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Hinweis in eigener Sache: Wir geben Finanzmarktwelt ein Gesicht! Treffen in Hamburg am 10.11.18

Redaktion

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am

Liebe Leser,

nun gibt es die Seite finanzmarktwelt.de schon seit einigen Jahren im Internet – aber es wäre doch sicher einmal interessant, sich persönlich kennen zu lernen! Meinungen austauschen, Kontakte knüpfen – Menschen kennen lernen, die die selbe Leidenschaft für die Finanzmärkte teilen.

Der allseits geschätzte Kommentator @Segler hatte angeboten, einen Vortrag zu halten über „Volatilität, Frühwarnsignale und Handel von Vola-Produkten“. Dazu würde Markus Fugmann einen kurzen Überblick über die Lage an den Märkten geben – kurz nach den US-Zwischenwahlen in den USA.

Update: Termin ist Samstag der 10.November mittags! Wer dabei sein möchte, bitte eine mail an fugmann@finanzmarktwelt.de schicken mit dem Betreff „Hamburg-Treffen“
Raum für das Treffen ist vorhanden – allerdings ist der Raum auf ca. 30 Gäste begrenzt, daher bitte wir um zeitnahe Anmeldung per Mail!

Man könnte sich in einem Restaurant treffen, zusammen essen – und dann einfach Spaß haben!

Wer hätte Lust und Zeit? Wir würden uns freuen!!

36 Kommentare

36 Comments

  1. Avatar

    albi1969

    18. Oktober 2018 11:12 at 11:12

    Hallo… super Idee, sich zu treffen… aber leider bin ich nur in den Ferien an der Nordsee… schade

  2. Avatar

    sufaap2008

    18. Oktober 2018 11:43 at 11:43

    Der 10.11. wäre echt super….

  3. Avatar

    Stefan

    18. Oktober 2018 11:47 at 11:47

    Klar bin ich dabei :-)

  4. Avatar

    Segler

    18. Oktober 2018 12:04 at 12:04

    Freitag Nachmittag am 9. Nov. wäre für mich perfekt.
    Am Abend bin ich beim Treffen der Hanseatischen Trader zum Essen.
    Samstag Vormittag bis frühen Nachmittag wäre auch machbar für einen Vortrag und Diskussion, sowie Fragen zu meiner Tradingtechnik etc.
    Ein Hinweis auf die Veranstaltung des HTTA (Hanseatic Technical Trading Analyst) am Samstag den 10. Nov. Dort referiert ein absoluter Topmann über Investieren und Dividendenstrategie. Sehenswert !
    Ich freue mich auf Hamburg

  5. Avatar

    NICOLAUS VOSWINCKEL

    18. Oktober 2018 12:14 at 12:14

    Das wird auch Zeit;) Ich könnte leider nur am 10 November oder am 9 bis zum Nachmittag. Könnte bei der Orga mit einer Top Location in der City behilflich sein.

    Besten Gruß

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Oktober 2018 12:17 at 12:17

      @Nicolaus, sehr interessanter Vorschlag! Hätten Sie Lust mir die location zu nennen? (an: fugmann@finanzmarktwelt.de)

  6. Avatar

    Sebastian

    18. Oktober 2018 12:16 at 12:16

    Hallo zusammen,

    ich bin schon lange interessierter Leser und finden den Vorschlag klasse. Leider passt es bei mir nur Samstagnachmittag. Also am 10. November.

  7. Avatar

    Frank Sauer

    18. Oktober 2018 12:33 at 12:33

    Ich wär auch für Samstag, weil ich aus dem Süden anreisen müsste. Obwohl das doch schon erheblich Aufwand wäre. Wo gäbe es passende Übernachtungsmöglichkeiten?

  8. Avatar

    Frank Sauer

    18. Oktober 2018 12:36 at 12:36

    Ich wär auch für Samstag, weil ich erst anreisen müsste. Wo gäbe es passende Übernachtungsmöglichkeiten?

  9. Avatar

    Calame Raoul H.

    18. Oktober 2018 13:18 at 13:18

    Sehr interessant, leider sehr kurzfristig. Eine Wiederholungstat im Januar? Wäre mir eine Reise nach Hamburg wert.

