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Humor am Mittwoch (Video) : Donald Trump, Melania Trump, Putin und Rex Tillerson

Wo gibt´s denn so was? Donald Trump, Melanie Trump, Putin und Rex Tillerson im Gespräch – das gibt es bei Alec Baldwin in der wöchentlichen „Saturday Night Live“. In den USA ist das Kult, zumindest bei jenen, die nicht Trump gewählt haben. Sehen Sie selbst!

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FMW-Redaktion

Wo gibt´s denn so was? Donald Trump, Melanie Trump, Putin und Rex Tillerson im Gespräch – das gibt es bei Alec Baldwin in der wöchentlichen „Saturday Night Live“. In den USA ist das Kult, zumindest bei jenen, die nicht Trump gewählt haben. Donald Trump selbst findet Baldwin und seine Show überhaupt nicht witzig, wie er immer wieder per Twitter mitteilt:

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Wir aber schon, daher hier das Video:

https://youtube.com/watch?v=bzPHzmOQYek

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Mulinski

    18. Januar 2017 13:33 at 13:33

    Langsam erreicht die FMW Spiegel-Niveau in der Trump-Hetze.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Januar 2017 13:35 at 13:35

      ja @Mulinski, Humor scheint bei Trump und seinen Anhängern wie Ihnen nicht die ausgeprägteste Eigenschaft zu sein..

      • Avatar

        DiegoBenito

        18. Januar 2017 14:14 at 14:14

        @Mulinski
        Wo es am Scherz fehlt, fehlt es im Grunde am Ernst.

        @Fugmann
        Also immer weiter so Herr Fugmann, ein bisschen Spass zwischendurch tut immer gut.
        Nebenbei bemerkt ; seit längerem vermisse ich den Major Rütting und den M.Draghi !
        Weiterhin viel Erfolg und bleiben sie sich treu.

        Schöne Grüsse aus dem Wallis

    • Avatar

      klack

      18. Januar 2017 13:56 at 13:56

      Der trumpophobe Klamauk aus der Weltverbessererredaktion von FMW,da muss man einfach drüber stehen ,FMW = Fugmann macht Witze,es fehlen nur noch die Lachkonserven.

    • Avatar

      V

      18. Januar 2017 14:01 at 14:01

      ich finds goil…

    • Avatar

      Disagio

      18. Januar 2017 14:28 at 14:28

      Tatsächlich schätze ich FMW sehr, ich bin täglich auf der Seite und die Kommentare sind immer sehr ausgewogen und fundiert….. leider ändert sich das, sobald Trump zum Thema wird. Das hat nichts mit Humor zu tun, sondern mit der gegenwärtig allgemeinen Stimmungsmache gegen Trump….. ich halte es da mit Herrn Markwort vom Focus: Er hatte neulich geschrieben, Trump könnte im Augenblick nicht mal „Good morning America“ im Radio sagen, ohne dass ihm Rassismus vorgeworfen würde. Schade, aber hier hat FMW wohl einen blinden Fleck.

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    KSchubert

    18. Januar 2017 13:58 at 13:58

    Wow, das ist richtig gut! Wenngleich Alec Baldwin die anderen mit seiner Satire deutlich aussticht: Die Stimme, der Mund, die Körperhaltung… Danke für den Tip! Mathias Richling war für mich in der Kategorie bisher immer das Nonplusultra:

