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Hinweis: Marktgeflüster und FMW-Treffen am 10.11. in Hamburg

Über „Wort-Fasten“ – und ein Treffen in Hamburg!

Markus Fugmann

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am

Das Marktgeflüster entfällt heute – manchmal ist es wirklich angenehm, nichts zu sagen, eine Art „Wort-Fasten“ am Reformationstag :)

Morgen früh geht es dann in alter Frische mit dem Videoausblick weiter! So furchtbar viel ist an den Märkten nicht passiert, wir erleben vor allem an der Wall Street eine Rally – aber die Frage ist, wie nachhaltig das ist (dazu mehr morgen im Videoausblick!). Der Dax ohenhin nicht viel verändert..

Noch ein Hinweis auf das FMW-Treffen am Samstag den 10.11. in Hamburg – wer kurzentschlossen ist, kann sich noch anmelden (sollte sich aber beeilen) – dazu bitte eine Mail an fugmann@finanzmarktwelt.de.

Hier der Ablauf der Veranstaltung:

Zunächst ein „come together“ bis 12:30, dann ab 12.30Uhr der Vortrag von Herrn Blancke (@Segler) über:

1.) Volatilität – Was ist das, und wie können wir es konkret fürunser Handeln nutzen ?
2. ) Erkennen von Hochs und Tiefs anhand der Interpretation jener Spuren und falschen Fährten, die die grossen Spieler hinterlassen

Ab 13:45 gibt es ein Lunchbuffet mit Rindergulasch, einem schönen Nachtisch, alle (nichtalkoholischen) Getränke inklusive (allerdings werden ein paar Flaschen Spätburgunder bereit gestellt), inkl. Espresso etc..

Danach folgt ein Vortrag von Markus Fugmann über die Lage nach den US-Zwischenwahlen und die Konsequenzen für die Märkte, über die Seite finanzmarktwelt.de etc.
Fragen und Diskussionen sind natürlich willkommen..

Die Veranstaltung endet ca. 17Uhr – danach ist eine spontane Fortsetzung in einer anderen Lokalität möglich..

Die Veranstaltung selbst ist kostenlos, jedoch entstehen durch die Verköstigung (Essen + Trinken in der Hanse Lounge) Kosten von 50.- Euro

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    frank

    31. Oktober 2018 18:33 at 18:33

    Fugmann sie sind doch Bayern. Morgen ist Allerheiligen, da ist Ruhetag!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. Oktober 2018 18:48 at 18:48

      @frank, das ist richtig, aber ich lebe bei die Preißn in Hamburg :)

  2. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2018 19:24 at 19:24

    Was man aber insgesamt gesehen sagen könnte : Die EZB verkauft sich „am Markt“ viel zu schlecht.

    Das liegt natürlich daran, dass die Bundesbank das Vorbild ist und bleibt, und das gnadenlos.
    Siehe Frankfurt als EZB-Sitz, kein Deutscher „darf“ EZB-Präsident sein, usw…

    Was auffällt, ist, dass der Markt die EZB „höher bewertet“ als die angelsächsischen Freunde, also die Briten und die Amis.

    Normalerweise müsste der EUR/USD -Kurs gen „Süden“ fallen, also auf die Parität hin..

    • Avatar

      Marko

      31. Oktober 2018 20:04 at 20:04

      Und nochmal :

      Die Amis müssen richtig aufpassen, dass man durch Zinserhöhungen nicht plötzlich in die Bredouille kommt (weil die EZB sowieso „nix macht“).

      Der Abstand EUR – USD wäre viel zu groß, von den Zinsen her gesehen, deshalb macht eine Pause bei den Amis Sinn..

  3. Avatar

    Gixxer

    31. Oktober 2018 20:17 at 20:17

    Wie ich ja schon bei den Plänen zu dem Treffen anmerkte, wird es mir als süddeutscher (junger) Familienvater nicht möglich sein an dem Treffen in Hamburg teilzunehmen.
    Nichts destotrotz hoffe ich, dass zumindest die Vorträge von @Segler und @Fugmann auch per Video mitverfolgt werden können bzw. abrufbar sind. Den Spätburgunder dazu würde ich mir dann am heimischen Rechner gönnen.

    • Avatar

      Fabian

      31. Oktober 2018 20:49 at 20:49

      Würd mich auch sehr freuen!

  4. Avatar

    Marko

    31. Oktober 2018 20:31 at 20:31

    Und sollte die EZB endlich reagieren, wird es am Markt „krachen“, das sollte man schon einkalkulieren, oder ? ;)

    Dies wird frühestens meiner Meinung nach im Juni – September – Dezember 2019 der Fall sein. Wenn die EZB die negativen Einlagezinssätze zurücknimmt, na dann…
    Schaun mer mal…;)

  5. Avatar

    GN

    31. Oktober 2018 21:47 at 21:47

    Lieber Markus Fugmann,

    ich finde so ein Treffen eine wirklich schöne Idee…..

    Für mich ist Hamburg etwas zu weit entfernt, sonst würde ich gerne kommen…

    Ich wünsche Ihnen und allen Teilnehmern einen schönen Abend und bedanke mich bei der Gelegenheit für Ihre tägliche Arbeit…

    Liebe Grüße

    GN

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. Oktober 2018 21:55 at 21:55

      Vielen Dank, @GN

  6. Avatar

    Iwo Severin

    31. Oktober 2018 22:20 at 22:20

    @Markus Fugmann,
    ich verfolge Ihre Sendungen jeden Tag und finde die echt Super. Sie verschaffen einen sehr interessant Blick auf die Marktlage.
    Ich habe geplant an diesem Treffen teilzunehmen, jedoch aus familiären Gründen ist meine Anreise aus Danzig nicht möglich. Wäre es möglich die Vorträge auf Youtube mitverfolgen zu können?

    Grüsse
    Iwo Severin

  7. Avatar

    flieg

    1. November 2018 02:25 at 02:25

    Lieber Markus Fugmann,

    eine prima Idee mit dem Treffen, aber auch mir ist die Fahrt nach Hamburg zu weit.

    Möchte die Gelegenheit nutzen, einmal ganz herzlich Danke zu sagen für Ihre exzellente Arbeit und die beiden Videos jeden Tag, die das aktuelle Tagesgeschehen zusammenfassen und auf den Punkt bringen.

    Ihnen und allen Teilnehmern/Teilnehmerinnen wünsche ich einen regen Austausch und ein nettes Beisammensein.

    Herzliche Grüße

    flieg

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      1. November 2018 08:06 at 08:06

      @flieg, ganz lieben Dank für Ihre Worte!

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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