    Gruss aus der Schweiz

    Raoul H

    • Avatar

      Segler

      18. Oktober 2018 13:32 at 13:32

      Für Schweizer: Sie müssen nicht nach Hamburg – obwohl es immer eine Reise wert ist.
      Kommen Sie mich gelegentlich besuchen :-)

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        18. Oktober 2018 13:45 at 13:45

        Ein Ort in Hamburg wäre schon gefunden für das Treffen, wenn die Teilnehmerzahl nicht höher als 30 ist würde das passen, Beamer wäre vorhanden!

  10. Avatar

    Steven

    18. Oktober 2018 13:46 at 13:46

    Wenn es passt, warum nicht.

    Wenn man „nach der Wahl“ ernst nimmt, sollte man schon 1-2 Wochen verstreichen lassen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Oktober 2018 13:59 at 13:59

      Datum wird Samstag der 10. November sein!

  11. Avatar

    Lothar Iwanowski

    18. Oktober 2018 13:48 at 13:48

    Wäre auch gern dabei. Beide Datumsvorgaben bisher unbelegt.

  12. Avatar

    Moritz

    18. Oktober 2018 14:15 at 14:15

    Ich habe auf jeden Fall Interesse. Der 10 November wäre super :)

  13. Avatar

    Bassmaker

    18. Oktober 2018 14:33 at 14:33

    Tolle Idee!
    Gibt es zukünftig auch eine Möglichkeit für ein Treffen in Ihrer bayerischen Heimat?
    Das wäre doch super, oder?
    In München, oder in einer schönen Location am Starnberger See?
    Herzliche Grüße und weiter so!
    Bassmaker

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Oktober 2018 14:36 at 14:36

      @Bassmaker, ich bin eher selten in München, aber gelegentlich doch – man könnte dann ja eine Art Stammtisch machen, wenn Interesse vorhanden ist!

      • Avatar

        bassmaker

        18. Oktober 2018 15:50 at 15:50

        @Fugmann, oja – das wäre großartig! Ich bin dabei!

      • Avatar

        Sprenzi

        18. Oktober 2018 17:16 at 17:16

        Hallo Herr Fugmann,

        in München – das wäre toll. Ich wollte Sie eh mal persönlich kennenlernen. Selbst wenn man mich selten hört, so bin ich seit Jahren ein konstanter Leser Ihrer von mir sehr geschätzten Publikation und auch Fugi-Fan. Hamburg ist mir irgend wie zu weit … :-)
        Herzlichst
        Jürgen Sprenzinger

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          18. Oktober 2018 17:20 at 17:20

          Lieber Herr Sprenzinger, würde Sie auch gerne kennenlernen (als Figur im Film habe ich Sie ja schon einmal gesehen..), schade. Aber vielleicht schaffen wir es mal in München! Liebe Grüsse!

    • Avatar

      Marcus

      18. Oktober 2018 18:02 at 18:02

      Also München wäre für mich auch interessant wenn sich das mal einrichten lässt. Ich würde schon gerne die anderen, und auch sie Markus Fugmann, mal kennenlernen.

      Schauen wir mal…

  14. Avatar

    Winni

    18. Oktober 2018 14:41 at 14:41

    Ich freue mich über die Idee und bin dabei :-)

  15. Avatar

    md

    18. Oktober 2018 15:32 at 15:32

    der saarländische osmanne möchte auch dabei sein. versuche es einzurichten.

  16. Avatar

    Segler

    18. Oktober 2018 17:27 at 17:27

    Ooops – das zieht ja richtig Kreise ;-) Mit solch einer Resonanz hatte ich nicht gerechnet.
    Ich würde Herrn Fugmann per Mail einen Ablaufplan und PDF hereinreichen um die generelle Linie abzustimmen.
    Da ich bereits am Freitag nachmittag in Hamburg bin, hätte es den Vorteil, dass die Märkte offen sind und die Beurteilung bzw. mein Handel realtime und live und mit Kommentaren etc. möglich ist.
    Eins vorweg: Ich handle keinen DAX. Sondern US (speziell e-mini S&P) und hauptsächlich Commodities, wie Gold, Silber, 10-jährige Bonds oder Schweine…
    Ich kombiniere Futures mit Optionen. Aus diesem Grund arbeite ich nicht mit Stops. Auch nicht im SP Future. Aus meiner Sicht Sicht sind Stops kontraproduktiv und in der Kombi mit Optionen auch nicht notwendig. Also Stoff für reichlich Diskussion.
    Noch etwas: Ich handle nicht nach „klassischen“ Charts. Bestenfalls nutze ich sie um in Range-Märkten die Momentumtrader und die Markttechniker zu erkennen und deren Stops zu erwischen. Für die Entries und Exits arbeite ich nach Volume Profiles.
    Fazit:
    Der Freitag wäre geeignet für jene, die bereits im Trading Erfahrung mitbringen und z. B. den Frust wegen ständig falscher Stops hinter sich lassen wollen und erweiterte Art der Marktbetrachtung erwarten.