    https://www.youtube.com/watch?v=PBENhzmIgBo

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    Günter Mertens

    18. Januar 2017 14:39 at 14:39

    Brot und Spiele – Die ganze Welt (war und) ist im Wesentlichen eine große Sklavenwirtschaft:
    Ururgroßvater ARBEITete als Knecht am Hof
    Urgroßvater ARBEITete als Weber in einer „modernen“ neugeschaffenen Industrie
    Großvater starb als Soldat für die NSD ARBEIT erP
    Vater war VorARBEITer am Fließband
    Die Kinder sind Akademiker und managen ARBEITer
    Einer der Söhne – groß und kräftig – hat’s Studium nicht gepackt und ARBEITet als Söldner für die Ölindustrie
    Die Knechtschaft steckt über Generationen im UNTERbewusstsein der ARBEITer!
    Absolut irre, dieser Sachverhalt. Kaum einer merkt was. Dieses perfide SYSTEM betreibt sogar ungeniert mit Wahlsprüchen wie
    „ARBEIT (Jobs) für alle“
    Bauernfängerei! Und die Bauern bewerben sich…
    Wäre die Arbeiterschaft nicht so indoktriniert, würden sie das merken.
    Dann müsste nämlich auf den Wahlplakaten und politischen Proklamationen stehen:
    „GELD (Leben) für alle“
    Klügere- z.B. Trader- versuchen indes „Geld zu MACHEN“. Aber das SYSTEM hat da eine Antwort:
    Trading-SYSTEME! Und so ist auch der klügere plötzlich mit 10 und mehr Stunden ARBEIT darin gefangen…

    Oh Gott, hoffentlich wird man nun den „Haus- und Hofnarr“ hier nicht köpfen !
    :-) :-) :-)

  4. Avatar

    chimbuman

    18. Januar 2017 14:49 at 14:49

    Spaß muss sein!! Die Trump-Anhänger werden´s verkraften (müssen)!

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Januar 2017 14:54 at 14:54

      @chimbuan, und was rechtspopulistische Wichtigtuer wie Trump nicht verkraften können ist, wenn man über sie lacht. Daran sieht man, wie unsouverän Trump ist – statt das einfach zu ignorieren, zeigt er mit seinen Kommentaren, wie sehr ihn das ärgert..

      • Avatar

        gerd

        18. Januar 2017 15:04 at 15:04

        Wobei das wieder überhaupt nichts damit zu tun hat, ob jemand rechts oder links ist, ob er Populist ist oder ein den Volkswillen Ignorierender.

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          18. Januar 2017 15:14 at 15:14

          @Gerd, doch, ich sehe da einen Zusammenhang! In Deutschland, zumal in Bayern (Nockerberg, wo die führenden Politiker „derbleckt“ werden) muß man das aushalten, wenn man persifliert wird. Alle im Grunde autoritären Persönlichkeiten, wie sie etwa Trump oder andere stramm Rechte zumeist sind, sehen dadurch ihre Autorität gefährdet. Bei Trump ist es seine von ihm selbst geglaubte Unfehlbarkeit – er glaubt an das Wohlstandsevangelium (wer Reich ist, ist von Gott auserwählt) und begründet seine Überlegenheit mit seiner besseren Genetik. Wer so gestrickt ist, kann nicht über sich selbst lachen – geschweige denn er erträgt es, dass andere über ihn lachen..

          • Avatar

            chimbuman

            18. Januar 2017 15:35 at 15:35

            Da muss ich Ihnen Recht geben. Staatmännisch souverän ist anders!
            Es kommen interessante Zeiten auf uns zu…

          • Avatar

            gerd

            18. Januar 2017 15:45 at 15:45

            Ah, jetzt verstehe ich. Deshalb konnte der Erdogan über den Böhmermann auch nicht lachen. (womit ich nicht sagen will, dass das Trump-Video Vergleichbares enthält)
            Und deshalb gehen die Bayerische Landtagspräsidentin und die Sozialministerin auch nicht mehr zum Starkbieranstich.

            Aber vielleicht muss Herr Trump auf der anderen Seite aber auch einfach viel mehr einstecken als andere.
            Ich kann mich nicht dran erinnern, dass Herr Obama vor und nach der Wahl derartig angefeindet wurde.

            Aber wie Herr Obama reagiert haben würde, falls man medial ständig auf ihn eingedroschen hätte, und Ähnliches auch noch ‚überspitzt‘ in Fernsehshows dargeboten worden wäre – wer will es wissen? Ich weiß es nicht.

