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Historischer Tag an der Wall Street! Größter Tagesverlust (in Punkten) des Dow Jones in seiner seit 1886 bestehenden Geschichte!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Historischer Tag an der Wall Street! Der S&P mit dem auch prozentual größten Tagesverlust seit August 2011! Dow Jones zwischenzeitlich 10% im Minus, der S&P 500 mit mehr als 8% im Minus!

Massiver Short-Squeeze im VIX – das Boot ist gekentert!

VIX mit der prozentual größten Bewegung seiner Geschichte:

Heute hat es viel Leute erwischt – Totalverlust:

Und Dow Jones – größter Tagesverlust in Punkten in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Index (also seit dem Jahr 1886!); das gab es selbst beim Crash im Jahr 1987 nicht (in Punkten, nicht prozentual); wenigstens ist @JimCramer bei uns:

Wichtig: US-Börsenbetreiber melden, dass es keine Situationen mit Preis-Stellungs-Chaos gegeben haben..

Und nachbörslich wird es nicht besser:

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Pit M.

    5. Februar 2018 22:21 at 22:21

    Naja das ist eigentlich lange überflüssig gewesen……schade für die ganzen neuen an der Börse, die in der Euphorie mit an den MArkt gekommen sind……..aber die US Märkte waren massiv überkauft……Warnungen gab es von vielen Seiten eigentlich genug……..noch krasser wie schnell der Nikkei hier zusammenbricht….fast -7% schon…..

  2. Avatar

    Marcus

    5. Februar 2018 22:31 at 22:31

    Bei den Nikkei Futures knallt es aber auch ! Ich sehe momentan knapp 2000 Punkte minus.

  3. Avatar

    PK

    5. Februar 2018 22:55 at 22:55

    Nachtrag:
    Sehr interessante Kurse beim SVXY aufgrund der zahlreichen VIX Kapitulationen.
    Kann man long gehen hier nachbörslich zu 36,5.
    Ist zumindest das was ich jetzt mach.

  4. Avatar

    Jens

    5. Februar 2018 22:57 at 22:57

    Der schnelle abverkauf im Nikkei hat mich überrascht. Bin auf morgen sehr gespannt.

  5. Avatar

    frank

    5. Februar 2018 23:00 at 23:00

    jetzt wird Kasse gemacht…

  6. Avatar

    frank

    5. Februar 2018 23:06 at 23:06

    aber keine Panik! spätestens morgen wird FED und EZB verkünden, dass das Geld noch lange billig bleibt und vielleicht äußert sich auch Donald…

    • Avatar

      Präsident Pump

      6. Februar 2018 01:25 at 01:25

      @frank, die EZB verkündet seit fast 4 Jahren, dass Geld noch lange billig bleibt, das glaubt an den Märkten keiner mehr wirklich (2019, Draghi, ciao). Die FED hingegen wird schon aufgrund der heißlaufenden Wirtschaft und ihrer viel zu zögernden Zinspolitik der letzten Jahre keine kurzfristigen verbalakrobatischen Rücksetzer machen (können).
      Und Donald auf Pump? Der muss Antworten für seine Prüfung auswendig lernen, außerdem steckt er in einem neuen kognitiven Dilemma: Ist es great, dass der USD superstark ist (fördert Shithole-Importe), oder ist es supergreat, dass die US-Aktienmärkte ultrastark sind?
      Morgen ist angeblich turnaround tuesday, die verbleibenen Bullen und deren Algos werden also neue Versuche unternehmen. Entscheidend werden jedoch die nächsten Wochen an den Märkten sein, die heutigen Verluste bzw. Gewinne.