    Der Samstag wäre perfekt um einen Einstieg in Vola-Betrachtung zu bekommen und mit konkreten Tips zur Nutzung bislang nicht beachteter Daten den eigenen Handel zu verbessern oder auch Investitionsentscheidungen genauer zu timen.
    Stärkere Markteinbrüche überraschen Euch danach nicht mehr.
    Wiedereinstiege und das Erkennen von Tiefpunkten werden offensichtlich.
    Drei Worte werdet ihr vergeblich bei mir suchen:
    „Hätte – Könnte – Vielleicht“
    Statt dessen: Fakten.
    Versprochen !
    Ich freue mich.
    :-)

    • Avatar

      CeeBee

      18. Oktober 2018 18:18 at 18:18

      Moin zusammen,

      Ist ein bisschen ärgerlich, dass ich den Termin nicht wahrnehmen kann. Bitte dann um Wiederholung. Im Übrigen finde ich ein Location für nur 30 Teilnehmer echt pessimistisch, Herr Fugmann. Ihre Reichweite ist deutlich größer, als Sie vielleicht annehmen.

      Viele Grüße und allen Teilnehmern einen schönen und offensichtlich interessanten Nachmittag mit einem super Thema.

    • Avatar

      Michael

      18. Oktober 2018 23:49 at 23:49

      @Segler,
      Drei Worte werdet ihr vergeblich bei mir suchen:
      „Hätte – Könnte – Vielleicht“
      Statt dessen: Fakten.

      Starke und ambitionierte Worte!
      Schade, dass ich zu dem Zeitpunkt einen Kundentermin in Zürich wahrnehmen muss. Die drei Worte alleine wären schon eine Diskussion wert ;)

      Der große Segler und Fugi live, dazu viele „stille“ Mitleser und vielleicht sogar der eine oder andere Kommentator, den man im Laufe der Jahre zu schätzen gelernt hat.

      Ich bedauere wirklich und von ganzem Herzen, dass ich mich zu der Zeit in der gefühlt teuersten, gefühllosesten und kältesten Stadt Europas aufhalten muss, da ich nichts mehr liebe und schätze, als direkte, analoge, unmittelbare Kommunikation, Face-to-Face, am Restauranttisch ;)

    • Avatar

      Rbird

      19. Oktober 2018 19:00 at 19:00

      Hallo Segler

      Viele Grüsse von Asien ! Bin auch im Future Markt mit Optionen zuhause. Wäre super toll, wenn es von Ihrem Vortrag was gäbe, zum lauschen oder lesen :-) Auch ich bin fokussiert auf Vola etc. vielleicht auch sonst mal auf kontakt bei Interesse:-)
      Gruss Rbird

      • Avatar

        Segler

        19. Oktober 2018 21:26 at 21:26

        Hallo Kollege – freut mich sehr. Es gibt nur wenige Trader, die verschiedene Ebenen kombinieren und von allen Tradingvehikeln deren spezielle Eigenarten jeweils im passenden Moment einsetzen.
        Leider kann ich in dieser Kommentarfunktion keine Screenshots einstellen.
        Aber ich bin sicher, dass Sie einen soliden Datenfeed haben und folgende Situation nachvollziehen können:
        Über den Tag hat der Preis des SP emini mehrfach versucht, von unten den VWAP anzulaufen. Jedesmal war der Versuch des upmove von fallendem Volumen begleitet sowie von negativem Volume Pressure (Deltas)
        Um 20:05 erreichte der VXX eine Volumenspitze, gleichzeitig drehten die Deltas des Volume Pressure ins Grüne.
        Im Market Profile zeigte sich ein dünn auslaufendes tail.
        In diesem Moment habe ich einen vorbereiteten Bull Put Spread mit ES Optionen aufgesetzt, so wie bereits in den Tagen vorher.
        VERKAUF eines Dez Puts Strike 2480 und gleichzeitig KAUF eines tiefer liegenden Puts Strike 2375.
        Auf diese Weise profitiere ich von
        – Zeitwertverfall
        – Rückgang der Volatilität
        – Trendwechsel zu Aufwärtsbewegung des S&P