          • Avatar

            Marko

            18. Januar 2017 16:00 at 16:00

            Das ist richtig, aber , was mich bei Trump verwundert, er lässt sich wohl nicht von seinen Beratern „verbiegen“, siehe das Twitter-Account.
            Er sagt, die Medien verfälschen seine Aussagen, deshalb bleibt er dabei.

            Der Donald ist in seiner Art eine riesengroße Angriffsfläche, wohl der „interessanteste Präsident aller Zeiten“ :D
            Warum er zu jedem Spaß seinen Kommentar abgehen will ?!? Krtikresistent als mächtigster Mann der Welt ?
            Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass Putin seine Finger im Spiel hatte, aber eine Auflösung der Nato, die guten Beziehungen aller Nato-Statten an sich, das steht natürlich nicht auf der Kippe.
            Der Donald sagte, die Europäer haben den EUR gegründet, als „Angriff“ auf Amerika ?!??? Der Donald, mal wieder… :(

            VG

            Marko

          • Avatar

            Trigo

            18. Januar 2017 17:09 at 17:09

            Dazu fällt mir nur die Weihnachtsansprache von Oliver Kalkofe ein. https://youtu.be/aL0WwhVxJXw

  5. Avatar

    Günter Mertens

    18. Januar 2017 16:41 at 16:41

    Okay, gebe ja zu mir ist langweilig.
    Also gebe ich (wieder mal) meinen Senf dazu:

    Zitat: „Staatsmännisch souverän ist anders!“

    Ich meine das große Problem ist eher, das man den (großen?) Politikern erlaubt, souverän zu sein. Wie kann ein Politiker souverän sein, wo er doch Diener des Volkes ist. Sollte er nicht absolut „abhängig“ sein von denen, die ihnen das Vertrauen „geschenkt“ haben??? Und geschenkt stimmt natürlich nicht. Sie werden ja satt von uns für ihre ach so anthroposophisches Wirken bezahlt…
    Souverän kann vielleicht ein König sein, von Gottes Gnaden eingesetzt – wenn er denn wirklich auch Gottes Obrigkeit auf dieser Welt repräsentieren würde.
    Da müsste wohl erst Jesus zur Erde zurückkehren, aber sich dann beim zweiten Mal etwas geschickter anstellen.
    Ein bisschen was zum nachdenken
    (nicht ÜBERdenken)… :-)

    • Avatar

      chimbuman

      18. Januar 2017 18:27 at 18:27

      Ja, mir war auch langweilig!
      Da ist wohl etwas dran, an dem was Sie schreiben. Eigentlich sollten unsere Könige dem Volk dienen, aber man dient sich oft lieber selbst. Rentiert sich halt mehr! ;)
      Ich persönlich denke, dass man den Herrn Trump erst einmal machen lassen sollte. Vielleicht hat er ja eine steile Lernkurve.
      Man sagt ja, „Manche Leute reden gescheit und handeln dumm, und Andere reden dumm und handel gescheit.“ Vielleicht gehört ja der Donald letzteren an…

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Richard David Precht: Künstliche Intelligenz und unsere Zukunft!

Markus Fugmann

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am

„Wir gehen in die zweite ganz große industrielle Revolution hinein!“, sagt der Philosoph Richard David Precht. Damit stehen wir vor einscheidenden Veränderungen nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Gesellschaft. Die erste industrielle Revolution beendete die Herrschaft des Adels und der Kirche – die derzeit ablaufende zweite Revolution durch künstliche Intelligenz verändert vor allem die Arbeitswelt und damit die Produktionsverhältnisse grundlegend. Nun versuchen uns Ökonomen stets zu versichern: kein Problem, es fallen zwar viele Jobs weg, aber es würden eben auch viele neuartige Jobs geschaffen werden. Das ist eine schöne Perspektive, sie hat aber leider einen kleinen Makel: sie stimmt nicht, sagt Richard David Precht zur sogenannten „Kompensations-Theorie“.

