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HSBC entlässt 25.000 Mitarbeiter und droht mit Umzug nach Asien

Von Claudio Kummerfeld

Die HSBC, einer der weltweit größten Banken, droht neben der Ankündigung der Entlassung von weiteren 25.000 Mitarbeitern mit dem Wegzug der Firmenzentrale von London nach Asien. Dies ist als direkter Hinweis an die europäischen Regulierer, die Geschäftsaktivitäten der Banken nicht noch weiter einzuschränken. Denn in Asien ist von MIFID und Basel nichts bekannt. Aber gerade im Fall von HSBC wäre der Umzug nach Asien (wahrscheinlich Hong Kong) nachzuvollziehen, da sie dort gegründet wurde und erst seit 1992 ihre Zentrale in London hat. Im Großen und Ganzen kann man zur HSBC und auch zu anderen, die ähnliche plumpe Einschüchterungsversuche unternehmen sagen: Reisende soll man nicht aufhalten. Die Geschäfte der Bank in Europa machen dann andere, und wenn die Zentrale mit ihrem Investmentbanking in der nächsten großen Krise ins Trudeln gerät, muss die Bank beim chinesischen Präsidenten in Peking um Rettungsgelder betteln – fraglich, ob der genau so großzügig sein wird wie die europäischen Staatschefs.



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1 Kommentar

  1. Hallo

    Genau diese Art ist äußerst fraglich, arrogant, brutal. Banken erzeugen nichts ausser mit Geld zu jonglieren. Politik hat für sich und uns auf solche Parasiten geschaffen und nach mir genau das ist das Problem unsere Gesellschaft.

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