        Nach unten habe einen weiten Puffer.
        Bis der Trade wirklich im Minus endet, müsste kurzfristig der Index um weitere zehn Prozent fallen. Selbst dann wäre im Extremfall mein Risiko auf wenige tausend Dollar begrenzt.
        Sollte es tatsächlich einen stärkeren Downmove geben, dann besteht immer noch die Möglichkeit, den Trade mit Short Futures deltaneutral zu stellen oder bei zunehmender Vola weiter nach unten aus der Gefahrenzone hinaus zu rollen.
        Diese Techniken sind jedoch nicht Teil meines Referates in Hamburg.
        Damit würde ich wahrscheinlich die Zuhörerschaft überfordern.
        Für einen live Trading Nachmittag am Freitag könnte man solches jedoch andenken.
        Am Samstag zeige ich u.a. zahlreiche „Signalgeber“ deren Bausteine sich wie ein Puzzle zu einem Grün-Gelb-Rot Börsenampel kumulieren.
        Jedes einzelne Teil ist kostenlos im Internet verfügbar.
        Good Trades
        Gruss nach Thailand

  17. Avatar

    Frank K.

    18. Oktober 2018 18:19 at 18:19

    Hallo! Eine super Idee mit dem Treffen. Ich bin auch nur ein stiller Mitleser Ihrer tollen Seite. Leider wohne ich an der Schweizer Grenze. Wäre es möglich, wenigsten einen Teil der Vorlesung oder des Treffens anschließend online zu stellen, damit nicht Anwesende auch etwas davon haben. Grüße an alle! Frank K.

    • Avatar

      Gixxer

      18. Oktober 2018 23:09 at 23:09

      Fände ich auch prima, wenn ein Teil des Treffens später online gestellt werden kann. Mir wird es nämlich leider auch nicht möglich sein an dem sicher sehr interessanten Treffen teilzunehmen.

  18. Avatar

    Juke

    18. Oktober 2018 20:41 at 20:41

    Ach schade, bin grade vor kurzem aus Hamburg weggezogen. :( ich fände es auch toll wenn man ein paar Notizen vom Vortrag online finden könnte! :)

  19. Avatar

    Bastian Klarner

    18. Oktober 2018 20:46 at 20:46

    Hallo ich wäre auch gern dabei.

  20. Avatar

    Lausi

    19. Oktober 2018 05:54 at 05:54

    Ich komme dann aus Peru eingeschwebt, da ich schon immer wissen wollte wie man Schweine handelt :-) Aber Spaß beiseite, ich beneide die Teilnehmenden um das persönliche Kennenlernen von Fugmann und seiner Jünger-Schar. Wird bestimmt ein lustiges Beisammensein. Vielleicht kann man ja dann ein Video vom Segler-Vortrag einstellen, für alle die nicht dabei sein konnten. Sozusagen als Trostpflaster :-) Allen Glücklichen wünsche ich schon jetzt viel Spaß und jede Menge Input bei diesem Treffen! Mit lieben Grüßen an alle, Claus Heise alias „Lausi“

  21. Avatar

    Rbird

    19. Oktober 2018 18:52 at 18:52

    WOW cool, ja eine super Idee !
    Da ich aber leider schon seit längerem in Asien auf einer kleinen Insel wohne, bin ich leider nicht in der CH oder näher. An dieser Stelle aber ein Bravo zu Ihrer täglichen super und zeitnahen Dienstleistung. > ein Super Event Euch allen !

    Falls mal Ferien in Süd-Thailand auf dem Plan stehen, dann sind einige Nachtessen und Bierchen gerne auf meiner Rechnung :-)
    Nochmals vielen Dank für die unzähligen News inkl. persönlichen Note :-)
    Gruss von der Insel Rbird

  22. Avatar

    Isabella Pinzke

    19. Oktober 2018 19:55 at 19:55

    find ich spannend und ja, mal nicht auf die Mattscheibe schauen ….
    10.11. ist gut
    Isabella_D

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Aktien

Aber CFDs sind Termingeschäfte? Verbände für steuerliche Bevorzugung von Optionsscheinen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktives Trading mit CFDs und Optionsscheinen könnte problematisch werden

Was sind CFDs? Die „Contracts for Difference“ erlauben gehebelte Wetten auf steigende und fallende Kurse. Die CFDs können Anleger zeitlich unbefristet lange halten. Und Optionsscheine? Die haben einen fest definierten Ablaufzeitpunkt. Und wie definiert man Termingeschäfte? In Kurzform: Dies sind Börsengeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags (Abnahme und Lieferung der Ware) zu einem späteren Termin erfolgt. Also sind Optionsscheine doch Termingeschäfte, und CFDs irgendwie nicht so richtig?