Die Menscheit jedenfalls ist durch diesen Wandel überfordert, der Boden, auf dem wir stehen, wackelt erheblich – und so entsteht zunächst einmal die Sehnsucht danach, die gute alte Welt mit ihren Werten wiederzubeleben. Ausdruck dieses Versuchs sind etwa Trumpin den USA oder die AfD in Deutschland. Aber einer der einschneidenden Änderungen im politischen Bereich wird sein, dass die Parteien, die mit der ersten industriellen Revolution entstanden und aufgestiegen waren, unter gehen werden.

Richard David Precht über schwache KI und starke KI

Richard David Precht unterscheidet zwischen schwacher und starker künstlicher Intelligenz – und führt Beispiele an, worin sich diese beiden unterscheiden. Was bedeutet das aber für uns praktisch? Wird vor allem durch „starke“ KI, also einer KI, die tiefgehende Lernprozesse leisten kann, etwa der Niedriglohn-Sektor wegfallen? Eher nicht – denn je mehr Menschen in bestimmten Bereichen verdienen, umso interessanter wird der Einsatz einer starken KI zur Kosten-Ersparnis, während sich der Einsatz im Niedriglohnsektor gar nicht lohnen würde.

Was bleibt, was wird untergehen – und welche Bereiche werden sich durchsetzen? Es werde derjenige technische Fortschritt kommen, der gesellschaftlich akzeptiert wird, dazu ein Bedürfnis befriedigt und sich gleichzeitig zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell machen läßt, sagt Richard David Precht. Folgender Vortrag des Philosophen ist ein „must see“!

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Der Philosoph Richard David Precht über Künstliche Intelligenz

Richard David Precht

Von Foto: © JCS‘, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62733272

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Arbeitsmarkt positiv gestimmt? Mehr neue Jobs bei IT als Entlassungen in der Gastronomie?

Claudio Kummerfeld

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Laptop mit Aufklebern

Kann das wirklich sein? Ist es das vorgezogene Weihnachtswunder am deutschen Arbeitsmarkt, mitten im zweiten Lockdown? Wenn man ein Wirtschaftsforschungsinstitut für verlässlich und seriös hält, dann doch in erster Linie das ifo-Institut! Und man möchte den Forschern bei ifo wirklich nichts Böses unterstellen. Aber ist es wirklich realistisch, dass die Stimmung am deutschen Arbeitsmarkt derzeit sogar besser wird, weil die IT-Dienstleister mehr neue Stellen schaffen wollen, als gleichzeitig in Restaurants, Bars, Hotels, Reisebüros etc verloren gehen?

Kann man sich das vorstellen? Gibt es überhaupt zehntausende oder hunderttausende neue IT-Experten in Deutschland, die auch so viele neue Stellen besetzen können? Ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen wirklich so stark gestiegen in den letzten Wochen? Klar, dank Corona verlagert sich sehr viel des Geschäftslebens ins Internet. Aber wirklich, nochmal mit gesundem Menschenverstand nachgedacht: Können diese neuen Jobs hunderttausende Jobs ersetzen, die bei Gastro und Co verloren gehen? Es fällt wirklich schwer das zu glauben.

Aber das ifo-Institut hat sich das nicht ausgedacht. Nein, man macht für sein Beschäftigungsbarometer Umfragen bei ca 9.500 Unternehmen. Sie werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Also, kann das wirklich sein? Die IT fängt den Arbeitsmarkt auf in dieser Krise? Hier die Aussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

Etwas mehr deutsche Unternehmen als im Oktober denken über Neueinstellungen nach. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im November auf 96,7 Punkte gestiegen, von 96,4 Punkten im Oktober. Die zweite Welle hat vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung ist jedoch über die Branchen hinweg sehr heterogen.

In der Industrie ist das ifo-Barometer leicht gestiegen. Jedoch ist die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen. Die Dienstleister planen eher Mitarbeiter einzustellen. Getragen wird die Entwicklung vor allem von den IT-Dienstleistern. In der Reisebranche und dem Gastgewerbe dagegen sind Entlassungen nicht zu vermeiden. Im Handel hat das Barometer leicht nachgegeben. Dort planen die Firmen derzeit mit konstanten Mitarbeiterzahlen. Die Bauindustrie sucht weiter neue Mitarbeiter, um ihre aktuellen Aufträge abarbeiten zu können.

