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Hinweis: Rede Trumps zur Steuerreform um 21.20Uhr (korrigiert)

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Donald Trump wird heute um 21.20Uhr deutscher Zeit seine Rede zur Steuerreform halten (in Indeanapolis).

Bisher ist „durchgesickert“:

– Senkung der Unternehmenssteuer von 35% auf 20%

– Steuer für Privatpersonen bei 35%, für Top-Verdiener auch höher (das macht es vielleicht auch für die Demokraten attraktiv!)

– Steueramnestie für im Ausland geparkte Dollars, die in die USA zurück geführt werden (das wäre extrem Dollar-bullisch, weil dann viele Milliarden Dollars in die USA zurück fließen werden)


Foto: whitehouse.gov

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    PK

    27. September 2017 14:12 at 14:12

    ich hab gelesen, es werde noch 3 Einkommenssteuerklassen geben (statt wie bisher 7). Und zwar 12,25 und 35%.
    Insgesamt kann Trum sagen was er will, die Wahrscheinlichkeit, daß das alles den Senat passieren wird ist gering.

  2. Avatar

    madsoul

    27. September 2017 14:38 at 14:38

    Und was bedeutet das für die US Aktien? Der Russell noch weiter nach oben und die 3 Grossen auf zu neuen ATH?

    • Avatar

      PK

      27. September 2017 15:19 at 15:19

      da ja viel schon erwartet wird bzw. bekannt ist kann es auch zu sell the news kommen. Ich denke weiter an eine deutliche Outperformance Dax gegenüber USA und bin entsprechend positioniert (insgesamt neutral, aber deutlich long im Dax, short in den USA, vor allem Tech).
      Das Argument, daß der fallenden Euro schlecht ist für unseren Dax kaufe ich FMW überhaupt nicht ab und denke der Dax ist nur noch von der Wahlunsicherheit gedeckelt, aber die Gewöhnung an eine offene Regierung für viele Monate wird in ein paar Tagen da sein, dann ist es von der medialen Tagesordnung verschwunden.

  3. Avatar

    Hempel

    27. September 2017 15:23 at 15:23

    bei Investing ist die Rede für 21.20 angesetzt. Was stimmt den jetzt ?

  4. Avatar

    madsoul

    27. September 2017 15:33 at 15:33

    Ich kann´s mir schon denken:
    Aktuell weiß es keiner, aber wenn der Russell in Richtung 1500 geht, dann war es die Hoffnung auf die Steuerreform, beim Nasdaq die Einmalsteuer.
    Und wenn es runter geht, dann war es das Thema sell the fact.

    Wäre aber schön mal von den Profis eine Einschätzung zu hören, keine „Anlageberatung“

  5. Avatar

    madsoul

    27. September 2017 15:43 at 15:43

    Ich persönlich bin US short, aber z. Zt nur bei einer Position im Plus (Nas100 bei 6015)
    Und bis dato hab ich immer das perfekte „Daneben-Momentum“ entwickelt, sprich eigentlich würde ich bei 5940 im Nas100 nochmal nachshorten, Dito bei 22340 im Dow. Aber wie gesagt, bis jetzt war sowas bei mir immer die Garantie alle Zischengewinne erfolgreich verdampfen zu lassen. Aber für einen Long im US Markt bin ich echt zu unsicher oder zu feige, je nach Definition.

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Allgemein

Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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