Egal. Wenn der Gesetzgeber eine Feststellung trifft, dann ist das eben so – weil es nun mal der Gesetzgeber ist? So wurde vor Kurzem die seit Anfang Januar gültige Novellierung des Einkommensteuergesetzes beschlossen, wonach Verluste aus „Termingeschäften“ nur noch bis zu 20.000 Euro pro Jahr mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnet werden dürfen. Dadurch wird die bizarre Realität entstehen, dass Anleger Steuern auf Gewinne zahlen müssen, obwohl sie effektiv in einem Börsenjahr im Handel keinen Gewinn erzielt haben (wir berichteten schon mehrmals). Danke Olaf Scholz, darf man da schon mal im Voraus sagen.

Klar zu sein scheint, dass die CFDs in die Kategorie der Termingeschäfte fallen im Sinne dieser Novelle des Einkommenssteuergesetzes – wohl ganz einfach, weil der Gesetzgeber es so will. Aber auch Optionsscheine, die per Definition doch viel eher Termingeschäfte sind? Wie man derzeit munkelt, wird das Bundesfinanzministerium noch eine Klarstellung für die ausführenden Steuerbehörden veröffentlichen, aus welcher hervorgehen könnte, dass auch Optionsscheine als Termingeschäfte zu betrachten wären. Das würde den Kreis der betroffenen Anleger deutlich erweitern.

Lobbyarbeit für Optionsscheine – von CFDs ist keine Rede

Aber halt. CFDs werden fast komplett von angelsächsischen und Offshore-Anbietern angeboten. Optionsscheine sind die Kinder der deutschen Bankenbranche. Und drei Mal darf man raten, wer den besseren Draht zu BaFin, Bundesfinanzministerium, Staatssekretären etc haben könnte? Diese Woche sieht man vom Deutschen Derivate-Verband, der Börse Stuttgart und der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) einen offiziellen Appell an das Bundesfinanzministerium (siehe hier), worin man eindringlich dazu auffordert Optionsscheine bezüglich dieser Neuregelung nicht als Termingeschäfte einzustufen. Man möchte also erreichen, dass Anleger auch weiterhin unbegrenzt Verluste aus Optionsscheinen mit Gewinnen aus Optionsscheinen verrechnen dürfen.

Gibt der Gesetzgeber dem nach, wäre dies ein glasklarer Vorteil für die Anbieter von Optionsscheinen, und ein riesiger Nachteil für die ausländischen CFD-Anbieter. Und wer ist denn Mitglied im Deutschen Derivate-Verband? Eben nicht die CFD-Anbieter, sondern so ziemlich alle deutschen Anbieter von Zertifikaten und Optionsscheinen, wie Deutsche Bank, Deka, Hypo, LBBW, DZ, Baader usw. Für CFDs bitten sie nicht um eine Ausnahme, sondern nur für Optionsscheine. Und die DSW? Hat sie die CFDs schon aufgegeben, und hofft nun noch darauf, wenigstens noch die Optionsscheine vor diesem Steuerirrsinn retten zu können? Aus dem Appell zitieren wir hier auszugsweise im Wortlaut:

Der Deutsche Derivate Verband (DDV), die Börse Stuttgart und die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) appellieren an das Bundesfinanzministerium, die Linie aus dem Juni 2020 beizubehalten und Optionsscheine nicht als Termingeschäfte einzuordnen. Im Entwurf des Anwendungsschreibens des BMF vom Juni 2020 wurden Optionsscheine nicht als Termingeschäfte klassifiziert und damit eine klare, angemessene Abgrenzung erreicht. Damit wird vermieden, dass Anleger in der Depotgestaltung beeinträchtigt werden und zudem aufwendige individuelle Veranlagungen vornehmen müssen. Anderenfalls drohen schwere steuerliche Nachteile, nachträgliche Steuerzahlungen und Unsicherheiten für hunderttausende von Anlegern. Für Termingeschäfte sieht das Jahressteuergesetz, das seit Jahresbeginn gilt, eine begrenzte Verlustverrechnungsmöglichkeit nur mit anderen Termingeschäften und Erträgen aus Stillhaltegeschäften vor.

