kritische Fragen geben wird, warum es so lange dauert, bis ein so einfaches Produkt in die Massenfertigung geht. Seine Antwort:

„Man kann solche Programme nicht von heute auf morgen aus dem Boden stampfen. Wir wissen nicht, wie lange es dauert, bis wir alle, die geimpft werden wollen, auch impfen können.“ Die Atemmasken würden in jedem Fall gebraucht werden. „Ob Corona oder nicht, es wird auch künftig Pandemien geben“, so der Minister.

Aber anscheinend hätte die Firma auch ohne Fördergelder mit der Investition begonnen, so der Geschäftsführer von Skylotec, Kai Rinklake.

Ob man im Spätherbst wirklich gleich noch Millionen an Atemmasken (zusätzlich) benötigen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Fazit

Inmitten der Euphorie um die Impfstoffzulassungen, bereits mit ganz konkreten Zahlen – in Hamburg plant man anfangs mit 7000 Impfungen pro Tag, in Berlin mit 5000 -, kommt die Meldung über die ersten Subventionsbescheide der Regierung in Sachen Atemmasken. Irgendwie ein grotesker Widerspuch: Eine Impfstoffentwicklung in noch nie gesehener Geschwindigkeit und die planerische Vorbereitung eines „Hightech-Produktes“ mit Produktionsbeginn in ein paar Quartalen. Ein Gutes hat die Sache: Laut dem Countrymeter liegt die Weltbevölkerung aktuell bereits bei über 7,85 Milliarden Menschen, der Zuwachs 2020 beträgt schon fast 89 Millionen neue Erdenbürger. Da ist es nicht verkehrt, sich prophylaktisch mit Infektionsschutzgerät auszurüsten: nach dem Virus ist vor dem Virus.

Deutschland produziert Atemmasken ab Sommer 2021

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Autoindustrie: Alles Euphorie oder was? Nur Tesla boomt!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Autos auf Parkplatz

Tesla boomt, aber so richtig! Aber dazu später mehr in diesem Artikel. Haben wir uns geirrt? Was ist hier los? Nein, schauen wir genauer hin. Gestern berichteten wir über die Meldung des ifo-Instituts zu den Geschäftsaussichten (!) der Autoindustrie für die nächsten Monate. Und die haben sich übelst verschlechtert dank dem zweiten Corona-Lockdown. Sie werden von ifo in einem Punkte-Index gemessen. Die Geschäftserwartungen der Autoindustrie sanken demnach dramatisch von +16,3 im Oktober auf -4 Punkte im November (hier die Details).

Verband der Autoindustrie erwähnt bei Inlandsproduktion erstes Plus in diesem Jahr

Aber die stark verfinsterten Aussichten der Autoindustrie sind ja etwas anderes als der derzeitige Zustand der Branche. Und geht man danach, dann ist die Laune gerade heute am 3. Dezember ziemlich gut. Da wäre zunächst der Automobilverband VDA mit seiner ganz frischen Meldung zu nennen. Die deutsche Autoindustrie hat im November zum ersten Mal wieder mehr Autos produziert als vor der Krise. Im abgelaufenen Monat liefen – unterstützt durch einen zusätzlichen Arbeitstag – 7 Prozent mehr Pkw in Deutschland vom Band (449.900 Einheiten). Damit wurde erstmals in diesem Jahr das Produktionsniveau eines Vorjahresmonats übertroffen. Zwar erwartet der VDA für das Gesamtjahr 2020 ein Volumen von rund 2,9 Millionen Neuzulassungen. Das sei ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aber für den Pkw-Inlandsmarkt erwartet man im kommenden Jahr ein Wachstum von 9 Prozent auf 3,1 Millionen Neuzulassungen. Damit sei das Vor-Krisenniveau allerdings noch in weiter Ferne.

Analysten mit aktuellem Kommentar

Die Analysten der Commerzbank sehen in ihrem aktuellen Kommentar die Lage für die Autoindustrie recht optimistisch. Die deutsche Automobilindustrie habe den Einbruch aus dem Frühjahr wettgemacht. Im November wurden in Deutschland zum ersten Mal wieder mehr Autos produziert als vor der Krise. Dies sei ein weiterer Hinweis darauf, dass zumindest die Industrie bisher durch die gestiegenen Infektionszahlen und die neuerlichen Corona-Einschränkungen nicht spürbar beeinträchtigt wurde, so der Analyst Dr. Ralph Solveen. Er erwähnt, dass auf Basis einer Saisonbereinigung fast 19 Prozent mehr Autos produziert worden seien als im Oktober. Damit seien die saisonbereinigten Produktionszahlen sogar etwas höher ausgefallen als im Durchschnitt des Jahres 2019, also vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Weiter sagt er, hier auszugsweise im Wortlaut: Zunächst einmal zeigen die heutigen Zahlen aber einmal mehr, dass die Industrie von den deutlich gestiegenen Infektionszahlen und den neuerlichen von der Politik verhängten Corona-Einschränkungen kaum beeinträchtigt wird.