Hier die vier Einzelsektoren mit einzelnem Chart:

Grafiken zeigen Beschäftigungsbarometer für den deutschen Arbeitsmarkt

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Markus Krall und Marc Friedrich: Crash 2021, Gelddrucken ersetzt Denken

Redaktion

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Markus Krall spricht über die Hyperinflation, in der Geld entwertet wird

Markus Krall und Marc Friedrich unterhalten sich im folgenden Gespräch über die aktuelle Krise, den möglicherweise anstehenden großen Crash, und die Zeit danach. Einig sind sich die beiden, dass es 2021 los gehen wird mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Markus Krall formuliert es recht klar, dass die Wirtschaftskrise längst da sei. Sie sei nur noch nicht bilanziert worden. Durch Maßnahmen wie die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sei die Krise bei Unternehmen und in Bankbilanzen nur noch nicht richtig transparent sichtbar.

Markus Krall und Marc Friedrich sehen die Hyperinflation

Markus Krall kann man aufgrund seiner zahlreichen Tweets über die Corona-Maßnahmen der Politik kritisch betrachten. Das sollte Kommentatoren und geneigte Beobachter aber nicht davon abhalten, seinen höchst interessanten Aussagen zur wirtschaftlichen Gesamtsituation zuzuhören, die er seit Monaten öffentlich präsentiert. Denn er ist absoluter Bankeninsider, und hat die letzten Jahre eine große Bankenkrise vorhergesagt. Zusammen mit Marc Friedrich bespricht er im folgenden Video Punkt für Punkt wichtiger Themen rund um die aktuelle Krise und zukünftige Entwicklungen.

Wichtig ist, was die nächsten Quartale passieren wird. Einig sind sich Marc Friedrich und Markus Krall, dass wir derzeit in einer deflationären Phase sind, auf die zwingend eine kräftige Inflation folgen soll. Nur wie schnell die Preise in eine Hyperinflation umschlagen, das könne man nicht genau vorhersehen. Entscheidend hierbei ist unter anderem, wann die Geldumlaufgeschwindigkeit anspringen müsste. Sehen Sie beim Klick an dieser Stelle genau zu diesem Punkt interessante Ausführungen von Hans-Werner Sinn.

Die EZB als großes Problem

Ein wichtiger Punkt im Gespräch zwischen Markus Krall und Marc Friedrich ist auch die zentral wichtige Rolle der EZB. Sie arbeite derzeit am digitalen Euro. Die EZB wisse, dass eine Hyperinflation (hier die Begriffserklärung) drohe. Sie wisse auch, dass die Leute aus dem Geld fliehen würden, wenn sie das Vertrauen darin verlieren. Mit einem digitalen Euro hätte die EZB Kontrolle über das gesamte Konsumverhalten der Menschen, und könnte zum Beispiel bestimmen, wie viel Geld die Bürger maximal in einem bestimmten Zeitraum ausgeben dürfen. Die Rolle der EZB insgesamt sehen die beiden grundsätzlich mehr als kritisch.

Der große Knall

Markus Krall macht wenig bis gar keine Hoffnung auf eine Rettung unseres jetzigen bestehenden Geldsystems. Der große Crash werde kommen. Je länger EZB und Politik die Probleme hinauszögern würden, desto schlimmer werde der unausweichliche große Knall sein. Immer mehr gesunde Firmen würden sich derzeit anstecken, weil sie als Lieferant zum Beispiel unwissentlich Forderungen gegenüber Zombieunternehmen aufbauen würden, die Forderungen nicht begleichen können. Auch wenn man die Aussicht der beiden auf eine Hyperinflation und einen großen Systemkollaps nicht zwingend teilen muss, so sind ihre Ausführungen und die Zustandsbeschreibungen der aktuellen Lage doch hochinteressant!

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