Marc Tüngler, DSW-Hauptgeschäftsführer: „Die steuerliche Neuregelung der Verlustverrechnung ist ein weiterer herber Schlag für Privatanleger und führt zu massiven Verunsicherungen. Vom Grundsatz her halten wir die Regelung insgesamt für verfassungswidrig. Der Entwurf des BMF-Schreibens war immerhin ein fairer Vorschlag, wie die Anwendung zumindest in Bezug auf Optionsscheine zu regeln ist, und würde betroffenen Anlegern eine Perspektive geben. Wenn das BMF jetzt von diesem ursprünglichen Entwurf abweicht, weckt das Unverständnis und offenbart einmal mehr die feindliche Gesinnung gegenüber Privatanlegern.“

Würden Optionsscheine jetzt durch das Anwendungsschreiben des BMF den Termingeschäften zugerechnet, wird die neugeschaffene Unwucht im Steuerrecht weiter dramatisch verschärft.

Es gibt gute sachliche Argumente dafür, warum Optionsscheine steuerlich als sonstige Finanzinstrumente und nicht als Termingeschäfte zu klassifizieren sind. Die Klassifizierung sollte anhand der Erfüllungsweise von Optionsgeschäften vorgenommen werden. Diese ist bei Optionsscheinen „Zug-um-Zug“, sie sind daher bei der steuerlichen Behandlung den Kassageschäften zuzurechnen, und nicht den Termingeschäften. Diese Einschätzung wird auch von Wissenschaftlern geteilt.

Eine Studie der WHU aus dem vergangenen Jahr zeigt, dass hunderttausende von Privatanlegern von einer solchen Klassifizierung betroffen wären. Zudem stellt die Studie der WHU fest, dass 68,8 Prozent der Nutzer von Hebelprodukten wie Optionsscheinen diese zur Absicherung einsetzen. Die Beschränkung der Verlustverrechnung erschwert es Anlegern von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

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Ölpreis: Aufwärtstrend geht weiter? Was macht Biden? API-Daten lassen aufhorchen

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis war seit dem 5. Januar im Aufwärtstrend. Nach einer Mini-Pause ging es Anfang dieser Woche weiter nach oben, von unter 48 Dollar im WTI-Öl am 5. Januar bis auf derzeit knapp unter 53 Dollar. Zahlreiche Gründe für die jüngst gestiegenen Preise und womöglich auch weiter anziehenden Preise hatten wir die letzten Tage genannt.

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Positiv für den Ölpreis zu werten waren die inzwischen seit fünf Wochen fallenden Lagerbestände für Öl in den USA, die großen Stimulus-Hoffnungen an den neuen US-Präsidenten, und vor allem die zusätzlichen freiwilligen Kürzungen der Öl-Fördermenge durch Saudi-Arabien (minus 1 Million Barrels pro Tag für Februar und März).

Gestern Abend wurden die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl veröffentlicht mit einer Wochenveränderung von +2,6 Millionen Barrels. Die API-Daten gelten stets als Vorschau auf die am folgenden Tag vermeldeten offiziellen Lagerdaten. Diese Woche verschieben sich viele Konjunkturdaten in den USA um einen Tag nach hinten, weil am Montag Feiertag war. Die offiziellen Lagerdaten aber verschieben sich aufgrund der gestrigen Amtseinführung von Joe Biden um noch einen weiteren Tag nach hinten auf Freitag Nachmittag. Bis dahin könnte der Ölpreis also zittrig bleiben, in der Vorschau auf möglicherweise steigende Lagerbestände in den USA.

Was bringt Joe Biden für den Ölpreis?

Positiv für die Öl-Bullen ist zu werten, dass Joe Biden gestern im Rahmen diverser präsidialer Dekrete die Keystone XL Pipeline gestoppt hat, deren Bau in den USA noch nicht begonnen hat. Damit wird zukünftig nicht noch mehr Öl aus Kanada in Texas ankommen. Grundsätzlich ist dies vorsichtig positiv für den Ölpreis zu werten, da die Angebotsmenge geringer ausfallen dürfte. Aber na ja… werden die Kanadier ihr Öl dann nicht anderweitig auf dem Weltmarkt anbieten?