Autozulassungen

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat heute Mittag Daten für die Autozulassungen im November veröffentlicht. Die zeigen einen guten Ist-Zustand für die Autoindustrie. Im November wurden in Deutschland 290.150 Neuwagen zum Straßenverkehr zugelassen. Damit liegt man 3,0 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Die Anzahl privater Zulassungen nahm um +22,8 Prozent zu, ihr Anteil betrug 39,4 Prozent. Die gewerblichen Zulassungen gingen um -14,7 Prozent zurück. Die Autozulassungen bei Tesla explodieren mit +500 Prozent! Hier weitere Details des KBA, auszugsweise im Wortlaut:

Die deutschen Marken Opel (+17,1 %), Audi (+3,1 %) und Mercedes (+0,5 %) erzielten Zulassungssteigerungen. Bei den weiteren deutschen Marken zeigten sich Rückgänge, die bei Smart (-49,2 %), VW (-18,4 %) und Ford (-15,8 %) zweistellig ausfielen. Mit 17,6 Prozent erreichte VW erneut den größten Neuzulassungsanteil.

Bei den Importmarken fiel die Neuzulassungsbilanz im November überwiegend positiv aus. Zweistellige Zuwächse von mehr als 30 Prozent zeigten sich bei Tesla (+500,0 %), Fiat (+42,7 %) und Toyota (+33,1 %). Um mehr als 20 Prozent waren die Zulassungen bei Renault (+29,2 %) und Citroen (+28,6 %) gestiegen. Ein Zulassungsminus von mehr als 20 Prozent zeigte sich hingegen bei Ssangyong (-48,0 %), Jaguar (-34,8 %), Mitsubishi (-27,0 %), Alfa Romeo (-21,9 %) und Seat (-21,6 %). Den größten Neuzulassungsanteil verzeichnete hier Skoda mit 5,9 Prozent.

Neuzulassungen mit alternativen Antrieben erfuhren im November eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vergleichsmonat. Mit 28.965 Elektrofahrzeugen legte diese Antriebsart um +522,8 Prozent zu. 71.904 Hybridfahrzeuge bescherten ein Plus von +177,2 Prozent, darunter 30.621 Plug-in-Hybride, die einen Zuwachs von +383,4 Prozent erreichten. Flüssig- und Erdgasfahrzeuge erzielten zusammen ein Plus von +51,9 Prozent wobei der Anteil 0,5 Prozent betrug. Den größten Anteil bildeten dennoch mit 40,4 Prozent die Benziner, deren Neuzulassungsvolumen gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um -32,3 Prozent zurückging, gefolgt von den Diesel-Pkw, deren Anteil nach einem Minus von -25,2 Prozent 24,3 Prozent betrug.

Die folgende Grafik zeigt vor allem ganz rechts mit den roten Balken, wie alle Hersteller bei den Neuzulassungen (teils dramatisch) verlieren im Vergleich Januar-November 2020 zu Januar-November 2019. Nur Tesla boomt mit +37,2 Prozent!

Heute Statistik zeigt im Zulassungsrückgänge für die Autoindustrie

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Allgemein

Finanzaufseher reaktivieren den „legalen Bilanzbetrug“ bei Banken

Claudio Kummerfeld

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Hochhäuser von Banken in Frankfurt

Vom legalen Bilanzbetrug bei den Banken sprach schon vor Monaten Markus Krall. Ja und auch Nein, kann man dazu sagen. Wenn der Staat durch neue Gesetze oder Verordnungen eine Änderung vornimmt, wird eben aus einer Straftat oder einem Vergehen eine legale Vorgehensweise – so kann man es auch sehen. Werden Kreditforderungen bei Banken uneinbringbar, und der Kreditnehmer zahlt monatlich Tilgung und Zins nicht mehr, müssen die Banken die Forderung unter normalen Umständen eigentlich abschreiben.

Damit entsteht ein Verlust, der aus dem Eigenkapital der Bank ausgeglichen werden muss. Da die Finanzaufseher von BaFin und EBA (europäische Aufsichtsbehörde) aber richtigerweise annahmen, dass die Coronakrise massenweise Kreditausfälle und somit gigantische Verluste bei den Banken bescheren könnte, entschloss man sich im April dazu, den Banken europaweit eine kleine und unauffällige, aber extrem wichtige Erleichterung zuzugestehen. Sie waren von April bis Ende September nicht verpflichtet, bei gestundeten Krediten Abschreibungen vorzunehmen beziehungsweise Rückstellungen zu bilden.

Oder um es klarer auszudrücken: Schrottkredite mussten nicht länger als Verlust verbucht werden, womit die Bankbilanzen keine milliardenschweren Verluste ausweisen mussten. Und das, obwohl die Kreditforderungen in den Büchern Schrott waren. In welchem Umfang dies der Fall ist und war, wissen wir nicht. Denn wenn die Banken in ihren Büchern wertlose Forderungen weiter als werthaltig deklarieren, wie soll ein externer Beobachter dann wissen können, wie groß der Umfang des Schrotts ist?