  7. Avatar

    Lausi

    5. Februar 2018 23:13 at 23:13

    Bin jetzt mal wieder long im DAX unter der Annahme, dass das nur eine Korrektur von dem Anstieg seit dem 29.8.2017 ist. Der SL liegt somit bei 11.866 Pkt. Auf zu neuen ATH’s :-)

  8. Avatar

    vier saeulen system

    6. Februar 2018 04:42 at 04:42

    Haben doch meine Prognosen mitte Dez.17 voll ins schwarze getroffen!
    Bitcoin unter 10000 im Jan.
    Dollar/Yen 108 im Jan.
    Dax unter 13000 ende 2017 u.bis ca.7500 2018??
    Gold 1350$ im Jan…….1500$ 2018??
    @Gerd,
    was habe ich dir gepredigt….Doppeltop im DAX u.dann gehts in den Keller!!

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Arbeitsmarkt nach Corona: Mehr Staatswirtschaft, weniger Industrie

Redaktion

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am

Von

Büro-Arbeitsplatz

Verschwörungstheorie? Oder nur eine Vermutung? Das „übliche“ neo-liberale Gelaber, welches den Staat verteufelt, und vor noch mehr Staat warnt? Nein, offizielle staatliche Aussagen vom heutigen Tage zeigen, dass am deutschen Arbeitsmarkt in die Staatswirtschaft deutliche Stellenzuwächse erleben wird, während produzierende Betriebe nicht nur jetzt, sondern auch in 2021 weiter Stellen abbauen wird.

Staatswirtschaft im Aufwind, Industrie im Rückzug?

De facto heißt das: Die Angestellten in der Privatwirtschaft müssen (insgesamt gesehen) durch Steuern und Abgaben immer mehr, mehr und noch mehr erwirtschaften und abführen, damit die immer größere Zahl der Arbeitsstellen im Rahmen der Staatswirtschaft auch bezahlt werden kann! Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute ihre Prognose für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 2020 und 2021 veröffentlicht. Und genau aus diesen Aussagen geht folgendes hervor, auszugsweise im Wortlaut:

Die Zahl der Arbeitslosen steigt laut der IAB-Prognose im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, im Jahr 2021 könnte sie wieder um 100.000 zurückgehen.

Im Produzierenden Gewerbe gab es insbesondere im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Stellenabbau, der auch 2021 anhalten wird. Im Jahresdurchschnitt 2020 fallen hier 160.000 und 2021 nochmal 60.000 Stellen weg.

Beschäftigungszuwächse erwarten die IAB-Forscher dagegen vor allem im Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“ (jeweils +190.000 in beiden Jahren).

Wird man im Detail die Neueinstellungen bei Staat und öffentlichen Betrieben (zusammen nennen wir das mal die „Staatswirtschaft“) durchgehen, dann wird man im Einzelfall sicher sagen: Ja, diese neue Stelle ist sinnvoll, und die auch, und die auch, und die da… ja dieser neue Job bei dieser Behörde ist auch notwendig. Zum Beispiel mehr Polizisten, mehr Lehrer, mehr Personal für die Gesundheitsämter, mehr Personal für den Zoll für die Kontrollen bei Schwarzarbeit und Einhaltung der Vorschriften bei Fleischbetrieben, mehr Sozialarbeiter etc. Und so könnte man die Liste sicher endlos fortsetzen.

Nur irgendwer muss all das ja auch bezahlen, zusätzlich zu der immens steigenden Staatsverschuldung, die irgendwann ja auch irgendwer mal bezahlen soll. Unterm Strich, da darf man sich sicher sein, wird es heißen: Wir müssen leider, leider die Steuern erhöhen. Geht eben nicht anders? Oder wird man anstatt die Steuern raufzuschrauben, eher auf indirekte Steuern und Sozialabgaben setzen? Was der Bürger nicht so offensichtlich sieht, tut auch nicht so sehr weh?

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Baugewerbe mit Einbruch bei den Auftragseingängen – kein Grund zur Sorge!

Claudio Kummerfeld

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Baugewerbe mit Rückgang bei den Aufträgen

Das deutsche Baugewerbe verzeichnet einen Rückgang der Auftragseingänge. Krise? Weit gefehlt, so möchten wir meinen. Wie heute offiziell vermeldet wurde, sind die Auftragseingänge im Juli im Vergleich zu Juni um 5,6 Prozent gesunken, und im Vergleich zu Juli 2019 um 4,9 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 sank der reale Auftragseingang im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent. Warum diese Rückgänge noch kein Problem sind? Nun, die Aussagen der Statistiker deuten dies an.