Also, bringt Joe Biden tendenziell für die nächsten Jahre dank dem Pipeline-Stop und sicherlich diversen schärferen Umweltgesetzen die Öl-Förderung in den USA zu einem Wachstumsstop, oder sogar zu einer Schrumpfung? Das wäre gut für alle Trader, die einen höheren Ölpreis sehen wollen. Aber da gibt es noch die andere Seite der Medaille. Man darf annehmen, dass sich die Beziehung zwischen den USA und dem Iran unter dem neuen US-Präsidenten entspannt. Sollten die US-Sanktionen gelockert werden, dürfte der Iran wohl zügig mehr Öl fördern und auf dem Weltmarkt verkaufen. Denn das Land braucht wohl jeden Petro-Dollar. Dies wäre folglich schlecht für den Ölpreis. Also ist es nicht so einfach zu beantworten, ob Joe Biden nun gut oder schlecht für einen potenziell weiter steigenden Ölpreis zu betrachten ist. Schaut man auf den Chart 30 Tage zurück, dann ist der Ölmarkt noch im Aufwärtstrend. Die Grundstimmung ist vor allem wegen dem möglichen anstehenden Mega-Stimulus in den USA positiv.

Chart zeigt Kursverlauf im Ölpreis in den letzten 30 Tagen
Chart zeigt Ölpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen.

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Christine Lagarde: Headlines der PK der EZB: entscheidende Fragen unbeantwortet

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Hier die wichtigsten Aussagen von Christine Lagarde auf der heutigen Pressekonferenz der EZB – im offiziellen Statement bislang wenig Neues:

– Lagarde beginnt mit warmen Wünschen für 2021

– Impfungen wichtiger Meilentstein

– Industrie weiter robust, Dienstleistung weiter schwach, wenngleich weniger schwach als in der ersten Corona-Welle

– Inflation bleibt niedrig

– Kurzfristig überwiegen die Risiken

– Wirtschaft der Eurozone dürfte auch im 4.Quartal geschrumpft sein

– Pandemie wird auch 1.Quartal 2021 belasten

– es wird trotz Impfungen noch dauern, bis Herdenimmunität erreicht ist

– Impfungen und Brexit-Deal sind ermutigend, aber übergeordnet bleiben die Risiken bestehen

– Headline-Inflation dürfte bald ansteigen, auch wegen deutscher Wieder-Anhebung der Mehrwertsteuer

– Inflation dürfte mittelfristig anziehen, Inflationserwartungen sind gestiegen

– Kreditvergabe: Banken etwas vorsichtiger geworden

– Europäische Länder sollen schnell beschlossene EU-Hilfsmaßnahmen in ihren Parlamenten beschließen, um Erholung anzuschieben

– Lagarde „hat fertig“, jetzt Fragen

—-
– Lagarde: positiv sind Impfungen, dass der Brexit-Dealk zustande gekommen ist, dazu bessere Aussichten auf Kooperation mit der neuen US-Regierung

– schärfere Lockdowns wegen Mutationen durchaus möglich

– Frage nach Zombiefirmen: bislang weicht Lagarde einer Antwort aus – da redet sie minutenlang herum, aber die Frage zielte letztlich auf die negativen Konsequenzen der EZB-Politik, und das ließ sie (wieder einmal!) unbeantwortet!

– Frage nach (unausgesprochener) yield curve control der EZB (Berichte darüber, dass EZB versucht, die Renditen für Anleihen vor allem italienischer Anleohen nicht zu stark gegenüber deutschen Anleihen als Benchmark steigen zu lassen:: wieder keine konkrete Antwort von Lagarde!

– Frage nach digitalem Euro: was soll der für die Menschen bringen? Lagarde: ein digitaler Euro würde das Bargeld nicht ersetzen (FMW: echt??)
Lagarde: wir wollen in Sachen Digitaleuro sehr transparent sein (FMW: wohl eher pseudo-transparent..)
Lagarde:Einführung des digitalen Euros würde noch Jahre dauern; viele Fragen darüber noch offen und schwierig, wenn er käme, wäre er für alle gut, nicht nur für Elite

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