„Legaler Bilanzbetrug“ bei Banken wieder erlaubt

Und nun lief diese Sonderregel bis Ende September. Von da an mussten auch diese wackligen Forderungen wieder wie früher sauber verbucht werden. Aber nun läuft ja die zweite Corona-Welle durch Europa. Viele neue Insolvenzen und damit ausgefallene Kredite drohen. Und was sehen wir da? Zack, EBA und BaFin veröffentlichten gestern die „Reaktivierung der Leitlinien zu allgemeinen Zahlungsmoratorien“. Dass es im Kern darum geht, dass Banken Schrott erneut nicht mehr als Schrott deklarieren müssen und daher auch keine Verluste ausweisen müssen, das wird so nicht direkt erwähnt. Man verweist nur auf die Reaktivierung einer alten Leitlinie (aber dort kann man es bei genauem Hinschauen nachlesen).

Zitat EBA aus April:

The aim of these Guidelines is to clarify the requirements for public and private moratoria, which if fulfilled, will help avoid the classification of exposures under the definition of forbearance or as defaulted under distressed restructuring.

Zitat BaFin im März:

So ist beispielsweise ein Schuldner nicht zwingend als ausgefallen einzustufen, wenn bei einem Kredit Kapitaldienst und Zinsen in Folge des Corona-Virus gestundet werden.

Das Gute an dem Zeitpunkt könnte auch sein, dass sie über den Jahreswechsel (Stichtag 31.12.) gültig sind. Könnten Banken so die Chance haben, für das Gesamtjahr 2020 massenweise Schrottkredite als vollwertige Forderung im Jahresabschluss auszuweisen, womit gigantische Verluste vermieden werden können, obwohl sie real vorhanden sind? Denn die von nun an erfolgte Reaktivierung bedeutet, dass die Banken bis März 2021 wieder so tun können, als würden Schrottkredite vollwertige Forderungen in ihren Büchern darstellen. Ohne diese Reaktivierung müssen Banken automatisch damit beginnen Rückstellungen zu bilden für ausgefallene Kredite, bei denen die Kunden mit ihren Zahlungen mehr als 90 Tage im Verzug sind. Laut EBA können auch Kredite, die bislang nicht in den Genuss dieser „Erleichterungen“ kamen, nun auch von Zahlungsaufschüben profitieren.

Die BaFin erwähnt dazu, dass problematische Kredite auch weiterhin als solche in den Büchern ausgewiesen werden sollen. Aber hey, wenn ich Problemkredite als saubere Kredite deklarieren darf, dann nutze ich diese Gelegenheit doch? Zitat BaFin:

Die Reaktivierung werde sicherstellen, dass Darlehen, die bisher nicht in Zahlungsmoratorien einbezogen waren, nun auch einbezogen werden können. Die EBA will erreichen, dass die Institute weiter Kredite an die Realwirtschaft vergeben. Problematische Engagements sollen sie aber sauber in ihren Bilanzen abbilden. Daher darf eine neue Zahlungsentlastung – einschließlich ggf. bereits schon gewährter Zahlungsentlastungen – nur innerhalb von insgesamt neun Monaten fällige Zahlungen betreffen.

Die EBA erlaubt den Banken neue Zahlungsziele ohne genaue Prüfung jeden Kredits zu akzeptieren. Die neue Regelung soll wie gesagt bis Ende März 2021 gelten. Wohl um so zu tun, als würde man die Zügel diesmal enger anziehen und die Lage genau im Griff haben, führt man zwei verschärfende Beschränkungen ein, die aber auch für bereits bestehende Moratorien schon gelten.

So sollen die Banken ihrer jeweiligen Aufsichtsbehörde (in Deutschland der BaFin) Pläne vorlegen, aus denen hervorgehen soll, wie man sicherstellen will, dass man rechtzeitig die Zahlungsunfähigkeit eines Kreditkunden in Bezug auf die dem Moratorium unterliegenden Kredite bemerkt. Klingt doch ziemlich nach Erstellung von ein paar schönen Seiten Papier, die abgeheftet werden. Wir denken uns einen Notfallplan aus, reichen den beim Amt ein, und hoffen das Beste. Die Aufsichtsbehörde hofft auch das beste, und ist froh, dass wie vorgeschrieben ein „Plan“ eingereicht wurde?

Und noch was. Wenn im Rahmen eines allgemeinen Zahlungsmoratoriums durch Banken neue Zahlungsziele vereinbart werden, dann dürfen sie nicht länger als neun Monate dauern. Damit wird die Dauer eines Moratoriums gegenüber einem Kreditnehmer ab 30. September insgesamt gekappt. Dabei sollen auch die vor dem 30. September bestehenden Moratorien mit einbezogen werden. Auch für sie gelten die neuen Regeln, selbst wenn dann die Spanne von neun Monaten überschritten werden sollte.

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