Denn der Auftragseingang im Juni 2020 war aufgrund von Großaufträgen ungewöhnlich hoch ausgefallen. Und der Auftragseingang im Juli 2019 war der höchste jemals in einem Juli gemessene Wert. Von daher war es für den Juli 2020 auch schwer, im Vergleich zu diesem Rekord-Ausgangswert noch mal eine Steigerung hinzulegen. Und aktuell darf man ja auch noch ergänzen, dass im Zuge der Coronakrise verständlicherweise einige wirtschaftliche Abläufe wie Bauaufträge oder Bauanträge bei Ämtern verschoben werden oder sich verzögern. Wenn man das bedenkt, dann sind diese Auftragsrückgänge im Baugewerbe noch eher mild ausgefallen. So schreiben die Statistiker vom Statistischen Bundesamt auch Zitat „Gründe für diese negative Entwicklung sind neben möglichen Einflüssen der Corona-Pandemie auch das sehr hohe Niveau des Vorjahres“.

Die am Anfang des Artikels genannten Prozentveränderungen waren real, saison- und kalenderbereinigt gerechnet. Die nominalen Veränderungen fielen noch viel kleiner aus. Der Auftragseingang im Baugewerbe betrug im Juli 2020 rund 7,5 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % weniger gegenüber dem Höchststand im Juli 2019. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2020 nominal um 0,5 %.

Grafik zeigt Verlauf der Auftragseingänge im Baugewerbe

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Coronakrise und Insolvenzen: Ab 01.Oktober kommt die Pleite-Welle

Markus Fugmann

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Aufgrund der Coronakrise hat die Bundesregierung bekanntlich beschlossen, das Insolvenzrecht zeitlich begrenzt auszusetzen und damit die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz ausser Kraft zu setzen – gleichwohl droht nun bereits in der nächsten Woche eine massive Pleite-Welle. Denn ab 01.Oktober müssen jene Unternehmen wieder Insolvenz anmelden, die zahlungsunfähig sind – während überschuldete Firmen erst ab 01.Januar 2021 die Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung haben.

Wie viele der von der Coronakrise betroffenen Unternehmen in Deutschland müssen dann als ab nächster Woche Insolvenz anmelden? Volker Römermann, unter anderem Fachanwalt für Insolveznrecht, sagt: über 90% der betroffenen Firmen werden dann ab 01.Oktober Insolvenz anmelden müssen, denn so hoch sei die Zahlungsunfähigkeits-Quote bei allen Insolvenzen – Überschuldung und damit die Pflicht zur Insolvenzanmeldung erst ab 01.Januar 2021 sei dagegen bei weniger als 10% der Fall.

Coronakrise: Jetzt kommt der Schmerz!

Das bedeutet: hunderttausende Firmen in Deutschland werden wohl zeitnah Insolvenz anmelden! Das wird viele Arbeitsplätze kosten. Der durch die Coronakrise ausgelöste Schmerz wurde also lediglich in die Zukunft verschoben – und diese Zukunft und damit der große Schmerz kommt nun also im Oktober, „buchstäblich am 01.Oktober“, sagt Römermann im Interview mit Florian Homm. Zwischen Januar und August diesen Jahres war die Zahl der Insolvenzen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig – da hat sich nun viel aufgestaut, was sich nun in einer Pleite-Welle entladen dürfte!

Und der Schmerz geht dann ab 01.Januar 2021 weiter, denn viele Firmen haben in der Coronakrise noch einmal Kredite aufgenommen, seien aber nicht zuletzt dadurch aussichtslos überschuldet, sagt Volker Römermann:

Ab 01.Oktober schlägt die Coronakrise voll durch - es droht eine Welle von Insolvenzen

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